Idaho

Roman

Taschenbuch
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Ein flirrend heißer Sommertag in Idaho, USA: eine Familie im Wald, die beiden Mädchen spielen, die Eltern holen Brennholz für den Winter. Die Luft steht, die Mutter hat ein Beil in der Hand – und innerhalb eines Augenblicks ist die Idylle zerstört. Eine Tochter ist tot, die zweite flieht in den Wald und verschwindet spurlos. Ist es Gnade, dass der Vater Jahre später langsam sein Gedächtnis verliert? Während Wade immer mehr vergisst, erkundet seine zweite Frau Ann tiefer und tiefer die Tragödie jenes heißen Augusttages und nimmt schließlich Kontakt zu seiner Exfrau im Gefängnis auf.

Ein atemberaubender Roman über das Unbegreifliche in uns, erzählt mit einer Zärtlichkeit und Schönheit, die die Möglichkeit der Gnade und vergebenden Liebe erfahrbar machen.

»Mich hat schon lange kein Buch mehr so angerührt. Idaho ist pure Magie.«

Daniel Schreiber

ERSTMALS IM TASCHENBUCH
Aus dem Amerikanischen von Stefanie Jacobs
Originaltitel: Idaho
Originalverlag: Carl Hanser Berlin
Taschenbuch, Broschur, 416 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-453-36043-3
Erschienen am  09. September 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Ergreifend und fesselnd

Von: Helenas_buchliebe

27.01.2020

An einen ganz normalen Tag, ohne scheinbar besondere Vorkommnisse erschlägt eine Mutter ihre 6 jährige Tochter, die ältere Tochter verschwindet spurlos und der Vater ist Zeuge dieser unfassbaren und unvorsehbaren Tat. Die Mutter erklärt sich sofort beim eintreffen der Polizei für schuldig und der Vater bleibt alleine zurück. Und das alleine sein wird im Laufe der Geschichte immer deutlicher, da er Demenzkrank ist und die Krankheit schnell und früh ausbricht. Die Geschichte hat mich über sehr viele Aspekte zum Nachdenken gebracht und selten hat mich ein Buch mit so vielen offenen Fragen zurück gelassen und gleichzeitig mir so viele Antworten gegeben. Die Geschichte wird aus mehreren Perspektiven und Zeitabschnitten erzählt, so dass der Leser viel zum Nachdenken angeregt wird,denn in diesem Buch geht es um so viel mehr, als nur diesen Mord. Es geht um Krankheit, Aufopferung, Mut, Verzweiflung, Liebe... Die Autorin hat durch ihren Schreibstil eine ruhige und doch fesselnde Atmosphäre geschaffen, so dass mich die Geschichte komplett in ihren Bann gezogen hat.

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Idaho von Emily Ruskovich

Von: Literaturblogsaarland

04.12.2019

Inhalt : Ein flirrend heißer Sommertag in Idaho, USA: eine Familie im Wald, die beiden Mädchen spielen, die Eltern holen Brennholz für den Winter. Die Luft steht, die Mutter hat ein Beil in der Hand – und innerhalb eines Augenblicks ist die Idylle zerstört. Eine Tochter ist tot, die zweite flieht in den Wald und verschwindet spurlos. Ist es Gnade, dass der Vater Jahre später langsam sein Gedächtnis verliert? Während Wade immer mehr vergisst, erkundet seine zweite Frau Ann tiefer und tiefer die Tragödie jenes heißen Augusttages und nimmt schließlich Kontakt zu seiner Exfrau im Gefängnis auf. Ein atemberaubender Roman über das Unbegreifliche in uns, erzählt mit einer Zärtlichkeit und Schönheit, die die Möglichkeit der Gnade und vergebenden Liebe erfahrbar machen. Vita : Emily Ruskovich wuchs im Idaho Panhandle auf dem Hoodoo Mountain auf. Sie gewann den O. Henry Award 2015 und ist Absolventin des Iowa Writers’ Workshop. Ab Herbst 2017 lehrt sie an der Boise State University. "Idaho" ist ihr erster Roman. Meine Meinung : Von dem Buch " Idaho " habe ich eine Leseprobe bekomme und war sofort begeistert. Der Plot las sich sehr interessant und dementsprechend gefreut habe ich mich, als das Buch als Rezensionsexemplar bei mir angekommen ist. Während eines heißen Sommertages in Idaho ist eine Familie beim Brennholzsammeln im Wald. Da geschieht das Unfassbare. Ein Kind ist tot, mit dem Beil erschlagen, das andere spurlos verschwunden. Für dieses Verbrechen wird die Mutter der Mädchen zu lebenslanger Haft verurteilt. Doch was ist wirklich geschehen ? Jahre später wird der Vater der Mädchen demenzkrank und dessen zweite Frau Ann versucht, sich die schreckliche Tat begreiflich zu machen und herauszufinden, was an jenem Augusttag wirklich passiert ist. Ein Krimi, wie man aufgrund des Klappentextes vermuten könnte, ist dieses Buch nicht. Im Focus stehen die Personen, die unmittelbar oder auch nur am Rande mit den schrecklichen Geschehnissen zu tun hatten. Diese werden in dem Buch ausführlich beleuchtet. Leider waren mir nicht alle Personen sympathisch und viele Handlungen konnte ich auch nicht nachvollziehen. Die später im Buch stattfindenden Zeitsprünge fand ich eher verwirrend als der Geschichte zuträglich. Diese gehen von 1970 - 2025 und waren für mich oft willkürlich gesetzt. Leider kann man da schnell den Anschluss an die Geschichte verlieren. Interessant fand ich, dass man als Leser bezüglich der Ereignisse damals völlig im Dunkeln tappt. Man hat überhaupt keine Ahnung, was passiert sein könnte. Das relativ offen gehaltene Ende hat mir auch nicht so gut gefallen, da ich mir lieber einen richtigen Abschluss einer Geschichte wünsche. So bleibt aber auch viel Raum für eigene Ideen und Gedanken. Emily Ruskovich bedient sich einer sehr schönen Schreibstils, so dass man das Buch flüssig lesen kann. Mir hat ihr Erstlingswerk gut gefallen und ich bin auf weitere Geschichten der Autorin gespannt. Ich vergebe hier 4 von 5 Sternen. Einen ganz, ganz lieben Dank an die Verlagsgruppe Random House GmbH und das Bloggerportal für die kostenlose Zusendung des Rezensionsexemplares.

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Vita

Emily Ruskovich

EMILY RUSKOVICH wuchs im Idaho Panhandle auf dem Hoodoo Mountain auf. Sie gewann den O. Henry Award 2015, ist Absolventin des Iowa Writers’ Workshop und lehrt an der Boise State University. Ihr beeindruckendes Debüt »Idaho« wurde in den USA und Deutschland von der Presse gefeiert.

Zur AUTORENSEITE

Pressestimmen

»Ein dramaturgisch wie sprachlich meisterliches Debüt.«

Süddeutsche Zeitung

»Emily Ruskovich entfaltet einen so komplexen wie spannenden Roman, der auf überzeugende Weise die Grenzen der Erinnerung und der Vorstellungskraft auslotet … Bewegend!«

NZZ am Sonntag

»Die Lektüre lohnt, und mit anderen darüber zu sprechen noch mehr.«

Die Zeit

»Dieses Buch hat die kühle Schärfe frischer Limonade. Ruskovich erzählt unerschrocken, schnörkellos und vielschichtig – umwerfend schön und vernichtend zugleich.«

Rachel Joyce