Im Zeichen des Todes

Thriller

Taschenbuch
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Mit jedem Opfer wird seine Fährte blutiger ...

Es ist ein gnadenloses System, in dem die Geburtsstunde darüber entscheidet, ob man ein Leben in Reichtum oder Armut und Elend führt. Niemand schafft es aus eigener Kraft. Die Sterne sind Gesetz. Und sie bringen den Tod … Als eine Mordserie von unvergleichlicher Brutalität die Stadt erschüttert, ruhen alle Augen auf Detective Jerome Burton und Profilerin Lindi. Der eine glaubt an seinen Jagdinstinkt, die andere an die Macht der Sterne – und beide wissen, dass sie es mit dem gefährlichsten Verbrecher zu tun haben, den die Stadt je gesehen hat. Doch sein Plan ist so finster, dass er alles Vorstellbare übersteigt …

»Im Zeichen des Todes liest sich wie eine Bewerbung für Hollywood: hier ist das Skript für die nächste aufregende Fernsehserie nach Breaking Bad. […] Ein im besten Sinne beunruhigender Thriller.«

Deutschlandradio Kultur

ERSTMALS IM TASCHENBUCH
Aus dem Englischen von Andreas Helweg
Originaltitel: Zodiac
Originalverlag: Penguin, London 2017
Taschenbuch, Broschur, 480 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-7341-0538-8
Erschienen am  19. Februar 2018
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Höchsten eine Dystopie, kein Thriller.

Von: Alison Fraser

15.03.2018

Hier war es der Klappentext, der mich gecatcht hat, ich fand die Idee zur Geschichte innovativ und habe mich auf eine spannende Umsetzung gefreut. Klappentext: Mit jedem Opfer wird seine Fährte blutiger ... Es ist ein gnadenloses System, in dem die Geburtsstunde darüber entscheidet, ob man ein Leben in Reichtum oder Armut und Elend führt. Niemand schafft es aus eigener Kraft. Die Sterne sind Gesetz. Und sie bringen den Tod … Als eine Mordserie von unvergleichlicher Brutalität die Stadt erschüttert, ruhen alle Augen auf Detective Jerome Burton und Profilerin Lindi. Der eine glaubt an seinen Jagdinstinkt, die andere an die Macht der Sterne – und beide wissen, dass sie es mit dem gefährlichsten Verbrecher zu tun haben, den die Stadt je gesehen hat. Doch sein Plan ist so finster, dass er alles Vorstellbare übersteigt … Die Welt in der Geschichte ist grausam und skupellos, alleine das Sternzeichen, in das die Menschen hineingeboren werden, entscheidet über ihr Schicksal. Leider wird nicht erwähnt, wieso sich das Wertesystem an den Sternzeichen orientiert, ich habe es daher auch nicht verstehen können. Das war eines der Punkte, die mich hier gestört haben. Weiterhin negativ aufgefallen ist mir die Vorhersehbarkeit der Geschichte, was bei einem Thriller nicht sein darf. Ein Genreeinsteiger blickt vielleicht nicht sofort durch, wer aber häufiger Thriller oder ähnliche Spannungsromane liest, steigt sofort dahinter. Schade, dass ich früher Bescheid wusste als die Ermittler, die übrigens nicht nur unfähig sind, sondern absolut blass gezeichnet sind und vor Klischees nur so triefen. Die Geschichte ist oberflächlich und wenig spannend, außerdem mangelt es an Tiefgang. Hier wurde dermaßen viel Potenzial verschludert, dass es schade um die Idee ist. Gefallen hat mir jedoch die Erzählweise aus zwei verschiedenen Perspektiven und der Schreibstil des Autors. Alleine die beiden Dinge waren es, die mich das Buch haben beenden lassen. Die Worte werden geschickt gewählt, die zweite Hälfte war fesselnd geschrieben. Leider kann ich hier keine Empfehlung aussprechen, denn die Geschichte würde höchstens als Dystopie durchgehen und nicht als Thriller.

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Gesellschaftskritisch und teilweise spannend

Von: bookworld_online

02.08.2017

Im Zeichen des Todes von Sam Wilson imzeichendestodesInhalt: In San Celeste bestimmt nicht die Hautfarbe oder die Religionszugehörigkeit zu welcher „gesellschaftlichen Gruppe“ eine Person gehört, sondern das Sternzeichen unter dem Man geboren wurde. Das Tierkreiszeichen bestimmt das gesammte Leben, von der Geburt an bis zum Tod. Der Polizeichef Peter Williams wird ermordet. Detective Jerome Button soll zusammen mit der Astroprofilerein Lindiwe „Lindi“ Childs herausfinden, wer den Mord verübt hat. Bei den Ermittlungen geraten die Ermittler selbst tiefer in die ganze Sache hinein als ihnen Lieb sein kann. Parallel dazu wird, in einem zweiten Handlungsstrang von Daniel Lapton erzählt, der, erst nach dem Tod seines Vaters erfährt, dass er eine uneheliche Tochter hat, die ihm 17 Jahre lang vorenthalten wurde. Meine Meinung: Der Klappentext klang sehr Vielversprechend und dementsprechend waren die Erwartungen auch sehr hoch. Die Grundidee und Aussage des Buches ist auch wirklich sehr positiv anzumerken. Jeder Mensch ist nun mal verschieden und ein „Schubladensystem“ wie die Tierkreiszeichen aus dem Buch kann nicht funktionieren. Sam Wilson äußert „versteckt“ Kritik an der bestehenden Gesellschaft, in der äußerliche Merkmale wie Hautfarbe oder Merkmale wie die Religionszugehörigkeit über den gesellschaftlichen Stand entscheiden und nicht die wirklichen Charaktermerkmale zählen. Der zum Fall der Mordserie parallel laufende Handlungsstrang um Daniel Lapton ist doch ein sehr verwirrender „Schnörkel“ der nichts mit dem Fall zu tun hat. Außerdem sind mir persönlich die Sternzeichen zu stark betont, was für die Aussage des Buches verständlicherweise auch notwendig ist. Der Konflikt zwischen dem Jagfinstinkt von Detective Button und der Fukusiertheit auf die Macht der Sterne durch Lindi Childs machen die Handlung wiederrum interessant. Außerdem steht Thriller dauf und bis zu einem gewissen Grad ist auch Thriller drin. Alles in allem ein solides, gesellschaftskritisches mit etwasSpannungsspaß. Daher vergebe ich: 3 von 5 Sternen

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Vita

Sam Wilson wurde in London geboren, zog noch als Kind in seine neue Heimat Zimbabwe. Seinen Studiengang, Kreatives Schreiben, schloss er mit Auszeichnung ab. 2011 wurde er unter den Top 200 der vielversprechendsten Südafrikaner gelistet. Heute arbeitet er als Regisseur in Kapstadt. Im Zeichen des Todes ist sein Debüt.

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Zitate

»Die Fantasiewelt, die Wilson entwirft, ist anfangs fremd und befremdend. Balderscheint sie aber seltsam vertraut. Dann beginnt das Gruseln.«

Buchkultur

»Clever. Krimifans, die etwas Neues suchen, dürfen sich freuen.«

Publisher's Weekly