Islandsommer

Roman

Taschenbuch
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Sommerwohnung gesucht. Liebe gefunden?

Als Merit von ihrem Freund verlassen wird, muss die chaotische Lebenskünstlerin sich ein neues Zuhause suchen. Da kommt ihr das Angebot, den Sommer über ein Haus samt Kater zu hüten, gerade recht. Die Sache hat nur einen Haken: Das Haus steht in Reykjavík. Kurz entschlossen verlässt sie Berlin, um in Islands quirlige Hauptstadt zu reisen. Von der Liebe will die talentierte Künstlerin vorerst nichts mehr wissen. Kristján will das auch nicht, denn er hat mit einer anhänglichen Ex und den Dämonen seiner Vergangenheit genug zu tun. Doch nun wirbelt die neue Nachbarin aus Deutschland das ruhige Leben des ordnungsliebenden Piloten mit ihren eigenwilligen Ideen ziemlich durcheinander ...


ORIGINALAUSGABE
Taschenbuch, Klappenbroschur, 384 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-453-42350-3
Erschienen am  13. Mai 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Dieses Buch spielt in: Reykjavík, Island

Leserstimmen

Ein Trauma kommt selten allein

Von: Janine2610 aus 2103 Langenzersdorf/Österreich

19.10.2019

»Islandsommer« wurde mir unangefragt vom Verlag zur Rezension zugeschickt. Das Cover ist zwar wunderschön (wenn auch ein bisschen kitschig) und soll wohl zeigen, worauf man sich kopfkinomäßig freuen kann, wenn man über Landschafts- und Naturbeschreibungen Islands liest. Aber der Klappentext klingt für mich leider sowas von nach Klischee und 0815-Liebesgeschichte, dass ich mir das Buch sehr wahrscheinlich eher nicht selbst zugelegt hätte. Merit Fournier ist unsere Protagonistin. Sie startet ihr neues Leben in Island, lernt dort (unwahrscheinlich schnell) viele liebe neue Menschen/Freunde kennen und der Mann ihres Herzens lässt sich sogar schon auf den ersten Seiten blicken. Einen richtigen Job hat sie nicht, da sie sich der Malerei verschrieben hat und man in dem Bereich nur unregelmäßige Einkünfte hat, wenn überhaupt. Erst mal hütet sie den Kater Köttur und lernt Island von allen Seiten kennen (und lieben). Schnell wird klar, dass Merit eine unaufgearbeitete Vergangenheit mit sich herumschleppt - genauso wie ihr Lover. Diese "schwere" Vergangenheit" ist etwas, das die beiden miteinander verbindet und wahrscheinlich deswegen so reizvoll füreinander macht. Beide haben sie ein Geheimnis, das aufgearbeitet gehört. Da könnte man sich doch prima gegenseitig helfen ... Wenn das nur so einfach ginge! Natürlich wird ewig lang ein Geheimnis um die schreckliche Vergangenheit der beiden gemacht. Erst gegen Ende wird die ganze Katastrophe dem Leser offenbart und dann ist der ganze Spuk auch schon wieder vorbei. Für meinen Geschmack ging's am Ende dann etwas zu schnell. Wobei ich die Augen verdrehen musste, war die Darstellung von Merit: einerseits sehr unkonventionell, dann aber auch total verständnis- und liebevoll, freundlich, ein absoluter Gutmensch und scheinbar besessen von Sex. Die perfekte Frau für jeden Mann. Und das Aussehen einer Elfe soll sie obendrein noch haben. Inwiefern das realistisch sein soll, weiß ich nicht. Der Schreibstil ist nicht schlecht, die Geschichte liest sich flüssig und man kann ihr gut folgen. Den Inhalt und auch die Darstellung der Protagonistin fand ich oft wenig realitätsnah und deswegen konnte ich all dem nur wenig abgewinnen. »Islandsommer« kann unterhaltsam sein, wenn man keine großen Erwartungen hegt. Für mehr als drei Sterne reicht das bei mir aber leider nicht.

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Ein rundum gelungenes Leseerlebnis

Von: Daggi

03.10.2019

Die Protagonisten und ihre Geschichte Nachdem Merit und ihr Freund sich getrennt haben, bewirbt sie sich als House-Sitterin auf Island, schnappt sich sein Auto und reist nach Reykjavík. Auf Island angekommen, stellt sie fest, dass sie nicht die einzige Hausbewohnerin ist. Kristján ist Pilot und nur unregelmäßig zuhause. Dass seine Vermieterin eine House-Sitterin eingestellt hat, kommt für ihn überraschend. Doch so sehr in die Deutsche auch fasziniert, er muss sich von ihr fern halten, denn nicht nur Probleme mit seiner Ex rauben ihm den Schlaf, er kann auch seine Vergangenheit nicht abschütteln. Meine Gedanken zum Buch Mit Island verbinde ich unglaublichen Landschaftsbildern und Kiri Johansson ist es gelungen, mir diese Bilder vor mein inneres Auge zu zaubern. Da die Protagonistin nicht nur in der Hauptstadt festsitzt, sondern auch die Insel bereist, waren diese Eindrücke außerdem sehr vielfältig. Sowohl Merit, wie auch Kristján haben in ihrem Leben schon Leid erfahren und natürlich spielt das in ihrem Verhältnis zueinander eine Rolle. Ja, die Handlung mag dadurch vorhersehbar sein, aber das hat mich zu keiner Zeit gestört, schließlich handelt es sich bei diesem Roman nicht um einen Krimi oder Thriller, der von der Spannung lebt. Mir war an dieser Stelle wichtig, dass Merit nicht versucht, Kristján vor den Dämonen seiner Vergangenheit zu retten, diese Geschichten mit den Mädchen und den Bad Boys mit schlimmer Vergangenheit gibt es schon zuhauf und sie wirken immer wieder unglaubwürdig auf mich. Merit jedoch ist klar, dass sie Kristján nur dabei unterstützen kann, sich seinen Dämonen zu stellen und das finde ich wesentlich realistischer, weswegen mich auch der Ausgang dieses Handlungsstranges überzeugen konnte. Den Schreibstil fand ich sehr angenehm, die Handlung konnte mich begeistert und die Emotionen haben mich überzeugt. Für mich war „Islandsommer“ ein rundum gelungenes Leseerlebnis.

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Vita

Kiri Johansson

Kiri Johansson ist schon seit ihrer Kindheit fasziniert von guten Geschichten, von Island und seinen Pferden. Sie hält sich für eine talentierte Handwerkerin, hat in London Fashion History studiert und liebt die Farben des Nordens. In ihrer Freizeit geht sie gern ins Museum, liest oder tanzt bei Sonnenaufgang in ihrem Garten. Mehr über die Autorin unter: http://www.kiri-johansson.de/ und https://www.facebook.com/KiriJohansson.Author

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