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Leona Die Würfel sind gefallen
Roman

Die Leona-Serie (1)

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Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-453-42060-1

Erschienen: 14.11.2016
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Stockholm: Ein siebenjähriges Mädchen betritt blutüberströmt eine Bank und schaltet einen Kassettenrekorder ein. Eine Stimme fordert Geld im Austausch für das Leben des Kindes. Kurz darauf verlässt das Mädchen die Bank mit sieben Millionen Kronen und verschwindet. Leona Lindberg, selbst Mutter von zwei Kindern, wird mit dem Fall betraut. Doch schon bald führen ihre Ermittlungen in eine Sackgasse. Denn jeder hat etwas zu verbergen. Allen voran Leona selbst.

ÜBERSICHT ZU JENNY ROGNEBY BEI RANDOM HOUSE

Thriller

Die Leona-Serie

Bitte beachten Sie, dass zwecks Vollständigkeit ggf. auch Bücher mit aufgeführt werden, die derzeit nicht lieferbar oder nicht bei der Verlagsgruppe Random House erschienen sind.

Jenny Rogneby (Autorin)

Jenny Rogneby wurde 1974 in Äthiopien geboren und als Einjährige zur Adoption freigegeben. Sie wuchs im Norden von Schweden auf, wo ihre Adoptiveltern früh ihr musikalisches Talent entdeckten.

Sie machte Karriere als Sängerin und stand u.a. mit Michael Jackson auf der Bühne. Später studierte sie Kriminologie und arbeitete als Ermittlerin bei der Stockholmer Polizei. Mehr über die Autorin unter www.jennyrogneby.com

ERSTMALS IM TASCHENBUCH

Aus dem Schwedischen von Antje Rieck-Blankenburg
Originaltitel: Leona 1
Originalverlag: Atrium

Taschenbuch, Broschur, 448 Seiten, 11,8 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-453-42060-1

€ 9,99 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne

Erschienen: 14.11.2016

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Jenny Rognebys „Leona. Die Würfel sind gefallen“ – Eine Polizistin auf Abwegen

Von: ZeichenTonBild Datum: 31.01.2017

zeichentonbild.wordpress.com

Mit „Leona. Die Würfel sind gefallen“ legte die äthiopischstämmige Schwedin Jenny Rogneby im letzten Jahr ein außergewöhnliches Krimidebüt vor. Düstere Kost mit komplizierten Ermittlerpersönlichkeiten ist man aus dem Norden nicht erst seit Jesper Stein gewohnt, aber mit Ermittlerin Leona Lindberg geht Rogneby einen Schritt weiter.
Ein Mädchen als Bankräuberin

Mitten in Stockholm betritt ein kleines Mädchen eine Bank und niemand schreitet ein. Kein Wunder, da es nicht nur blutüberströmt und mit blauen Flecken übersät ist, sondern auch noch mit einem Kassettenrekorder eine Botschaft abspielt. In dieser fordert eine Stimme die Herausgabe des Gelds, andernfalls würde etwas Schlimmes geschehen. So kommt es, dass das Mädchen die Bank mit einer Beute von sieben Millionen Kronen verlassen kann.

Mit Leona Lindberg erhält eine Polizistin die Ermittlungsleitung, die selber Mutter von zwei Kindern ist und prädestiniert für den Fall scheint. Aber eben nur scheint. Denn Leona ist – trotz ihres guten Rufes – eine Außenseiterin in der Abteilung. Auch bei diesem Fall lässt sie sich nur äußerst widerwillig unterstützen und das obwohl schon bald ein zweiter Überfall erfolgt. So treten die Ermittlungen schnell auf der Stelle und eine Auflösung ist nicht in Sicht. Denn auch Leona hat eine dunkle Seite und ihre Geheimnisse.
Zwischen den Welten: Gut und Böse

Wie eingangs bereits erwähnt legt Jenny Rogneby in ihrem Debüt keine Krimi-Schonkost vor. Vielmehr gehen die Autorin und deren Krimi einen Schritt weiter als viele andere Werke aus diesem Genre. Dass ein Kind ein Verbrechen begeht, das mag nichts Neues sein, aber dass es dazu gezwungen wird und noch dazu vom eigenen Vater, das ist immer noch eher unüblich. Die Siebenjährige muss allerhand durchleiden, um es ihrem Vater recht zu machen.

Der elementarste Unterschied zu anderen Krimis ist jedoch die Ermittlerin: Leona Lindberg. Diese ist in ihrem gesamten Charakter sehr ambivalent angelegt. So ist sie unfähig Gefühle für andere Menschen, abgesehen von ihren Kindern, zu empfinden. Selbst für ihren Mann empfindet sie nichts, zumindest keine Liebe. Die Ursache ihrer Emotionsstörungen wird im Laufe des Buches deutlich, so viel sei verraten. Dadurch erklärt sich sowohl ihr Handeln als auch ihre zerrissene Persönlichkeit und man entwickelt so etwas wie Verständnis für die Ermittlerin. Denn sie ist nicht allein gefühlskalt: Verbrechen und Aufklärung liegen sehr eng beieinander, was moralisch fragwürdig ist.

Insgesamt ein spannendes Debüt, was vor allem im letzten Drittel ordentlich an Fahrt aufnimmt und nicht allein wegen des „offenen“ Endes die Vorfreude auf den zweiten Band der Trilogie weckt.

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