Im ersten Licht des Morgens

Roman

Taschenbuch
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Kraftvoll und berührend erzählt Virginia Baily von Liebe und Rettung, Schuld und Verantwortung vor der atmosphärischen Kulisse Roms

Bevor an einem Morgen im Jahr 1943 die Sonne aufgeht, tritt Chiara im besetzten Rom auf die Straße. Noch ahnt sie nicht, dass sie an diesem Tag einem kleinen Jungen das Leben retten wird. Doch als sie Daniele begegnet, verbinden sich ihre Schicksale unwiderruflich miteinander. Chiara nimmt ihn allen Widrigkeiten zum Trotz an wie einen Sohn. Aus Liebe tut sie fortan alles, um ihn zu schützen – und aus Liebe begeht sie nach Kriegsende einen folgenschweren Verrat …

"Auf den ersten Blick ist 'Im ersten Licht des Morgens' der Britin Virginia Baily einer von vielen gut geschriebenen Romanen über die Folgen des Dritten Reichs. Was ihn aber besonders macht, ist, dass die Protagonisten alle ihre Makel haben, denn niemand wird uneigennützig zum Helden. Eine bewegende Auseinandersetzung mit dem, was der Krieg aus Menschen machen kann, verpackt in einen spannenden Familienroman vor der Kulisse Roms."

BRIGITTE (01. Februar 2017)

DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Englischen von Christiane Burkhardt
Originaltitel: Early One Morning
Originalverlag: Little, Brown
Taschenbuch, Klappenbroschur, 432 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-453-35913-0
Erschienen am  12. Dezember 2016
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Im ersten Licht des Morgens

Von: Mitch

15.10.2018

Im ersten Licht des Morgens Das Cover gefiel mir sehr gut und hat mich direkt angesprochen. Es gibt einen ersten Einblick auf den Inhalt und macht neugierig. Der Schreibstil war für mich nicht ganz so flüssig wie ich es sonst gewohnt allerdings kann es dem doch sehr gewichtigen Thema geschuldet sein. Ich hatte meine Mühe in die Geschichte rein zu finden als ich jedoch, dann mit den Protagonisten immer besser zurecht kam ging mir dieses Buch immer leichter von der Hand. Das Buch spielt zu Zeiten des 2. Weltkrieges in Italien. Besonders gut hat mir gefallen das vieles wirklich sehr detailliert und den Jahrzehnt entsprechend dargestellt. Auch die Dramatik und Tragik zu dieser Zeit wurde sehr realistisch und emotional geschrieben, so dass der Leser beim lesen emotional gefangen ist und dieses Buch nur schwer aus der Hand nehmen kann. Alles in allem hat mir dieses Buch recht gefallen. Man hat mit den Protagonisten immer wieder mit gelitten und konnte sich gut in deren Gefühle hineinversetzen. Besonders gut tat dem Buch die verschiedenen Zeitsprünge, so dass der Leser ebenfalls ein auf und ab verspührt und unbedingt weiterlesen möchte.

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Im ersten Licht des Morgens

Von: Jessica

19.11.2017

Als Chiara eines Morgens im Jahr 1943 auf den Straßen in Rom unterwegs ist, wird sie Zeugin, wie viele jüdische Familien abtransportiert werden sollen. Zu einer dieser jüdischen Familien gehört ein kleiner Junge – Daniele Levi – dem man jedoch nicht ansieht, dass er tatsächlich jüdisch ist. Es gelingt ihr, vorzugeben, dass der Junge zu ihr gehört und ihn zu retten. Sie nimmt ihn also mit zu sich nach Hause und kümmert sich von da an um ihn. Der kleine Daniele ist aber nicht der einzige, für den sie von nun an die Verantwortung trägt. Da ist auch noch ihre Schwester Cecilia, die auch noch an Epilepsie leidet. Cecilia ist ganz und gar nicht von dem unverhofften Familienzuwachs begeistert und hat auch keine Scheu, dies deutlich zu machen. Auch das Verhältnis zu Daniele ist schwierig. Er spricht kaum und ist sehr zurückhaltend, vermisst seine Familie. Da die Situation in Rom sehr gefährlich ist und Chiara in ständiger Angst lebt, Daniele könnte auffliegen, beschließt sie, mit ihm und Cecilia zu ihrer Großmutter aufs Land zu fliehen. Auch dort bessern sich die Verhältnisse untereinander nicht. Nach einiger Zeit auf dem Land stirbt Chiara’s Großmutter dann jedoch leider. Chiara beschließt dann, kurzzeitig mit dem Jungen zurück nach Rom zu gehen. Ihre Schwester lässt sie in dieser Zeit zurück bei Bekannten, die sich um sie kümmern und auf sie achten sollen. Cecilia verspricht sie, dass sie nach zwei Wochen zu ihr zurückkommen werde, hält ihr Versprechen jedoch nicht. 30 Jahre später – Maria ist 16 Jahre alt und lebt mit ihrer Familie in Wales. Sie findet heraus, dass ihr Vater gar nicht ihr wirklicher Vater ist. Ihr tatsächlicher Vater ist ein Mann namens Daniele Levi. Sie findet die Telefonnummer von Chiara und nimmt Kontakt zu ihr auf. Nach einigen Telefonaten einigen sich Maria und Chiara darauf, dass Maria den Sommer in Italien bei Chiara verbringt. Noch weiß Maria aber nicht, dass Chiara so etwas wie ihre Großmutter ist. Sie denkt, Chiara sei lediglich die ehemalige Vermieterin von Daniele. Natürlich hofft sie aber darauf, einiges über ihren Vater zu erfahren und ihn vielleicht sogar in Italien ausfindig zu machen. Leider hat jedoch auch Chiara sämtliche Anhaltspunkte für eine Kontaktaufnahme mit Daniele verloren. Die Geschichte, die in diesem Buch erzählt wird, ist sehr bewegend. Chiara denkt erst gar nicht darüber nach; sie nimmt einfach so eine so immense Verantwortung auf sich, um das Leben eines Kindes zu retten. Obwohl der Junge lange Zeit nicht richtig verstehen kann, dass sie ihm das Leben gerettet hat und dies immer wieder durch rebellisches Verhalten deutlich macht, liebt sie ihn doch so sehr, als wäre er ihr eigenes Kind. Chiara liebt diesen Jungen so sehr, dass sie ihre eigene Schwester auf gewisse Art für ihn fallen lässt. Wobei… Eigentlich weiß ich gar nicht, ob man wirklich sagen kann, dass er es lange nicht verstanden hat, denn eigentlich könnte man sein Verhalten bis ins Erwachsenenalter so auslegen, dass er vielleicht sogar lieber mit seiner Familie gestorben wäre. Als Daniele älter wird, fängt der an mit Drogen zu experimentieren und rutscht ab in die Sucht. Das ist der Grund dafür, dass Chiara irgendwann den Kontakt zu ihm verliert. Als Maria dann in ihrem Leben auftaucht, wird sie mit allem neu konfrontiert und ihr Gefühlsleben wird dadurch sehr aufgewühlt. Über Daniele erfährt man im Buch eigentlich nicht wirklich viel. Man erfährt einiges über die ersten paar Jahre, die er bei Chiara verbracht hat und man erfährt, dass er später drogenabhängig wurde. Wie er sein Leben an sich aber ab seiner Jugend verbracht hat bleibt offen. Die Kapitel springen zum Einen zwischen der Zeit 1943 und 1973 und die Kapitel, die von der Zeit in 1973 erzählen, wechseln sich dazu noch zwischen Chiara und Maria ab. Die Themen Verantwortung, Aufopferung, Mut, Familie und Leid, die hier aufgegriffen werden, sind super in die Geschichte eingearbeitet und werden authentisch dargestellt. Besonders den Weg von Daniele in die Drogensucht finde ich sehr realitätsnah. Leider hat mir in dem Buch aber irgendwie der Spannungsbogen gefehlt. Es wird viel erzählt und die Geschichte geht auch ans Herz, aber es passiert nicht wirklich viel. Gerne hätte ich auch etwas mehr über Daniele erfahren. Insbesondere seine Gedanken und Gefühle bleiben komplett außen vor, der Leser kann sich immer nur vorstellen, wie es ihm wohl gegangen sein mag. Da er der zentrale Punkt des Buches ist, finde ich das sehr schade. Fazit Mut, Verantwortung, Familie und Leid sind die Themen von „Im ersten Licht des Morgens“. Die zentrale Figur ist Daniele Levi, von dem man jedoch leider nur sehr, sehr wenig erfährt. Die Geschichte ist zwar sehr bewegend und authentisch, trotzdem ist es teilweise etwas langweilig.

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Vita

Virginia Baily studierte Italienisch, Französisch und Englisch und leitet eine Zeitschrift für Kurzgeschichten, die sie mitbegründete. Neben dem Schreiben gilt ihre Leidenschaft Reisen nach Afrika und Italien. Im ersten Licht des Morgens schrieb sie während eines langen Aufenthalts in Rom. Der Roman wurde in England zum Bestseller und erscheint in zwölf Ländern. Heute lebt die Autorin im südenglischen Exeter.

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Christiane Burkhardt

Christiane Burkhardt lebt und arbeitet in München. Sie übersetzt Romane und Sachbücher aus dem Italienischen, Niederländischen und Englischen und hat u. a. Werke von Paolo Cognetti, Domenico Starnone, Fabio Geda, Wytske Versteeg, Pieter Webeling, Willam Shaw und Hannah Richell ins Deutsche gebracht. Darüber hinaus unterrichtet sie literarisches Übersetzen.

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Pressestimmen

"Spannend erzähltes Drama, das wir so schnell nicht wieder aus der Hand legen!"

Frauenmagazin MYWAY (07. Dezember 2016)

"Spannend erzähltes Drama, das wir so schnell nicht wieder aus der Hand legen!"

Frauenmagazin MYWAY (07. Dezember 2016)

"Aber obwohl Virginia Bailys Geschichte zur Zeit der deutschen Besatzung an einem Morgen in Rom beginnt, ist es kein Kriegsroman. Es ist eine Geschichte über blitzartige Entscheidungen, nach denen alles anders ist – ohne dass man fassen könnte, was gerade passiert ist. (…) Eine satte Geschichte mit viel Rom-Gefühl."

EMOTION (08. Februar 2017)

"Perfekt für lange Winterabende (Headline) Gefühlvolles Drama (…) Mit 'Im ersten Licht des Morgens' gelingt der Britin Virginia Baily eine berührende Geschichte über Schuld und Versöhnung. Und ihre bildreiche Sprache versetzt einen direkt in die Gassen Italiens."

FREUNDIN (11. Januar 2017)

"Bereichernd und bewegend."

ELLE (08. Februar 2017)

"Bewegender Roman über Menschlichkeit und Krieg."

FÜR SIE (27. Februar 2017)

»Ein Roman über die langen Schatten, die der Krieg wirft, wunderschön geschrieben und voller Rom-Flair.«

The Observer

»Virginia Baily ist eine große Erzählerin. Auch wenn sie ihren Figuren immense Verluste abverlangt, setzt sie diesen Kraft und Hoffnung entgegen.«

The Guardian

»Die bewegende Geschichte einer Frau, deren Liebe zu einem Kind auch die größten Hindernisse überwindet.«

Sunday Times

»Eine Zeit, über die schon viel geschrieben worden ist, und doch erzählt Virginia Baily mit ganz frischem Blick und einer neuen Stimme.«

Independent on Sunday

»Eine starke Geschichte über Hingabe, Verzweiflung und Wiedergutmachung.«

Sunday Express

»Virginia Baily schreibt beeindruckend von der Kraft einer unerwarteten Liebe, die ein ganzes Leben bestimmt.«

Herald

»Eine berührende, unsentimentale Geschichte über Krieg und Verluste und die fast schon als Wunder anmutenden Taten, zu denen Menschen manchmal fähig sind.«

Kirkus Reviews

»Dieses Buch ist unglaublich fesselnd und steckt voller herzzerreißender Szenen, die man mit einem Kloß im Hals liest. Wirklich, wirklich gut.«

Daily Mail

»Dieser Roman geht auf ganz wunderbare Weise zu Herzen.«

Daily Express

»Voller Flair, gefühlvoll und zutiefst authentisch – ein bemerkenswerter Roman.«

Scotsman

"Virginia Baily erzählt eine berührende Geschichte von Schuld und Sühne."

BUNTE (09. März 2017)

"Baily erzählt mit frischer Stimme von den schrecklichen Schäden, die aus Liebe erzählte Lügen anrichten können. Ihre Figuren sind kompliziert und spröde, wachsen einem aber irgendwann doch ans Herz; die Handlung ist flott erzählt und überrascht immer wieder."

Die Presse am Sonntag (A) (15. Januar 2017)

"Virginia Baily erzählt sehr sinnlich und man spürt in jeder Zeile, dass sie in Rom geradezu vernarrt ist. Ihre Figuren sind widersprüchlich angelegt und verkörpern das pralle Leben. Kein Wunder, dass der Roman zu den Top-5-Bestsellern der 'Sunday Times' gehört."

BÜCHER Magazin (11. Januar 2017)

"(...) ein spannendes Zeitdokument, das noch lange in den Leserinnen und Lesern nachhallt. Sowohl der gewählte Schauplatz, als auch die Kombination der Charaktere entfalten sich zu einem wunderbaren, unterhaltsamen Roman."

www.histo-couch.de (04. August 2017)