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Im Hause Longbourn Roman

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€ 10,30 [A] | CHF 14,50*
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Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-328-10027-0

Erschienen:  11.10.2016
Dieser Titel ist lieferbar.

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Ein Millionenpublikum liebt Jane Austens Stolz und Vorurteil. Doch keiner weiß, was sich in Küche und Stall des Hauses Longbourn abspielt: Hier müht sich die junge Sarah mit Wäsche und Töpfen ab, immer noch hoffend, dass das Leben mehr für sie bereithält. Ist die Ankunft des neuen Butlers James ein Zeichen? Während Elizabeth und Mr. Darcy von einem Missverständnis ins nächste stolpern, nimmt in Longbourn noch ein anderes Liebesdrama seinen Lauf – denn James hütet ein großes Geheimnis.

Jo Baker erzählt Jane Austens bekanntesten Roman neu: aus Sicht der Dienstboten. Und zeigt, dass deren Dramen jenen der Herrschaften in nichts nachstehen.

»Ein grandioses Buch.«

Gute Woche (04.11.2016)

Jo Baker (Autorin)

Jo Baker wurde in Lancashire geboren und studierte an der Oxford University und der Queen’s University in Belfast, wo sie ihre Leidenschaft fürs Schreiben entdeckte. Seither veröffentlichte sie fünf Romane, die ihr in der Presse viel Lob einbrachten. Mit »Im Hause Longbourn« gelang ihr der internationale Durchbruch. Jo Baker lebt mit ihrer Familie in Lancaster.

»Ein grandioses Buch.«

Gute Woche (04.11.2016)

„Jo Baker haucht mit ihrem historischen, leichtfüßigen Roman dem Dienstpersonal, das in Jane Austens Klassiker weitgehend gesichtslos blieb, Leben – und Liebe – ein.“

GLAMOUR (04.10.2014)

»Feinfühlig. Liebeskummer vorprogrammiert.«

My Illu (24.09.2016)

»Endlich dürfen wir mal hinter die Kulissen der Familie Bennet schauen.«

Harke am Sonntag (30.10.2016)

ERSTMALS IM TASCHENBUCH

Aus dem Englischen von Anne Rademacher
Originaltitel: Longbourn
Originalverlag: Doubleday, London 2013

Taschenbuch, Broschur, 448 Seiten, 11,8 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-328-10027-0

€ 10,00 [D] | € 10,30 [A] | CHF 14,50* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Penguin

Erschienen:  11.10.2016

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Große Leseempfehlung

Von: MarySophie Datum: 09.06.2018

https://lalolololala.blogspot.de/

Meinung:
Das Cover finde ich schön, es ist sehr stimmig und wirkt rund. Mir gefällt der schlichte Hintergrund, welcher durchaus das Grundstück der Familie Bennet darstellen könnte. Dazu wirkt dann natürlich sehr auffällig die Dame in ihrem Outfit aus verschiedenen Rot-Nuancen und ihrer selbstbewussten, sowie willensstarken Haltung. Wobei ich hier einräumen muss, dass es vielleicht passender für den Inhalt gewesen wäre, wenn die Dame nicht so edle Kleidung trägt und man als Betrachter und Kenner des Klapptextes davon ausgehen kann, dass die Dame eine Angestellte im Hause Longbourn ist.

Seitdem ich das erste Mal von diesem Buch gehört habe, wollte ich es unbedingt lesen. Es reizt mich einfach immer wieder zu erfahren, wie das Verhältnis von Dienstboten und ihrer Herrschaft war und deshalb war der Roman dafür genau richtig. Das klang für mich so interessant, dass ich mir dieses literarische Werk nicht entgehen lassen wollte.

Als ich nun endlich in den Genuss kam, das Buch aufzuschlagen und mich in die von Jo Baker konstruierte Welt zu stürzen, war ich von der ersten Seite an sehr begeistert. Mir hat lange Zeit jeder Aspekt des Buches gefallen, angefangen von der Schreibweise, dem Setting bis hin zu den Protagonisten. Ich fand es spannend und hatte große Freude das Buch zu lesen.
Bis dann leider im dritten Buch einige Kapitel kamen, die sich für mich nicht so recht in den restlichen Roman eingliedern lässt und etwas fehl am Platze wirkt. Diese Kapitel handeln von dem bisherigen Leben des Hausdieners James, in welchem man als Leser Details erhält, die Erklärungen für Handlungen und Taten gibt. Glücklicherweise ziehen sich diese Kapitel nicht ellenlang, sondern gehen recht schnell vorbei und schon nach kurzer Zeit wird das Buch für mich wieder interessanter und angenehmer zu lesen. Dies ist mein einzigster Kritikpunkt, welchen ich jedoch nicht negativ auf meine Bewertung einfließen lasse, da mich der restliche Roman vollkommen überzeugt hat.

Der Schreibstil war durchweg recht nüchtern und verständlich, es herrschte eine recht einfache Sprache vor, die in diesem Roman sehr gut funktioniert hat. Das Buch wartet nicht mit großen, einschlagenden Ereignissen auf, die immer wieder Drama in das Geschehen bringen, sondern besticht durch die Beschreibungen des Alltags der Dienstboten. Somit kam während des Lesens an keiner Stelle Langeweile auf, trotz der Einfachheit des Geschilderten war es für mich informativ und ich konnte mich auf den Roman einlassen und gefangen nehmen.

Beim Lesen wurde deutlich, dass die Autorin sich mit jedem ihrer Charaktere auseinandergesetzt hat und sie für den Roman perfektioniert hat. Jeder einzelne wirkte in seinem Auftreten stark und durchdacht, sodass sich ein rundes Gesamtbild aller Personen entwickelt hat. Besonders gut hat mir gefallen, dass der Leser jeden Charakter für sich selbst einschätzen kann und es keinerlei Wertung und Beeinflussung vonseiten der Autorin gab.
Besonders im Fokus steht natürlich Sarah, die man als Leser auf der ersten Seite kennenlernt und in vielen Situationen begleitet. Anhand von ihrer Person hat man als Leser am meisten über ihren Alltag und Aufgabenbereich als Hausmädchen erfahren. Alle anderen Charaktere, seien es die anderen Angestellten oder die gesamte Familie Longbourn waren ihrem Charakter untergeordnet und dienten teilweise fast als Nebenakteure.

Fazit:
Wie schon erwähnt, werde ich die wenigen Kapitel, die mich nicht befriedigt haben, nicht in meine Bewertung einfließen lassen, weil ich von dem restlichen Roman sehr begeistert bin und dadurch auch in der Lage bin, diesen Kritikpunkt auszuklammern.
Von dem Geschehen, den Protagonisten und der Schreibweise ist das Buch eine eindeutige Leseempfehlung für alle, die Fans von Romanen rund um Diensboten und ihre Herrschaft sind.

Stolz und Vorurteil 2.0?

Von: Larissa | The Book Hubble Datum: 01.01.2018

https://thebookhubble.wordpress.com

Stolz und Vorurteil von Jane Austen ist seit langer Zeit eines meiner absoluten Lieblingsbücher und damit auch ein Buch, das ich immer und immer wieder lesen möchte, weil es für mich einfach zeitlos ist. Schon oft habe ich mir überlegt, wie eine Fortsetzung der Geschichte um Elizabeth und Mr. Darcy aussehen würde und dabei das ein oder andere Werk betrachtet, in welchem ein anderer Autor Jane Austens Originalgeschichte und Charaktere aufgreift und weiterentwickelt. Solche Bücher sind wahrlich keine Seltenheit und meistens haben sie eines gemeinsam: im Vordergrund stehen wieder die selben Hauptfiguren. Was ist aber mit den Figuren, die sonst immer zu kurz geraten? Die, die im Hintergrund agieren, für den Verlauf der Geschichte aber eine durchaus große Rolle spielen? Jo Baker hat sich offenbar genau diese Fragen gestellt und zeigt uns Lesern mit ihrem Roman Im Hause Longbourn, dass eine Geschichte auf einmal in einem ganz anderen Licht erscheinen kann, wenn man sie aus einem anderem Blickwinkel betrachtet – nämlich aus der Perspektive der Dienstboten.

Jo Baker kreiert eine wundervolle Atmosphäre. Jedes Mal wenn ich Stolz und Vorurteil lese, habe ich ein geistiges Longbourn vor meinem inneren Auge und sehe dabei genau, wie ich mir die einzelnen Zimmer und ihre Bewohner vorstelle. Im Hause Longbourn hat es geschafft in mir genau diese Vorstellung abzurufen und ich habe mich dadurch in der Geschichte sofort wieder daheim gefühlt.

Stolz und Vorurteil 2.0?

Um eventuellen Enttäuschungen vorzubeugen sollte ich an dieser Stelle erwähnen, dass man mit den Erwartungen an dieses Buch sehr vorsichtig sein sollte. Der Fokus der Geschichte liegt definitiv nicht auf den Hauptfiguren aus Stolz und Vorurteil. Es versucht keine Nacherzählung dieser Geschichte zu sein und das ist auch gut so. Es ist eine völlig neue Geschichte in der zwar ab und an vertraute Personen vorkommen und von einem ganz anderen Winkel beleuchtet werden, doch bekommen hier Figuren, die zuvor in den Hintergrund gedrängt wurden ihren ganz eigenen Plot und dieser ist fast genau so interessant wie der von Elizabeth und Mr. Darcy.

Insgesamt hält Jo Baker ihren Roman düsterer und nachdenklicher als man es von Jane Austen gewohnt ist. Sie scheut nicht davor, die harte und teils widerwärtige Arbeit, die die Dienstmädchen jeden Tag verrichten müssen (und wie diese darunter leiden) genau zu beschreiben. Dabei bemüht sie sich ihren Charakteren, besonders Sarah, die sich nach einem besseren Leben sehnt, Tiefe zu verleihen. Dies ist ihr teilweise auch gelungen.
Leider war mir die Geschichte trotzdem etwas zu langatmig. Ich habe nichts gegen Bücher, die nicht besonders actionreich sind, sondern dafür die Entwicklung der Charaktere in den Mittelpunkt stellen – im Gegenteil. Hier allerdings war es mir davon besonders in der ersten Hälfte nicht genug. Es dauert eine ganze Weile bis die Dinge ins Rollen kommen. Danach nehmen sie aber zügig Fahrt auf und führen auf ein zufriedenstellendes Ende hin.

Die Autorin schafft es den Angestellten der Bennets so viel Leben einzuverleiben, dass sie mir zum Ende hin alle ans Herz gewachsen sind und regt gleichzeitig dazu an, über die Geschehnisse aus Stolz und Vorurteil und die bereits vertrauten Charaktere noch einmal nachzudenken. Ich habe wirklich gehofft, dass sich für Sarah und James doch noch alles zum Guten wendet und war mit dem Ende zwar zufrieden, hätte mir aber gewünscht noch einen umfassenderen Einblick in ihre jeweilige Zukunft zu erhalten.

Fazit

Alles in allem ist Im Hause Longbourn ein sehr unterhaltsamer Roman, der das Potenzial hat alle Stolz und Vorurteil Liebhaber zu beeindrucken. Die Charaktere und deren Entwicklung hat mir sehr gut gefallen, das Tempo hätte jedoch etwas angezogen werden können. Man muss Jane Austens Roman nicht gelesen haben um diese Geschichte zu verstehen, ich würde es jedoch sehr empfehlen, da es sonst eher schwierig ist, die Beziehung zwischen den Angestellten und der Familie Bennet nachvollziehen zu können.

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