Königsberg. Glänzende Zeiten

Königsberg-Saga 1
Roman

(9)
Taschenbuch
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Ostpreußen Ende des 19. Jahrhunderts: Die hübsche Kaufmannstochter Adela liebt den reichen Gutsbesitzererben Carl von Reichenbach. Doch dann wird sie von ihrem Vater in eine Ehe mit dem Adligen Leonhard von Schletter genötigt. Die Verbindung steht unter keinem guten Stern. Zwar versucht sich Adela mit der neuen Situation zu arrangieren, doch die einstmals enge Freundschaft zwischen Carl und Leonhard zerbricht, und Carl sinnt auf Vergeltung. Schließlich werden auch Leonhards Schwestern von Carl in den Zwist hineingezogen. Zwischen den Familien herrscht bald eine offene Feindschaft, die ihren Schatten auch auf die nächste Generation werfen wird …

»Ein großer Familienroman.«

Gute Woche über »Antonias Tochter«

ORIGINALAUSGABE
Taschenbuch, Klappenbroschur, 448 Seiten, 12,5 x 18,7 cm, 2 s/w Abbildungen
ISBN: 978-3-442-48785-1
Erschienen am  20. Mai 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Dieses Buch spielt in: Ostpreußen

Königsberg-Saga

Leserstimmen

Wundervoller Roman

Von: aebbies.buechertruhe

30.05.2020

Ostpreußen im Jahr 1880: Adela Lemberg und Carl von Reichenbach verlieben sich spontan ineinander. Doch Adelas Vater hat andere Pläne. Er verheiratet seine Tochter mit dem Adligen Leonhard von Schletter. Carl und Leonhard sind sehr eng befreundet, aber durch die Heirat geht die Freundschaft in die Brüche. Carl will sich rächen und zieht dabei auch Leonhards Schwestern in seine Rachepläne hinein. Bald hegen beide Familien nur noch Feindschaft gegeneinander. Sogar die nächste Generation wird davon beeinflusst und geht so einer ungewissen Zukunft entgegen. "Königsberg - Goldene Zeiten" von Nora Elias ist ein großartiges Buch. Es bildet den Beginn einer Familiensaga und man reist wahrhaft in die glänzenden Zeiten Ostpreußens. Man erlebt die unterschiedlichsten Menschen in einer Umgebung, die heute fremd erscheint. Die Verheiratung der Töchter um in der Gesellschaft aufzusteigen oder den Ruin abzuwenden ist gewöhnungsbedürftig. Trotzdem muß man die Menschen bewundern, wie sie ihre Aufgaben im Leben ohne Probleme annehmen. Die Autorin bringt dem Leser durch einen tollen Schreibstil die ganze damalige Lebensweise verständlich nahe. Ich habe dieses Buch mit Begeisterung gelesen - man kann schon sagen inhaliert. Die Geschichte läßt den Leser von Anfang bis Ende nicht mehr los und macht neugierig auf die Fortsetzung!

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[Rezension] Königsberg – Glänzende Zeiten

Von: Ninespo

14.03.2020

Als ich das Cover von Königsberg – Glänzende Zeiten im Bloggerportal sah, war für mich sofort klar, dass ich dieses Buch einfach lesen muss. Warum? Das verrate ich dir in meiner Rezension. Historische Romane und ich, das ist die große Buchliebe. Wenn es sich dann noch im eine mehrbändige Familiensaga rund um das Ende des 19. Jahrhunderts handelt, bin ich hin und weg. So gehypt, fragte ich Königsberg – Glänzende Zeiten beim Bloggerportal an und hatte das Quäntchen Glück, den Auftaktband der Königsberg-Saga lesen zu dürfen. Und so viel vorneweg: Ich liebe diese Reihe schon jetzt. Königsberg – Glänzende Zeiten ist ein stimmungsvoller Auftaktband Bereits von der ersten Seite an konnte mich die Stimmung in Königsberg – Glänzende Zeiten überzeugen. Das Setting, die Beschreibungen und die Figuren, einfach alles passt zusammen. Was mich am Anfang – und ich gebe es zu: auch zwischendrin immer mal wieder – verwirrt hat, waren die Familienverhältnisse. Das lag allerdings weniger am Buch als vielmehr an mir, da ich den Auftaktband zumeist morgens in der Bahn gelesen und einige Figuren durcheinandergebracht habe. Zum Glück befindet sich am Ende des Romans eine Übersicht, in der man die Mitglieder der beiden wichtigsten Familien aufgelistet findet. Ich rate dir jedoch nicht zu früh in das Personenregister zu schauen, da du sonst böse gespoilert werden könntest! Und wenn wir schon bei den Figuren sind: Sie haben es mir angetan. Sie sind nicht perfekt, haben ihre Macken und auch ihre positiven Seiten. Natürlich gab es Figuren wie die Geschwister Carl und Magdalena, die ich besonders sympathisch fand und solche, die es weniger waren – wie beispielsweise deren Mutter. Ihre sehr verstockte und stellenweise etwas hochnäsige Art und Weise fand ich weniger sympathisch, dennoch ist sie eine wunderbar konstruierte Figur, ohne der das Buch etwas fehlen würde – gerade auch in Hinblick auf einige Wendungen innerhalb der Geschichte, die eng mit ihr verknüpft sind. In Königsberg – Glänzende Zeiten ist nicht alles eitel Sonnenschein Was ich an Königsberg – Glänzende Zeiten sehr schätze: Der Plot im Auftaktband hat einiges zu bieten. Zeitlich ist der Roman im späten 19. Jahrhundert situiert, die Protagonisten sind adelige Gutsleute in Preußen. Während die Zeitgeschichte in dieser Epoche vergleichsweise ruhig ist, ist der Plot des ersten Teils der Königsberg-Saga spannend und voller Wendungen. Intrigen, private Fehlentscheidungen und Fehden sowie familiäre Verwicklungen sorgen für Spannung im Roman, die mich nur so durch den Band fliegen ließ. Vor allem die Entwicklung einer Figur hat mich dabei sehr überrascht – stellenweise ein wenig ins Negative, später glücklicherweise wieder ins Positive. Und auch der Schreibstil konnte mich packen. Zwar hatte ich an ein paar Stellen das Gefühl, das die gewählten Worte nicht ganz zum preußischen Raum passen, bin mir hier aber nicht vollends sicher. Abgesehen davon ist der Schreibstil fesselnd, wundervoll bildhaft und sehr angenehm zu lesen. Der Auftaktband der Königsberg-Saga hat mir sehr schöne Lesestunden bereitet, mich gefesselt, begeistert und neugierig auf den zweiten Band der Saga zurückgelassen. Du kannst es dir denken, dass der Folgeband ziemlich zeitnah bei mir einziehen wird, damit ich die Geschicke der Familien von Reichenbach und von Schletter weiterverfolgen kann. Ich danke dem Goldmann Verlag und dem Bloggerportal herzlich für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars von Königsberg – Glänzende Zeiten.

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Vita

Nora Elias ist das Pseudonym einer im Rheinland lebenden Autorin historischer Romane. Zum Schreiben kam sie bereits als Studentin; nun widmet sie sich vermehrt der jüngeren deutschen Geschichte. Sie liebt Reisen und lange Wanderungen. Ihr Roman »Antonias Tochter« wurde mit dem begehrten DELIA-Literaturpreis 2018 ausgezeichnet.

Zur AUTORENSEITE

Pressestimmen

»Unsere Empfehlung der Woche: Ein toller Roman über die Kraft der Liebe.«

Super TV über »Antonias Tochter«

»›Antonias Tochter‹ ist ein bildgewaltiger Roman, der nachdenklich stimmt und der mich noch lange beschäftigen wird. Unbedingt lesen!«

Monika Schulte, weltbild.de über »Antonias Tochter«