In Gesellschaft kleiner Bomben

Roman

Taschenbuch
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Auf einem Marktplatz in Delhi explodiert eine Bombe. Eine der vielen kleinen, die von der Welt kaum beachtet werden – und tötet die Khurana-Brüder. Ihr zwölfjähriger Freund Mansoor überlebt, doch der Anschlag hinterlässt Spuren an Körper und Seele. Jahre später lernt Mansoor den Aktivisten Ayub kennen und seine Suche nach einem Platz im Leben nimmt immer radikalere Formen an. Wie Druckwellen einer Explosion folgt der Roman den Lebensläufen von Opfern, Angehörigen und Tätern und beantwortet die wichtigsten Fragen unserer Zeit: Was macht Terrorismus mit uns? Und wie werden Menschen zu Terroristen?

»Eins der 25 wichtigsten Bücher der Saison.«

Spiegel-Online

Aus dem Englischen von Zoë Beck
Originaltitel: In Gesellschaft kleiner Bomben
Originalverlag: CulturBooks
Taschenbuch, Broschur, 368 Seiten, 11,8 x 18,7 cm, 1 s/w Abbildung
ISBN: 978-3-442-71776-7
Erschienen am  08. April 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Vita

Karan Mahajan, 1984 geboren, wuchs in Neu-Delhi auf und studierte an der Stanford University und dem Michener Center for Writers. Heute lebt in Austin, Texas. Er steht auf Grantas Liste der »Best Young American Novelists« 2017 und schreibt für New York Times, New Yorker und Wall Street Journal.

Zur AUTORENSEITE

Zoë Beck, geboren 1975, lernte Klavier und studierte Literatur. Nach diversen Film- und Theaterjobs arbeitet sie heute als Autorin und Übersetzerin. Für ihre Romane und Kurzgeschichten wurde sie mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Friedrich-Glauser-Preis.

zoebeck.net

zum Übersetzer

Pressestimmen

»Ein ungewöhnlicher, mitreißender und spannender Roman.«

Eva Karnofsky, SWR 2

»Wer den Roman liest, wird verstehen, warum junge Muslime (…) sich (…) radikalisieren, angesichts von staatlicher Ausgrenzung und Diskriminierung, polizeilicher Willkür und Gewalt.«

Claudia Kramatschek, NZZ

»Ein hinreißender, spannender, aufwühlender Roman.«

radioTexte, BR2

»Schonungslos und voller Mitgefühl ... Der Autor zeichnet seine Bilder mit enormer sprachlicher Präzision und scharfsinnigem Witz …«

Jana Volkmann, Buchkultur

»Ein untypisch unblumiger Blick auf die indische Gesellschaft, spannend zu lesen gerade wegen seiner unaufgeregten, versiert inszenierten Nüchternheit.«

Ulrich Noller, WDR

»Karan Mahajan ... schlägt eine Brücke zwischen Ost und West … in diesem nicht unbarmherzigen, aber supercoolen ironischen Ton, der den Roman so besonders macht.«

Cornelia Zetzsche, BR 2, Kulturzeit

»Karan Mahajan erzählt bewundernswert real von den Auswirkungen eines Anschlags aus Sicht von Opfern und Tätern.«

NDR

»Der US-indische Autor beschreibt in seinem prämierten Roman die Nachwirkungen eines Bombenattentats. Nicht nur im Persönlichen, sondern auch im Sozialen.«

Dominik Kamalzadeh, Der Standard