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Im ersten Licht des Morgens Roman

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Taschenbuch, Klappenbroschur ISBN: 978-3-453-35913-0

Erschienen: 12.12.2016
Dieser Titel ist lieferbar.

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Kraftvoll und berührend erzählt Virginia Baily von Liebe und Rettung, Schuld und Verantwortung vor der atmosphärischen Kulisse Roms

Bevor an einem Morgen im Jahr 1943 die Sonne aufgeht, tritt Chiara im besetzten Rom auf die Straße. Noch ahnt sie nicht, dass sie an diesem Tag einem kleinen Jungen das Leben retten wird. Doch als sie Daniele begegnet, verbinden sich ihre Schicksale unwiderruflich miteinander. Chiara nimmt ihn allen Widrigkeiten zum Trotz an wie einen Sohn. Aus Liebe tut sie fortan alles, um ihn zu schützen – und aus Liebe begeht sie nach Kriegsende einen folgenschweren Verrat …

Virginia Baily im Interview zu ihrem Roman »Im ersten Licht des Morgens« Zum Special

"Auf den ersten Blick ist 'Im ersten Licht des Morgens' der Britin Virginia Baily einer von vielen gut geschriebenen Romanen über die Folgen des Dritten Reichs. Was ihn aber besonders macht, ist, dass die Protagonisten alle ihre Makel haben, denn niemand wird uneigennützig zum Helden. Eine bewegende Auseinandersetzung mit dem, was der Krieg aus Menschen machen kann, verpackt in einen spannenden Familienroman vor der Kulisse Roms."

BRIGITTE (01.02.2017)

Virginia Baily (Autorin)

Virginia Baily studierte Italienisch, Französisch und Englisch und leitet eine Zeitschrift für Kurzgeschichten, die sie mitbegründete. Neben dem Schreiben gilt ihre Leidenschaft Reisen nach Afrika und Italien. Im ersten Licht des Morgens schrieb sie während eines langen Aufenthalts in Rom. Der Roman wurde in England zum Bestseller und erscheint in zwölf Ländern. Heute lebt die Autorin im südenglischen Exeter.

"Auf den ersten Blick ist 'Im ersten Licht des Morgens' der Britin Virginia Baily einer von vielen gut geschriebenen Romanen über die Folgen des Dritten Reichs. Was ihn aber besonders macht, ist, dass die Protagonisten alle ihre Makel haben, denn niemand wird uneigennützig zum Helden. Eine bewegende Auseinandersetzung mit dem, was der Krieg aus Menschen machen kann, verpackt in einen spannenden Familienroman vor der Kulisse Roms."

BRIGITTE (01.02.2017)

"Spannend erzähltes Drama, das wir so schnell nicht wieder aus der Hand legen!"

Frauenmagazin MYWAY (07.12.2016)

"Spannend erzähltes Drama, das wir so schnell nicht wieder aus der Hand legen!"

Frauenmagazin MYWAY (07.12.2016)

"Aber obwohl Virginia Bailys Geschichte zur Zeit der deutschen Besatzung an einem Morgen in Rom beginnt, ist es kein Kriegsroman. Es ist eine Geschichte über blitzartige Entscheidungen, nach denen alles anders ist – ohne dass man fassen könnte, was gerade passiert ist. (…) Eine satte Geschichte mit viel Rom-Gefühl."

EMOTION (08.02.2017)

"Perfekt für lange Winterabende (Headline) Gefühlvolles Drama (…) Mit 'Im ersten Licht des Morgens' gelingt der Britin Virginia Baily eine berührende Geschichte über Schuld und Versöhnung. Und ihre bildreiche Sprache versetzt einen direkt in die Gassen Italiens."

FREUNDIN (11.01.2017)

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DEUTSCHE ERSTAUSGABE

Aus dem Englischen von Christiane Burkhardt
Originaltitel: Early One Morning
Originalverlag: Little, Brown

Taschenbuch, Klappenbroschur, 432 Seiten, 11,8 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-453-35913-0

€ 9,99 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Diana

Erschienen: 12.12.2016

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Einfühlsamer Kriegsroman mit schönem Setting

Von: Leni Datum: 14.07.2017

sinnessuche.de

Der Handlungsort Rom verspricht ein Buch mit warmen Flair, mit Leichtigkeit und Lebenslust. Das Thema ist jedoch ein ganz anderes. Leichtigkeit und Lebenslust sind nicht immer oder vielleicht auch eher gar nicht wirklich anzutreffen. Mit dem Zweiten Weltkrieg hatten die Italiener ja auch zu tun und genau darüber handelt „Im ersten Licht des Morgens“ von Virginia Baily.

Schön verpackt wird die Geschichte von Chiara erzählt, die einen kleinen Jungen bei sich aufgenommen hat. Dieser kleine Junge hat ihr Leben verändert, er war nämlich Jude. In Rückblenden wird dem Leser erzählt, was die beiden zusammen erlebt haben und welche Schwierigkeiten sie hatten. Hier wird auch sehr schön auf die psychische Ebene eingegangen, die meiner Meinung nach in vielen anderen Büchern ernachlässigt wird.

Neben dem Erzählstrang um Chiara und ihren Findelsohn Daniele entwickelt sich ein zweiter Erzählstrang. Dieser spielt anfangs nicht im sommerlichen Rom, sondern im rauen Wales. Protagonistin ist hier die junge Maria, die ihr Leben auf den Kopf gestellt sieht. Um zu verstehen wer sie ist reist sie nach Rom und trifft dort auf Chiara.

So werden beide Erzählstränge miteinander vereint, jedoch gibt es trotzdem noch Einblicke in die jeweilige Protagonistin. So weiß der Leser immer mehr, als die Protagonistinnen, was die Geschichte natürlich spannend gestaltet.


Fazit:



Insgesmt hat mir das Buch sehr gut gefallen. Die Charaktere sind sehr gut gezeichnet und der Leser kann sich gut mit ihnen identifizieren. Die Gefahren während des Krieges werden gut deutlich, es wird sich aber nicht zu sehr auf dieses Thema versteift, weshalb das Lesen trotzdem noch angenehm und locker ist. Ich kann es auch nur weiterempfehlen.

Wenn euch dieses Buch gefällt würde ich euch Der Italienische Garten von Alyson Richman empfehlen.

mutige Familiengeschichte

Von: Märchenbuch Datum: 17.05.2017

https://maerchenbuchblog.wordpress.com/

Rom 1943. Als die Italienerin Chiara Ravello eines Morgens miterleben muss, wie zahlreiche jüdische Familien von deutschen Soldaten in ein Arbeitslager abtransportiert werden, gelingt es der jungen Frau in letzter Minute den kleinen Jungen Daniele Levi vom LKW zu ziehen. Sie nimmt das jüdische Kind mit zu sich nach Hause und kümmert sich um Daniele wie um einen eigenen Sohn. Nach wenigen Tagen beschließt Chiara mit dem Jungen und ihrer jüngeren Schwester Cecilia, die sie ebenfalls liebevoll umsorgt, aus Rom zu fliehen und zu ihrer Nonna aufs Land zu ziehen. Das harte Kriegsjahr nimmt seinen Lauf und die Beziehung zu Daniele wird immer schwieriger, denn der Junge ist verschlossen und rebellisch, lässt niemanden an sich heran und ist durch den Verlust seiner Familie schwer gezeichnet.

Jahre später 1973, erhält Chiara einen schicksalhaften Anruf, der sie plötzlich mit ihrer Vergangenheit konfrontiert und sie schlagartig ins Jahr 1943 zurückversetzt. Chiara lebt mittlerweile wieder in Rom und führt ein ruhiges Leben. Doch als ihr ein 16-jähriges Mädchen namens Maria am Telefon verkündet, dass sie den Sommer bei ihr in Italien verbringen möchte, um mehr über einen gewissen Daniele Levi zu erfahren, weckt Maria bei Chiara alte Geister und eine tief verborge Sehnsucht.

Die Autorin Virginia Baily konnte mich mit ihrem Drama rund um den jüdischen Jungen Daniele und seine wagemutige Retterin Chiara sehr gut unterhalten.
Der Roman wird in zwei Zeitperioden erzählt, die sich kapitelweise abwechseln.
Die aktuelle Handlung spielt 1973 und der zweite Erzählstrang beschreibt die Geschehnisse des Jahres 1943, eine Zeit voller Schrecken und Leid. Trotzdem präsentiert uns die Autorin keinen klassischen Kriegsroman sondern eine mutige Familiengeschichte.

Obwohl wir über Danieles Lebensweg und seine Entwicklung vom kleinen Jungen zum erwachsenen Mann recht wenig erfahren, konnte ich einen guten Zugang zu dem jungen Protagonisten finden und mit seinem schweren Schicksal mitfühlen. Seine Verletzlichkeit und Traurigkeit war stets spürbar, doch ich hätte mir mehr Details zu Danieles Lebensgeschichte gewünscht.

Neben Themen wie Mut, Familie und Verlust, spielen ganz klar Schuld und Verantwortung die Hauptrollen in diesem Buch. Schlicht und ohne Kitsch verpackt die Autorin diese zentralen Themen in ihre Geschichte und am Ende bleibt die Erkentniss, dass sich Familie nicht ausschließlich über Blutsverwandtschaft definieren muss.

Von: Michaela Bron aus Marienhafe Datum: 20.06.2016

Buchhandlung: Die Bücherkiste GbR

Dieses Buch bedarf nicht vieler Worte! Einfach zauberhaft!

Von: Theresia Hans aus München Datum: 03.06.2016

Buchhandlung: Buchhandlung Franz Eberl

Die tragisch-schöne Geschichte einer Frau, deren eine impulsive Handlung weit in die Zukunft reicht und das Leben vieler Menschen prägt, hat mich sehr beeindruckt.

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