Lennon

Roman

(9)
Taschenbuch
10,00 [D] inkl. MwSt.
10,30 [A] | CHF 13,90 * (* empf. VK-Preis)

Bestellen Sie mit einem Klick:

Oder kaufen Sie direkt vor Ort bei Ihrem Buchhändler

Bestsellerautor meets Superstar: David Foenkinos bringt uns John Lennon so nah wie nie!

Es war ein folgenreicher Tag im Jahr 1975, als John Lennon entschied, keine Bühne mehr zu betreten. Auf der Couch eines Psychoanalytikers sitzend, lässt er seine wilde Zeit Revue passieren: den meteoritengleichen Aufstieg der Beatles, und wie er daran fast zugrunde gegangen wäre. Er erzählt von seiner einsamen Kindheit, von seiner vollkommen irren Liebe zu Yoko Ono, den Jahren des Suchens, der Drogen, des Größenwahns – und seinem Kampf für den Frieden. Bestsellerautor David Foenkinos führt uns in dieser Romanbiografie ganz nah heran an den Popgiganten, dessen Leben den Lauf der Musikgeschichte für immer verändert hat.

»Inside John Lennon: Die Herausforderung war groß, David Foenkinos hat sie mit Bravour gemeistert.«

Le Figaro

ERSTMALS IM TASCHENBUCH
Aus dem Französischen von Christian Kolb
Originaltitel: Lennon
Originalverlag: Plon, Paris 2010
Taschenbuch, Broschur, 240 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-328-10457-5
Erschienen am  13. Mai 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Buchtipps für deine Ferien
pin
Nimm dieses Buch mit in den Urlaub!
Dieses Buch spielt in: New York, Vereinigte Staaten von Amerika

Leserstimmen

Wer war John Lennon?

Von: Selina N.

11.06.2019

Ob man sie nun live miterlebt hat oder in seiner Kindheit die weltberühmten Songs im Musikunterricht mitträllerte, jeder kennt sie: die Beatles. Ganz vorne mit dabei natürlich John Lennon, Friedensaktivist, Brillenträger und Verfasser etlicher Songs, die auch heute noch die Menschheit bewegen. Doch wer war Lennon bevor er zu dieser Ikone wurde? Und was steckte hinter der Fassade, die er für die Öffentlichkeit aufsetze? All das wird in David Foenkinos neuem Roman besprochen. Er lässt John Lennon dabei im Jahre 1975 auf der Couch eines Psychoanalytikers platz nehmen und munter aus seinem Leben erzählen. Dieser Roman war für mich eine neue und wahnsinnig interessante Art und Weise eine Biografie zu schreiben. Statt nur stupide Fakten aufzulisten, wird diesen hier tatsächlich Leben eingehaucht indem "Lennon" seine Sicht der Dinge wiederspiegelt. Natürlich sind diese Interpretationen der Ereignisse frei erfunden, die Geschehnisse selbst jedoch sind genauso passiert und wurden von Foenkinos sorgfältig recherchiert und in den Roman eingewebt. Dieses Buch mit seinen 224 Seiten bietet einen kurzen aber dennoch guten Überblick über die wichtigsten Ereignisse in Lennons Leben. Die Folgen des Ruhms und die Bürde die dieser sein kann, seine Liebe zu Yoko Ono, die Drogen und welche Geschichte hinter dem ein oder anderen Song steckt, werden hier aufgearbeitet. Mich fesselte dieses Buch von Seite eins und ich kann es nur jedem Liebhaber von Musikgeschichte oder Fan John Lennons empfehlen.

Lesen Sie weiter

Für jeden Beatles-Fan ein Muss, für jeden Biografie-Fan sehr zu empfehlen

Von: Buch-Lady.de

09.02.2019

Dies ist eine Romanbiografie über John Lennon, erzählt (scheinbar) von ihm selbst. Der Leser begleitet den Ex-Beatle zu seinem Psychoanalytiker, jedes Kapitel eine Sitzung. Analytiker sagen bekanntlich nicht viel, und so ist es ausschließlich die Stimme von John Lennon selbst, die uns berichtet. Laut Vorspann finden alle Sitzungen in der Zeit von Herbst 1975 bis zum 7. Dezember 1980 statt, also von der Geburt von Lennons zweitem Sohn Sean bis zum Tag vor dem tödlichen Attentat. Glaubhaft ist der Erzählansatz, dass es Johns neuer Rolle als Hausmann und Vater geschuldet ist, dass er sich Zeit zur Reflexion nehmen kann. Besonders gelungen ist vor allem der Erzählton. Dieser entspricht sehr dem Ton der vielen langen Interviews, die Lennon in den 1970er Jahren gegeben hat, die in voller Länge sowohl in Buchform (z.B. Lennon über Lennon. Leben in Amerika, Rowohlt Verlag 1981) als auch als Tondokumente veröffentlicht wurden. Auch im Roman hört man Lennons deutliche, zuweilen derbe Ausdrucksweise in sehr authentischer Weise. Nach einer kurzen Einleitung erzählt Lennon nach und nach sein ganzes Leben, von der Kindheit in Liverpool über die ersten Erfolge der Beatles in Hamburg bis zu deren kometenhaftem Aufstieg, der Trennung der Band bis hin zu seinem neuen Leben in New York als Friedensaktivist und Solokünstler. Die Geschichte ist nicht neu, über John Lennons Leben ist bereits viel veröffentlicht worden. Neu ist aber die Art des Erzählens. Der Autor fokussiert auf die persönlichen Beziehungen in John Lennons Leben, und zwar weniger die zu den anderen drei Beatles, sondern auf seine Eltern, Tante Mimi, bei der er aufwuchs, Halbgeschwister, die beiden Ehefrauen Cynthia Lennon und Yoko Ono sowie den Sohn Julian aus erster Ehe. Es wird kontrastiert, wie sich die Zeit seiner ersten Ehe während des Aufstiegs der Beatles und seine Abwesenheit während des Aufwachsens des Sohns Julian unterschieden von der zweiten Ehe mit Yoko Ono mit dem zweiten Sohn Sean, für den er zum Hausmann wurde. Aus Interviews ist uns bekannt, wie kritisch Lennon die Tourneezeit der Beatles im Nachhinein gesehen hat, welche Verletzungen er aus seiner Kindheit mitgebracht hatte, in der er sich von beiden Eltern im Stich gelassen fühlte und wie er während seiner Beziehung zu Yoko Ono versuchte zu heilen und zu sich selbst zu finden. Über den Beginn seiner Beziehung zu Yoko Ono schreibt der fiktive Lennon (S. 154): „Seltsamerweise war es dann Cynthia, die die Sache ins Rollen brachte. Sie hat festgestellt, dass ich offensichtlich Gefühle für Yoko hatte. (…) War das nicht völlig absurd? Oder sah sie die Dinge einfach nur klar? (…) Kannte Cyn mich womöglich viel besser, als ich dachte? Sie hat immer gewusst, dass ich starke Charaktere um mich herum brauche. Charaktere, die die Rolle von Mutter und Vater einnehmen. Sie hat erkannt, dass Yoko diese Rolle spielen und meine neue Mutter werden konnte.“ Der Franzose David Foenkinos, selbst studierter Musiker, Jazzgitarrist und lebenslanger Beatles-Fan, hat Lennons Lebensgeschichte gut recherchiert. Teilweise arbeitet er mit Fußnoten um zu unterstreichen, dass der natürlich fiktive Inhalt des Romans durch bestimmte Fakten und Daten untermauert wird. Das von ihm gezeichnete Bild gibt akkurat wieder, was aus anderen Sachbuchveröffentlichungen über Lennons Leben bekannt ist, aber durch die Romanform in viel unterhaltsamerer Weise. Dieser Roman entwickelt Sogwirkung. Lennons Erzählfluss zieht den Leser hinein in ein intensives, aufregendes Leben voller Höhen, Extreme und Abstürze. Der Leser scheint neben ihm zu sitzen, während er – immer noch der einfache Junge aus Liverpool - im Plauderton und ohne Längen dieses wahnsinnige und nur 40 Jahre kurze Leben erzählt, so wie er es (vielleicht) empfunden hat. Das Buch ist für jeden Beatles-Fan ein Muss und für alle Biografie-Fans sehr zu empfehlen!

Lesen Sie weiter
Alle anzeigen

Vita

David Foenkinos, 1974 geboren, lebt als Schriftsteller und Drehbuchautor in Paris. Seit 2002 veröffentlicht er Romane, darunter den Millionenbestseller »Nathalie küsst«, der auch als Film mit Audrey Tautou das Publikum begeisterte. Seine Bücher werden in rund vierzig Sprachen übersetzt. Mit »Lennon« beweist Foenkinos, wie einfühlsam er eine historische Persönlichkeit porträtieren kann.

Zur AUTORENSEITE

Christian Kolb

Christian Kolb, 1970 geboren, studierte französische Literatur und Filmwissenschaft in Berlin und Paris. Neben den Romanen von David Foenkinos übersetzte er u. a. Jérôme Colin, Nicolas Fargues und Monica Sabolo. Er lebt in Berlin.

zum Übersetzer

Events

08. Nov. 2019

Lesung im Rahmen der Albstädter Literaturtage 2019

19:00 Uhr | Tübingen | Lesungen
David Foenkinos
Die Frau im Musée d'Orsay

Links

Pressestimmen

»So könnte es gewesen sein: John Lennon, der Mastermind der Beatles, begibt sich in die Hände eines Psychoanalytikers. ... Foenkinos kommt dem Seelenleben Lennons sehr nahe.«

woman (A)

»Ein kurzer Roman, der über seinen Autor genau so viel verrät, wie über sein Subjekt … berührend.«

Le Monde

»Eine Romanbiografie, die das Rock-Idol einfühlsam von innen heraus porträtiert - in der Ich-Form. Das gelungene Experiment ist nicht nur ein Leckerbissen für Fans.«

Dresdner Morgenpost am Sonntag

Weitere Bücher des Autors