Leonardos Erbe

Die Erfindungen da Vincis – und was aus ihnen wurde

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Taschenbuch
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Leonardo – ein Genie, das auch mal scheitert

Leonardo da Vinci gilt als das Universalgenie aller Zeiten. Über 80 Erfindungen werden ihm zugeschrieben, darunter das U-Boot, der Hubschrauber oder die Druckerpresse. Doch zu seinen Lebzeiten entstand kein einziger Prototyp. Zum Glück, denn das Ergebnis wäre bestenfalls unfreiwillig komisch gewesen wie sein Wasserläufer und schlimmstenfalls lebensgefährlich wie sein Schwingenflugzeug.

Bestsellerautor Matthias Eckoldt zeigt, dass hinter dem teuersten Maler der Welt ein ruheloser Mensch voller Ideen steckte, und er erzählt so anschaulich wie fesselnd, welche Innovationen noch nötig waren, bis die Objekte aus Leonardos Fantasie die Bühne der Wirklichkeit betreten konnten.

Mit zahlreichen aufschlussreichen Schwarz-Weiß-Skizzen von Leonardos Erfindungen.

»Matthias Eckoldt geht dem Kult um Leonardo nicht auf den Leim, sondern auf den Grund.«

3sat Kulturzeit (02. Mai 2019)

ORIGINALAUSGABE
Taschenbuch, Broschur, 320 Seiten, 11,8 x 18,7 cm, 50 s/w Abbildungen
ISBN: 978-3-328-10328-8
Erschienen am  11. Februar 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Verblüffende Erkenntnisse

Von: MeinOrt

08.03.2019

Meine Meinung „Leonardos Erbe“ von Matthias Eckoldt handelt von Leonardo da Vinci, für mich der Mensch mit dem ich die Renaissance verbinde. Das Buch ist im Februar 2019 beim Penguin Verlag erschienen. Es ist ein Sachbuch über einen großartigen Menschen, Maler und Erfinder. In diesem Buch über Leonardo da Vinci geht es nicht um seine Kunstwerke, sondern um seine Erfindungen bzw. um die Erfindungen die mit ihm in Verbindung gebracht werden. Der Autor Matthias Eckoldt beleuchtet in seinem Buch viele davon. Aufgeteilt ist das Buch in verschiedene Thematiken: Wasser, Luft, Krieg und Kraft. In diesen beleuchtet er jeweils verschiedene Erfindungen. Im Anhang befinden sich eine Danksagung, ein Register, Anmerkungen und der Bildnachweis. Mir gefällt der Aufbau sehr gut, denn so kann man das Buch mit einmal lesen, aber auch nur bestimmte Dinge nachschlagen. Durch die Anmerkungen und den Bildnachweis habe ich immer ein gutes Gefühl, denn es gibt Hinweise darauf das es gut recherchiert ist. Der Schreibstil des Autors ist sachlich, präzise und leicht verständlich. Das finde ich immer persönlich sehr gut, denn so kann man es verstehen ohne das man Vorkenntnisse benötigt. Inhaltlich geht es, wie schon erwähnt, um die Erfindungen Leonardo da Vinci die ihm zu geschrieben werden. Matthias Eckoldt benennt nicht nur die Erfindungen, sondern erklärt auch wie Leonardo da Vinci auf die Idee der Erfindungen kam. Mir war das beim Lesen immer sehr einleuchtend und nachvollziehbar. Die Gedanken Leonardo da Vincis werden durch die Skizzen von ihm ergänzt. Genau diese werden von dem Autor ganz trocken und stumpf analysiert, dabei kam Matthias Eckholdt zu der Erkenntnis das die Erfindungen, so wie Leonardo da Vinci, der großartige Renaissance Mensch, sie gezeichnet hat nichts taugen. Denn nicht eine seiner im Buch vorgestellten Erfindungen taugt etwas. Diese Erkenntnis hat mich zum einem Erschrocken, verblüfft und zum anderen aber auch zum Nachdenken angeregt. Zum Nachdenken über unseren Kult der kulturellen Heiligkeit. Ist alles so wie es scheint in der Vergangenheit? Oder gibt es noch mehr Erkenntnisse die so nicht sind wie sie seit Jahren, Jahrzehnten erscheinen? Mein Fazit Matthias Eckoldts Buch „Leonardos Erbe“ ist irgendwie ein kultureller Schock. Aber er hat alles genau aufgezeigt, präzise,schlüssig erklärt und somit klar gemacht das eben die Erfindungen, die im Buch aufgezeigt werden, nicht funktionieren. Ich kann das Buch nur jedem empfehlen der sich für unsere Kultur und unsere Vergangenheit interessiert. Von mir klare 5 von 5 Sterne.

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Vita

Matthias Eckoldt veröffentlichte drei Romane und mehrere Sachbücher. Sein Werk »Eine kurze Geschichte von Gehirn und Geist« wurde für das Wissensbuch 2017 nominiert. »Die Intelligenz der Bienen« (gemeinsam mit Randolf Menzel), stand auf der Longlist für das Wissenschaftsbuch 2017 in Österreich. Für seine Arbeit wurde Eckoldt mit dem idw-Preis für Wissenschaftsjournalismus ausgezeichnet.

Zur AUTORENSEITE

Pressestimmen

»Eckoldts Buch widerspricht nicht der Kühnheit von da Vincis Ideen, sondern einem Kult, der den Blick auf dessen Wesen verstellt, einen von Neugier getriebenen Menschen.«

ARD titel. thesen. temperamente (17. März 2019)

»Intelligente Demontage von Erfinder-Mythos und Geniekult: Übrig bleibt ein großer Maler mit unruhigem Geist.««

Sächsische Zeitung (27. April 2019)

»Spannend wie ein Krimi, ausgezeichnet recherchiert und in seiner aufklärerischen Grundhaltung eine Bereicherung für jeden an den wissenschaftlichen Fakten interessierten Leser.«

Die Tagespost (25. April 2019)

»Matthias Eckoldt zeigt, dass Leonardo viel Fantasie hatte, dass sein Schaufelradboot oder Flugapparat aber gar nicht funktionstüchtig sein können.«

Handelsblatt (29. April 2019)

»Süffisant weist der Wissenschaftsautor Matthias Eckoldt darauf hin, dass die als Antrieb gezeichneten Blattfedern das Gefährt nicht bewegen können.«

Focus (27. April 2019)

»Eckoldt zeigt auf vergnügliche Weise, wie erst der Geniekult aus dem Meister des non finito einen Leuchtturm italienischer Ingenieurskunst machte.«

Falter (27. März 2019)

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