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Ich könnte am Samstag Roman

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Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-453-40941-5

Erschienen: 10.09.2012
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Das Schicksal kennt keine Spielregeln

Xavier Ireland ist Nachttalker bei einem Radiosender in London. Tagsüber beschäftigt er sich mit sich selbst, nimmt an Scrabble-Turnieren teil und lässt die Tage an sich vorbeiziehen. Erst seine vor Energie überschäumende Putzfrau Pippa macht ihm klar, dass es sich lohnt, am Leben anderer Anteil zu nehmen und damit seinem eigenen Glück auf die Sprünge zu helfen. Mark Watsons Bestseller ist eine Hommage an das Leben und die Liebe – klug, humorvoll und zu Herzen gehend. Nach der Lektüre werden Sie die Welt mit anderen Augen sehen.

Als gebundene Ausgabe unter dem Titel "Elf Leben" im Eichborn Verlag erschienen.

Mark Watson (Autor)

Mark Watson, geboren 1980 in Bristol, ist Romanautor, Kolumnist, Radio- und Fernsehmoderator und international erfolgreicher Stand-up-Comedian. Er ist außerdem Fußball-Experte, studierter Literaturwissenschaftler und Umweltaktivist. Er ist bekannt für Marathonauftritte, die 24 Stunden und länger dauern. Mark Watson lebt mit seiner Frau und seinem Sohn in London. »Ich könnte am Samstag« (Hardcover: »Elf Leben«) war sein erster ins Deutsche übersetzter Roman, zuletzt erschien von ihm »Hotel Alpha«.

ERSTMALS IM TASCHENBUCH

Aus dem Englischen von Stefanie Jacobs
Originaltitel: Eleven
Originalverlag: Simon & Schuster

Taschenbuch, Broschur, 336 Seiten, 11,8 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-453-40941-5

€ 8,99 [D] | € 9,30 [A] | CHF 12,50* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne

Erschienen: 10.09.2012

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Eine Handlung kann so viel auslösen und Konsequenzen auf elf Leben haben - ungewöhnlicher, lesenswerter Roman

Von: schnäppchenjägerin Datum: 03.08.2016

erdbeersekt-testet.blogspot.de/

Xavier Ireland ist Radiomoderator der Sendung „Late Lines“, die nachts zwischen Mitternacht und vier Uhr morgens gesendet wird. Xavier heißt eigentlich Chris und kommt aus Melbourne, ist jedoch aufgrund eines tragischen Ereignisses vor einigen Jahren nach England gezogen. Die Radiosendung moderiert er zusammen mit dem stotternden Murray, den er ihn zuliebe zu einem Speed-Dating begleitet. Dort lernt er die resolute Pippa kennen, die von Putzjob zu Putzjob hetzt und auch von Xavier für Samstag als wöchentliche Putzfrau engagiert wird.

Durch Pippa, in die er sich erst nach dem Speed-Dating verliebt, wird er unfreiwillig an seine Vergangenheit in Australien erinnert, die er erfolgreich verdrängt hatte. Bei seiner Ankunft in London hatte er sich geschworen sich aufgrund der dortigen Ereignisse nie mehr in Angelegenheiten anderer einzumischen. Aus diesen Gründen ignoriert er die deutlichen Anzeichen häuslicher Gewalt in der Wohnung über ihm und die mit ihrem hyperaktiven Kind völlig überforderte Mel in der Wohnung unter ihm. Pippa gibt ihm den Anstoß, sein Verhalten zu überdenken.

Der Roman dreht sich en gros um das Leben von Xavier. Daneben erzählt Mark Watson von elf weiteren Personen in London, deren Schicksale durch das Handeln bzw. Nicht-Handeln von Xavier beeinflusst werden. Da ist ein dicklicher Junge, der sich zu einem Raubüberfall genötigt fühlt, weil er seinen Job als Küchenhilfe verliert, weil sein Chef sauer ist, weil das Restaurant eine schlechte Kritik von einer Journalistin erhalten hat. Dies stellt nur einen Teil der Kette dar, mit der der Autor elf Einzelschicksale miteinander verbindet.

„Ich könnte am Samstag“ erschien zuerst unter dem Titel „Elf Leben“, was die Intention des Autors insofern besser trifft, da es in dem Roman nicht primär um da Xavier geht, sondern um das Schicksal im Allgemeinen und die Auswirkungen von bestimmten Handlungen und den daraus resultierenden Folgen für andere, die viel weitreichender sein können.

Auch wenn die einzelnen Personen für sich selbst in dem Roman viel zu kurz kommen, um eine Bindung zu ihnen aufzubauen und das Buch auch noch offen endet, passt dieser Schluss für den Roman ideal. Es ist ein ungewöhnliches Buch, das ohne große Höhepunkte auskommt und dennoch nie langweilig wird. Es ist keine klassische Liebesgeschichte, sondern ein Buch, das beschreibt, wie das Leben eben so spielt – mal bedrückend traurig, mal amüsant. Auf jeden Fall ist „Ich könnte am Samstag“ ein unterhaltsamer Roman mit Tiefgang.

Ich könnte am Samstag...

Von: Lese-Krissi Datum: 05.06.2015

jekranta.jimdo.com/

Aufmachung des Buches
Auf dem Buchcover sind in roter Schattierung ein Mann und eine Frau angedeutet, die sich sehr nahe stehen. Im Hintergrund sieht man die Andeutung von London, denn Big Ben ist unverkennbar. In einer Sprechblase steht der Titel „Ich könnte am Samstag“. Ich finde, das Cover passt zum Buch.

Inhalt
„Ich könnte am Samstag“, so ist die Aussage der Putzfrau Pippa als Nachttalker Xavier sie zum Putzen seiner Wohnung einstellt. Dass Pippa Xaviers Leben auf den Kopf stellen wird, ist den beiden zu dem Zeitpunkt noch nicht klar. Doch schon bald möchte Xavier Pippa nicht mehr missen und doch steht etwas zwischen ihnen.
Xavier hütet ein Geheimnis, dass er zu verdrängen versucht, aber durch Pippa kommen Erinnerungen hoch, die dringend zu verarbeiten sind.
Außerdem lernen wir in dem Buch noch mehrere andere Charaktere kennen, die durch eine Kettenreaktion von Xavier ausgelöst, beeinflusst werden. Wo wird diese Kettenreaktion enden? Was versucht Xavier zu verheimlichen?

Meine Meinung
Zunächst habe ich es mir gerade schwer gemacht eine Inhaltsangabe zu schreiben. In dem Buch passieren verschiedene Dinge gleichzeitig, die zunächst scheinbar nichts mit einander zu tun haben und doch auf Grund eines Nicht-Handelns von Xavier im Laufe der Geschichte geschehen werden. Diese Kettenreaktionshandlung finde ich gut von dem Autoren Mark Watson durchdacht.

Allerdings hatte ich andere Vorstellungen der Geschichte. Das Buch verlief in eine ganz andere Richtung als ich gedacht habe. Einerseits ist dies positiv, da mich somit der Roman schon überrascht hat, andererseits hätte ich mir doch die Handlung etwas anders gewünscht.

Die Geschichte um Xaviers Vergangenheit in Australien finde ich sehr interessant und ergreifend. Hier habe ich sehr mitgefühlt. Wie schnell kann eine Handlung Folgen für die Zukunft haben, die sich nicht rückgängig machen lässt. Auf jeden Fall regt das Buch zum Nachdenken an.

Xavier arbeitet als Nachttalker für einen Radiosender. Gemeinsam mit seinem stotternden Freund Murray führt er durch die Sendung. Doch Murray wird nur „akzeptiert“. Niemand möchte ihn oder seine Gags wirklich hören. Leider fällt Murray das selbst nicht so richtig auf und mir tut er irgendwie leid, dass sich alle hinter seinem Rücken über ihn lustig machen. Also auch hier ist wieder ein Fall, wo ich mitgelitten habe.

Die Handlung zwischen Xavier und Pippa finde ich etwas holprig. Hier kam mir zu wenig Gefühl herüber. Irgendwie passieren die Dinge gerade so nebenbei… Mehr möchte ich natürlich noch nicht verraten.
Die Nebengeschichten der Personen, die durch die Kettenreaktion beeinflusst wurden, haben mir gefallen, doch ich hätte dann doch noch mehr erwartet.

Das Ende war mir erstens zu abrupt. Mir haben irgendwie Kleinigkeiten gefehlt, zum Beispiel, dass Xavier seinen Freunden in London über seine Vergangenheit erzählt und deren Reaktion.
Zweitens finde ich offene Ende meistens frustrierend. Das Buch endet mit einem Schockmoment und man weiß nicht, was nun folgt.
Man könnte sagen, es ist ein Buch, das aus dem Leben gegriffen ist. Doch ich bevorzuge richtige Enden ;-).

Der Sprachstil hat mir nicht so gut gefallen. Manchmal war der Roman wirklich flüssig zu lesen und dann war es wieder richtig holprig.

Mein Fazit
Tja, ich bin hin und hergerissen. Das Buch regt auf jeden Fall zum Nachdenken an und ist gut durchdacht. Doch manche Dinge in dem Roman waren mir zu oberflächig oder wurden am Schluss gar nicht mehr gelöst. Dies finde ich immer etwas enttäuschend. Somit gebe ich 3 Sterne. Bei einem anderen Ende hätten es vielleicht vier werden können. Trotzdem mein Fazit: Ein Roman, der eine nachdenkliche Stirnfalte zurücklässt.

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