Ich habe dir immer über alles die Wahrheit gesagt

Roman

(7)
Taschenbuch
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Meistens nennt er sie Lilja, wie die Frau des sowjetischen Dichters Wladimir Majakowski. Manchmal auch Sylvia Plath oder Vivienne Haigh-Wood Eliot. Das ist es, worauf ihre Beziehung aufbaut: das Leben in einer Fiktion, in der die Realität keine Rolle spielt. Er kontrolliert sie, und sie kann sich nicht entziehen. Erst spät erkennt sie den Missbrauch in dem Spiel, das sie für die wahre Liebe hält. Aber wie der unerträglichen Situation entkommen? Eine Freundin gibt ihr schließlich die Kraft sich loszusagen und ganz neue Wege einzuschlagen.

»Starker Roman über eine Beziehung, die auf Lügen und gefährlichen Psycho-Spielen aufbaut…«

InTouch (08. August 2019)

DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Schwedischen von Ursel Allenstein
Originaltitel: Allt det där jag sa till dig var sant
Originalverlag: Norstedts
Taschenbuch, Klappenbroschur, 288 Seiten, 12,5 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-442-71812-2
Erschienen am  12. August 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Packend!

Von: Bearnerdette

24.02.2020

” Meistens nennt er sie Lilja, wie die Frau des sowjetischen Dichters Wladimir Majakowski. Manchmal auch Sylvia Plath oder Vivienne Haigh-Wood Eliot. Das ist es, worauf ihre Beziehung aufbaut: das Leben in einer Fiktion, in der die Realität keine Rolle spielt. Er kontrolliert sie, und sie kann sich nicht entziehen. Erst spät erkennt sie den Missbrauch in dem Spiel, das sie für die wahre Liebe hält. Aber wie der unerträglichen Situation entkommen? Eine Freundin gibt ihr schließlich die Kraft sich loszusagen und ganz neue Wege einzuschlagen. ” (Zusammenfassung von der Verlagswebeite) Eine unerfahrene junge Frau trifft an der Universität einen jungen Mann. Er ist nicht besonders attraktiv, hat aber etwas an sich, was sie anzieht. Die beiden beginnen eine Beziehung, in der er eine sehr dominante Rolle einnimmt, ihr andere Namen gibt und Vorschriften macht. Sie lässt sich hineinziehen in einen Strudel aus Liebe und Abhängigkeit. Schon bald findet sie keinen Weg mehr heraus, kann nicht mit und auch nicht ohne ihn. Und er nutzt ihre Gefühle schamlos aus… Amanda Svenssons Buch über eine toxische Beziehung ist ein poetisch geschriebenes Werk, experimentell und faszinierend. Diese Autorin weiß mit Wörtern umzugehen, reisst den Leser immer tiefer in eine Geschichte, die emotional nicht kalt lässt. Harter Tobak, nichts für schwache Nerven, aufwühlend, aber trotzdem oder gerade deswegen definitiv lesenswert. “Ich habe dir immer über alles die Wahrheit gesagt” ist im BTB Verlag erschienen und umfasst 283 Seiten.

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Ich wünsch dir Lieben ohne Leiden

Von: Melanie E. aus Leopoldshöhe

21.02.2020

"Ich habe dir immer über alles die Wahrheit gesagt", ist ein Roman, dessen Aussage Suggestion und Machtübernahme aufzeigt. Mich hat sehr erschreckt, wie viel sich Frauen gefallen lassen, da sie sich geliebt und wahrgenommen fühlen, obwohl körperlicher Missbrauch und Misshandlung im Vordergrund stehen. Was als Spiel beginnt, wirkt irgendwann einfach nur noch widerwärtig und beängstigend. Es ist erdrückend, aber auch sehr faszinierend, denn Mary verliert sich irgendwann selbst in Phantasien, die sie am Leben halten. "Er" verfolgt, beobachtet, liebt auf seine eigene Art und Weise, bestraft und vergewaltigt. Es ist absolut keine leichte Kost, auch wenn das Cover etwas anderes aussagt. Dieses wirkt eher warm, wobei der Anker eine Bedeutung findet, dadurch, das sich Mary einer anderen Frau öffnet und somit ihrem Schicksal entrinnen kann. Das Ende überzeugt mich auf ganzer Linie, denn nur ein mächtiger Befreiungssschlag kann das Ruder wenden. Manchmal muss man einfach über die Planken gehen, um gerettet zu werden. Der Roman liest sich relativ schnell und flüssig, da nicht alle Seiten beschrieben sind und dort manchmal nur ein, zwei Sätze zu finden sind. Das was ich las, ging mir durch Mark und Bein, da ich mitgelitten habe und immer die Hoffnung hegte, das Mary es schafft sich zu lösen. Die Gewalt, die sich in diesem Roman befindet, ist nicht immer ausgeschmückt, sondern oftmals nur zwischen den Zeilen zu lesen. Meine eigenen Gedanken spielen hierbei eine große Rolle. Erst zur Mitte des Buches wird es eindeutiger und was aus Einsamkeit und einem geringen Selbstwertgefühl geschuldet ist, wird ein Selbstläufer, denn Mary wird vielleicht zum ersten Mal gesehen und geliebt, wobei Liebe in meinen Augen anders aussehen würde, als die komplette Abhängigkeit eines Menschen, um diesen gefügig zu machen. Ich vergebe eine Leseempfehlung für Leser_innen mit starken Nerven, denn es kann leicht zu Überforderung kommen für diejenigen, die selbst schon Gewalt und Missbrauch erlebt haben. Daher ist Vorsicht geboten, denn dieser Roman ist definitiv keine leichte Kost, sondern erzähl von einer Liebe, die mit viel Leid verbunden ist. Um sich zu lösen, benötigt man Hilfe, die vielfältig aussehen kann. Die Lösung, die die Autorin findet, kann ich nur bejahen, da es sich um einen Roman handelt und es in diesem Fall ein gutes glaubwürdiges Ende genommen hat.

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Vita

Amanda Svensson, geboren in Malmö, ist eine der bekanntesten Journalistinnen Schwedens und für ihre Romane vielfach preisgekrönt. »Ich habe dir immer über alles die Wahrheit gesagt« ist ihr erstes Buch, das in Deutschland erscheint.

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