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Liebe auf drei Pfoten Roman

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Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-442-48518-5

Erschienen: 21.11.2016
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: eBook (epub)

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Federica lebt in einem kleinen, entlegenen Viertel in Rom – und sie hat es sich in den Kopf gesetzt, die verlassene Bücherei in ihrer Nähe wieder zu neuem Leben zu erwecken. Doch zur Erfüllung ihres Traumes bedarf es erst der Drehungen einiger geheimnisvoller Rädchen, die das Schicksal leise vorantreiben: das große Herz einer verrückten alten Frau, das Vertrauen zweier Kinder in Not und der unbändige Überlebenswille eines kleinen Katers, der dafür sorgt, dass Federica das Leben zu lieben lernt ...

Fiona Blum (Autorin)

Fiona Blum ist Jahrgang 1968. Sie studierte Rechtswissenschaften und Italienisch in Passau und Rom und arbeitete als Anwältin in Verona sowie in einer internationalen Anwaltskanzlei in München, bevor sie sich selbständig machte. Heute lebt sie als Schriftstellerin mit ihrem Mann, ihrer Tochter und einer Katze in einem alten Bauernhaus in Oberbayern. Unter ihrem richtigen Namen Veronika Rusch schreibt sie Kriminalromane, Theaterstücke und Dinnerkrimis. Für ihren Roman »Liebe auf drei Pfoten« erhielt sie den begehrten DELIA-Literaturpreis 2016.

Originaltitel: Liebe auf drei Pfoten
Originalverlag: Page & Turner, München 2015

Taschenbuch, Broschur, 224 Seiten, 11,8 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-442-48518-5

€ 8,99 [D] | € 9,30 [A] | CHF 12,50* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Goldmann

Erschienen: 21.11.2016

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[Rezension] Fiona Blum - Liebe auf drei Pfoten

Von: MissRose1989 Datum: 09.05.2017

missrosesbuecherwelt.blogspot.de/

Das Cover ist wirklich süss gemacht, man erkennt im Hintergrund die Silhouette von Rom und ganz im Vordergrund schaut einem keck der Kater entdecken, der mit seinem Blick sagen zu scheint, lest mich. Leider ist die Katze auf dem Buch nicht wirklich Bruno, der dann im Buch beschrieben wird, was etwas komisch anmutet.
Federica Mazzanti ist eine junge Frau von 27 Jahren, die ihren Sommer in Rom, der ewigen Stadt, zwischen drei Jobs verlebt, aber sie lebt sehr zurückgezogen, sie hat kaum soziale Kontakte, aber dann begegnet sie dem Kater, der nur noch drei Beine hat und kümmert sich um ihn. Ein Kümmern zeigt ihr aber auch, dass etwas in ihrem Leben fehlt, aber auch, dass sie ihr Leben durchaus bereichen kann...
Federica hat zu Beginn des Buches ein nicht wirklich einfaches Leben, drei Arbeiten halten sie über Wasser, aber der Traum einer Bibliothek lässt sie immer wieder alles schaffen, aber erst mit dem Auffinden des Katers Bruno, der mehr tot als lebendig zu ihr kommt, schafft sie es, ihr Leben wirklich zu ändern.
Fiona Blum hat einen wirklich flüssigen und sehr lebendigen Schreibstil, sie zieht den Leser nach Rom mitten in das Leben und beschreibt dabei Charaktere, die einfach nur authentisch und liebenswert sind. Fiona Blum gestaltet ihre Charaktere auch sehr detailiert, was beim Lesen wirklich gut Bilder im Kopf entstehen lässt.
Die Verstrickungen zwischen den Charakteren und auch die Entwicklung der Protagonisten sind gut durchdacht und wirken sehr authentisch. Zudem ist ihre Beschreibung des Charakters von Bruno wirkt sehr glaubhaft und gefällt deswegen wirklich gut, weil er nicht ein zu zahmer Kater ist und eben auch mal die Krallen zeigen kann.
Leider bleibt der Erzähler, der durch das Geschehen führt, an manchen Stellen etwas zu nüchtern, aber wenn man sich richtig in die Geschichte fallen lässt, dann kann man das mal so stehen lassen, aber es fällt etwas beim Lesen auf.

Fazit:
Ein Kater, viele sympathische Charaktere und eine Geschichte, die einfach nach Rom mitten in den Sommer passt, "Liebe auf drei Pfoten" bietet das alles und zeigt, dass man nicht immer die großen Geschichten braucht um ein paar tolle Lesestunden zu verleben.

Zauberhaft, emotional mit einem kleinen Teller "Miracoli-Stimmung"

Von: Kathrinshome Datum: 17.01.2017

www.kathrins-home.de

Federica, eine schüchterne junge Frau, lebt ein zurückgezogenes Leben zwischen Dachgeschoßwohnung, Postfiliale und Frühstückspension. Sie ist anders als viele im großen Rom... und sie liebt Bücher. Wenige Freunde begleiten sie in ihrem Alltag... doch die Erfüllung ihres Wunsches nach einer eigenen Bibliothek wird ihr Leben ändern. Sie begegnet schüchternen, aber neugierigen Kindern... sie begegnet einer alten Frau, welche sowohl voller Katzenliebe ist, als auch ein Geheimnis mit sich trägt... sie begegnet einen schwer verletzten Kater, der sich in den Geruch ihrer Umgebung verliebt und so zum Leben zurückfindet... sie begegnet einem Tierarzt, der nicht nur ein Herz für Streuner hat... und so füllt sich langsam ihre Bibliothek und wird zu einem Ort der Menschen im Viertel – einer Begegnungsstätte und des Austauschs. Eben des römischen Lebens, weitab von Touristenströme und Lebenszwänge.

Ganz ehrlich muss ich zugeben, dass das erste Drittel des Buches für mich anstrengend zu lesen war, denn die Autorin packt sehr viel Informationen, Bilder, Geschichten und Gefühle in die Sätze. Diese sind zudem auch in große Absätze gepackt, so dass einem kaum Zeit „zum Atmen“ bleibt. Aber trotz – oder gerade wegen dieser geballten Informationsflut schafft die Autorin eine Stimmung, die mich an diverse Filme der 50ziger/60ziger Jahre erinnern oder an die typische Miracoli-Werbung. Und diese inneren Bilder passen wunderbar zu dem fein gezeichneten Buchcover, das ich wirklich zauberhaft finde.

Faszinierend fand ich, wie die Autorin Emotionen aufbaut, was mir ganz besonders bei der Geschichte rund um die 2 Kinder aufgefallen ist. Zuerst erscheinen sie im Buch nur mit ein/zwei Sätzen, erst viel später werden sie Mittelpunkt einer kleinen Teilgeschichte, deren Emotionen durch eine sehr gute Beschreibung ihrer Personen langsam aufgebaut werden und sich für mich in einem „Vulkanausbruch“ entladen, als der Sohn die Änderung seiner Mutter miterlebt. Da musste ich tief durchatmen und konnte so mitfühlen – auch wenn ich eine solche Situation selbst nie erlebt habe. Wirklich beachtlich, wie Fiona Blum hier mit Worten umgeht und diesen Spannungsbogen zeichnet, ohne ihn zu überspannen.

Zum Ende des Buchs wird dieses wieder leiser... und natürlich darf in Italien auch „amore“ nicht fehlen ;) aber dieses Thema wird fast schüchtern, jedenfalls nur zart & leise angesprochen... und fügt sich so ohne zu stören in die Geschichte ein.

Ich mag diesen Roman trotz anfänglicher Leseprobleme wirklich sehr und kann ihn – nicht nur Katzenfreunden – empfehlen. Wer ein bisschen Doris Day, Vespa, Miracoli-Stimmung mag, Bücher nicht nur überfliegt, sondern sich auch gerne mitnehmen lässt – für den ist die „Liebe auf drei Pfoten“ eine Lesereise wert.

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