Incarceron

Fliehen heißt sterben
Roman

Taschenbuch
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"Die Tribute von Panem" meets "The Matrix"!

Incarceron ist ein gewaltiges Gefängnis, dessen Inneres aus Metallwäldern, verfallenen Städten und endlosen Weiten besteht. Niemand kann von hier entkommen. Doch der junge Häftling Finn hat eine Verbindung zur Welt außerhalb, zu Claudia, der Tochter des Gefängnishüters. Sie ist Finns einzige Chance, aus Incarceron auszubrechen. Unzählige Gegner warten auf sie. Doch Finns und Claudias größter Feind ist Incarceron selbst, das seine Insassen wie ein hungriges Raubtier belauert. Denn dieses Gefängnis lebt …


ERSTMALS IM TASCHENBUCH
Aus dem Englischen von Marianne Schmidt
Originaltitel: Incarceron
Originalverlag: Hodder Children's Books, London 2007
Taschenbuch, Broschur, 480 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-442-26993-8
Erschienen am  21. April 2014
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Tolle Idee, die mich leider in der Umsetzung nicht überzeugen konnte

Von: Alex' Bücherschnack

02.05.2018

Die Idee zu Incarceron ist genial: Die Menschen haben ein riesiges, sich entwickelndes Gefängnis erschaffen, um alle Straftäter für immer wegzusperren ohne Angst haben zu müssen, dass jemand entkommen kann. Die Handlung wird abwechselnd aus zwei Perspektiven wiedergegeben: Da ist zum einen Finn, der Häftling, der Visionen einer anderen Wirklichkeit hat und aus dem Gefängnis fliehen will und Claudia, die Tochter des Hüters von Incarceron, die ohne ihr Zutun in politische Intrigen verstrickt wurde. Die beiden können sich nur aus ihren jeweiligen Situationen befreien, wenn sie zusammenarbeiten. Leider konnte mich das Buch in der Umsetzung nicht überzeugen, weshalb ich es nach mehreren Anläufen auf der Hälfte abgebrochen habe. Die Charaktere wurden für mich nicht greifbar und man baute als Leser, meiner Meinung nach, keine wirkliche Verbindung zu ihnen auf, sodass mir ihr Schicksal und damit die Handlung eher egal war. Zudem war der Schreibstil bisweilen hölzern und es fehlte stellenweise an ausführlichen Beschreibungen z.B. der Umgebung. Des Weiteren hatte ich mit dem Roman zwei strukturelle Probleme, die mich letztendlich dazu bewogen haben das Buch abzubrechen: Zum einen sind die Wechsel zwischen den Handlungssträngen von Claudia und Finn teilweise an unglücklichen Stellen, die den Lesefluss abreißen lassen, was noch von den teilweise langen Epigraphen zu Beginn eines jeden Kapitels verstärkt wurde. Diese Einschübe sind dann auch das andere Problem, welches ich mit dem Buch hatte. Sie wirken von der Handlung losgelöst und werden als 'Informationsabladestelle' genutzt, die dem Leser Hintergrundwissen über die Welt vermitteln sollen. Mich hat das leider ziemlich schnell nur noch genervt. Mein Fazit: Die Idee ist super, aber meiner Meinung nach hapert es an der Umsetzung.

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Ein gelungener Reihenauftakt mit einer faszinierenden Zukunft

Von: Nadja Bookworm

29.03.2016

Erste Sätze Man hatte Finn zu Boden geworfen und an die steinernen Platten des Transitweges gekettet. Seine Arme waren weit ausgebreitet und von Metallgliedern niedergedrückt; wegen des immensen Gewichts konnte er seine Handgelenke kaum vom Boden heben. Klappentext Incarceron ist ein gewaltiges Gefängnis, dessen Inneres aus Metallwäldern, verfallenen Städten und endlosen Weiten besteht. Niemand kann von hier entkommen. Doch der junge Häftling Finn hat eine Verbindung zur Welt außerhalb, zu Claudia, der Tochter des Gefängnishüters. Sie ist Finns einzige Chance, aus Incarceron auszubrechen. Unzählige Gegner warten auf sie. Doch Finns und Claudias größter Feind ist Incarceron selbst, das seine Insassen wie ein hungriges Raubtier belauert. Denn dieses Gefängnis lebt… Meine Meinung Das Buch ist aus der Sicht eines auktorialen Erzählers geschrieben und berichtet fast ausschließlich aus der Sicht von Claudia und Finn. Claudia ist eine junge Dame, die die zukünftige Königin werden soll. Ihre Hochzeit ist bereits seit langer Zeit arrangiert, auch wenn sich ihr Verlobter geändert ist. Sie ist klug, stark und eigensinnig. Claudia wurde als Herrscherin erzogen und ist sich ihrer Macht und Stärke bewusst, aber hat auch Angst vor ihrem Vater und das Leben, was ihr bevorsteht. Gleichzeitig ist sie aber auch wissbegierig und will den Geheimnissen Incarcerons auf die Spur kommen. Finn lebt in Inrcarceron. Er ist ein Zellgeborene. Incarceron hat ihn erschaffen und seitdem lebt er dort, aber er erinnert sich an außerhalb und gilt als Sternenseher. Finn ist klug, mutig und nicht gierig genug für das Leben dort. Er ist auf der Suche nach seinem Platz im Leben und lässt sich von verschiedenen Personen beeinflussen. So macht er sich auf der Suche nach dem Weg nach draußen. Ich konnte mich gut in beide Charaktere gut hineinversetzen und fand ihre Gedanken und Handlungen nachvollziehbar. Beide Charaktere entwickeln sich im Laufe des Buches weiter und wachsen über sich hinaus. Die Geschichte an sich ist spannend, dramatisch, emotional und auch actionreich. Sie zeigt, wie unterschiedlich das Leben sein kann. Mit Incarceron und der Welt, die die Autorin geschaffen hat, sind ihr interessante Ideen und deren Umsetzung gelungen. Das Buch konnte mich von Beginn an fesseln und mitreißen. Es gibt überraschende Wendungen und Entwicklungen. Der Schreibstil der Autorin war angenehm und flüssig zu lesen. Bewertung Ein gelungener Auftakt einer Reihe, der in einer faszinierenden Zukunft spielt und mich komplett überzeugen konnte, daher gibt es von mir 5 von 5 Würmchen

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Vita

Catherine Fisher ist die Autorin vieler fantastischer Kinder- und Jugendbücher sowie zweier preisgekrönter Gedichtbände. Mit Incarceron gelang ihr der große internationale Durchbruch. Catherine Fisher lebt und schreibt in Wales.

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