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Kain und Abel Kain und Abel 1
Roman

Kain-Serie (1)

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Taschenbuch, Klappenbroschur ISBN: 978-3-453-42203-2

Erschienen:  09.01.2018
Dieser Titel ist lieferbar.

Bestseller Platz 39
Spiegel Taschenbuch Belletristik

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Nach russischer Kriegsgefangenschaft gelangt Abel Rosnovski, unehelicher Sohn eines polnischen Adligen, mit einem Auswandererschiff nach Amerika. Dort arbeitet er sich zum Hotelmanager hoch. Sein Schicksal kreuzt sich dramatisch mit dem von William Lowell Kane, Erbe eines gigantischen Vermögens, der zum Bankpräsidenten werden soll. Abel hatte ihn einst bewundert - doch dann nimmt, zurzeit der großen Wirtschaftskrise, ein lebenslänglicher Hass seinen Anfang.

»Kain und Abel war der große Durchbruch in meiner Karriere als Schriftsteller. Bis heute ist es vielleicht das beliebteste meiner Bücher, überall auf der Welt. Aus diesem Grund ich mich entschlossen, meinen Roman ›Kain und Abel‹ (der 1979 zum ersten Mal erschien) noch einmal zu überarbeiten und so zu gestalten, wie er in meiner Vision schon immer hätte sein sollen. Ich hoffe, meine alten und zukünftigen Leser freuen sich darauf, William Lowell Kane und Abel Rosnovski wieder (oder auch zum ersten Mal) zu begegnen.«

Jeffrey Archer

Erfahren Sie mehr über Jeffrey Archer und die Clifton-Saga » Zum Podcast

Jeffrey Archer (Autor)

Jeffrey Archer, geboren 1940 in London, verbrachte seine Kindheit in Weston-super-Mare und studierte in Oxford. Archer schlug zunächst eine bewegte Politiker-Karriere ein. Weltberühmt wurde er als Schriftsteller, »Kain und Abel« war sein Durchbruch. Mittlerweile zählt Jeffrey Archer zu den erfolgreichsten Autoren Englands. Sein historisches Familienepos »Die Clifton-Saga« stürmt auch die deutschen Bestsellerlisten und begeistert eine stetig wachsende Leserschar. Archer ist verheiratet, hat zwei Söhne und lebt in London, Cambridge und auf Mallorca.

Originaltitel: Kane and Abel
Originalverlag: Pan Macmillan

Taschenbuch, Klappenbroschur, 736 Seiten, 12,5 x 18,7 cm, 7 s/w Abbildungen

ISBN: 978-3-453-42203-2

€ 9,99 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne

Erschienen:  09.01.2018

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Macht, Geld und Egoismen

Von: Michael Lausberg  aus Doveren Datum: 21.06.2018

Jeffrey Archer zählt heute zu den erfolgreichsten Autoren Englands. Sein historisches Familienepos „Die Clifton-Saga“ stürmt auch die deutschen Bestsellerlisten und begeistert eine stetig wachsende Leserschar. Sein eigentlicher Durchbruch war nach eigenen Angaben das Familienepos „Kain und Abel“ aus dem Jahre 1981, das komplett überarbeitet jetzt neu erschien: „Bis heute ist es vielleicht das beliebteste meiner Bücher, überall auf der Welt. Aus diesem Grund habe ich mich entschlossen, Kain und Abel noch einmal zu überarbeiten. Neun Monate hat es gedauert, den Roman so zu gestalten, wie er in meiner Vision schon immer hätte sein sollen.“ (Vorwort)
Das Buch handelt natürlich wieder von den beiden Protagonisten, die so viel gemeinsam haben wie das gleiche Geburtsdatum, aber die auch so vieles trennt. Der Auswanderer Abel Rosnowski, Sohn eines polnischen Adeligen, und der Millionär William Lowell Kane, Erbe eines großen Vermögens. Die beiden begegnen sich, als sich Rosnovski zum Hotelmanager hochgearbeitet hat. Kane soll Bankpräsident werden. Aus anfänglicher Bewunderung Rosnovski für Kane wird in Zeiten der wirtschaftlichen Krise Ablehnung. Kane ist das Paradebeispiel für den „American Dream“, die Sehnsucht nach Geld, Erfolg und Macht. Die beiden werden zu erbitternden Gegenspielern, dabei geht es neben Macht, Geld und Ansehen auch um persönliche Eitelkeiten.
Die anderen Figuren des Textes sind eher Nebendarsteller, das Buch ist ganz auf die Charaktere und Lebensgeschichte der beiden Nebenbuhler zugeschnitten.
Hier werden die Ausgangsbedingungen des Zwistes erzählt, viele Szenen sind verändert, die jedoch nicht verraten werden sollen. Es ist zugleich auch eine Chronik der Zeiten der Weltwirtschaftskrise und ein Abbild der Gesellschaft und der damaligen Werte, die sich bis heute im Wesentlichen nicht verändert haben. Der Mythos des „American Dream“ ist manchmal abstoßend, in seiner gesamten Negativität dargestellt. Das Gerangel um Macht, Geld und Egoismen wird zwar spannend präsentiert, die Pointierung des Schwarz-Weiß-Denkens ist zu viel des Guten.

Jeffrey Archer hat es wieder geschafft

Von: Bambisbuechersammlung Datum: 03.05.2018

https://www.instagram.com/bambisbuechersammlung/

Klappentext:
Nach russischer Kriegsgefangenschaft gelangt Abel Rosnovski, unehelicher Sohn eines polnischen Adligen, mit einem Auswandererschiff nach Amerika. Dort arbeitet er sich zum Hotelmanager hoch. Sein Schicksal kreuzt sich dramatisch mit dem von William Lowell Kane, Erbe eines gigantischen Vermögens, der zum Bankpräsidenten werden soll. Abel hatte ihn einst bewundert - doch dann nimmt, zurzeit der großen Wirtschaftskrise, ein lebenslänglicher Hass seinen Anfang.

Meine Meinung:
Nachdem ich die Clifton-Saga verschlungen habe, war für mich klar, dass ich auch diese Reihe von Jeffrey Archer lesen werde. Normalerweise lese ich nur kitschige, fröhliche Romane, die ein Happy-End haben, aber Jeffrey Archers spannender Schreibstil hat mich in seinen Bann gezogen und ich bin ein großer Fan seiner Bücher geworden.

Die Idee, das Leben und die Geschichte von zwei komplett unterschiedlichen Menschen zu erzählen, die am selben Tag im Jahr 1906 geboren werden, zu sehen wie unterschiedlich jeder zur selben Zeit sein Leben führt, fand ich sehr interessant. Abel und Kain könnten unterschiedlicher nicht sein. Der eine ist gebürtiger Amerikaner aus wohlhabendem Hause, welcher Bankpräsident wird und der andere, ein unehelicher Sohn eines polnischen Barons, der sich im Leben alles hart erkämpfen muss, vom Pech nicht verschont bleibt, später ein Hotel nach dem anderen eröffnen wird und so zu Erfolg und Reichtum gelangen wird. Beide haben jedoch eines gemeinsam, ihren Stolz und den Hass aufeinander und es gibt noch mehr was sie zusammen verbindet. Die Wege der beiden kreuzen sich verteilt über die Jahre immer wieder, bis hin zu einem Ereignis, welches sich beide wohl nie erträumt hätten.

Für mich ist ein guter historischer Roman, wenn er historische Momente beinhaltet. Vom Untergang der Titanic über die Veröffentlichung der ersten Autos von Henry Ford, sogar den Roman „Vom Winde verweht“ und viele andere historische Aspekte, hat Jeffrey Archer toll eingebunden.
Ich möchte nicht zu viel erzählen, denn sonst würde ich nur spoilern.

Fazit:
Auch in diesem Buch geht es um Verrat, Hass und darum, seine Ehre zu verteidigen. Es gibt viele Parallelen zu der Clifton-Saga aber auch dieser Roman ist Jeffrey Archer sehr, sehr gut gelungen.

Ich kann dieses Buch jedem sehr empfehlen. Auch denen, die Jeffrey Archers Clifton-Saga nicht gelesen haben.
Auf den 2. Teil der Reihe freue ich mich schon sehr. Da geht es um Florentyna. Sie war für mich von Anfang an sehr sympathisch.

Vielen Dank an das Bloggerportal und dem Heyne–Verlag für dieses Rezensionsexemplar. Ihr habt mir damit eine große Freude bereitet.

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