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Kind 44 Leo Demidow 1
Thriller

Leo Demidow (1)

Kundenrezensionen (13)

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Taschenbuch, Klappenbroschur ISBN: 978-3-442-47207-9

Erschienen: 04.01.2010
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: Taschenbuch, eBook (epub)

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Dieser Spiegel-Bestseller »geht wirklich unter die Haut«. WDR 5

Moskau 1953. Auf den Bahngleisen wird die Leiche eines kleinen Jungen gefunden, nackt, fürchterlich zugerichtet. Doch in der Sowjetunion der Stalinzeit gibt es offiziell keine Verbrechen. Und so wird der Mord zum Unfall erklärt. Der Geheimdienstoffizier Leo Demidow jedoch kann die Augen vor dem Offenkundigen nicht verschließen. Als der nächste Mord passiert, beginnt er auf eigene Faust zu ermitteln und bringt damit sich und seine Familie in tödliche Gefahr …

Bestsellerautor Tom Rob Smith zur Verfilmung seines Debütromans “Kind 44”

Zum Interview über "Ohne jeden Zweifel"

Tom Rob Smith über seinen Bestseller »Kind 44«

Zur offiziellen Website des Autors

"Bespitzelung, Angst, Mord. Faszinierend."

KrimiWelt-Bestenliste

LEO DEMIDOW TRILOGIE

Leo Demidow

Bitte beachten Sie, dass zwecks Vollständigkeit ggf. auch Bücher mit aufgeführt werden, die derzeit nicht lieferbar oder nicht bei der Verlagsgruppe Random House erschienen sind.

Tom Rob Smith (Autor)

Tom Rob Smith wurde 1979 als Sohn einer schwedischen Mutter und eines englischen Vaters in London geboren, wo er auch heute noch lebt. Er studierte in Cambridge und Italien und arbeitete anschließend als Drehbuchautor. Mit seinem Debüt »Kind 44« gelang Tom Rob Smith auf Anhieb ein internationaler Bestseller. Der in der Stalin-Ära angesiedelte Thriller basiert auf dem wahren Fall des Serienkillers Andrej Chikatilo und wurde u. a. mit dem »Steel Dagger« ausgezeichnet, für den »Man Booker Prize« nominiert und bisher in 30 Sprachen übersetzt. Nach »Kind 44« und »Kolyma« schloss der Autor seine Trilogie um den Geheimdienstoffizier Leo Demidow mit dem Roman „Agent 6“ ab.

Weitere Informationen zum Autor und seinen Büchern finden Sie unter www.tom-rob-smith.de

"Bespitzelung, Angst, Mord. Faszinierend."

KrimiWelt-Bestenliste

"Ein umwerfender, brutaler und hochmoralischer Thriller."

NEON

„Packende Zeitgeschichte und ein monströses Serienverbrechen – schade, dass es schon zu Ende ist. Aber Lieblingsbücher liest man doppelt.“

Brigitte (02.06.2010)

"Ein starkes Stück. Unprätentiös geschrieben und gut recherchiert, das einem die eine oder andere schlaflose Nacht bereitet."

Schwäbische Zeitung (17.12.2011)

„Wer einen richtig spannenden Thriller lesen und dazu etwas über das Russland der 50er Jahre erfahren möchte, sollte ‚Kind 44‘ lesen.“

Nordsee-Zeitung (31.12.2011)

Aus dem Englischen von Armin Gontermann
Originaltitel: Child 44
Originalverlag: Simon & Schuster UK

Taschenbuch, Klappenbroschur, 528 Seiten, 12,5 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-442-47207-9

€ 9,95 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,50* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Goldmann

Erschienen: 04.01.2010

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Kind 44 von T.R.Smith

Von: Grüne Ronja Datum: 05.06.2015

www.grueneronja.de

Titel: Kind 44
Autor: Tom Rob Smith
Verlag: Goldmann
Trilogie: Kolyma und Agent 6

Kind 44 ist ein Thriller von T.R.Smith, der es in sich hat. Die Geschichte spielt in der Sowjet Union unter Stalin und beginnt im Jahre 1933, als zwei Jungen im Wald eine Katze jagen, um sie zu essen. Zu dieser Zeit sind die Lebensmittel in den Dörfern mehr als knapp und der Winter ist dabei auch nicht sehr hilfreich. Pavel und sein Bruder Andrej sind auf der Suche nach der Katze im Wald gelandet, wo sie sie sogar fassen können. Als sie auf dem Rückweg getrennt werden, wird Pavel verschleppt und Andrej findet sich ganz allein im Wald wieder.

Es ist das Jahr 1953. Moskau. Der Krieg ist vorbei, die Revolution und der Aufbau des Kommunismus im vollen Gange. Leo gehört zum MGB, dem Sicherheitsdienst Russlands. Eigentlich befasst er sich mit dem Ergreifen von Verrätern, denn im Kommunismus gibt es keine Kriminalität. Aber nun ist er auf dem Weg zu einem Kollegen, der der Meinung ist sein jüngerer Sohn sei ermordet worden. Dabei war es ein Unfall.
Als Leo später selber in die Schusslinie gerät, ändert sich nicht nur sein Bild von der Regierung, sonder auch seine Selbstwahrnehmung und die Sicht auf seine bisherige Arbeit.

Mir fehlt noch etwa ein Drittel vom Buch, aber mittlerweile weiß ich auch, warum das Buch Kind 44 heißt. Und so langsam besteht auch eine Verbindung zwischen der Einleitung und dem Leben von Leo. Die Spannung steigt immer mehr und ich bin schon echt gespannt. Nebenbei muss ich immer an die Worte meiner Oma denken, von der ich das Buch empfohlen bekommen habe, die meinte, sie behält das Buch vor allem, weil es zeigt wie es damals wirklich war. Erschreckend. Ich bin absolut bestürzt, weil ich mir so viel Misstrauen gar nicht vorstellen kann, vorstellen will. Und so viel anders war es ja unter Hitler auch nicht, mit dem vielen Misstrauen, gegenseitiges Anzeigen bei der Gestapo und und und. Ich kann dieses Buch also nicht nur wegen seiner Spannung empfehlen, sondern auch wegen der Geschichte. 1953. Da waren meine Eltern noch nicht mal geboren. Auf jeden Fall ein Stück Geschichte, was nicht verloren gehen sollte.

Eine unvorstellbare Geschichte

Von: Kerry Datum: 07.03.2015

www.lesendes-katzenpersonal.blogspot.de/

Im Winter 1933 herrscht große Hungersnot in Russland. Auch der 10-jährige Pavel hungert, zusammen mit seiner Mutter und seinem 7-jährigen Bruder Andrej. Als Pavel jedoch eine Katze im Wald sieht, beschließt er, sie zu jagen, damit die Familie Nahrung hat. Seine Mutter besteht darauf, dass Andrej mitgeht, doch noch während der Jagd wird Pavel von einem Unbekannten angegriffen und verschleppt. Auf Grund der Hungersnot geht seine Familie davon aus, dass auch Pavel einem Jäger zum Opfer gefallen ist - er taucht nie wieder auf.

Im Winter 1953 ist Stalin an der Macht in der Sowjetunion, in der alles großartig ist, es gibt kaum Verbrechen und Mörder schon mal gar nicht. Leo Stephanowitsch Demidow arbeitet für den Staatssicherheitsdienst MGM, dessen Aufgabe es ist, der Feinde des Staates habhaft zu werden. Zur Zeit ist Leo hinter Anatoli Tarasowitsch Brodsky her, einem Tierarzt, der im Verdacht steht, ein Spion zu sein. Diese Verfolgung muss er jedoch vorerst unterbrechen, denn sein Vorgesetzter, Generalmajor Kuzmin beauftragt ihn, eine Familie "mundtot" zu machen, die den Tod ihres jüngsten Sohnes Arkadi Fjodorowitsch Andrejew als Mord deklarieren - ein Unmöglichkeit in Stalins Reich, zumal der Familienvater selbst für den MGM arbeitet. Nachdem er die Familie "beruhigen" konnte, verfolgt er weiter Brodsky und wird diesem auch habhaft. Doch mit diesem Mann wird sich seine Weltanschauung ändern - erste Zweifel belasten sein Gewissen.

Als jedoch eine weitere Leiche auftaucht, beginnt Leo zu realisieren, dass es tatsächlich einen Mörder gibt und nicht nur das. Er beginnt zu ermitteln und stößt auf immer weitere vertuschte Kindstötungen und der kleine Arkadi ist gemäß seiner Liste bereits Kind Nr. 44. Leo, der auf Grund seiner Ermittlungen in Ungnade fällt und mit seiner Frau Raisa Gawrilowna Demidowa in die Provinz verbannt wird, untersucht die Morde jedoch weiter, denn er weiß, der Mörder ist real, schlimmer noch, ein Serienmörder und er muss endgültig gestoppt werden. Der Staat jedoch, hat ein Auge auf ihn und versucht mit aller Macht zu verhindern, dass Leo dem Mörder näher kommt.


Eine unvorstellbare Geschichte! Der Plot wurde sehr detailliert erarbeitet, jedoch fand ich den Klappentext etwas irreführend, da es um die Morde erst ab etwa der Hälfte des Buches geht, vorher ist die Entwicklung des Protagonisten Leo im Vordergrund, was sicher nicht verkehrt ist, jedoch gewöhnungsbedürftig. Den Schreibstil empfand ich als angenehm und abwechslungsreich zu lesen, sodass ich das Buch am Stück gelesen habe, weil ich ja unbedingt wissen wollte, wie sich die Gesichte auflöst. Die Figuren wurden sehr tiefgründig und facettenreich erarbeitet. Besonders gut hat mir Protagonist Leo gefallen, der zu Beginn ein Meta-Amphetamin-einnehmender staatlicher Roboter ist, im Laufe der Story jedoch wirklich ein Gewissen entwickelt und dementsprechend handelt. Mit der Figur der Raisa hingegen konnte ich eher weniger anfangen. Anfangs war sie mir durchaus noch sympathisch, bis zu dem Zeitpunkt, wo sie ihren wahren Charakter gezeigt hat. Ob ich den 2. Band der Reihe "Kolyma" noch lesen werde, muss ich ggf. spontan entscheiden, bis dato konnte mich die Reihe nicht 100%-ig überzeugen.

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