Ich gebe dir die Sonne

Ab 14 Jahren
Taschenbuch
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"Wenn Leute sich verlieben, gehen sie in Flammen auf..."

Jude und ihr Zwillingsbruder Noah sind mit dreizehn unzertrennlich, drei Jahre später sprechen sie kaum ein Wort miteinander. Etwas ist passiert, das ihre Welt zerstört hat. Noah, der früher ununterbrochen malte, rührt keinen Pinsel mehr an und die populäre Draufgängerin Jude hat sich in eine Einsiedlerin verwandelt. Jude findet erst wieder ins Leben und zu Noah zurück, als sie einen geheimnisvollen Künstler und einen wilden, unwiderstehlichen Jungen trifft ...

»Souverän und locker erzählt, mit Witz und in einer lässigen, wie mit dem Airbrush-Pinsel dynamisch entworfenen Sprache.«

buchjournal

Aus dem Amerikanischen von Catrin Frischer
Originaltitel: I’ll give you the Sun
Originalverlag: Penguin, US
Taschenbuch, Broschur, 480 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-570-31222-3
Erschienen am  13. August 2018
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Wunderschön und mit Tiefgang

Von: Kaddiesbuchwelt

21.12.2018

Dieses Buch ist einfach der Wahnsinn. Es hat alles was ein Jahreshighlight braucht: Tiefe, unglaubliche Wendungen, tolle Charaktere und eine tolle Geschichte. Aber trotzdem hat es nicht zum Jahreshighlight gereicht. So atemberaubend und toll dieses Buch auch ist - und ich werde es sicherlich öfters noch mal lesen - so anstrengend ist es auch. Der Schreibstil ist tief aber auch sehr bildgewaltig und oftmals langgezogen. Diese Geschichte aus den Sichten der Zwillinge erzählt. Ihre Sichten wechseln sich ab und während Noah ein sehr interessanter Charakter ist, dümpelt Jude vor sich hin. Auch der Wechsel bremst das Lesen etwas. Ist man in einer Sicht richtig tief drin, gibt es einen Wechsel und man muss sich wieder umgewöhnen und sich für die andere Sicht öffnen. Aber das ist dennoch Meckern auf ganz hohem Niveau. Ich liebe dieses Buch und bin dankbar es gelesen haben zu dürfen. Bewertung: "Ich gebe dir die Sonne" ist tief bewegend und einfach nur wunderschön. Toller Schreibstil und tolle Charaktere, aber leider auch mit deutlichen Längen. Dennoch spreche ich eine klare Kaufempfehlung aus und vergebe 4,5 von 5 Sternen.

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Am Anfang schwierig, letztendlich wunderschön

Von: verlorenimbuecherregal

09.12.2018

Am Anfang sind Jude und ihr Zwillingsbruder Noah unzertrennlich. Noah malt ununterbrochen und verliebt sich Hals über Kopf in den neuen, faszinierenden Jungen von nebenan, während Draufgängerin Jude knallroten Lippenstift entdeckt, in ihrer Freizeit Kopfsprünge von den Klippen macht und für zwei redet. Ein paar Jahre später sprechen die Zwillinge kaum ein Wort miteinander. Etwas ist passiert, das die beiden auf unterschiedliche Art verändert und ihre Welt zerstört hat. Doch dann trifft Jude einen wilden, unwiderstehlichen Jungen und einen geheimnisvollen, charismatischen Künstler... Am Anfang war ich relativ skeptisch, da ich sehr hohe Erwartungen an dieses Buch hatte, aber nicht ganz warm mit Noah und Jude, bzw. dem ganzen Setting geworden bin. Bis ca. Seite 100 war ich mir unschlüssig, ob ich das Buch abbrechen soll – letztendlich bin ich aber froh, es durchgezogen zu haben. Noah und Jude werden so intensiv portraitiert, ihre Emotionen so echt dargestellt, dass ich, als sehr empathische Person, immer mit den beiden mitgefühlt habe, und ich schlussendlich doch in ihren Bann gezogen werden konnte. Am Anfang verwirrt hat mich die eingeführte Übernatürlichkeit, da ich mit einem komplett bodenständigen, realitätsnahem Buch ohne Fantasyanteil gerechnet hatte – aber das hat sich bald aufgeklärt. Die Geschichte wird in Zeitsprüngen aus Noahs und Judes Sicht abwechselnd erzählt, was das Buch sehr interessant gemacht hat – und die Kapitel mit fiesen Cliffhangern enden hat lassen. Neben normalen Teenagerproblemen, Noahs Selbstfindungsanläufe hin zu seinem Coming Out und Jude als sich ausprobierende, Grenzen testendes, wagemutiges Mädchen, erzählt diese Geschichte vom Erwachsenwerden auf sehr künstlerische Weise, da beide die Kunst im Blut zu haben scheinen. Auch Kunstwerke werden so philosophisch anmutig geschildert, dass man sich ohne viel Ahnung von Kunst zu haben, oder die Werke zu sehen, direkt in diese Kunst verliebt, was es für mich sehr besonders gemacht hat, da ich so etwas bisher noch nicht gelesen habe und generell wenig künstlerisches Interesse, geschweige denn, eine Begabung in dieser Richtung aufweise. Judes und Noahs Schicksale verweben sich so wunderschön miteinander, nach der Distanz, die die beiden Charaktere mit steigendem Alter aufgebaut haben, wirkt das unfassbar leichtfüßig und fast schwebend. Auch erfährt man so durch die einzelnen Fetzen erst gegen Ende die ganze Geschichte und die ganzen Beweggründe, sodass es dann nochmal einen „Erleuchtungspunkt“ gibt. Das hat dieses Buch, trotz meiner anfänglichen Schwierigkeiten damit, so besonders gemacht, dass ich es definitiv (auch wegen der tollen Verarbeitung des wichtigen Themas Homosexualität) weiter empfehle und 7,5/10 Punkte vergebe. Titel: Ich gebe dir die Sonne Autor: Jandy Nelson Verlag: cbj Preis: 9,99€/17,99€

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Vita

Jandy Nelson ist wie Noah und Jude in einem abergläubischen Haushalt aufgewachsen. Schon als kleines Mädchen wurde ihr beigebracht, wie man vierblättrige Kleeblätter aufstöbert; sie klopft auf Holz, wirft Salz über die Schulter und trägt Glücksbringer mit sich herum. Ihr Debüt Über mir der Himmel stand auf mehreren Bestenlisten und wurde ein großer internationaler Erfolg. Ihr zweiter Roman Ich gebe dir die Sonne ist New York Times-Bestseller, die Filmrechte sind an Warner Brothers verkauft, er stand ebenfalls auf mehreren Bestenlisten und wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u. a. mit dem Printz Award. Derzeit lebt Jandy Nelson in Kalifornien – nicht weit von den Schauplätzen aus Über mir der Himmel und Ich gebe dir die Sonne –, wo sie sich ganz dem Schreiben widmet.

Zur AUTORENSEITE

Pressestimmen

»Ein ganz intensives Leseerlebnis.«

WDR 1Live

»Mit viel Gefühl, einer sehr bildhaften Sprache und einer ordentlichen Portion Humor erzählt. Ein toller Roman!«

Hamburger Morgenpost plan7

»[Ein] weises Plädoyer für die Komplexität der Dinge, die es doch gerade so berauschend macht, ein Leben zu leben.«

Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Eine schöne und zum Teil auch ergreifende Geschichte über das Leben, Schicksalsschläge, das Erwachsenwerden und so vieles mehr.«

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