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Im Namen der Freiheit Leben und Philosophie des Albert Camus

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Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-442-74978-2

Erschienen: 08.09.2015
Dieser Titel ist lieferbar.

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Zu Beginn des 21 Jahrhunderts ist Albert Camus‘ Denken aktueller denn je: Mut, Mäßigung, Ehrlichkeit, Menschlichkeit, Gerechtigkeit. Michel Onfray porträtiert ihn als Vorbild gerade für schwierige Zeiten. Immer stand Camus an der Seite der einfachen Menschen seiner Herkunft und beharrte darauf, Gewalt nicht mit Gewalt zu vergelten und Freiheit auch als Verpflichtung zu begreifen. Wenn es ein Buch braucht, um Camus neu zu entdecken, dann dieses.

Michel Onfray (Autor)

Der Philosoph Michel Onfray, geboren 1959 in Argentan/Frankreich, gründete 2002 in Caen die »Université Populaire«, eine Art Volksuniversität, zu der jedermann Zutritt hat. Jährlich besuchen Tausende Zuhörer seine Vorlesungen. Mit seiner Absage an alle Religionen und dem Plädoyer für ein freies, vernunftbestimmtes Leben entfachte er eine leidenschaftlich und kontrovers geführte Debatte. Er verfasste mehr als 50 Bücher, die in über 25 Ländern übersetzt wurden, unter anderem »Traité d'athéologie« (Dt: »Wir brauchen keinen Gott«) und eine mehrbändige Gegen-Geschichte der Philosophie.

Aus dem Französischen von Stephanie Singh
Originaltitel: L'Ordre libertaire - La vie philosophique d'Albert Camus
Originalverlag: Flammarion

Taschenbuch, Broschur, 576 Seiten, 11,8 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-442-74978-2

€ 12,99 [D] | € 13,40 [A] | CHF 17,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: btb

Erschienen: 08.09.2015

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Ein interessantes und anregendes Buch - aber nicht ohne Vorkenntnisse...

Von: Lisas Bücherleben Datum: 03.03.2016

lisasonnenschein.blogspot.de/

Der Klappentext des Buches verspricht relativ viel: Eine komplett neue Art Camus zu lesen. Vorweg - diese Versprechung kann das Buch nur bedingt einlösen.
Aber beginnen wir am Anfang.

“Im Namen der Freiheit” stellt den Lebenslauf des berühmten Philosophen Camus seiner Philosophie gegenüber. Es beginnt bei Camus Kindheit und flechtet verschiedene Anekdoten und biografische Erlebnisse ein, um schließlich daraus verschiedene Grundpositionen (etwa gegenüber Todesstrafe, Barbarei etc.) zu erklären.
Ein Grundwissen wird dabei allerdings auf jeden Fall vorausgesetzt, da viele Begriffe oder Bezüge (etwa auf de Beauvoir, Satre oder Nietzsche) nicht immer selbsterklärend sind bzw. oft wechselnd auftretende Charaktere wie Camus Mutter, Vater, Großmutter, Grundschullehrer, etc. dann zusätzlich verwirrend sein können. Insgesamt ist der Schreibstil aber sehr angenehm und regt zum Lesen und Nachdenken an. Viele Abschnitte sind außerdem geradezu grandios zum Zitieren geeignet: “Früher wurde geschrieben um gelesen zu werden heute um nicht verstanden zu werden.”
Zudem sind alle Kapitel sehr knapp gehalten und nehmen selten mehr als drei Buchseiten ein. In jedem wird ein kurzer biografischer Bezug genommen, eine Geschichte erzählt oder Zusammenhänge deutlich. Das macht es zwar praktisch zum Beispiel für das Lesen vor dem Einschlafen oder unterwegs, jedoch rächt es sich manchmal, wenn man das Buch längere Zeit liegenlässt, weil oft auf Inhalte aus den vorrangegangenen Kapiteln nochmal Bezug genommen wird. Insgesamt ist das Buch gut strukturiert und führt immer auch Werke und Textstellen in Camus Originalwerk an. Auch wird öfter auf aktuelle Camusforschung eingegangen und wirklich kritisch hinterfragt.
Ein sehr lesenswertes Buch - auch wenn selbst mit philophischer Grundkenntnis der Einstieg nicht ganz leicht fällt, entwickelt sich das Buch schnell und gut und bringt einige neue Sichtweisen und biografischen Zusammenhänge, die selbst bei einer akademischen Spezialisierung auf Existenzphilosophie und Camus nicht ganz offensichtlich sind.

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