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Jahre wie diese Roman

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Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-328-10028-7

NEU
Erschienen: 09.01.2017
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Weitere Ausgaben: Gebundenes Buch, eBook (epub)

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London in den 70ern: eine Stadt von Partys, Whisky und Drogen beflügelt. Auf den Plattenspielern läuft Soul, man debattiert über Ideologien und die Neuerfindung der Kunst. Für Luke, der in der Provinz aufgewachsen ist, ist es das lang ersehnte Paradies. Zusammen mit Paul und Leigh verwirklicht er sich den Traum von einer eigenen Theaterkompagnie – doch dann trifft er Nina, eine labile Schauspielerin, und seine Liebe zu ihr droht alles zu zerstören, was er sich erkämpft hat …

"Hinter den Kulissen des Herzens" - Sadie Jones über ihren neuen Roman Zum Special

"London und die wilden 70er Jahre" - deutschlandradio.de

„Ein romantischer Roman um vier junge Menschen, durchdrungen vom Lebensgefühl der Avantgarde, souverän und intelligent erzählt.“

BÜCHER (11.01.2017)

Sadie Jones (Autorin)

Sadie Jones, 1967 in London geboren, arbeitete als Drehbuchautorin, unter anderem für die BBC. Ihr preisgekröntes Romandebüt „Der Außenseiter“ (2008) wurde in Großbritannien auf Anhieb ein Nr.-1-Bestseller und war auch in Deutschland ein großer Presse- und Publikumserfolg. „Jahre wie diese“ ist ihr vierter Roman.

„Ein romantischer Roman um vier junge Menschen, durchdrungen vom Lebensgefühl der Avantgarde, souverän und intelligent erzählt.“

BÜCHER (11.01.2017)

ERSTMALS IM TASCHENBUCH

Aus dem Englischen von Brigitte Walitzek
Originaltitel: Fallout
Originalverlag: Chatto & Windus, London 2014

Taschenbuch, Broschur, 416 Seiten, 11,8 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-328-10028-7

€ 10,00 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Penguin

NEU
Erschienen: 09.01.2017

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Realitätsnah mit ausgefeilten Charakteren

Von: buecherecke Datum: 26.02.2017

buecherecke8.blogspot.de

Inhalt:
London in den 70ern: eine Stadt von Partys, Whisky und Drogen beflügelt. Auf den Plattenspielern läuft Soul, man debattiert über Ideologien und die Neuerfindung der Kunst. Für Luke, der in der Provinz aufgewachsen ist, ist es das lang ersehnte Paradies. Zusammen mit Paul und Leigh verwirklicht er sich den Traum von einer eigenen Theaterkompagnie – doch dann trifft er Nina, eine labile Schauspielerin, und seine Liebe zu ihr droht alles zu zerstören, was er sich erkämpft hat...

Mein Lieblingszitat:


Meine Meinung:
Bei diesem Buch hat mich vor allem Zeit und Ort angesprochen, aber auch das Cover finde ich gelungen gestaltet. Das Buch beginnt mit einigen Rückblicken, die äußerst wichtig für das Geschehen in der damaligen Gegenwart von 1972 in London ist. Obwohl nicht in der Ich-Perspektive geschrieben wurde fühlt es sich dennoch so an, da die Gedanken und Gefühle der Charaktere oftmals offenbart werden. Am meisten hat mir Hauptprotagonist Luke zugesagt, der einerseits selbstlos, andererseits aber auch zerstörerisch ist, mit Leidenschaft Theaterstücke schreibt und sich hingebungsvoll um seine psychisch kranke Mutter kümmert, die von seinem Vater nie in der Anstalt besucht wird. Aber auch Leigh und Paul waren mir sehr sympathisch, die in London seine Freunde und Mitbewohner sind. Nicht so zugetan war ich einer weiteren Hauptprotagonistin namens Nina, da ich ihr Handeln in einigen Situationen überhaupt nicht nachvollziehen konnte und ich somit nicht dazu in der Lage war, mich in sie hineinzuversetzen. Insgesamt gibt es im Roman zwar nicht so viele lustige Stellen, aber dafür werden einige ernste Themen in den Vordergrund gezogen und behandelt. Außerdem habe ich einen kleinen Einblick in die damalige Welt des Theaters mit den verschiedenen Schritten bis zur Uraufführung und den Personen, die daran teilhaben, bekommen. Das Ende hat mir wirklich gut gefallen, da es super überraschend kam und irgendwie realitätsnah erschien. Zu einem 5 Sterne Buch hat mir jedoch noch das gewisse Etwas gefehlt.

Mein Fazit:
Jahre wie diese ist ein ehrlicher Roman, der im London der 70er Jahre spielt und mit ausgefeilten Charakteren und einer überzeugenden Handlung beeindruckt.

Vielen Dank an den Penguin Verlag für die Bereitstellung des Buches!

Jahre wie diese bekommt von mir 4/5 Sterne!

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

EIN JUNGES BUCH

Von: Tanja Jeschke aus Stuttgart Datum: 02.06.2016

Rezension
Sadie Jones: Jahre wie diese. Roman.
Aus dem Englischen von Brigitte Walitzek.
Deutsche Verlagsanstalt, 2015.
416 Seiten, 19,99 Euro.

Von Tanja Jeschke

EIN JUNGES BUCH

Die 70ger Jahre mit ihrem unbekümmerten Flair, ihrer schrägen Romantik, ihrer politischen Unkorrektheit, ihren Songs und ihrer grell-bunten, raffinierten Innenarchitektur: sie erfreuen sich nach wie vor allseits großer Beliebtheit. Die Londoner Autorin Sadie Jones nutzt dies in ihrem neuen Roman „Jahre wie diese“, erschienen bei DVA, mit viel literarischem Geschick. Ihr gelingt das, was man ein junges Buch nennen könnte. Die unverbrauchte Experimentierfreude, mit der Luk sich in London ins Theaterleben stürzt; die großzügige Loyalität, mit der Leigh sich zur Bühnenmanagerin entwickelt, und der Glanz, der von Pauls Ideenreichtum als werdender Produzent ausgeht – alles hat dieses Verschwörerische der Jugend. Es geht um etwas, zum ersten Mal im Leben, und alles will entdeckt werden, auch die eigenen Abgründe. Noch ist keiner von ihnen gescheitert, alles ist noch möglich und die Stimmung gespannt, geladen und gut. Nächte werden zum Tag, Arbeit ist Leidenschaft, Zeit ist einfach da und Geld natürlich nicht, aber ein eigenes Theater wird auf die Beine gestellt, und gut muss es schon sein. Talent und Erfolg öffnen Türen, die Gesellschaft drum herum guckt hin. Wie mit einer Kamera läuft Sadie Jones dem Prickeln nach, das in der Luft liegt, nicht nur, als Luk der jungen Schauspielerin Nina in einer irrlichternden Liebe verfällt. Diese Kamera, das ist die Sprache: kristallklar, präzise, eloquent, manchmal witzig, aber nie glatt; in ausgezeichneter Übersetzung von Brigitte Walitzek. Und dann ist da dieses unsentimentale Verständnis der Autorin für den Hunger und das Geschädigtsein ihrer Figuren, das den Text zu begleiten scheint wie ein Sound. Auch das jung, unverbraucht. Es ist viel los in diesem Roman (so waren sie, die 70ger, und so ist sie, die Jugend!), aber es gehört zu seiner Stärke, wie subtil die Ausgewogenheit zwischen Handlung und Reflexion gelingt. „Sie redeten nicht, sie waren einfach beieinander. Es fühlte sich nicht beabsichtigt an. Es fühlte sich nicht schicksalhaft an“, heißt es am Schluss.
Das Absichtslose und die Theaterbühne – Sadie Jones kriegt die richtige Mischung hin.

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