Liebe geht durch den Garten

Roman

Taschenbuch
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Mit den Händen in der Erde wühlen, die Sonne im Gesicht und als Belohnung eigenes Gemüse ernten: für Stadtpflanze Anna ein wundervoller Gedanke. Kurzerhand pachtet sie einen verwilderten Schrebergarten. Doch so idyllisch wie in Annas Träumen ist das Leben mit der Laube nicht. Das Häuschen im Grünen ist reparaturbedürftig, der Vereinsvorsitzende gibt sich kleinlich, und ihre Söhne spielen lieber am Computer als im Garten. Nur der wortkarge und bildschöne Nachbar Paul bietet seine Hilfe an. Wäre da nicht Dr. Sabine Rodenberg, Anwältin und ebenfalls Nachbarin, die Paul für sich beansprucht … Der Kampf um den Garten und die Liebe beginnt!

»'Liebe geht durch den Garten' macht richtig gute Leselaune!«

Mein TV & ich (18. April 2019)

ORIGINALAUSGABE
Taschenbuch, Klappenbroschur, 320 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-453-35991-8
Erschienen am  11. Februar 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Wohlfühllektüre für den Balkon

Von: nef

18.06.2020

Inhalt: In Annas Leben geht es gerade gewaltig drunter und drüber. Nachdem sich ihr Ex-Mann lieber mit der Kindergärtnerin ihres Jüngsten vergnügt, traut sie keinem Mann mehr. Ihre beiden Söhne finden es natürlich bei Papa immer viel cooler und zu allem Überfluss sind die Handwerker gerade dabei das Haus einmal komplett zu sanieren. Da hilft es auch nicht, dass ihre Vermieterin sie immer wieder auf ihre Fehler hinweist - vor allem wenn es um die Sauberkeit im Hausflur geht. Doch an diesem Tag setzt Fr. Meyer-Oeden Anna einen Floh ins Ohr. Wer hätte gedacht, dass die alte Schachtel einen Schrebergarten ihr Eigen nennen kann? Wie schön es sei muss die Seele einfach mal baumeln zulassen inmitten der Natur. Anna hatte den Gedanken schon fast wieder fallen gelassen, als sie ausgerechnet beim Friseur eine Gartenzeitschrift in die Hand gedrückt bekommt. Die schönen Bilder der Gärten und die Tipps zu den Blumen lassen Anna nicht mehr los. Sie will einen Garten - und zwar jetzt! Sofort macht sie sich auf die Suche nach freien Gärten, was in einer Stadt wie Berlin gar nicht so einfach ist. Am Ende landet sie bei der Kleingartenanlage 'Zur fleißigen Ameise' und vereinbart einen Termin mit dem mürrischen Vorsitzenden der Kleingartenanlage. Hr. Kossig scheint nicht ganz davon überzeugt zu sein, dass Anna in ihren kleinen Kreis passt, aber sie ist wild entschlossen. Leider entspricht der erste gezeigte Garten so gar nicht ihren Vorstellungen. Als sie dann vor einem völlig verwilderten Grundstück am Waldrand steht ist es jedoch um sie geschehen. Das ist es! Diesen Garten muss sie einfach haben. Die Pacht ist bezahlbar und da der Garten bereits seit langer Zeit verwildert, kann Anna Hrn. Kossig überzeugen. Sie soll einen Antrag stellen, er würde sich dann bei ihr melden. Beflügelt setzt sie daheim ein Schreiben auf, das Hr. Kossig gar nicht ablehnen kann. Und so dauert es nicht lange, bis Anna den Zuschlag bekommt. Sie hat einen Garten! Jetzt muss sie es nur noch den Kindern beichten. Max und Anton sind wenig begeistert von Annas Überraschung. Wieso sollen sie denn in die Natur? Und dann gibt es dort noch nicht mal Strom und ein Badezimmer. Annas Laune sinkt immer weiter, je näher die drei der Kleingartenanlage kommen. Ihre neuen Nachbarn sind sehr neugierig wer denn wohl den verwilderten Garten gepachtet hat und so lernt Anna gleich einmal die ersten Leute im Umfeld kennen. Allen voran Lene, die ihr mit ihrer sympathischen Art ein wenig mit den Jungs hilft. Während die sich mit den Kaninchen der Enkelinnen beschäftigen, beginnt Anna ihren neuen Garten zu inspizieren. Die Laube sieht gar nicht so übel aus, leider konnte sie diese beim ersten Besuch nicht besichtigen. Das rächt sich jetzt. Innen steht der Dreck, Essensreste schimmeln vor sich hin und Anna bleibt schier die Luft weg. Das schaffen sie niemals alleine. Muss sie aber auch gar nicht. Paul, ebenfalls ein Kleingärtner und zudem ein ziemlich gutaussehender, bietet ihr seine Hilfe an. Gemeinsam wollen sie den Garten auf Vordermann bringen und Anna beginnt sich in seiner Gegenwart ziemlich wohl zu fühlen. Aber auch hier gibt es Neider und so lernt sie schon bald die schöne Sabine von gegenüber kennen. Aus der Traum vom gemütlichen Kleingärtnern mit dem schmucken Paul? Meinung: Irgendwie passte 'Liebe geht durch den Garten' gerade wunderbar. Derzeitig ist es mit dem Rausgehen ja ziemlich schwierig - ein Glück, wer einen Garten hat. So las ich mich aus meinem Wohnzimmer in eine kleine grüne Oase und beneidete Anna ohne Ende. Nicht unbedingt um Sabine und erst recht nicht um die vergammelte Laube, aber es ist ja nicht alles schlecht in der Kleingartenanlage 'Zur fleißigen Ameise'. Annas Träume, wie sie ihr kleines Fleckchen Land nutzen möchte, sind durchaus auch meine Träume und so konnte ich mich wunderbar in diesem Buch verlieren. Die Geschichte an sich ist wirklich schön und ich mochte Anna und ihre Rabauken ganz gern. Auch Paul fand ich nett, aber alles in allem fand ich die Geschichte ein wenig zu dramatisch. Auch habe ich nicht verstanden, warum Anna nicht einfach den Mund aufgemacht hat gegenüber Sabine oder Paul. Auch ihrem Ex-Mann hätten ein paar Takte sicher gutgetan. Da war Anna einfach zu ruhig und harmoniesüchtig. Alles in allem habe ich das Buch jedoch genossen und fand auch das kleine Interview mit der Autorin im Umschlag unterhaltsam. Nun möchte ich mehr denn je einen eigenen Garten haben ...

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Schöner Roman für Gartenliebhaber

Von: Steiermarkgarten

10.11.2019

Titel und Klappentext haben mich sofort angesprochen. Immerhin war ich vor Jahren auch eine Stadtpflanze, für die es schon eine große Aufgabe war drei Zimmerpflanzen am Leben zu erhalten, und heute kann ich mir ein Leben ohne meinen Garten gar nicht mehr vorstellen. Die Geschichte ist lockerleicht und witzig geschrieben. Die Hauptprotagonistin Anna habe ich schnell in mein Herz geschlossen. Sie will immer alles richtig machen und es geht so oft daneben. Ganz authentisch, mit typischen Ecken und Kanten, sehr sympathisch. Besonders gut hat mir die Beschreibung der Gefühle gefallen, die der Garten in ihr weckt. Dabei konnte ich mich gut in sie hineinversetzen. Ein schöner Roman für Gartenliebhaber!

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Vita

Ulrike Hartmann, geboren 1966, studierte in Münster, Berlin und Paris. Sie arbeitete in verschiedenen Verlagen und unterrichtete als Interkulturelle Trainerin in Kalifornien. 2010 erschien ihr humorvolles Sachbuch »Mutterschuldgefühl« im Südwest Verlag. Heute lebt die Autorin mit ihrer Familie in Essen. Sie ist leidenschaftliche Kleingärtnerin.

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Pressestimmen

»Ein herrlich leichter Liebesroman, der mir Lust machte, in den Garten zu gehen.«

Ratgeber Frau und Familie (Frauenzeitschrift) (22. Februar 2019)

»Ein einfühlsames kurzweiliges Buch mit einem kräftigen Schuss Humor, in dem die Welt der Kleingartenvereine eine stimmungsvolle Kulisse abgibt. Der Balkon, die Terrasse oder ein lauschiges Plätzchen im sprießenden Frühlingsgarten bieten sich als Lektüre-Ort geradezu an.«

Westdeutsche Allgemeine Zeitung (Essen) (18. April 2019)

»Ein mit spürbarer Hingabe geschriebenes Buch mit toll ausgearbeiteten Figuren, mit denen man lacht und leidet. Ein Roman, den man am besten auf einem Liegestuhl im Garten genießen sollte.«

Passauer Neue Presse (27. April 2019)

»Ein Schmöker zum Valentinstag.«

Magazin GartenFlora (01. Februar 2019)

»Charmanter Schmöker!«

Frau von heute (10. Mai 2019)