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Italienische Nächte Roman

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Taschenbuch, Klappenbroschur ISBN: 978-3-453-35822-5

Erschienen:  10.07.2017
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Clare folgt ihrem Mann, als sie 1921 von England in die Hitze Apuliens reist. Boyd arbeitet dort als Architekt für den reichen Grundbesitzer Leandro Cardetta und möchte, dass Clare den Sommer bei ihm verbringt. Doch Boyd empfängt sie abweisend und scheint etwas zu verbergen. Auf sich allein gestellt erkundet Clare die fremde Umgebung und lernt dabei Ettore kennen, den Neffen des Grundbesitzers. Clare fühlt sich unbändig zu ihm hingezogen – zu einer Welt, in die sie nicht gehört und die droht, für beide zum Verhängnis zu werden …

Ein leidenschaftlicher Roman, der tief in die damalige Zeit und ihre gesellschaftlichen Konflikte eintaucht.

Für Sie

Katherine Webb (Autorin)

Katherine Webb, geboren 1977, wuchs im ländlichen Hampshire auf. Nach ihrem großen internationalen Erfolgsdebüt »Das geheime Vermächtnis« folgten die Romane »Das Haus der vergessenen Träume«, »Das verborgene Lied« und »Das fremde Mädchen«, die allesamt SPIEGEL-Bestseller wurden. »Italienische Nächte« ist das fünfte Buch der Autorin. Nach längeren Aufenthalten in London und Venedig lebt die Autorin heute in der Nähe von Bath, England.

Ein leidenschaftlicher Roman, der tief in die damalige Zeit und ihre gesellschaftlichen Konflikte eintaucht.

Für Sie

"Eine dramatische Liebesgeschichte."

FREUNDIN (06.09.2017)

Ein atmosphärisch dichter (…) Roman, der faszinierend genau den armen Süden Italiens beschreibt.

Hörzu

Es geht um den Konflikt von Arm und Reich - und um den Konflikt einer Ehe, die aus Lügen besteht. Wie immer sehr empfehlenswert!

Radio Arabella

ERSTMALS IM TASCHENBUCH

Aus dem Englischen von Katharina Volk
Originaltitel: The Night Falling
Originalverlag: Orion

Taschenbuch, Klappenbroschur, 560 Seiten, 11,8 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-453-35822-5

€ 9,99 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Diana

Erschienen:  10.07.2017

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Italienische Nächte

Von: Mara Datum: 24.06.2018

mara-ladystyle.blogspot.de/

Inhalt:
Clare folgt ihrem Mann, als sie 1921 von England in die Hitze Apuliens reist. Boyd arbeitet dort als Architekt für den reichen Grundbesitzer Leandro Cardetta und möchte, dass Clare den Sommer bei ihm verbringt. Doch Boyd empfängt sie abweisend und scheint etwas zu verbergen. Auf sich allein gestellt erkundet Clare die fremde Umgebung und lernt dabei Ettore kennen, den Neffen des Grundbesitzers. Clare fühlt sich unbändig zu ihm hingezogen – zu einer Welt, in die sie nicht gehört und die droht, für beide zum Verhängnis zu werden …

Meine Meinung:
Da ich ein großer Fan von Italien bin und gerne dieses Land bereise und die Kultur mag, musste ich unbedingt dieses Buch Lesen. Ich liebe es wenn die Handlung in Italien spielt. Kommen wir auch zu meiner Meinung.
Es ist 1921, ein paar Jahre nach dem Ersten Weltkrieg. Clare Kingsley ist nicht glücklich, wenn sie und Pip sich ihrem Mann Boyd in Italien anschließen müssen. Clare ist Boyds zweite Frau und Pip ist nicht offiziell ihr Sohn, aber ihre Bindung ist sehr stark. Boyd ist Architekt und er ist in Gioia in Apulien, um ein Gebäude für Leandro Cardetta zu entwerfen. Leandro ist ein reicher und gefährlicher Geschäftsmann, der in Amerika sein Vermögen gemacht hat. Zusammen mit seiner Frau Marcie ist er in seine Heimat zurückgekehrt.

Obwohl Leandros Haus luxuriös ist, ist Clare überhaupt nicht glücklich darüber, dass sie und Pip in Gioia sind. Es gibt so viel Spannung zwischen den Reichen und den Armen. Es gibt so viele Männer, die nach schlecht bezahlten Jobs suchen, in denen sie unter schlechten Bedingungen schuften müssen, nur um etwas zu essen auf den Tisch zu bringen. Sie sind immer hungrig und wenn es keine Arbeit gibt, haben sie nichts zu essen. Leandros Neffe Ettore ist einer dieser Arbeiter. Nach einem Unfall muss er bei Leandro bleiben, aber er will nichts mit seinem Onkel zu tun haben und will sein Geld nicht. Zu Hause gibt es Leute, die essen müssen, also ist er widerwillig bereit, für Leandro eine Weile zu arbeiten. Er trauert, weil seine schöne Verlobte ermordet wurde und er ihren Tod rächen will. Clare zu treffen verändert ihn, aber leider hat sie keine Macht, ihn aus der Situation herauszuholen.

Zwischen Leandro und Boyd ist etwas los. Clare möchte wissen, wie Leandro so ein reicher Mann wurde und warum er Boyd ausgewählt hat, um sein Gebäude zu entwerfen. Es gibt zu viele Geheimnisse und sie ist sicher in einer Sache, sie und Pip sind nicht sicher. Sie können nicht nach England zurückkehren, also müssen sie den ganzen Sommer mit Leandro und Marcie zusammenleben. Es wird ein Sommer, der jeden für immer verändern wird.

The Night Falling ist eine wunderschöne Geschichte über unmögliche Liebe, Krieg, Geheimnisse und die Unterschiede zwischen Arm und Reich. Es ist eine lange Geschichte, die etwas Zeit und Ruhe erfordert. Ich mochte die Geschichte schon zu beginn. Die Umgebung ist perfekt, ich könnte mir die abgelegene italienische Landschaft bildlich vorstellen. Der Schreibstil der Autron fand ich auch sehr schön.

Zur Cover Gestaltung will ich noch erwähnen das es mir sehr gut gefällt es lässt einen sofort erahnen das es sich hier um ein historischen Roman handelt. Mir gefällt das Cover sehr gut und passt zum Inhalt der Geschichte.

Fazit:.
So viel passiert und der Autor hat es geschafft, die Spannung zu spüren, die Atmosphäre ist bedrückend und es ist unvermeidlich, dass etwas wirklich Schlimmes passieren wird. Das Finale ist wirklich gut und unerwartet, ich mochte es sehr. Ich empfehle dieses Buch,

Für mich leider enttäuschend!

Von: Elke König Datum: 19.11.2017

www.elkes-literaturwolke.de

Inhaltsangabe:

1921: Clare Kingsley reist mit ihrem Stiefsohn Pip ins sommerlich-heiße Apulien. Ihr Mann Boyd hat sie inständig gebeten, zu ihm zu reisen, da er aus beruflichen Gründen eingebunden ist.

Schon bei der Ankunft schwabbt der jungen Frau eine eigenartige Stimmung entgegen. Die Menschen sind verarmt und kämpfen tagtäglich ums Überleben. Die Gutsherren und ihre Verwalter nutzen dies für Demütigungen und Kränkungen aus und das einfache Volk schwelt in Wut und Aggression. Doch die Bedingungen für einen offenen Kampf der Stände sind noch nicht optimal.

In dieser Zeit verletzt sich der Neffe des Gutsherrn Leandro, dessen Gastfreundschaft sie genießt. Obwohl Ettores Schwester und der Vater das tägliche Geld vom Feld dringend benötigen, kann sein Onkel ihn davon überzeugen, sich in seiner messeria zu erholen. Dabei fällt ihm die junge und sehr stille Frau auf, die ihn auf magische Weise anzieht.

Mein Fazit:

Der Plot und das Cover haben mich magisch angezogen. Ich glaubte, das Buch könnte mir angenehme Lesestunden bescheren und mich in eine Welt entführen, die ich in der Form noch nicht erlebt habe! Schließlich verweilte ich lesetechnisch noch nie im Italien so kurz nach dem 1. Weltkrieg!

Was so hoffnungsvoll begann, endete dann aber leider im abrupten Abbruch auf Seite 255. Die Autorin hat ziemlich eindrucksvoll die Atmosphäre der damaligen Zeit beschrieben, die bedrückende Armut, das karge Land und die brutalen und herzlosen Gutsherren bzw. deren Verwalter. Auf Clare, die nur ihr behütetes Leben in England kennt, wirkte dies schockierend und verstörend.

Mich hat es auch verstört, denn so wirklich voran kommt die Autorin nicht. Sie ergießt sich in ausführlichen Beschreibungen über das Land und die Menschen und hat es dabei versäumt, die Magie einer sich anbahnenden Liebesgeschichte heraufzubeschwören. Doch bis Seite 166 lernten sich Ettore und Clare noch nicht einmal kennen, um dann keine 100 Seiten später wie Tiere übereinander herzufallen. Wenn die Spannung wenigstens vorher irgendwie spürbar gewesen wäre, hätte ich es ja verstanden. Aber so? Es passierte für mich auf nicht nachvollziehbare Weise.

Das ergab alles keinen Sinn für mich. Ich weiß nicht, wo die Autorin die Schwerpunkte setzen wollte: bei den schwelenden Konflikten zwischen den Ständen? Oder wollte sie eine außergewöhnliche Liebesgeschichte beschreiben oder eher ein Krimi um den Mafiosi! Ich wollte es nicht mehr herausfinden, ich hatte immer weniger Lust, mich um diese Geschichte zu bemühen und gab es dann auf. Es konnte mich einfach nicht mitnehmen.

Ich bedanke mich bei dem Diana Verlag, dass ich durch das Rezie-Exemplar die Autorin kennenlernen durfte. Die Autorin kann sehr wohl schreiben und hat zu Recht eine große Fan-Gemeinde. Aber mich konnte es leider nicht begeistern. Daher bekommt das Werk von mir die Mindestbewertung von zwei Sternen!

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