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Im Hause Longbourn Roman

Kundenrezensionen (28)

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Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-328-10027-0

NEU
Erschienen: 11.10.2016
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Weitere Ausgaben: Gebundenes Buch, eBook (epub)

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Ein Millionenpublikum liebt Jane Austens Stolz und Vorurteil. Doch keiner weiß, was sich in Küche und Stall des Hauses Longbourn abspielt: Hier müht sich die junge Sarah mit Wäsche und Töpfen ab, immer noch hoffend, dass das Leben mehr für sie bereithält. Ist die Ankunft des neuen Butlers James ein Zeichen? Während Elizabeth und Mr. Darcy von einem Missverständnis ins nächste stolpern, nimmt in Longbourn noch ein anderes Liebesdrama seinen Lauf – denn James hütet ein großes Geheimnis.

Jo Baker erzählt Jane Austens bekanntesten Roman neu: aus Sicht der Dienstboten. Und zeigt, dass deren Dramen jenen der Herrschaften in nichts nachstehen.

Jo Baker (Autorin)

Jo Baker wurde in Lancashire geboren und studierte an der Oxford University und der Queen’s University in Belfast, wo sie ihre Leidenschaft fürs Schreiben entdeckte. Seither veröffentlichte sie fünf Romane, die ihr in der Presse viel Lob einbrachten. Mit "Im Hause Longbourn" gelang ihr der internationale Durchbruch. Jo Baker lebt mit ihrer Familie in Lancaster.

ERSTMALS IM TASCHENBUCH

Aus dem Englischen von Anne Rademacher
Originaltitel: Longbourn
Originalverlag: Doubleday, London 2013

Taschenbuch, Broschur, 448 Seiten, 11,8 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-328-10027-0

€ 10,00 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Penguin

NEU
Erschienen: 11.10.2016

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wirklich schön!

Von: Just Art Books Datum: 03.12.2016

justartbooks.blogspot.de/

Was für eine tolle Idee, sich noch einmal der Mitglieder des Hauses Longbourn anzunehmen, aber dieses Mal alles aus einem ganz anderen Blickwinkel zu beleuchten.

Die Geschichte läuft in dem Zeitrahmen ab, in dem sich auch "Stolz und Vorurteil" befindet. Auch das Leben der Familie Bennet läuft nebenbei ab (und wer das Buch kennt, weiß auch immer in welchem Teil man sich gerade befindet), wird aber selbstverständlich nicht bis ins Detail beleuchtet.

Wer allerdings auf ein großes Wiedersehen mit der Familie Bennet aus "Stolz und Vorurteil" hofft, wird enttäuscht. Dem Leser muss klar sein, dass es hier nicht um die Familie, sondern um ihre Dienerschaft geht. Natürlich kommen die Bennets auch in der Geschichte vor, doch lediglich als Randfiguren.

Für mich ist die Idee des Buches „Im Hause Longbourn“ eine grandiose Erweiterung von „Stolz und Vorurteil“, die nahtlos und ohne sich gegenseitig in die Quere zu kommen aufeinander abgestimmt sind.
Das Ende kam recht schnell und ich hätte mir gewünscht, dass James Zeit in Spanien etwas kürzer gehalten worden wäre, aber dafür das Ende ein paar mehr Seiten bekommen hätte. Ich hätte einige Reaktionen auf das Ende im Buch einfach gerne noch miterleben wollen


Originelle Neuerzählung von Stolz und Vorurteil

Von: Denise_H Datum: 24.11.2016

bibliomanie2.blogspot.ch/

Inhalt
Ein Millionenpublikum liebt Jane Austens Stolz und Vorurteil. Doch keiner weiß, was sich in Küche und Stall des Hauses Longbourn abspielt: Hier müht sich die junge Sarah mit Wäsche und Töpfen ab, immer noch hoffend, dass das Leben mehr für sie bereithält. Ist die Ankunft des neuen Butlers James ein Zeichen? Während Elizabeth und Mr. Darcy von einem Missverständnis ins nächste stolpern, nimmt in Longbourn noch ein anderes Liebesdrama seinen Lauf – denn James hütet ein großes Geheimnis.

Jo Baker erzählt Jane Austens bekanntesten Roman neu: aus Sicht der Dienstboten. Und zeigt, dass deren Dramen jenen der Herrschaften in nichts nachstehen.
Quelle: Penguin Verlag Deutschland

Meine Meinung
Jane Austens Meisterwerk Stolz und Vorurteil auf eine völlig neue Art und Weise erzählt und zwar aus der Sicht der Bediensteten. Ein einziger Satz, der meine ganze Vorfreude auf diese Geschichte beinhaltet, denn wer möchte diese tolle Erzählung nicht auf verschiedenste Weisen immer und immer wieder lesen?
"Ihr Lebensinhalt war die Verheiratung ihrer Töchter, und ihre einzige Freude bestand in Besuchen und im Austausch von Neuigkeiten."
Es gibt Geschichten, bei denen man sich einfach wohlfühlt. Man kommt nach hause, kuschelt sich auf dem Sofa zusammen, lehnt sich zurück und liest dieses wunderbare Buch. So entspannend im Hause Longbourn jedoch auch ist, so langatmig kann es beim lesen werden. Dies liegt nicht etwa am Schreibstil, der sich sehr flüssig lesen lässt, sondern einfach daran, dass wirklich bemerkenswert wenig passierte. Um zu vermeiden, dass mich die Geschichte langweilt, habe ich dann einfach täglich nur zwei bis drei Kapitel gelesen, was sehr gut funktioniert hat. Die Parallelen zu Stolz und Vorurteil wurden wirklich sehr gut eingebaut, so musste ich immer wieder lächeln wenn die Bediensteten in der Küche über Mrs. Bennet nörgelten oder über Mr. Bingley schwärmten und doch handelte es sich im grossen und ganzen um eine selbstständige Geschichte. Am Ende gibt es dann sogar noch eine kleine Überraschung, da die Autorin sich eine eigene kurze Verlängerung von Stolz und Vorurteil ausgedacht hat, nur den Abschnitt in dem sie die Geschichte eines Bediensteten erzählt, war für mich dann etwas unnötig.

Fazit
Im Hause Longbourn ist die perfekte Geschichte um Abends vor dem Schlafen noch ein bisschen zu lesen. Die ruhigen Erzählungen der Bediensteten sind interessant, vor allem da es eine Neuartige Darstellung von Stolz und Vorurteil ist und doch nicht so spannend, das man am liebsten bis 3 Uhr morgens aufbleibt um das Buch zu beenden. Auf jeden Falle eine gelungene Umsetzung einer einzigartigen Idee, die jedoch mehr Spannung vertragen hätte.

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

Großartig

Von: Ulrike Schanbacher Datum: 28.08.2014

Buchhandlung: Das Buch, Bad Vilbel

Ein Buch über die Ereignisse aus "Stolz und Vorurteil", aber dennoch ein ganz eigenständiger Roman - ich konnte mir nicht vorstellen, dass das gut gehen kann. Glücklicherweise habe ich das Buch dennoch in die Hand genommen und mich eines Besseren belehren lassen.
Wunderbar flüssig geschrieben und ohne Jane Austen nachzuahmen, spürt man auf jeder Seite die Bewunderung für diese großartige Autorin und ihren einzigartigen Roman "Stolz und Vorurteil".
Mich hat sowohl die Liebesgeschichte zwischen Sarah und James wie auch die Beschreibung des Dienstboten-Alltags fasziniert. Diese kommt ohne "political correctness" aus und dennoch ist man sehr dankbar für sein bequemes Leben heute!
Die Charaktere sind mir durchweg ans Herz gewachsen und ich habe mitgefiebert, wie sich die einzelnen Handlungsstränge und somit das Leben von Sarah, James und einigen anderen entwickelt. Ohne das Original nun weniger zu mögen, sehe ich inzwischen einige Szenen und Beschreibungen mit anderen Augen :-)

Jo Baker ist ein wunderbarer Roman gelungen, den ich sehr gerne und auf jeden Fall weiterempfehlen werde!

Von: Elisabeth Hansen aus Kempten Datum: 02.06.2014

Buchhandlung: Buchhandlung Lesezeichen

Wundervoll erzählt und stilecht! Ein "missing link" für jeden Jane Austen Fan!

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