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Ich war jung und hatte das Geld Meine liebsten Jugendkulturen aus den wilden Neunzigern

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€ 10,30 [A] | CHF 13,90*
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Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-442-15921-5

NEU
Erschienen: 15.05.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

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Seien wir doch mal ehrlich. Sobald die 40 in greifbare Nähe rückt, ist der Lack ab. Wir sind angeschlagen. Samstagabend gehen wir nicht mehr feiern, sondern ärgern uns mit bockigen Kindern rum und erschrecken uns vor den Raten der Hypothek. Und dann fällt uns an so einem Sommerabend, der sich dehnt wie ein alter Kaugummi, zufällig eine Kurt-Cobain-Kassette in die Hände. Geht die überhaupt noch? Ja, sie geht noch! Ach, was waren das noch für Zeiten, als unsere größten Probleme darin bestanden, den perfekten Irokesenschnitt hinzubekommen oder im kommunistischen Lesezirkel Karl Marx nicht mit Karl May zu verwechseln. Sebastian Lehmann kennt sich mit den Marotten Heranwachsender aus, denn er hat sie alle gesammelt. Wenn jetzt das Leben mal wieder zu erwachsen ist – dann ist dieses witzige Best-of unserer schönsten Jugendkulturen die beste Medizin dagegen!

Sebastian Lehmann (Autor)

Sebastian Lehmann, in Freiburg geboren, lebt in Berlin. Er liest auf Bühnen in ganz Deutschland und bei der Lesebühne Lesedüne in Kreuzberg. Im Aufbau-Verlag erschienen sein Roman Genau mein Beutelschema und die Geschichtensammlung Kein Elch. Nirgends. Auf radioeins und SWR3 läuft seine Kolumne Meine 100 liebsten Jugendkulturen. Außerdem ist er Teil der Fernsehshow Bühne 36, die im rbb Fernsehen und in der ARD ausgestrahlt wird.

24.05.2017 | 20:00 Uhr

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Nochtspeicher
Bernhard-Nocht-Straße 69a
20359

13.06.2017 | 20:00 Uhr | Berlin

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Meringhof Theater
Gneisenaustraße 2a
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14.06.2017 | Bodenheim

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20.06.2017 | 19:30 Uhr | München

Lesung

Einlass: 18:00 Uhr
Tickets im VVK: 12 €

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Vereinsheim
Occamstraße 8
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Tel. 089 / 33 08 86 55, info@vereinsheim.net

22.09.2017 | 20:00 Uhr | Zirndorf

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Eberhard Wigner KG erlebe Wigner!
Albrecht-Dürer-Straße 66
90513 Zirndorf

Tel. 0911/606708, buecher@erlebe-wigner.de

07.10.2017 | 20:00 Uhr | Freiburg

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Vorderhaus
Habsburgerstr. 9
79104 Freiburg

buero@fabrik-freiburg.de

20.10.2017 | 20:00 Uhr | Potsdam

Lesung
Einlass: 19 Uhr
Tickets: 12 € im VVK, 15 € AK
erhältlich unter http://www.waschhaus.de/

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Waschhaus
Schieffbauergasse 6
14467 Potsdam

Tel. 0331 27156-0, kontakt@waschhaus.de

28.10.2017 | 21:00 Uhr | Bielefeld

Lesung

Eintritt: 17 €

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Zweischlingen
Osnabrücker Str. 200
33649 Bielefeld

Tel. 0521.4042059, kontakt@zweischlingen-gastro.de

ORIGINALAUSGABE

Taschenbuch, Broschur, 192 Seiten, 12,5 x 18,7 cm
farbige Abbildungen

ISBN: 978-3-442-15921-5

€ 10,00 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Goldmann

NEU
Erschienen: 15.05.2017

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Ich habe ich köstlich amüsiert!

Von: Lora  aus Hamburg Datum: 23.05.2017

https://loraliest.blogspot.de/2017/05/ich-war-jung-und-hatte-das-geld-von.html

"Zum piepen!" würde meine Mutter sagen. Meine Mutter ist Generation Hippie. Ho Chi Minh, Che Guevarra, Woodstock und all das - eine waschechte Alt-68erin und quasi Jugendkultur Teilnehmerin der ersten Stunde.

Sebastian Lehman ist Generation 90, wo die Jugendkulturen weniger politisch motiviert waren wie damals. Es wurden auch keine Generationenkonflikte in der Intensität ausgetragen wie in den 60ern. Es wurden einem stattdesen unendlich viele verschiedene Identitäten angeboten, in die man als Jugendliche schlüpfen und sich ausprobieren konnte. Jede Jugendkultur kam mit einem Gesamtpaket aus vorgegebener Kleidungsweise, Verhaltenskodex, Musik und Assecoires daher. Man musste nur zugreifen, sie sich überstreifen und schauen, ob man sich darin wohlfühlte.

In kurzen anekdotischen Kapiteln beschreibt Sebastian Lehmann, wie er zusammen mit seinen Freunden Dirk, Flo und Tina die Jugendkulturen wechselt, wie die frischgewaschenen T-Shirts. Und es ist zum wegschmeißen! Skater, Existenzialist, Hippie, Punk, BWLer, Ballermann-Mann - er ist sich für nichts zu schade und macht vor nichts halt. Dabei beschreibt er in frischer Sprache die Hürden, die er und seine Kumpels als mittellose Jugendliche überwinden müssen, um sich einer Jugendkultur zugehörig fühlen zu können. Und sie sind extrem erfinderisch und kreativ, nehmen tapfer viele Unannehmlichkeiten auf sich, um einfach dazugehören zu können, wie den fair gehandelten Karottensaft aus der Uckermark oder das Missverständniss im Biene Maja Kostüm bei einer Cosplay Con aufzutauchen. Immer geht irgendetwas schief und sie beschließen weiterzuziehen, etwas neues auszuprobieren um sich dann Kopfüber in das nächste Jugend-Abenteuer zu stürzen. Fats jedes Kurzkapitel st begleitet von der Illustration einer Papier-Anziehpuppe und den zu dieser Kultur gehörigen Kleidung.

Als Leserin, die diese Generation miterlebt hat, den Höhepunkt der Jugendkulturen, erkenne ich sehr vieles wieder und kriege vor Lachen kaum noch Luft.
Das Gefährliche an diesem Buch ist, dass ich mich in vielen dieser Beschreibungen wiederfinde bzw. vieles nachvollziehen kann. Die sympathischen Figuren, die in ihrem jugendlichen Leichtsinn fast jedes Fettnäpfchen mitnehmen sind dieperfekten Antihelden dieser Beschreibung dieser unbeschwerten Generation. Ich kann nicht anders und kullere mich wieder vor Lachen. Köstlich!

Dieses Buch ist kurzweilig, humorvoll, aber auch liebevoll. Für alle, die wissen wollen, wie es um die Jugendlichen in den 90ern stand, bzw. ihre Erinnerungen an dieser Zeit wieder auffrischen möchten, ein Muss!

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