Jesabel

Roman

Taschenbuch
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Vom Verlangen nach immerwährender Schönheit

Paris, in den 30er Jahren: Gladys Eysenach ist eine schöne Frau und seit ihrer Kindheit von einem einzigen Wunsch besessen: ihr Leben lang von allen Männern bewundert und begehrt zu werden. Für die ewige Jugend und Schönheit ist ihr kein Preis zu hoch. Nicht einmal das Leben ihrer Tochter.

"Eine Aufforderung an alle Liebhaber großer Erzählliteratur, in ihren Regalen reichlich Platz für die viel zu schnell vergessene Autorin freizuräumen."

Frankfurter Allgemeine Zeitung

Aus dem Französischen von Eva Moldenhauer
Originaltitel: Jézabel
Originalverlag: Éditions Albin Michel 1936
Taschenbuch, Broschur, 224 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-442-73778-9
Erschienen am  01. Juli 2008
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Vita

Irène Némirovsky wurde 1903 als Tochter eines reichen russischen Bankiers in Kiew geboren und kam während der Oktoberrevolution nach Paris. Dort studierte sie französische Literatur an der Sorbonne. Irène heiratete den weißrussischen Bankier Michel Epstein, bekam zwei Töchter und veröffentlichte ihren Roman "David Golder", der sie schlagartig zum Star der Pariser Literaturszene machte. Viele weitere Veröffentlichungen folgten. Als der Zweite Weltkrieg ausbrach und die Deutschen auf Paris zumarschierten, floh sie mit ihrem Mann und den Töchtern in die Provinz. Während der deutschen Besetzung erhielt sie als Jüdin Veröffentlichungsverbot. In dieser Zeit arbeitete sie an einem großen Roman über die Okkupation. Am 13. Juli 1942 wurde Irène Némirovsky verhaftet und starb wenige Wochen später in Auschwitz. 2005 entzifferte Némirovskys Tochter Denise Epstein das Manuskript, das als „Suite française“ veröffentlicht und zur literarischen Sensation wurde.

Zur AUTORENSEITE

Eva Moldenhauer

Eva Moldenhauer, 1934 in Frankfurt/Main geboren, ist seit 1964 als Übersetzerin tätig. Sie übersetzte u.a. Claude Simon, Jorge Semprun, Agota Kristof, Jean Paul Sartre und Lévi-Strauss. Sie wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u.a. 1982 mit dem "Helmut-M.-Braem-Preis" und 1991 mit dem "Celan-Preis". 2005 wurde sie für ihre Neu-Übersetzung von Claude Simons "Das Gras" für den "Preis der Leipziger Buchmesse" nominiert.

zum Übersetzer

Zitate

"Némirovsky verfolgt die neurotischen Momente dieses schleichenden Wirklichkeitsverlustes minuziös, immer wieder geht sie auch noch den leisesten Verdachtsmomenten von Selbstverleugnung und Irrationalisierung nach."

Neue Zürcher Zeitung

"Wunderbar geschriebene, eindrucksvolle Charakterzeichnung."

Hamburger Morgenpost

"Némirovsky schafft eine frische Version des gewählten Stoffes, die sich aus heutiger Sicht geradezu prophetisch ausnimmt."

Jüdische Zeitung

"Siebzig Jahre brauchte dieser Klasse-Roman, um erstmals ins Deutsche übersetzt zu werden."

Hamburger Abendblatt

"Man kann von Némirovsky nicht genug kriegen: Ihre Texte sind süffig und elaboriert, spannend und durchdacht, leicht zu lesen und streng komponiert."

Facts

"Wie einen Krimi, kann man es nicht aus der Hand legen, weil man auf eine Auflösung wartet, die auf der Höhe der Zeit ist."

Literaturen