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In einer anderen Welt Roman

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Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-7341-6068-4

Erschienen: 15.08.2016
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Morwenna ist auf der Flucht vor der Erinnerung an den Tod ihrer Zwillingsschwester. Nun muss sie auch noch ihre Heimat, das märchenhafte Wales, verlassen und damit ihre einzigen Freunde. In einem Mädcheninternat hofft sie, wieder zu sich selbst zu finden, doch die Schülerinnen machen es ihr alles andere als einfach. Verzweifelt greift Morwenna daher zu der Magie, die sie seit ihrer Kindheit begleitet, und zu ihren Büchern. Denn diese öffnen Tore zu anderen Welten – und das nicht nur im übertragenen Sinne …

Jo Walton (Autorin)

Jo Walton wurde in Wales geboren, lebte viele Jahre in England und hat sich 2002 in Kanada niedergelassen. Ihr erster großer Erfolg war der Roman Tooth and Claw (2003), der mit dem World Fantasy Award ausgezeichnet wurde. Für ihren Roman Lifelode (2010) erhielt sie den Mythopoeic Award. Sie führt ein regelmäßiges Blog und schreibt für die Internetseite tor.com eine regelmäßige Kolumne. In einer anderen Welt ist ihr erster Roman bei Blanvalet.

ERSTMALS IM TASCHENBUCH

Aus dem Amerikanischen von Hannes Riffel
Originaltitel: Among Others
Originalverlag: Tor Books, New York 2011

Taschenbuch, Broschur, 416 Seiten, 11,8 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-7341-6068-4

€ 9,99 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Blanvalet

Erschienen: 15.08.2016

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Seltsam

Von: Marion Schauder aus Plettenberg Datum: 14.02.2017

https://blogginhinkenpinken.com/

Dieses Buch zu bewerten fällt mir alles andere als leicht. Deshalb greife ich zunächst einmal statt der üblichen eigenen Zusammenfassung auf den Klappentext zurück.

Morwenna ist auf der Flucht vor der Erinnerung an den Tod ihrer Zwillingsschwester. Nun muss sie auch noch ihre Heimat, das märchenhafte Wales, verlassen und damit ihre einzigen Freunde. In einem Mädcheninternat hofft sie, wieder zu sich selbst zu finden, doch die Schülerinnen machen es ihr alles andere als einfach. Verzweifelt greift Morwenna daher zu der Magie, die sie seit ihrer Kindheit begleitet, und zu ihren Büchern. Denn diese öffnen Tore zu anderen Welten – und das nicht nur im übertragenen Sinne …

Ich sage dazu:
Die Geschichte spielt im Jahr 1979 und ist im Tagebuchstil geschrieben. Man begleitet die 15-jährige Morwenna durch ihre Zeit am Mädchen-Internat. Dabei erlebt man zum einen alle Höhen und Tiefen der Pubertät und doch ist Morwenna anders. Bedingt durch ein verkrüppeltes Bein ist sie von vielen Aktivitäten ausgeschlossen. Auch kommt sie mit den anderen Mädchen nicht gut klar. Daher flüchtet sie sich in die Welt der Bücher. Auch ihr fester Glaube an Magie und Feen sondern sie von den anderen ab. Was mit ihrer Zwillingsschwester passiert ist und warum sie einen Stock zum Laufen braucht, erfährt man nur häppchenweise.

Wie in Tagebüchern so üblich befasst sich Morwenna mit den Erlebnissen des Tages. Da jedoch auf weiten Strecken nicht wirklich viel passiert, drehen sich ihre Tagebucheinträge in erster Linie um die von ihr gelesenen Bücher und deren Autoren. Morwenna ist großer SF Fan. Daher geht es natürlich um Bücher aus diesem Genre. Blöd nur, wenn man als Leser von den genannten Büchern und Autoren zum größten Teil nie gehört bzw. gelesen hat. Sicher, man spürt die Leidenschaft, mit der Morwenna sich dem Thema widmet, und uns Bookaholics ist das nicht fremd. Trotzdem zogen sich ihre Vergleiche und Anmerkungen oft seitenlang und waren schlicht und ergreifend langweilig. Zumal sie sich oft auf kurze Sätze wie dieser und jener Titel ist genial/ seltsam beschränkten.

Auch die Magie, von der sie schreibt und an die sie glaubt ist nur schwer zu begreifen. Ebenso wie die Feen.

Eigentlich gibt es aus meiner Sicht kaum etwas Positives über die Geschichte zu sagen und doch konnte sie mich in ihren Bann schlagen.

Fazit:
Um es mit Morwennas Worten zu sagen: In einer anderen Welt ist seltsam.

Erwartungen nicht erfüllt

Von: Zeilenfluegel Datum: 10.02.2017

zeilenfluegel.blogspot.de/

Meine Meinung:

'In einer anderen Welt' umfasst ein Cover und einen Klappentext, die mich beide sofort begeistert haben. Ich habe den Erscheinungstermin dieses Buches richtig herbeigesehnt.
Das ist knapp ein halbes Jahr her, dabei habe ich fast sofort nach Erhalt des Buches (15. August 2016) zu lesen begonnen. Doch leider wurde ich schon gleich am Anfang ein wenig enttäuscht, da ich nicht mit einer Tagebuchform gerechnet habe, die für gewöhnlich nicht so mein Fall ist. Doch auch damit hätte ich leben können, hätte denn der Inhalt gestimmt. Dem war aber leider nicht so. Die Story schleicht förmlich vor sich hin. Ich habe sie tatsächlich mehrmals abgebrochen. Es passiert einfach nichts und Morwenna schreibt eigentlich größtenteils nur über die Bücher, die sie täglich verschlingt, aber heute kaum einer kennt. Da ist natürlich noch das neue Internat mit fast ausschließlich gemeinen Mädchen und ihr etwas zweiseitiger Vater, der aber nur am Rande auftaucht. Was denn nun genau mit ihrer Zwillingsschwester passiert ist, wieso Morwenna behindert ist und wieso sie vor ihrer Mutter flieht, wird nur schwerfällig aufgelöst. Der Teil der Geschichte, den es sich zu lesen lohnt, ist das letzte Viertel, der Rest der Story ist einfach nur langweilig. Zwischendurch gab es immer mal ein paar Lichtblicke, wie ein Buchclub oder neue liebenswürdige Charaktere, doch dafür lohnt es sich eigentlich nicht sich durch den Anfang zu quälen. Die Feen, die fast ausschließlich Morwenna sehen kann, sind sehr interessant beschrieben. Ich konnte sie mir richtig gut vorstellen und sie waren einer der wenigen Pluspunkte des Buches. Obwohl sie manchmal etwas seltsam sind. Sie sind vollkommen anders, als man sich Feen vorstellt.
Das Ende hat mir, wie schon erwähnt, gut gefallen. Richtig spannend wurde es leider erst auf den letzten fünf bis zehn Seiten, dann ist das Buch auch schon vorbei.
Was mich außerdem wirklich geärgert hat ist, dass ich den Klappentext falsch interpretiert hatte. Ich dachte (auch dank des Titels), Morwenna könnte wirklich in ihre Bücher springen und dort etwas erleben. Falsch gedacht. Sie liebt Bücher einfach nur sehr und vergisst beim Lesen schnell die Welt um sich herum.
Ich glaube, ich bin persönlich einfach nicht für das Buch geeignet. Nächstes Mal werde ich vorab eine Leseprobe lesen und mir ein erstes Bild von der Geschichte machen.


Fazit:

Das Buch ist leider viel zu langatmig und langweilig. Für das gute Ende der Geschichte lohnt es sich einfach nicht, sich durch die hunderte Seiten Anfang zu quälen. Dem Cover muss ich allerdings ein dickes Plus geben.

Ich gebe 'In einer anderen Welt' 1,5 von 5 Sternen.

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