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Der Memory Man ist zurück!

Seit zwanzig Jahren sitzt Melvin Mars in der Todeszelle. Er soll seine eigenen Eltern ermordet haben. Doch kurz vor seiner Hinrichtung taucht wie aus dem Nichts ein anderer Mann auf und behauptet, das Verbrechen begangen zu haben. Ein Fall für Amos Decker, den Memory Man – der seit einem Unfall nicht mehr vergessen kann. Innerhalb einer Spezialeinheit des FBI klärt er ungelöste Schwerverbrechen. Schon bald zeigt sich, dass der Fall enorme gesellschaftliche Sprengkraft birgt.


ERSTMALS IM TASCHENBUCH
Aus dem Amerikanischen von Uwe Anton, Norbert Jakober
Originaltitel: The Last Mile
Originalverlag: Heyne
Taschenbuch, Broschur, 544 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-453-43949-8
Erscheint am 11. Februar 2019

Die Memory-Man-Serie

Leserstimmen

(rezension) Last Mile von David Baldacci

Von: Lesestrickeule

21.08.2018

Wie es wohl ist, wenn man sich an alles erinnern kann, an jedes kleine Detail? Einerseits stelle ich es mir toll und andererseits grauenvoll. So geht es dem Memory Man , Amos Decker, seit seinem Unfall. Nun arbeitet er für die FBI und löst schwere Fälle. In seinem ersten Fall beschäftigt er sich mit Melvin Mars , der im Gefängnis sitzt und kurz vor seiner Exekution steht. Doch plötzlich wird seine Tat angezweifelt? Ist er wirklich der Mörder seiner eigenen Eltern? Plötzlich verschwindet auch noch ein Kollege aus Deckers Team. Noch dazu hat Amos Deckers Leben erschreckende Ähnlichkeiten mit Melvin Mars Leben. Es ist ein interessanter Fall, der einen in seinen Bann zieht und nicht los lässt. Der Autor schickt den Leser auf eine Reise durch ganz USA und in die amerikanische Vergangenheit. Es hagelt nur so an Skrupellosigkeit und Ungerechtigkeit. Amos Decker ist ein runder und interessanter Charakter. Trotz seiner Taktlosigkeit ist er sehr liebenswert und tragisch. Der Thriller sprüht vor Spannung, so dass es einem fast schwindelig wird beim Lesen. Wenn man das Gefühl hat , man weiß was jetzt kommt, kommt die nächste Überraschung. Wer gute und spannende Thriller mag, sollte sich dieses Buch schnappen. Ich vergebe fünf von fünf Eulen. 🦉🦉🦉🦉🦉 Thriller: The Last Mile Autor: David Baldacci Verlag: Heyne

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Sehr gute Idee, sehr gut umgesetzt!

Von: Shelly

13.05.2018

Titel: Last Mile Autor: David Baldacci Verlag: Heyne Preis: € 22,00 Seiten: 541 An dieser Stelle noch einmal vielen Dank an das Bloggerportal und den Verlag für das Rezensionsexemplar! Klappentext: Seit zwanzig Jahren sitzt Melvin Mars in der Todeszelle. Er soll seine eigenen Eltern ermordet haben. Kurz vor seiner Hinrichtung taucht wie aus dem Nichts ein anderer Mann auf und behauptet, das Verbrechen begangen zu haben. Ein Fall für Amos Decker, den Memory Man – der seit einem Unfall nichts mehr vergessen kann. Innerhalb einer Spezialeinheit des FBI klärt er ungelöste Schwerverbrechen. Schon bald zeigt sich, dass der Fall enorme gesellschaftliche Sprengkraft birgt… Cover: Das Cover zeigt einen Mann in Anzug und mit einer Pistole, im Hintergrund eine Straße und eine Stadt. Das knallige Orange der Schrift steht im krassen Kontrast zum dunklen Hintergrund und fängt den Blick. Es sieht spannend aus, eine vielversprechende Verbrecherjagd. Handlung: Zu Beginn wird eine Spezialeinheit für Schwerverbrechen gegründet und es wird sich auf den Fall von Melvin Mars geeinigt. Das Ziel des Teams: Die Wahrheit ans Licht zu bringen, auch wenn Melvin Mars der Täter ist. Schnell zeigt sich, dass es kein einfacher Fall von Unschuld und der Schuld eines andern ist, sondern dass das Ganze über Staatsgrenzen hinweg ein viel größeres Ausmaß annimmt… Schreibstil: Das Buch ist in der 3. Person von einem mehr oder weniger allwissenden Erzähler erzählt. Meist ist es die Sicht von Amos Decker in der dritten Person, aber zwischendurch wird auch mal auf eine andere Person gewechselt, aber nur kurz. Decker ist der Protagonist. Ein sehr zynischer und direkter. Ich mochte seine Art von Anfang an total. Das Buch lässt sich flüssig und leicht lesen, wenn es auch manchmal etwas verwirrt, wenn sehr viele Fakten auf einmal kommen. Charaktere: Wie schon gesagt ist Amos Decker sehr zynisch, trocken und direkt. Nicht selten geht er einfach seinen Weg, ohne vorher mit seinen Teamkollegen darüber zu sprechen. Aber ist auch genial. Er hat einen scharfen Verstand und kann nichts vergessen. Ein sehr gelungener Protagonist. Die anderen Teammitglieder sind ebenfalls gut ausgearbeitet. Auch wenn keine große Hintergrundstory erzählt wird, weil es einfach nicht relevant ist, wirken sie nicht wie oberflächliche Marionetten, da hin und wieder dann doch mal ein Detail kommt und sie auch „selbstständig“ sind und nicht nur zur Deko in die Geschichte eingebaut. Die Verstrickungen zwischen und die Charaktere selbst sind gut ausgearbeitet und authentisch. Logik: Bis darauf, dass man sich manche Sachen nicht komplett merken kann und manchmal dann überrascht ist, wenn etwas, das vorher herausgefunden sein sollte, wieder aufgegriffen wird, was etwas verwirrend ist (was aber wohl mehr an meinem Gehirn lag, als an der Ausarbeitung des Autors), ist der Fall komplett logisch aufgebaut und alle Fragen werden geklärt. Verlauf: Der Verlauf ist sehr tiefgehend und übergreifend, man hätte am Anfang nie mit einem solchen Ausmaß gerechnet. Der Verlauf an sich ist jedoch stringent und logisch. Alles macht Sinn und ist gut durchdacht und sinnvoll miteinander Verknüpft. Es werden Hindernisse in der Ermittlung eingebaut und die Details werden Häppchenweise herausgefunden. Ein sehr gelungener Verlauf. Ende: Das Ende war ebenfalls gut, ein wenig emotional schon fast, sehr süß. Unerwartet süß. Und was das wichtigste ist: Alles war klar! Alles wurde aufgeklärt und alle Fragen, die der Leser noch haben könnte, beantwortet. Meinung: Da es sich um Polizei- bzw. FBI-Ermittlungen handelt, ist das Buch für mich eher ein Krimi als ein Thriller. Allerdings der Beste, den ich seit langem gelesen habe. Die Story hat mich gepackt, ich wollte wissen, was los war, alles hat Sinn ergeben, die Charaktere waren super, die Story sehr gut gestrickt. Das Lesen hat sehr viel Spaß gemacht, der Schreibstil war locker und flüssig und die über 500 Seiten sind dahingeflogen. Ich habe über die Hälfte des Buches an einem Nachmittag gelesen. Natürlich waren gewisse Sachen absehbar, aber die Grundstory war nicht vorhersehbar und barg viele unerwartete Wendungen. Der einzige Kritikpunkt ist (was wahrscheinlich an mir liegt, aber das hätte für die 5 Sterne nicht sein dürfen), dass man die Details oft schon vergessen hatte, weil sie kaum erwähnt wurden oder auch mal gar nicht und nachher dann als selbstverständlich mal wieder aufgegriffen wurden. Außerdem habe ich manchmal nicht verstanden, wie Amos jetzt auf den Gedanken kam, der das Team dann tatsächlich weiter in die richtige Richtung gebracht hat. Wahrscheinlich liegt es aber daran, dass der Typ ein Genie ist. Und Zwischendurch war es für meinen Geschmack ein bisschen zu viel Fußballgequatsche, wovon ich gar nichts verstehe Fazit: Ein super Leseerlebnis. Es hat mir unglaublich viel Spaß gemacht, diesen Krimi (/Thriller) zu lesen, auch wenn ich manchmal nicht 100% folgen konnte, wie das Team jetzt auf die neue Spur gestoßen war. Wenn ein dritter Teil rauskommt, möchte ich den auch lesen. Es ist nicht blutig, sondern einfach nur interessant und spannend, weil man ja unbedingt wissen will, was da läuft. Sehr zu empfehlen! 4/5 Sternen.

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Vita

David Baldacci, geboren 1960 in Virginia, arbeitete lange Jahre als Strafverteidiger und Wirtschaftsjurist in Washington, bevor er sich ganz dem Schreiben widmete. Sämtliche Thriller von ihm landeten auf der New-York-Times-Bestsellerliste. Mit über 130 Millionen verkauften Büchern in 80 Ländern zählt er zu den weltweit beliebtesten Autoren.

www.davidbaldacci.com

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Uwe Anton

Uwe Anton wurde 1956 in Remscheid geboren und arbeitet seit 1980 als freiberuflicher Schriftsteller, Herausgeber und Übersetzer (unter anderem für "Star Trek"). Seit 1995 gehört er dem PERRY RHODAN-Team an.

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