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Je älter desto besser Überraschende Erkenntnisse aus der Hirnforschung

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Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-442-17303-7

Erschienen: 20.08.2012
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Mit zunehmendem Alter arbeitet das Gehirn immer besser – man muss es nur richtig verstehen und nutzen. Ältere Menschen denken zwar langsamer als jüngere, dafür aber gründlicher. Diese und neun weitere überraschende Erkenntnisse aus der Hirnforschung legen Prof. Dr. Ernst Pöppel und Dr. Beatrice Wagner anschaulich und informativ dar. Sie geben außerdem faszinierende Einblicke in die Fähigkeiten unseres Gehirns. Nicht zuletzt machen sie Mut, das Altern zu bejahen, und geben Tipps, wie man das Denkvermögen trainiert und dauerhaft für Neues offen bleibt. So erscheint das Älterwerden in einem ganz neuen, positiven Licht.

Prof. Dr. Ernst Pöppel ist einer der führenden Hirnforscher Deutschlands. Er ist Professor für Medizinische Psychologie an der Universität München und Gastprofessor an der Peking University. Zudem ist er Mitglied der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina und der Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste.

Dr. Beatrice Wagner ist Paar- und Sexualtherapeutin, Lehrbeauftragte an der Universität München und Buchautorin. Gemeinsam mit Ernst Pöppel schrieb sie die Bestseller »Dummheit« (2013) und »Je älter, desto besser« (2011).

Originaltitel: Je älter desto besser
Originalverlag: Gräfe und Unzer Verlag, München 2010

Taschenbuch, Broschur, 352 Seiten, 12,5 x 18,3 cm
11 s/w-Fotos und 10 s/w-Illustrationen

ISBN: 978-3-442-17303-7

€ 8,99 [D] | € 9,30 [A] | CHF 12,50* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Goldmann

Erschienen: 20.08.2012

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JE ÄLTER DESTO BESSER

Von: lesemehrwert.de Datum: 05.03.2015

www.lesemehrwert.de

Je älter, desto besser! Dafür, dass diese Aussage nicht »nur« auf guten reifen Wein zutrifft, sondern auch auf uns, die anatomisch modernen Vertreter der Gattung »homo sapiens«, tritt der deutsche Psychologe Prof. Dr. Ernst Pöppel Beweis an und präsentiert in seiner jüngsten Publikation mit gleichlautendem Titel ‒ die in Zusammenarbeit mit Dr. Beatrice Wagner entstanden ist ‒ entsprechend »überraschende Erkenntnisse aus der Hirnforschung«.

Der Wissenschaftler ‒ in seiner Eigenschaft als Kapazität auf diesem Gebiet ‒ ist davon überzeugt, dass jeder Mensch von Natur aus über ein großes Potential schöpferischer Kreativität verfügt, die geradezu nach Möglichkeiten der freien Entfaltung und (Selbst)Verwirklichung giert. Warum sollte dem zur Folge das menschliche Gehirn ‒ vielen negativen Vorurteilen zum Trotz ‒ bei gezieltem Training nicht in der Lage sein, auch in zunehmendem Alter aufnahmebereit und leistungsfähig zu bleiben? Im ersten von insgesamt 10 Kapiteln ihres gemeinsamen Werkes beschäftigen sich die Autoren eingehend mit den neuesten wissenschaftlichen Fakten speziell zu diesem Thema und geben wertvolle Tipps, wie man auch als älterer Mensch sowohl das Lernen »lernen«, als auch immer noch effektiv »dazu« lernen kann.

Mögen jüngere Gehirne in der Regel zwar fortschreitend älteren in Punkto »Schnelligkeit« beim Lernen, Denken und Reagieren voraus sein, so gleichen sich diese Faktoren doch durch Zugewinne ‒ wie größere Gründlichkeit und besseren Rhythmus bei der Denkfähigkeit, das Abrufen und Anwenden der im Gedächnisspeicher vorhandenen Erfahrungen sowie bessere Selbstreflektion ‒ aus und machen somit als negativ empfundene Defizite mehr als wett. Klugheit, Scharfsinn, Weltgewandtheit, Charisma, Kompetenz und Reife sind nicht über Jahrzehnte mühelos gewonnene »innere« Werte, sondern vor allem hart und diszipliniert erarbeitete Tugenden. Diese Optimums und Glanzpunkte, die oft durch verarbeitete Schicksalsschläge erlangte Würde, die viele ältere Menschen förmlich »ausstrahlen«, trägt ganz wesentlich dazu bei, uns auch während des Alterungsprozesses so lange als möglich »gut auszusehen« zu lassen, gesund und aktiv-attraktiv zu bleiben. Prominente aller Couleur (wie z. B. Verona Pooth zum Kapitel »Ich werde älter und sehe gut aus«), sowie innovative »Best Agers« wie Mario Adorf, Dr. Bernhard Vogel oder auch Oswalt Kolle, teilen ihre interessanten, unterhaltsamen Lebenserfahrungen, Weltanschauungen und Weisheiten mit Autoren und Leserpublikum. Sowohl vorgenannte, als auch viele weitere reife Persönlichkeiten und Weltbürger aus verschieden(st)en Bereichen geben ihre bemerkens- und nachdenkenswerten Statements ‒ jeweils zum Abschluss eines Kapitels dieser umfassend-positiven Lektüre »von und »zu« einem lebensbejahenden Älterwerden ‒ ab. Mit zunehmenden Jahren hat fast jeder Mensch nicht nur schöne, sondern auch schlechte(re) Zeiten erlebt, seine dementsprechenden Erfahrungen gemacht und weiß, dass auch »Scheitern« ‒ so schlimm es sich momentan auch immer anfühlen mag ‒ zum Leben dazu gehört. Lern(t) man doch daraus »damit umzugehen« und zu schätzen, wie »stark« das Wiederaufstehen nach einem Tiefschlag macht. Ein bekanntes Zitat von Theodor Heuss lautet demnach auch: “Es ist keine Schande hinzufallen, aber es ist eine Schande, einfach liegenzubleiben.”

Das zehnte und letzte Kapitel des Buches endet denn auch nicht mit resignierendem Stillstand, sondern mit der Empfehlung nicht zu rasten und zu rosten, sondern »etwas Neues (zu) beginnen«. So schließt sich der Kreis und gleichzeitig beginnt – analog dem 1. Kapitel – der (Lebens)Zyklus wieder von neuem in dem Kontext: Ich werde zwar älter, lerne aber immer noch ständig »neues« dazu.

Die auf aktuellen wissenschaftlichen Studien basierende Lektüre zum Nachdenken und Mut machen »Je älter desto besser« (ISBN 978-3-442-17303-7) ist beim Goldmann-Verlag erschienen und liegt als Taschenbuch-Ausgabe zum Preis von € 8,99 vor.

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