Lennon

Roman

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Bestsellerautor meets Superstar: David Foenkinos bringt uns John Lennon so nah wie nie!

Es war ein folgenreicher Tag im Jahr 1975, als John Lennon entschied, keine Bühne mehr zu betreten. Auf der Couch eines Psychoanalytikers sitzend, lässt er seine wilde Zeit Revue passieren: den meteoritengleichen Aufstieg der Beatles, und wie er daran fast zugrunde gegangen wäre. Er erzählt von seiner einsamen Kindheit, von seiner vollkommen irren Liebe zu Yoko Ono, den Jahren des Suchens, der Drogen, des Größenwahns – und seinem Kampf für den Frieden. Bestsellerautor David Foenkinos führt uns in dieser Romanbiografie ganz nah heran an den Popgiganten, dessen Leben den Lauf der Musikgeschichte für immer verändert hat.

»Inside John Lennon: Die Herausforderung war groß, David Foenkinos hat sie mit Bravour gemeistert.«

Le Figaro

ERSTMALS IM TASCHENBUCH
Aus dem Französischen von Christian Kolb
Originaltitel: Lennon
Originalverlag: Plon, Paris 2010
Taschenbuch, Broschur, 240 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-328-10457-5
Erscheint am 13. Mai 2019

Leserstimmen

Für jeden Beatles-Fan ein Muss, für jeden Biografie-Fan sehr zu empfehlen

Von: Buch-Lady.de

09.02.2019

Dies ist eine Romanbiografie über John Lennon, erzählt (scheinbar) von ihm selbst. Der Leser begleitet den Ex-Beatle zu seinem Psychoanalytiker, jedes Kapitel eine Sitzung. Analytiker sagen bekanntlich nicht viel, und so ist es ausschließlich die Stimme von John Lennon selbst, die uns berichtet. Laut Vorspann finden alle Sitzungen in der Zeit von Herbst 1975 bis zum 7. Dezember 1980 statt, also von der Geburt von Lennons zweitem Sohn Sean bis zum Tag vor dem tödlichen Attentat. Glaubhaft ist der Erzählansatz, dass es Johns neuer Rolle als Hausmann und Vater geschuldet ist, dass er sich Zeit zur Reflexion nehmen kann. Besonders gelungen ist vor allem der Erzählton. Dieser entspricht sehr dem Ton der vielen langen Interviews, die Lennon in den 1970er Jahren gegeben hat, die in voller Länge sowohl in Buchform (z.B. Lennon über Lennon. Leben in Amerika, Rowohlt Verlag 1981) als auch als Tondokumente veröffentlicht wurden. Auch im Roman hört man Lennons deutliche, zuweilen derbe Ausdrucksweise in sehr authentischer Weise. Nach einer kurzen Einleitung erzählt Lennon nach und nach sein ganzes Leben, von der Kindheit in Liverpool über die ersten Erfolge der Beatles in Hamburg bis zu deren kometenhaftem Aufstieg, der Trennung der Band bis hin zu seinem neuen Leben in New York als Friedensaktivist und Solokünstler. Die Geschichte ist nicht neu, über John Lennons Leben ist bereits viel veröffentlicht worden. Neu ist aber die Art des Erzählens. Der Autor fokussiert auf die persönlichen Beziehungen in John Lennons Leben, und zwar weniger die zu den anderen drei Beatles, sondern auf seine Eltern, Tante Mimi, bei der er aufwuchs, Halbgeschwister, die beiden Ehefrauen Cynthia Lennon und Yoko Ono sowie den Sohn Julian aus erster Ehe. Es wird kontrastiert, wie sich die Zeit seiner ersten Ehe während des Aufstiegs der Beatles und seine Abwesenheit während des Aufwachsens des Sohns Julian unterschieden von der zweiten Ehe mit Yoko Ono mit dem zweiten Sohn Sean, für den er zum Hausmann wurde. Aus Interviews ist uns bekannt, wie kritisch Lennon die Tourneezeit der Beatles im Nachhinein gesehen hat, welche Verletzungen er aus seiner Kindheit mitgebracht hatte, in der er sich von beiden Eltern im Stich gelassen fühlte und wie er während seiner Beziehung zu Yoko Ono versuchte zu heilen und zu sich selbst zu finden. Über den Beginn seiner Beziehung zu Yoko Ono schreibt der fiktive Lennon (S. 154): „Seltsamerweise war es dann Cynthia, die die Sache ins Rollen brachte. Sie hat festgestellt, dass ich offensichtlich Gefühle für Yoko hatte. (…) War das nicht völlig absurd? Oder sah sie die Dinge einfach nur klar? (…) Kannte Cyn mich womöglich viel besser, als ich dachte? Sie hat immer gewusst, dass ich starke Charaktere um mich herum brauche. Charaktere, die die Rolle von Mutter und Vater einnehmen. Sie hat erkannt, dass Yoko diese Rolle spielen und meine neue Mutter werden konnte.“ Der Franzose David Foenkinos, selbst studierter Musiker, Jazzgitarrist und lebenslanger Beatles-Fan, hat Lennons Lebensgeschichte gut recherchiert. Teilweise arbeitet er mit Fußnoten um zu unterstreichen, dass der natürlich fiktive Inhalt des Romans durch bestimmte Fakten und Daten untermauert wird. Das von ihm gezeichnete Bild gibt akkurat wieder, was aus anderen Sachbuchveröffentlichungen über Lennons Leben bekannt ist, aber durch die Romanform in viel unterhaltsamerer Weise. Dieser Roman entwickelt Sogwirkung. Lennons Erzählfluss zieht den Leser hinein in ein intensives, aufregendes Leben voller Höhen, Extreme und Abstürze. Der Leser scheint neben ihm zu sitzen, während er – immer noch der einfache Junge aus Liverpool - im Plauderton und ohne Längen dieses wahnsinnige und nur 40 Jahre kurze Leben erzählt, so wie er es (vielleicht) empfunden hat. Das Buch ist für jeden Beatles-Fan ein Muss und für alle Biografie-Fans sehr zu empfehlen!

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außergewöhnliche und fesselnde Roman-Biographie

Von: huckleberryfriendz

31.07.2018

David Foenkinos hat in dieser Romanbiografie John Lennon sein Leben während 18 Sitzungen beim Psychater erzählen lassen, die vom September 1975 bis zum 7. Dezember, dem Vortag seines Todes, andauern. Angefangen von seiner unglücklichen Kindheit, seinem Leben bei seiner Tante, seiner Bandgründung und Kennenlernen der anderen Beatles über den Aufstieg, Drogenkonsum, Sinnsuche, Verwerfungen innerhalb der Band, seine Aggressivität, seine ständige Suche und seiner besonderen Liebe zu Yoko Ono u.v.m. läßt Foenkinos John Lennon erzählen und manchesmal tun sich Abgründe auf, die man so gar nicht erwartet hätte... Foenkinos betont, dass die dargestellten Begebenheiten wahr sind, jedoch seinem persönlichen Verständnis unterliegen. Sehr gut gefallen hat mir, dass zahlreiche Anmerkungen als Fußnoten auf belegte Zitate oder Begebenheiten verweisen, die Romanaussagen als untermauern. Hier habe ich manchesmal Weiterführendes online nachgelesen, insbesondere bei beschriebenen „Nebenhandlungen“, die ich zum Teil fetzenweise kannte und nun in einem ganz anderen Kontext erlebe; besonders bemerkenswert fand ich die Darstellungen zur Manson Familie, der Ermordung Sharon Tates und den Alkohlproblemen von Doris Days Sohn. So wage kann ich mich an Filmaufnahmen blutverschmierter Wände erinnern... und bin nun ganz überrascht darüber, dass als Auslöser satanische Verse in Songs der Beatles herhalten mußten. Aber auch andere Ereignisse, die ich schon wieder vergessen hatte oder damals überhaupt nicht einordnen konnte, sind nun, als Teil der gesamten Entwicklung der Beatles und speziell John Lennons viel eindrücklicher verstehbar. Insgesamt hat mir diese Romanbiografie außerordentlich gut gefallen; sie war spannend und sehr unterhaltsam zu lesen, hat mir die Beatles und insbesondere John Lennon fernab der gängigen braven „Schwiegermuttersicht“ aufgezeigt und viele damalige Zeitgeschehnisse in einen eindeutigen, nachvollziehbaren Zusammenhang gebracht.

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Vita

David Foenkinos, 1974 geboren, lebt als Schriftsteller und Drehbuchautor in Paris. Seit 2002 veröffentlicht er Romane, darunter den Millionenbestseller »Nathalie küsst«, der auch als Film mit Audrey Tautou das Publikum begeisterte. Seine Bücher werden in rund vierzig Sprachen übersetzt. Mit »Lennon« beweist Foenkinos, wie einfühlsam er eine historische Persönlichkeit porträtieren kann.

Zur AUTORENSEITE

Christian Kolb

Christian Kolb, 1970 geboren, studierte französische Literatur und Filmwissenschaft in Berlin und Paris. Neben den Romanen von David Foenkinos übersetzte er u. a. Jérôme Colin, Nicolas Fargues und Monica Sabolo. Er lebt in Berlin.

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Events

03. Juni 2019

Lesung

19:00 Uhr | Herne | Lesungen
David Foenkinos
Die Frau im Musée d'Orsay

12. Sep. 2019

Lesung

20:00 Uhr | Aachen | Lesungen
David Foenkinos
Die Frau im Musée d'Orsay

Links

Pressestimmen

»So könnte es gewesen sein: John Lennon, der Mastermind der Beatles, begibt sich in die Hände eines Psychoanalytikers. ... Foenkinos kommt dem Seelenleben Lennons sehr nahe.«

woman (A)

»Ein kurzer Roman, der über seinen Autor genau so viel verrät, wie über sein Subjekt … berührend.«

Le Monde

»Eine Romanbiografie, die das Rock-Idol einfühlsam von innen heraus porträtiert - in der Ich-Form. Das gelungene Experiment ist nicht nur ein Leckerbissen für Fans.«

Dresdner Morgenpost am Sonntag

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