Idoru-Trilogie

Drei Romane in einem Band

(1)
Taschenbuch
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Die Metropolen der Zukunft wimmeln von realen und virtuellen Bewohnern. Während in San Francisco eine Fahrradkurierin einer geheimnisvollen Hightech-Brille auf der Spur ist, will ein berühmter Popstar in Tokio nichts sehnlicher, als eine Computerfigur zu heiraten …


Originaltitel: Virtual Light/Idoru/All Tomorrow´s Parties
Taschenbuch, Broschur, 1.056 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-453-52673-0
Erschienen am  11. April 2011
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Die bessere Gibson-Trilogie

Von: Sören Heim

04.02.2018

Alles in allem sind alle Romane der Bridge-Trilogie (Oder: Idoru-Trilogie) deutlich schwächer als das Meisterwerk Neuromancer. Auf der anderen Seite ist die Trilogie als Ganzes stärker als die vorangegangene, die nach Neuromancer zu Gunsten der Thesen, die der Autor zu künstlicher Intelligenz ausarbeiten möchte, die Charaktere und überhaupt das Erzählerische vernachlässigt. Virtual Light wiederum ist das stärkste der drei Bridge-Bücher. Ein glaubhaft kaputtes Szenario, eine starke (mehr oder weniger) Detektivgeschichte und ein sehr überzeugendes Personal. Einmal mehr schreibt Gibson über seine Welt als sei er auch ein Autor seiner Welt, und das ist die einzig richtige Art. So gelingt ihm große Literatur, anstelle eines Reiseführers, der über die Zukunft oder die Vergangenheit oder parallele Dimensionen oder was sonst noch im Duktus eines Menschen des irdischen 20. Jahrhunderts berichtet. Das nämlich ist einer der großen Kardinalfehler fast aller „spekulativen“ Literatur. Gibson sticht in diesem Genre weit heraus, die Bridge-Trilogie ist sein wohl ausgewogenstes Großwerk. Leider ist Gibson, dessen Sprache ganz mit seiner Welt verschmilzt, sehr schwer zu übersetzen. Die Deutsche Übersetzung ist recht ungelenk. **** für die Bücher ** für die deutsche Ausgabe

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Vita

William Gibson wird 1948 in South Carolina geboren. Er verliert früh seinen Vater und lebt bis zu seinem fünfzehnten Lebensjahr mit seiner Mutter in einer 2000-Seelen-Gemeinde in Virginia. Um seiner Vietnam-Einberufung zu entgehen, zieht er 1967 nach Kanada. Während seines Studiums der Englischen Literatur beginnt William Gibson Science-Fiction-Geschichten zu schreiben. In seinem 1984 erschienenen ersten Roman "Neuromancer", den er auf der Schreibmaschine schreibt, erfindet er den Begriff Cyberspace. William Gibson lebt mit Frau und Kind in Vancouver (Kanada).

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