VERLAGSGRUPPE RANDOM HOUSE - BERTELSMANN
Menü
  • facebook
  • google+
  • whatsapp
  • twitter
  • add this

Ich war jung und hatte das Geld Meine liebsten Jugendkulturen aus den wilden Neunzigern

Kundenrezensionen (1)

Bestellen Sie mit einem Klick

oder kaufen Sie direkt vor Ort bei Ihrem Buchhändler.

€ 10,00 [D] inkl. MwSt.
€ 10,30 [A] | CHF 13,90*
(* empf. VK-Preis)

Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-442-15921-5

NEU
Erschienen: 15.05.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: eBook (epub)

Abonnieren Sie unseren Newsletter

Anmeldung

  • Info

  • Vita

  • Termine

  • Service

  • Biblio

Was hat uns bloß so ruiniert?

Die Party ist vorbei, und langsam merken wir: Früher war doch alles einfacher. Hauptsache, man hatte den perfekten Iro und verwechselte im kommunistischen Lesezirkel Karl Marx nicht mit Karl May. Und wählen mussten wir nur zwischen Oasis und Blur.

Auch Sebastian war mal jung. Er war Punker und Poet, Grufti und Gangsta-Rapper. In kurzen, komischen Texten nimmt er uns mit auf einen Streifzug durch die Welt unserer liebsten Jugendkulturen. Wenn jetzt das Leben mal wieder zu erwachsen ist – diese Compilation ist die beste Maßnahme dagegen!

Sebastian Lehmann (Autor)

Sebastian Lehmann, in Freiburg geboren, lebt in Berlin. Er liest auf Bühnen in ganz Deutschland und bei der Lesebühne Lesedüne in Kreuzberg. Im Aufbau-Verlag erschienen sein Roman Genau mein Beutelschema und die Geschichtensammlung Kein Elch. Nirgends. Auf radioeins und SWR3 läuft seine Kolumne Meine 100 liebsten Jugendkulturen. Außerdem ist er Teil der Fernsehshow Bühne 36, die im rbb Fernsehen und in der ARD ausgestrahlt wird.

22.09.2017 | 20:00 Uhr | Zirndorf

Lesung

  • add this
  • facebook
  • google+
  • whatsapp
  • twitter
  • add this

Mehr Infos

Eberhard Wigner KG erlebe Wigner!
Albrecht-Dürer-Straße 66
90513 Zirndorf

Tel. 0911/606708, buecher@erlebe-wigner.de

07.10.2017 | 20:00 Uhr | Freiburg

Lesung

  • add this
  • facebook
  • google+
  • whatsapp
  • twitter
  • add this

Mehr Infos

Vorderhaus
Habsburgerstr. 9
79104 Freiburg

buero@fabrik-freiburg.de

20.10.2017 | 20:00 Uhr | Potsdam

Lesung
Einlass: 19 Uhr
Tickets: 12 € im VVK, 15 € AK
erhältlich unter http://www.waschhaus.de/

  • add this
  • facebook
  • google+
  • whatsapp
  • twitter
  • add this

Mehr Infos

Waschhaus
Schieffbauergasse 6
14467 Potsdam

Tel. 0331 27156-0, kontakt@waschhaus.de

28.10.2017 | 21:00 Uhr | Bielefeld

Lesung

Eintritt: 17 €

weitere Informationen

  • add this
  • facebook
  • google+
  • whatsapp
  • twitter
  • add this

Mehr Infos

Zweischlingen
Osnabrücker Str. 200
33649 Bielefeld

Tel. 0521.4042059, kontakt@zweischlingen-gastro.de

ORIGINALAUSGABE

Taschenbuch, Broschur, 192 Seiten, 12,5 x 18,7 cm
farbige Abbildungen

ISBN: 978-3-442-15921-5

€ 10,00 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Goldmann

NEU
Erschienen: 15.05.2017

  • Leserstimmen

  • Rezension verfassen

Ich habe ich köstlich amüsiert!

Von: Lora  aus Hamburg Datum: 23.05.2017

https://loraliest.blogspot.de/2017/05/ich-war-jung-und-hatte-das-geld-von.html

"Zum piepen!" würde meine Mutter sagen. Meine Mutter ist Generation Hippie. Ho Chi Minh, Che Guevarra, Woodstock und all das - eine waschechte Alt-68erin und quasi Jugendkultur Teilnehmerin der ersten Stunde.

Sebastian Lehman ist Generation 90, wo die Jugendkulturen weniger politisch motiviert waren wie damals. Es wurden auch keine Generationenkonflikte in der Intensität ausgetragen wie in den 60ern. Es wurden einem stattdesen unendlich viele verschiedene Identitäten angeboten, in die man als Jugendliche schlüpfen und sich ausprobieren konnte. Jede Jugendkultur kam mit einem Gesamtpaket aus vorgegebener Kleidungsweise, Verhaltenskodex, Musik und Assecoires daher. Man musste nur zugreifen, sie sich überstreifen und schauen, ob man sich darin wohlfühlte.

In kurzen anekdotischen Kapiteln beschreibt Sebastian Lehmann, wie er zusammen mit seinen Freunden Dirk, Flo und Tina die Jugendkulturen wechselt, wie die frischgewaschenen T-Shirts. Und es ist zum wegschmeißen! Skater, Existenzialist, Hippie, Punk, BWLer, Ballermann-Mann - er ist sich für nichts zu schade und macht vor nichts halt. Dabei beschreibt er in frischer Sprache die Hürden, die er und seine Kumpels als mittellose Jugendliche überwinden müssen, um sich einer Jugendkultur zugehörig fühlen zu können. Und sie sind extrem erfinderisch und kreativ, nehmen tapfer viele Unannehmlichkeiten auf sich, um einfach dazugehören zu können, wie den fair gehandelten Karottensaft aus der Uckermark oder das Missverständniss im Biene Maja Kostüm bei einer Cosplay Con aufzutauchen. Immer geht irgendetwas schief und sie beschließen weiterzuziehen, etwas neues auszuprobieren um sich dann Kopfüber in das nächste Jugend-Abenteuer zu stürzen. Fats jedes Kurzkapitel st begleitet von der Illustration einer Papier-Anziehpuppe und den zu dieser Kultur gehörigen Kleidung.

Als Leserin, die diese Generation miterlebt hat, den Höhepunkt der Jugendkulturen, erkenne ich sehr vieles wieder und kriege vor Lachen kaum noch Luft.
Das Gefährliche an diesem Buch ist, dass ich mich in vielen dieser Beschreibungen wiederfinde bzw. vieles nachvollziehen kann. Die sympathischen Figuren, die in ihrem jugendlichen Leichtsinn fast jedes Fettnäpfchen mitnehmen sind dieperfekten Antihelden dieser Beschreibung dieser unbeschwerten Generation. Ich kann nicht anders und kullere mich wieder vor Lachen. Köstlich!

Dieses Buch ist kurzweilig, humorvoll, aber auch liebevoll. Für alle, die wissen wollen, wie es um die Jugendlichen in den 90ern stand, bzw. ihre Erinnerungen an dieser Zeit wieder auffrischen möchten, ein Muss!

Voransicht