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Jane Austens Geheimnis Roman

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Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-442-48404-1

Erschienen:  18.07.2016
Dieser Titel ist lieferbar.

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Sophie Collingwood liebt Bücher, vor allem die von Jane Austen. Ihrer Leidenschaft kann sie auch beruflich nachgehen: als Angestellte in einem Londoner Antiquariat. Dort versucht sie für ihre Kunden noch die obskursten Werke aufzutreiben – wie beispielsweise „Ein kleines Buch allegorischer Geschichten". Für diese Sammlung erbaulicher Erzählungen aus dem Jahr 1796 gibt es gleich zwei Interessenten. Was Sophie nicht ahnt: Das schmale Bändchen birgt den Schlüssel zu einem Geheimnis um Jane Austens Meisterwerk “Stolz und Vorurteil”. Und plötzlich wird aus der Suche nach einem vergessenen Buch ein höchst gefährliches Abenteuer … Ein bezaubernder Roman um alte Bücher, junge Liebe und den Charme von Jane Austen!

»Eine spannende Jagd voll unverhoffter Einblicke.«

Wiener Journal (26.08.2016)

Charlie Lovett (Autor)

Charlie Lovett hat früher als Antiquar gearbeitet, ist ein begeisterter Büchersammler und gehört dem »Grolier Club« an, Amerikas bedeutendstem Club für Bücherliebhaber. Er lebt mit seiner Frau abwechselnd in Winston Salem, North Carolina, und Kingham im englischen Oxfordshire. Zu seinen Werken zählen die Romane »Das Buch der Fälscher« – ein New-York-Times-Bestseller – und »Jane Austens Geheimnis«.

Mehr zum Autor und seinen Büchern unter charlielovett.com

»Eine spannende Jagd voll unverhoffter Einblicke.«

Wiener Journal (26.08.2016)

DEUTSCHE ERSTAUSGABE

Aus dem Amerikanischen von Ulrike Laszlo
Originaltitel: First Impressions
Originalverlag: Viking

Taschenbuch, Broschur, 416 Seiten, 11,8 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-442-48404-1

€ 10,00 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Goldmann

Erschienen:  18.07.2016

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War Jane Austen eine Plagiatorin?

Von: Anne-Marit Strandborg Datum: 08.06.2018

didonia.blogspot.de/

Die Geschichte spielt auf zwei Zeitebenen: Im Jahre 1796 begleiten wir in Steventon, Hampshire, Jane Austen und in Oxfordshire lernen wir in der Gegenwart Sophie Collingwood kennen, die seit ihrer Kindheit eine Leseratte und Buchliebhaberin durch und durch ist. Die Liebe zu den Büchern hat sie nicht aus dem Elternhaus, obwohl es dort eine richtige Bibliothek gab. Nein, an die Bücher herangeführt und vor allem auch über sie gesprochen, hat sie ihr Onkel Bertram, der Bruder ihres Vaters. Ihre besondere Liebe gilt den Büchern des 19. Jahrhunderts und da besonders denen von Jane Austen und Krimis.

Eines Tages, als Sophie bei den Eltern zu Besuch ist, erfährt sie, dass ihr Onkel gestorben ist. In einem ihrer letzten Gespräche mit ihm fragte er sie, ob sie es sich vorstellen könnte, in London, in seiner Wohnung mit all den Büchern zu leben, wenn er mal nicht mehr ist. Sie zieht tatsächlich in seine Wohnung, doch als sie dort ankommt, sind alle Bücherregale leer. Der Vater hat sie zum Verkauf abholen lassen, um die Schulden des Onkels zu bezahlen.

Sophie braucht einen Job und den findet sie in einem Antiquariat. Den Buchhändler kennt sie seit ihrer Kindheit, so oft war sie mit ihrem Onkel dort.
Als gleich zwei Männer nach ein und demselben seltenen Buch fragen und sie von einem der beiden sogar mit dem Tod bedroht wird, ist sie fest davon überzeugt, dass ihr Onkel nicht einfach so gestorben ist, sondern dass er umgebracht wurde. Sophie nimmt die Spur auf.

Zurück ins Jahr 1796, treffen wir Jane Austen und ihre Schwester Cassandra. Jane lernt Reverend Richard Mansfield kennen, mit dem sie wunderbar über Romane sprechen kann: Sie unterhielten sich ausschließlich über Bücher - darüber, welche sie gelesen hatten, welche sie noch lesen wollten und, in Janes Fall, welche sie zu schreiben hoffte.
Dabei kam es Jane zupass, dass Richard Mansfield einer viel älteren Generation angehörte, sie deshalb keine Sorge vor romantischen Anwandlungen seinerseits haben müsste.

Durch Zufall erfuhr Jane eines Tages, dass der Reverend selbst auch ein Buch geschrieben, ja sogar veröffentlicht hat: "Ein kleines Buch allegorischer Geschichten" - eine Sammlung erbaulicher Erzählungen.

Und welch ein Zufall, dass die Männer in der Gegenwart Sophie darum gebeten bzw. befohlen haben, die zweite Auflage eben dieses Büchleins zu suchen.
Als sie diese zweite Auflage tatsächlich fand, und den Teil las, der hinzugefügt wurde, verschlug es ihr die Sprache. Ist sie hier möglicherweise auf den größten Skandal der Literaturgeschichte gestoßen? War Jane Austen eine Plagiatorin? Was haben diese beiden Männer gemeinsam, dass sie ausgerechnet dieses Buch suchen.
Sophie muss herausfinden, was es damit auf sich hat.

Was für ein Lesespaß. Und was für eine tolle Idee, uns Jane Austen als eine, ja, eine Kriminelle darstellen zu wollen, die die Idee für ihr berühmtes Buch geklaut haben soll. Und spannend, wie Sophie diesen Fall alleine, beziehungsweise mit der Hilfe ihrer Schwester, aufbröselt. Und so schön für mein Bücherherz, wie hier über die Liebe zum Lesen und zu den Büchern geschrieben wird.

Ein Muss für alle Jane Austen Fans

Von: Seesternbuecher Datum: 27.05.2017

seesternsbuecher.wordpress.com

“Es ist eine anerkannte Wahrheit, dass ein Junggeselle im Besitz eines Schönen Vermögens nichts dringender braucht als eine Frau” (S. 192)

Es gibt wohl kaum jemanden, der diesen ersten Satz aus Stolz und Vorurteil nicht. Ich finde es spannend, dass Jane Austen heute immer noch ein Thema in der Literatur ist. “Jane Austens Geheimnis” habe ich, wie viele andere Bücher auch, beim Stöbern im Online Katalog unseres Bücherknasts entdeckt.

“Jane Austens Geheimnis” spielt auf zwei Zeitebnen, zu einem in der Gegenwart und zum anderen zu Jane Austens Zeit, wobei mir dieser Zeitspanne irgendwie besser gefallen hat und die Gegenwart fast schon ein Krimi war. Sophie Collingwood liebt Bücher überalles, vor allem Bücher, die zu Jane Austens Zeit geschrieben wurde. Sie wuchs in einer Familie auf, die eine riesige Bibliothek besitzt, ihr Vater diese eher als Behinderung ansieht. Nur in ihrem Onkel hat sie jemanden, der ebenfalls ein großer Buchliebhaber ist. Nach dem überraschenden Tod ihres Onkels, erbt sie dessen ganzen Besitz. Sie geht aus, dass sie auch die Bücher ihres Onkels erbt. Zu ihrem Entsetzen muss sie feststellen, dass Bertrams Bücher in alle Winde zerstreut sind.

Um in London über die Runden zu kommen, nimmt sie einen Job in einem Antiquariat an und schon bald muss sie sich auf die Suche nach „Ein kleines Buch allegorischer Geschichten” machen, geschrieben von Rev. Mansfield (und mich musste googln, ob es eine reelle Person war oder ob es sich bei Rev. Richard Mansfield um eine fiktive Person handelt. Normalerweise wollen Sammler immer die begehrte Erstausgaben haben, doch die beiden Sammler interessieren sich ausgrechnet für die 2. Ausgabe und man fragt sich, wem kann Sophier trauen. In Rückblenden erinnert sich Sophie, was ihr Onkel ihr alles über Bücher und seine Sammelleidenschaft beigebracht hat.

Parallel zur Gegenwart wird die Geschichte au Jane Austens Sicht erzählt und als Leser erfährt man, wie Jane zum Schreiben kam. Spannender als so mancher Krimi!

Ich wollte schon immer “Stolz und Vorurteil” lesen und nach dem ich “Jane Austens Geheimnis” gelesen hatte, las ich im Anschluss “Stolz und Vorurteil”. Dieses Buch ist eine Hommage an und für die Bücher von Jane Austen und es ist mein Buch des Monats. Dies ist ein Buch für alle Leser/innen die gerne in den Büchern von Jane Austen schmökern!

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