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Küss mich noch ein erstes Mal Roman

Kundenrezensionen (9)

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Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-7341-0293-6

NEU
Erschienen: 15.05.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

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Ein Cottage an der Küste Englands, eine charmant-verrückte Gastgeberin und eine unmögliche Liebesgeschichte.

Annie Butterworth ist zwar erst Ende zwanzig, aber schon stolze Besitzerin des idyllischen Willow Cottage an der englischen Küste. Sie ist immer für ihre Gäste da – mit Tee, einem offenen Ohr oder starkem englischen Cider. Ein Blick in ihr Gästebuch lässt einen in die Welt von Annie und den Besuchern von Willow Cottage eintauchen. Und man kann dort sogar manchen berühmten Namen entdecken – wie den des gefeierten Krimischriftstellers Oliver Black. Der für Annie einfach nur Olly ist, der Mann, der ihr einst ihren ersten Kuss gab und außerdem der Bruder von Annies verstorbenem Mann Nick ist ...

Holly Martin (Autorin)

Holly Martin hat schon in diversen Jobs gearbeitet – als Rezeptionistin in einem Hotel, in einer Bank und als Lehrerin, doch ihre wahre Leidenschaft galt immer dem Schreiben von romantischen Komödien. Nun hat Holly Martin es geschafft, ihr Hobby zum Beruf zu machen: In ihrem Haus mit den runden Fenstern in Bedfordshire widmet sie sich nun genau dem, was ihr am meisten Spaß macht.

DEUTSCHE ERSTAUSGABE

Aus dem Amerikanischen von Claudia Geng
Originaltitel: The Guestbook
Originalverlag: Carina Press, New York 2014

Taschenbuch, Broschur, 320 Seiten, 11,8 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-7341-0293-6

€ 9,99 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Blanvalet

NEU
Erschienen: 15.05.2017

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Bruchlandung

Von: Katharina P. Datum: 18.06.2017

svenjasbookchallenge.blogspot.de/

Holly Martins "Wenn du mich fragst, sag ich für immer" ist mir ausgesprochen positiv in Erinnerung geblieben, weshalb ich unbedingt einen weiteren Roman aus ihrer Feder lesen wollte. Leider stieß Küss mich noch ein erstes Mal auf weniger positive Resonanz. Durch die Rezensionen von Magnificent Meiky und Nine im Wahn war ich bereits vorgewarnt, dass das Konzept des Romans einige Schwierigkeiten bei der Rezeption bereiten kann. Die Geschichte wird in Form von Gästebucheinträgen wiedergegeben. An sich eine schöne und zu einem Feriencottage passende Idee. Allerdings muss ich mich den Einschätzungen meiner Blogger-Kolleginnnen anschließen, dass diese Erzählweise nicht wirklich logisch und daher unglaubwürdig ist. Wer breitet schon detailliert sein Privatleben und intime Momente vor völlig Fremden aus? Es ist okay, wenn man von seinen Eindrücken von der Unterkunft und von seinen täglichen Aktivitäten berichtet, aber muss man wirklich seine persönlichen Probleme darin für die Nachwelt festhalten? Ich hatte manchmal das Gefühl, die Gäste würden das Buch mit einem Therapeuten verwechseln. Zwar wird in einigen Einträgen darüber reflektiert, dass derlei Ausführungen im Gästebuch nichts zu suchen hätten, aber das macht es in meinen Augen nur umso merkwürdiger, dass die Urlauber es trotzdem nicht unterlassen. Vielleicht wäre dieser Aspekt weniger störend gewesen, wenn der Roman ein Kompilation aus persönlichen Blogeinträgen und Chat-/SMS-/WhatsApp-Nachrichten der jeweiligen Urlauber gewesen wäre, besonders angesichts der Kürze einiger Einträge und den dialogischen Aufbau. Natürlich wäre das nicht so innovativ gewesen wie ein Gästebuch, aber es hätte mehr Sinn ergeben.
Es ist schade, dass sich die Erzählform so negativ auf den Gesamteindruck auswirkt, denn eigentlich erzählt Holly Martin viele und vor allem auch abwechslungsreiche Geschichten. Nicht nur Annie Butterworths Leben und das ihres prominenten Schwagers, dem Krimiautoren Oliver Black, stehen im Fokus, sondern eben auch das ihrer Gäste. Dadurch, dass einige von ihnen häufiger zu Besuch kommen, kann man ihre Entwicklungen über einen längeren Zeitraum mitverfolgen. Meine Favoriten waren Imogen und Dan sowie Familie Meecham. Trotzdem hat die Episodenhaftigkeit verhindert, dass man vollkommen in das Geschehen abtauchen und eine Bindung zu den Charakteren aufbauen konnte (nicht mal zu Annie, bei der ich immer zwischen Desinteresse und Entnervung geschwankt bin). Bei Urlaubern lag das aber auch daran, dass sie weniger liebreizend und herzlich gewesen sind (z.B. Mrs. Applecott).
Allerdings gefiel es mir, dass sich Holly Martin im Ton weitgehend den schreibenden Personen angepasst hat. Es melden sich sowohl ältere Damen als auch Männer und Frauen "in der Blüte ihres Lebens" und kleine Kinder zu Wort, die sich in ihrer Ausdrucksweise (und ihren Persönlichkeiten) deutlich voneinander unterscheiden. Manche Passagen waren zwar etwas gestelzt formuliert und lasen sich dadurch holprig, aber im Großen und Ganzen haben sich die Einträge gut und flott lesen lassen. Manches war dramatisch und bedrückend, manches kitschig und manches humorvoll. Ollys Mordideen bzw. die Dialoge über seine Einfälle haben besonders zu Beginn die Atmosphäre aufgelockert. Letztlich verlief der Spannungsbogen meines Erachtens aber eindeutig zu flach - da kann auch der Twist gegen Ende der Geschichte nichts ändern (zumal mir dieser etwas unpassend erschien).

Fazit

Zu meinem Bedauern konnte Holly Martin nicht an ihren gelungenen Debütroman anknüpfen. Die Geschichte war etwas fad, der Aufbau unlogisch, die Charaktere zu eindimensional, dabei hätten all diese Aspekte durchaus Potenzial gehabt. Ich hoffe, ihr nächstes Werk wird wieder besser - ich weiß, dass sie es kann!

Küss mich noch ein erstes Mal

Von: laraundluca Datum: 09.06.2017

zauberhaftebuecherwelten.blogspot.de/

Inhalt:

Ein Cottage an der Küste Englands, eine charmant-verrückte Gastgeberin und eine unmögliche Liebesgeschichte. Annie Butterworth ist zwar erst Ende zwanzig, aber schon stolze Besitzerin des idyllischen Willow Cottage an der englischen Küste. Sie ist immer für ihre Gäste da – mit Tee, einem offenen Ohr oder starkem englischen Cider. Ein Blick in ihr Gästebuch lässt einen in die Welt von Annie und den Besuchern von Willow Cottage eintauchen. Und man kann dort sogar manchen berühmten Namen entdecken – wie den des gefeierten Krimischriftstellers Oliver Black. Der für Annie einfach nur Olly ist, der Mann, der ihr einst ihren ersten Kuss gab und außerdem der Bruder von Annies verstorbenem Mann Nick ist.

Meine Meinung:

Der Schreibstil ist sehr angenehm, sehr leicht und fliegend, flüssig und schnell zu lesen. Er unterscheidet sich sehr von anderen Büchern, ist etwas ganz besonderes, denn die Geschichte ist in Form von Gästebucheinträgen geschrieben. Durch die teilweise kurzen Einträge, fliegt man nur so durch die Seiten.

Zuerst hatte ich die Befürchtung, dass es durch diese doch passive Art, ohne Dialoge und Aktivität mit der Zeit anstrengend und langweilig werden könnte, doch meine Sorge war absolut unbegründet. Die Seiten sind nur so dahingeflogen, die Geschichte hat einen unheimlichen Sog auf mich ausgeübt. Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen und habe es in einem Rutsch gelesen.

Die Handlung ist sehr abwechslungsreich, facettenreich und bietet viel Unterhaltung. Durch die vielen unterschiedlichen Personen, die das Cottage besuchen und Kommentare und Bemerkungen hinterlassen, erhalten wir viele verschiedenen einzelnen Geschichten, lernen viele Schicksale kennen. Viele kleine Lebensgeschichten, die sehr unterschiedlich sind. Die Personen kommentieren die vorherigen Einträge, so dass auch viele verschiedenen Meinungen zu Tage kommen und verschiedenen Gesichtspunkte aufgezeigt werden. Es gibt schöne, romantische, traurige, lustige, tragische und dramatische Begebenheiten. Obwohl die Geschichte von Annie und Olly im Mittelpunkt steht, drängt sie nicht in den Vordergrund, wird von den kleinen Anekdoten der Besucher untermalt und in andere Blickpunkte gerückt. Die Handlung ist unheimlich emotional, da so viele Schicksal verwoben sind, sehr fesselnd und vielseitig.

Auch von der Umgebung erhält man durch die verschiedenen Aktivitäten der Gäste ein gutes Bild.

Die Charaktere sind trotz der Passivität sehr lebendig gezeichnet. Sie sind vielseitig, unterschiedlich und facettenreich. Die vielen verschiedenen Personen bringen eine Fülle an Facetten und Abwechslung in die Handlung. Sie handeln nachvollziehbar und authentisch, wirken sehr real und natürlich. Menschen, die man überall treffen kann, mit ihren Ecken und Kanten, Problemen und Schicksalen. Ich konnte mich in sie hineinversetzen, mit ihnen fiebern, hoffen und bangen. Ich habe herzhaft gelacht, geschmunzelt und mich köstlich amüsiert, aber auch ab und zu geschluckt, feuchte Augen bekommen, war emotional tief berührt und wurde zum Nachdenken angeregt.

Olly, Annie und ihre Gäste sind mir sehr ans Herz gewachsen. Annie hatte es nicht leicht im Leben, musste viel mitmachen. Annies Art ist unschlagbar. Wie sie mit ihren Gästen umgeht und sich bemüht, auch auf die nörgelnden einzugehen, allem etwas Positives abzugewinnen, den Gästen mit ihren Kommentaren zu helfen versucht. Nur mit ihren eigenen Gefühlen klappt es nicht so.

Ollys Gefühle für Annie waren zu jeder Zeit spürbar. Doch durch seine Schuldgefühle kann er ihnen nicht nachgeben. Er taucht immer wieder in Annies Leben auf.

Dieser Ideenreichtum, die Abwechslung und ungewöhnliche Erzählweise, macht die Geschichte zu etwas ganz Besonderem. Das Buch hat mich gefesselt, ich konnte es nicht aus der Hand legen. Es hat mich gepackt und sehr gut unterhalten. Ich bin begeistert.

Fazit:

Eine wundervolle, abwechslungsreiche und besondere Geschichte. Absolute Leseempfehlung!


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