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Im unwahrscheinlichen Fall Roman

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Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-453-42179-0

DEMNÄCHST
Erscheint: 13.06.2017

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1951: Die 15-jährige Miri Ammerman wächst wohlbehütet im Städtchen Elizabeth, New Jersey, auf. Ihr Vater hat sich zwar früh aus dem Staub gemacht, aber ihre liebevolle und kämpferische Mutter, ihre weise Oma, ihre beste Freundin Natalie und all die anderen Menschen in ihrem Umfeld stehen ihr bei ihren Schritten ins Erwachsenenleben zur Seite. Als sie ihre erste große Liebe Mason kennenlernt, scheint das Glück perfekt zu sein. Doch dann stürzt ein Flugzeug ab, und nichts ist mehr, wie es war.

Judy Blume (Autorin)

Judy Blume wuchs in Elizabeth, N.J., auf und erlebte die Flugzeugkatastrophen dort Anfang der Fünfzigerjahre selbst mit. Ihre Romane „Zauber der Freiheit“, „Zeit der Gefühle“ und, am erfolgreichsten, „Die Sommerschwestern“, wurden große internationale Bestseller. Insgesamt hat sie über 85 Millionen Exemplare verkauft, ihr Werk wird in 32 Sprachen übersetzt. Judy Blume hat drei mittlerweile erwachsene Kinder und lebt mit ihrem Ehemann an der Ostküste.

ERSTMALS IM TASCHENBUCH

Aus dem Amerikanischen von Sabine Lohmann
Originaltitel: In the Unlikely Event
Originalverlag: Heyne

Taschenbuch, Broschur, ca. 512 Seiten, 11,8 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-453-42179-0

€ 10,99 [D] | € 11,30 [A] | CHF 15,50* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne

DEMNÄCHST
Erscheint: 13.06.2017

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

Ein Buch über das Erwachsenwerden, Freundschaft und das Leben

Von: frischgelesen.de Datum: 19.07.2016

frischgelesen.de

Bei diesem Buch möchte ich erstmal kurz etwas zur Autorin schreiben, denn Judy Blume stammt aus Elizabeth, New Jersey. Ein Ort in den USA, der Anfang der 50er Jahre durch drei Flugzeugunglücke zu trauriger Berühmtheit kam. Die drei Abstürze ereigneten sich innerhalb zweier Monate und brachten das Leben in dieser amerikanischen Kleinstadt mächtig durcheinander. Judy Blume versucht mit ihren Romanen diese dramatischen Ereignisse, die ihre Kindheit geprägt haben, zu verarbeiten. So auch in ihrem neuesten Roman.

Ich muss zugeben, dass mich die wahren Hintergründe der Geschichte, also die Abstürze der Flugzeuge, neugierig gemacht haben. Judy Blume strickt zwar eigene Geschichten um diese Tatsachen, aber ich mag diese Art der Geschichtenerzählungen, wenn sich Wahrheit und Fiktion vermischen und man nicht immer gleich weiß, was Realität ist und was nicht.

Im Roman „Im unwahrscheinlichen Fall“ erzählt Judy Blume die Lebensgeschichte mehrerer Familien aus Elizabeth, die aber eng miteinander verstrickt sind. Teilweise bringen erst die Abstürze bestimmte Handlungen ins Rollen. Als Hauptfigur würde ich die fünfzehnjährige Miri Ammerman sehen, um die sich die Geschichte hauptsächlich dreht. Der Leser erlebt mit ihr die Phase des Erwachsenwerdens und der ersten Liebe, aber eben auch die Dramen rund um die Flugzeugunglücke.

Durch die Verstrickung mehrerer Familien ist der Roman von Judy Blume teilweise etwas schwierig zu lesen. Man muss sich abwechselnd in die unterschiedlichen Personen reindenken, denen dann die einzelnen Kapitel gewidmet sind. Zum besseren Verständnis ist dem Buch ein Lesezeichen mit kurzen Beschreibungen der einzelnen Charaktere beigelegt.

Trotz der dramatischen Ereignisse, die unterschwellig immer eine Rolle spielen, empfand ich den Roman lebensbejahend. Denn das Leben rund um die Figuren von Elizabeth geht eben weiter, manches wendet sich zum Guten, anderes eher nicht. Wie es im Leben so ist, Dinge ändern sich und die Menschen wachsen an den Veränderungen oder zerbrechen. Auch Freundschaften werden auf die Probe gestellt. All das erlebt der Leser im Roman von Judy Blume.

Ich kann jetzt gar nicht genau sagen, was mich an dem Buch richtig gestört hat, aber trotzdem hat mich „Im unwahrscheinlichen Fall“ von Judy Blume nicht wirklich gepackt. Vielleicht hatte ich mir einfach eine ganz andere Story vorgestellt, mehr Dramatik, oder ein bisschen mehr Spannung. Aber wie schon erwähnt, es ist eine Geschichte über Familien und wichtige Ereignisse, ein Roman über das Leben.

Die Erzählweise, das Springen zwischen den unterschiedlichen Figuren empfand ich als etwas holprig und unübersichtlich, aber mit der Zeit ging es. Naja, und man sollte es vielleicht auch nicht unbedingt im Flugzeug lesen, aber das ist sicher eine Einstellungssache. Schließlich ist die Tochter der Autorin auch Pilotin und ihr Bruder bei der Air Force. Das fand ich schon sehr beachtlich, wenn man bedenkt was Judy Blume als Kind miterleben musste. Die Autorin zeigt uns in ihrem Buch auf jeden Fall, wie man mit dramatischen Erlebnissen im Leben umgehen kann.

Ich denke der Roman eignet sich für junge Mädchen und auch Erwachsene. Ich schätze, es spricht eher die weiblichen Leser an, aber ich will mich da nicht festlegen.

Eine schöne Verbindung aus Geschichte und Fiktion

Von: Lasszeilensprechen Datum: 17.07.2016

lasszeilensprechen.blogspot.de/

Wir schreiben das Jahr 1952, Elizabeth, New Jersey: Miri Ammermann ist 15. Während sie ohne Vater, dafür mit einer aufopferungsvollen Mutter und weisen Oma zusammenlebt, verbringt sie die meiste Zeit mit ihrer Freundin Nathalie. Sie trifft auf ihre erste große Liebe Mason und viele weitere Personen begleiten ihre Jugendzeit. Doch dann stürzt ein Flugzeug über der Stadt ab und niemand dort scheint danach mehr der Gleiche zu sein.

Als erstes muss ich sagen, dass ich das Buch zugeschickt bekommen habe. Ich hatte es erst mal beiseite gelegt, weil ich nicht so der Fan von geschichtlichen Romanen bin und ich auch nichts von Flugzeugabstürzen lesen wollte. Allerdings sprach mich das Cover vom Regal aus immer wieder an, sodass ich mich entschlossen hatte, dem Buch noch eine Chance zu geben. "Im unwahrscheinlichen Fall" beruht auf wahren Ereignissen, als innerhalb weniger Wochen drei Flugzeuge auf die Kleinstadt Elizabeth abstürzten. Die Autorin Judy Blume erlebte die Ereignisse vor Ort und erzählt diese nun anhand fiktiver Romanfiguren. Wer Angst hat, "Oh je ich möchte nichts über dramatische Flugzeugabstürze lesen", der kann beruhigt sein. Wir lernen zwar mitunter ein paar der Insassen kennen, betrachten den Absturz aber von "außerhalb", sodass diese nicht zu dramatisch sind.


Zu dem Buch gibt es eine Art Lesezeichen auf dessen Vor- und Rückseite ein Großteil der Personen aufgelistet ist, samt einer kurzen Beschreibung. Ich muss sagen, dass ich solch eine Liste noch nie so oft zur Hand genommen haben. Es ist nicht so, als wären die Charaktere schlecht beschrieben gewesen, sondern es sind so viele Personen, die allesamt auf eine Art miteinander verbunden sind. So ist Person X der große Bruder von Miris bester Freundin; die Angestellte Y arbeitet in der Praxis von dem Vater von Miris bester Freundin etc. Die Zusammenhänge zu erschließen fiel mir locker bis zur Mitte des Buches schwer. Die einzelnen Kapitel haben dann immer einer der Personen im Fokus, sind aber auch glücklicherweise mit dem Namen desjenigen betitelt. So war der Einstieg ins Buch recht mühsam, gegen Ende kam ich dagegen sehr gut mit dieser Erzählform klar.


Obwohl man Miri als die Hauptperson des Romans bezeichnen könnte, wird doch jedes einzelne Schicksal genau beleuchtet. Die Autorin beschreibt diese eher nüchtern sachlich, was die Erzählung realistischer in Bezug auf den eigentlichen Hergang macht, aber auch eine gewisse Distanz zu den einzelnen Personen lässt. Gut gefiel mir, dass die Charaktere unterschiedlicher gar nicht hätten sein können. Als Beispiel nehme ich Miri und ihre beste Freundin Nathalie. Während Miri gar nicht recht verstehen will, was das alles bedeutet und warum sich ihr jetziges Leben nun ändern sollte, leidet ihre Freundin schwer unter den Vorfällen sowie an Psychosen und driftet in die Magersucht. So ähnlich verhält es sich mir allen Personen, sodass sie sehr abwechslungsreich und authentisch für die Kleinstadt erscheinen. Zeitungsartikel, die immer wieder eingeflochten werden, geben einen passenden geschichtlichen Bezug.


Nach einigen Startschwierigkeiten konnte ich dann doch ganz gut in das Buch hineinfinden: Ein Roman, der die Geschichte einer unglücklichen Kleinstadt in den 50er Jahren beschreibt. Vor allem für die, die gerne Geschichten lesen, die zur damaligen Zeit spielten, dürfte dies eine lesenswerte Lektüre sein. Ich vergebe 4 Sterne, da mir das Buch dann doch überraschend gut gefallen hat, zumindest ab der zweiten Hälfte. Ein wenig lebhafter hätte die Handlung sein können, um 5 Sternen gerecht zu werden.

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

Von: Inge Götz aus Mosbach Datum: 04.02.2016

Buchhandlung: Karl Kindlers Buchhandlung

Ungewöhnlich und gut, wie jedes Mal. Flugzeugabsturz als Thema – gut gemacht.

Von: Inge Baeuchle aus Hinterzarten Datum: 12.01.2016

Buchhandlung: Buchhandlung Baeuchle

Spannend geschrieben, stellenweise richtig gut, dann wieder ein wenig trivial in Anbetracht der Ereignisse.

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