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Inside IS - 10 Tage im 'Islamischen Staat'

Kundenrezensionen (7)

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Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-328-10083-6

Erschienen: 12.12.2016
Dieser Titel ist lieferbar.

Bestseller Platz 43
Spiegel Taschenbuch Sachbuch

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Im Sommer 2014 führte Jürgen Todenhöfer mehrere Monate lang Gespräche mit deutschen Islamisten (via Skype), die sich dem IS-Staat angeschlossen haben. Die Erkenntnisse, die er in diesen Gesprächen gewann, sind mehr als erschreckend und enthüllen die mörderischen Absichten des sogenannten Kalifats, das einen weltweiten Gottesstaat errichten will und dabei auch vor Massenmorden nicht zurückschreckt, selbst unter Muslimen. Im November 2014 fuhr er als bislang weltweit einziger westlicher Journalist in das Zentrum des IS-Staats, nach Mossul, und nahm dort weitere Interviews auf. In seinem Buch beschreibt er eindringlich seine dortigen Erlebnisse. Mit exklusivem 24-seitigem Farbbildteil.

Jürgen Todenhöfer (Autor)

Jürgen Todenhöfer, geboren 1940, saß 18 Jahre für die CDU im Bundestag als Experte für Entwicklungs- und Rüstungskontrollpolitik. Bis 2008 war er stellvertretender Vorstandschef eines Medienkonzerns. Immer wieder hat er die Kriegsschauplätze des Mittleren Ostens bereist, vor allem Afghanistan, Irak, Syrien und Palästina. Mit den Honoraren seiner Bücher finanziert er zahlreiche Hilfsprojekte.

ERSTMALS IM TASCHENBUCH

Originaltitel: Inside IS - 10 Tage im 'Islamischen Staat'
Originalverlag: C. Bertelsmann, München 2015

Taschenbuch, Broschur, 288 Seiten, 11,8 x 18,7 cm, 48 farbige Abbildungen

ISBN: 978-3-328-10083-6

€ 10,00 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Penguin

Erschienen: 12.12.2016

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Toten mitreißend, aber schwer zu verdauen.

Von: Veronika Datum: 07.03.2017

veros-buchparadies.blogspot.de/

Ich habe mich schon immer dafür interessiert was der IS ist, warum es ihn überhaupt gibt und was sind das für Menschen, die sich diesem anschließen?

Meine Fragen werden in diesem Buch zum größten Teil beantwortet, wenn auch nur zum Teil. Viel mehr geht es in diesem Buch um die Frage wie lebt man im Islamischen Staat, was sind das für Männer die im IS als Kämpfer leben und was genau bewegt einen deutschen Mann dazu in den IS zu reisen und sich diesem dort anzuschließen?

Das Buch ist total mitreißend, erklärt das leben im IS und beinhaltet ein paar kleine Interviews mit Zivilisten. Das ist kein schönes Reisetagebuch, sondern bittere Realität.
Es dauert eine Weile bis man das Buch verdaut hat und der Verstand alle Informationen verarbeitet hat. Jedoch möchte ich das Buch jeden ans Herz legen, der sich für all die oben genannten Fragen interessiert und sich selbst ein kleines Bild von einem großen Ganzen machen möchte.

Beeindruckendes und mutiges Buch

Von: Jana Fundner Datum: 02.02.2017

www.testiversum.at

Hört man den Namen „Islamischer Staat“ denkt man sofort an Terrorismus, vermummte Gestalten, eine fremde Gefahr. Viel näher möchten sich die meisten mit dem Thema eigentlich gar nicht beschäftigen, sie hoffen nur, dass all dem bald ein Ende gemacht wird. Und schon gar nicht würde jemand, der sich dem Islamischen Staat nicht anschließen möchte, auf die Idee kommen, sich unter die Kämpfer zu begeben, direkt ins Zentrum des IS nach Mossul.

Eine Reise ins Ungewisse

Keiner? Das stimmt nicht ganz, denn der Journalist Jürgen Todenhöfer hat genau dies getan. Er ist mit deutschen Islamisten per Skype ins Gespräch gekommen und schließlich ist es ihm gelungen einen Urkunde vom Büro des Kalifen zu erhalten, die ihm bestätigt, dass er sich für eine Weile im Territorium des Islamischen Staats aufhalten darf, ohne dass ihm etwas passieren kann. Und so machte er sich gemeinsam mit seinem Team auf die Reise – und das als Christ!

Diese Reise hat er nun in seinem im Penguin Verlag erschienen Buch „Inside IS – 10 Tage im Islamischen Staat“ beschrieben. Er berichtet von seinen Erlebnissen und Begegnungen und zitiert Gespräche, die er geführt hat. Dabei gibt er den IS-Kämpfern ein Gesicht. Sie zeigen sich manchmal wirklich menschlich, wenn sie Frühstück servieren oder über Fußball sprechen. Aber wehe, man spricht sie auf „Ungläubige“ an, dann reden sie vom Töten.

Beeindruckendes und mutiges Buch

So viel erschreckendes wir in der westlichen Welt auch vom Islamischen Staat hören, so überraschend ist doch der Blick hinter die Kulissen. Todenhöfer redet den IS keinesfalls schön, im Gegenteil. Er zeigt jedoch die Beeinflussbarkeit einiger Männer auf und macht deutlich, dass sie nicht immer diese brutalen und skrupellosen Kämpfer waren. Umso erschreckender ist es dann zu lesen, wie diese Männer nun ticken – und wo sie herstammen. Denn die Menschen, auf die der Journalist trifft, stammen nicht nur aus Syrien oder anderen muslimischen Ländern, sondern auch aus den USA oder Deutschland.

„Inside IS – 10 Tage im Islamischen Staat“ ist kein Reisetagebuch, sondern ein wirklich eindrucksvolles, aufklärendes und schockierendes Werk. Der Autor geht zu Beginn auf die Geschichte des Islamischen Staats ein, erläutert dann die Ziele des Westens (und ist dabei durchaus auch kritisch), ehe er mit seinem eigentlichen Bericht beginnt. Dieser liest sich dann fesselnd wie ein spannender Thriller – nur das es leider die bittere Realität ist. Aber der spannende und gut lesbare Schreibstil macht es möglich, dass viel mehr Menschen dieses Buch lesen können und sollte. Es handelt sich eben nicht um einen trockenen Polit-Bericht und ist dennoch unheimlich informativ.

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