Kleine große Schritte

Roman

Taschenbuch
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Ruth Jefferson ist eine der besten Säuglingsschwestern des Mercy-West Haven Hospitals in Connecticut. Dennoch wird ihr die Versorgung eines Neugeborenen von der Klinikleitung untersagt – die Eltern wollen nicht, dass eine dunkelhäutige Frau ihr Baby berührt. Doch eines Tages arbeitet Ruth allein auf der Station und bemerkt, dass das Kind keine Luft mehr bekommt. Sie entscheidet schließlich, sich der Anweisung zu widersetzen und dem Jungen zu helfen. Doch ihre Hilfe kommt zu spät, und Ruth wird von den Eltern des Jungen angeklagt, schuld an dessen Tod zu sein. Ein nervenaufreibendes Verfahren beginnt ...

»Kaum eine Autorin kann zwischenmenschliche Beziehungen so feinfühlig beschreiben wie die US-Amerikanerin Jodi Picoult.«

Hannoversche Allgemeine Zeitung (15. Juni 2019)

ERSTMALS IM TASCHENBUCH
Aus dem Englischen von Elfriede Peschel
Originaltitel: Small Great Things
Originalverlag: Ballantine Books (Penguin Random House), New York 2016
Taschenbuch, Broschur, 592 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-328-10260-1
Erschienen am  13. August 2018
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Dieses Buch spielt in: Connecticut, Vereinigte Staaten von Amerika

Leserstimmen

Meisterwerk von Jodi Picoult,Jodi Picoult wie immer ganz stark

Von: Mitchel

02.08.2019

Ich habe mich sehr auf dieses Buch gefreut, da ich ein sehr großer Jodi Picoult Fan bin und mir die Bücher und ihre Geschichte sehr am Herzen liegen und dieses Buch hat mal wieder all meine Erwartungen übertroffen. Zum Cover: Das Cover ist eher schlicht gehalten gefällt mir dennoch sehr gut. Es gibt noch keinen Einblick auf das Buch macht aber dennoch Lust dieses Buch zu lesen. Zum Inhalt Der Schreibstil in diesem Buch gefällt mir, wie bei Jodi Picoult üblich, sehr gut, dass schöne ist immer wieder das der Blick aus den verschiedene Protagonisten geschrieben ist und mein einen Einblick in die Gedankenwelt und Gefühle zu bekommen. Besonders gefallen mir das sensible Thema welches in diesem Buch behandelt wird. Während des Lesens schwankt man immer wieder hin und her. Besonders interessant und erschreckend waren die Momente in der Gerichtsverhandlung denn es hat gezeigt wie aktuell die Themen wie Rassismus auch heutzutage sind. Dieses hat mich nachweislich sehr aufgewühlt und noch lange beschäftigt jedoch war dieses Buch wieder ein Meisterwerk von Jodi Picoult und ich würde gerne öfters Bücher von ihr lesen.

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"Ich sehe keine Farben"

Von: aufgeblättertes

24.05.2019

Was in einem blumigen, kitschigen Cover daher kommt, ist ein Beitrag zur US-amerikanischen Rassismusdebatte. Ruth ist eine erfahrene Hebamme. Doch eines Tages wird ihr die Pflege eines Säuglings verboten, weil die Nazieltern des Kindes nicht wollen, dass es von einer schwarzen Hebamme betreut wird. In einer Notsituation zögert Ruth aufgrund dieser Anweisung. Das Kind stirbt. Die Eltern verklagen Ruth – wegen Mordes. Ein aufreibender Prozess beginnt, den wir aus Sicht Ruths, ihrer weißen Anwältin Kennedy und des rechten Kindsvaters Turk verfolgen. Mir hat das Buch sehr gut gefallen, obwohl mich das Cover nach wie vor wirklich sehr irritiert. Die Autorin nimmt sich viel Zeit, den Punkt auf den es ihr ankommt deutlich zu machen: „Vorurteile sind keine Einbahnstraße, wissen Sie. Es gibt Menschen, die darunter leiden und es gibt Menschen, die davon profitieren.“ Sie hält dabei Kennedy, den Spiegel vor, die sich immer für eine von den Guten gehalten hat. Überspitzt gesagt, dachte diese, Rassismus sei ein Problem von Rassisten. Doch je besser sie Ruth kennenlernt, desto deutlicher wird ihr, dass es auch ohne Rassisten wie Turk, Rassismus gäbe. Denn es ist eine Frage des Zugangs zu Macht. Ruth, die sich immer dreimal korrekter verhalten hat, als alle andern, steht am Ende ihrer Hautfarbe wegen vor Gericht. Diese komplexe Problematik nimmt das Buch Stück für Stück auseinander. So entwickelt sich eine spannende und bedeutungsvolle Geschichte. Das Ende des Buches finde ich hingegen furchtbar, aber ich möchte hier niemanden spoilern, also lest selbst.

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Vita

Jodi Picoult, geboren 1966 in New York, hat weltweit eine riesige Fangemeinde für ihre mehrfach ausgezeichneten Romane. »Kleine große Schritte« stand wochenlang an der Spitze der amerikanischen Bestsellerlisten und wurde von der LA-Times zum »Pageturner des Jahres« gekürt und als zeitgemäße Variante von Harper Lees Roman »Wer die Nachtigall stört« gefeiert. Jodi Picoult lebt in Hanover, New Hampshire.

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Pressestimmen

»Ein wichtiger Roman, der nachdenklich stimmt.«

TV für mich (20. September 2018)

»Ihr Anliegen – sich des alltäglichen Rassismus bewusst zu werden – ist Jodi Picoult mit diesem Buch wunderbar gelungen.«

hr2 Kultur (03. Oktober 2017)

»›Kleine große Schritte‹ ist das wichtigste Buch, das Jodi Picoult jemals geschrieben hat.«

Washington Post

»Ein packendes Gerichtsdrama, das das politische Klima unserer Tage einfängt. Jodi Picoult durchdringt ihre Charaktere durch und durch.«

The New York Times

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