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Incarceron Fliehen heißt sterben
Roman

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Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-442-26993-8

Erschienen: 21.04.2014
Dieser Titel ist lieferbar.

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"Die Tribute von Panem" meets "The Matrix"!

Incarceron ist ein gewaltiges Gefängnis, dessen Inneres aus Metallwäldern, verfallenen Städten und endlosen Weiten besteht. Niemand kann von hier entkommen. Doch der junge Häftling Finn hat eine Verbindung zur Welt außerhalb, zu Claudia, der Tochter des Gefängnishüters. Sie ist Finns einzige Chance, aus Incarceron auszubrechen. Unzählige Gegner warten auf sie. Doch Finns und Claudias größter Feind ist Incarceron selbst, das seine Insassen wie ein hungriges Raubtier belauert. Denn dieses Gefängnis lebt …

Catherine Fisher (Autorin)

Catherine Fisher ist die Autorin vieler fantastischer Kinder- und Jugendbücher sowie zweier preisgekrönter Gedichtbände. Mit Incarceron gelang ihr der große internationale Durchbruch. Catherine Fisher lebt und schreibt in Wales.

ERSTMALS IM TASCHENBUCH

Aus dem Englischen von Marianne Schmidt
Originaltitel: Incarceron
Originalverlag: Hodder Children's Books, London 2007

Taschenbuch, Broschur, 480 Seiten, 11,8 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-442-26993-8

€ 9,99 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Blanvalet

Erschienen: 21.04.2014

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Ein gelungener Reihenauftakt mit einer faszinierenden Zukunft

Von: Nadja Bookworm Datum: 29.03.2016

bookwormdreamers.blogspot.de/

Erste Sätze
Man hatte Finn zu Boden geworfen und an die steinernen Platten des Transitweges gekettet.
Seine Arme waren weit ausgebreitet und von Metallgliedern niedergedrückt; wegen des immensen Gewichts konnte er seine Handgelenke kaum vom Boden heben.


Klappentext
Incarceron ist ein gewaltiges Gefängnis, dessen Inneres aus Metallwäldern, verfallenen Städten und endlosen Weiten besteht. Niemand kann von hier entkommen. Doch der junge Häftling Finn hat eine Verbindung zur Welt außerhalb, zu Claudia, der Tochter des Gefängnishüters. Sie ist Finns einzige Chance, aus Incarceron auszubrechen. Unzählige Gegner warten auf sie. Doch Finns und Claudias größter Feind ist Incarceron selbst, das seine Insassen wie ein hungriges Raubtier belauert. Denn dieses Gefängnis lebt…


Meine Meinung
Das Buch ist aus der Sicht eines auktorialen Erzählers geschrieben und berichtet fast ausschließlich aus der Sicht von Claudia und Finn.
Claudia ist eine junge Dame, die die zukünftige Königin werden soll. Ihre Hochzeit ist bereits seit langer Zeit arrangiert, auch wenn sich ihr Verlobter geändert ist. Sie ist klug, stark und eigensinnig. Claudia wurde als Herrscherin erzogen und ist sich ihrer Macht und Stärke bewusst, aber hat auch Angst vor ihrem Vater und das Leben, was ihr bevorsteht. Gleichzeitig ist sie aber auch wissbegierig und will den Geheimnissen Incarcerons auf die Spur kommen.
Finn lebt in Inrcarceron. Er ist ein Zellgeborene. Incarceron hat ihn erschaffen und seitdem lebt er dort, aber er erinnert sich an außerhalb und gilt als Sternenseher. Finn ist klug, mutig und nicht gierig genug für das Leben dort. Er ist auf der Suche nach seinem Platz im Leben und lässt sich von verschiedenen Personen beeinflussen. So macht er sich auf der Suche nach dem Weg nach draußen.
Ich konnte mich gut in beide Charaktere gut hineinversetzen und fand ihre Gedanken und Handlungen nachvollziehbar. Beide Charaktere entwickeln sich im Laufe des Buches weiter und wachsen über sich hinaus.

Die Geschichte an sich ist spannend, dramatisch, emotional und auch actionreich. Sie zeigt, wie unterschiedlich das Leben sein kann. Mit Incarceron und der Welt, die die Autorin geschaffen hat, sind ihr interessante Ideen und deren Umsetzung gelungen. Das Buch konnte mich von Beginn an fesseln und mitreißen. Es gibt überraschende Wendungen und Entwicklungen. Der Schreibstil der Autorin war angenehm und flüssig zu lesen.


Bewertung
Ein gelungener Auftakt einer Reihe, der in einer faszinierenden Zukunft spielt und mich komplett überzeugen konnte, daher gibt es von mir

5 von 5 Würmchen

Incarceron überzeugt mit einer komplexen Welt, die den Leser sofort in ihren Bann zieht.

Von: Selection Books - Nalas Bücherblog Datum: 04.11.2015

www.selectionbooks.blogspot.de

"Incarceron - Fliehen heißt sterben" war mir durch das tolle Cover und den spannenden Titel aufgefallen. Die Autorin Catherine Fisher hat mit Incarceron eine faszinierende, einzigartige Welt erschaffen. Das Buch gliedert sich in zwei Erzählstränge. Auf der einen Seite steht Finn, ein Gefangener von Incarceron. Auf der anderen Seite steht Claudia. Sie lebt "Außerhalb", in der normalen Welt und bekleidet einen hohen Rang. Zuerst lernt der Leser Finn kennen. Er ist ein unheimlich sympathischer Protagonist. Finn scheint ein Kind Incarcerons zu sein, denn er kann sich an kein Leben vor Incarceron erinnern. Doch genau dieser Umstand macht ihn stutzig. Denn immer wieder sieht er während seiner Anfälle Dinge, die es nicht in Incarceron gibt. Aus diesem Grund wird er für einen Sternenseher gehalten. Doch Finn glaubt nicht an hellseherische Fähigkeiten. Er hält seine Visionen für Erinnerungen an die Welt außerhalb von Incarceron. Eines Tages fällt Finn ein seltsamer Gegenstand in die Hände. Etwas, woran er sich erinnern kann - ein Schlüssel. Nun setzt Finn alles daran, aus Incarceron zu fliehen. Denn er hofft, dass der Schlüssel hat die Macht hat, Incarceron zu öffnen. Eine abenteuerliche Reise durch das Gefängnis beginnt.

Claudia lebt im Gegensatz zu Finn außerhalb von Incarceron. Ihr ist es bestimmt, bald den Prinzen zu heiraten. Doch es gibt etwas, das Claudia keine Ruhe lässt - das Arbeitszimmer ihres Vaters, dem Hüter von Incarceron. Durch eine waghalsige Aktion gelingt es Claudia, dem Geheimnis von Incarceron auf die Spur zu kommen. Sie schafft es, Kontakt zu Finn aufzubauen. Finns Berichte aus Incarceron erschüttern Claudia zutiefst. In Claudias Welt gilt Incarceron als das Paradis, die pefekte Welt, in der für alles gesorgt wird. Die Wahrheit sieht leider anders aus. Schon lange ist das Experiment Incarceron außer Kontrolle geraten. Die perfekte Welt hat sich in eine Hölle verwandelt und quält die Gefangenen Tag für Tag. Ab diesem Zeitpunkt setzt Claudia alles daran, die Türe zu Incarceron zu finden, um Finn und die anderen Gefangenen zu befreien. Obwohl ihr Ziel Claudia ehrt, konnte ich mit ihr nicht richtig warm werden. Sie wirkte mir oft zu kühl und zu unnahbar. Auch ihre Handlungen waren für mich nicht immer nachvollziehbar und manchal schon zu riskant. Insgesamt fand ich die Geschichte aus Finns Sicht einfach spannender, da ich mehr von Incarceron erfahren wollte. Claudias Part hätte für mein Empfinden etwas kürzer sein können.

Die Idee eines lebenden Gefängnisses ist sehr faszinierend, denn Incarceron ist intelligent und hat seine Augen überall. Die Welt von Incarceron, die Catherine Fisher erschaffen hat, ist wahnsinnig komplex. Durch den bildhaften Sprachstil hat man das Gefängnis direkt vor Augen. Gerade die Beschreibungen von Incarceron machen den Reiz beim Lesen aus. Dieses Buch hat für mich alleine wegen seiner einzigartigen Welt Potenzial zum Verfilmen.

Fazit: Incarceron überzeugt mit einer komplexen Welt, die wahnsinnig bildhaft beschrieben wird und den Leser sofort in ihren Bann zieht.

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