Liebe in Reihe 27

Roman

Taschenbuch
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Cora hat den Glauben an die Liebe aufgegeben. Zumindest was sie selbst betrifft. Deshalb versüßt sie sich ihren Job am Check-in-Schalter des Londoner Flughafens damit, Singles hoch über den Wolken zu verkuppeln. Mithilfe der glamourösen Flugbegleiterin Nancy macht Cora die Reihe 27 zu einem Liebeslabor. Dort findet sich bei jedem Flug ein Passagier ganz unverhofft neben seinem potenziellen Traummann oder seiner Traumfrau wieder. Die Verwicklungen sind vorprogrammiert, auch mit Vielflieger Aidan, der nicht so durchschaubar ist, wie er scheint. Wird Cora selbst irgendwann wieder auf Wolke (2)7 schweben?

»Erfrischender und unterhaltsamer Sommerroman.«

Moments, Frauenmagazin (A) (01. Juni 2018)

DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Englischen von Janine Malz
Originaltitel: Love in Row 27
Originalverlag: Atlantic
Taschenbuch, Klappenbroschur, 384 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-453-35980-2
Erschienen am  11. Juni 2018
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Liebe über den Wolken

Von: Fraukes Bücherwelt

02.01.2019

Cora ist Mitarbeiterin am Check-in-Schalter des Londoner Flughafens. Außerdem ist sie Single und hat den Glauben an die Liebe verloren - zumindest für sich selbst. Ihre Fluggäste möchte sie glücklich machen und versucht deswegen Ausgewählte von ihnen auf Flügen in Reihe 27 zu verkuppeln. Unterstützung bekommt sie dabei von ihrer Freundin Nancy, die als Flugbegleiterin arbeitet. Doch wird Cora bei dem Versuch, das Glück für andere zu suchen, auch ihr eigenes wiederfinden? Die Szenen in der Geschichte wechseln zwischen Flughafen und Flugzeug. Man begleitet also zunächst Cora bei der Planung der Reihe 27-Paare und erfährt dabei auch Bruchstücke aus ihrem eigenen Leben. Anschließend begleitet man das Paar auf dessen Flug. Dieser Wechsel hat mir gut gefallen, da man so besonders die Vielflieger-Passagiere gut kennenlernt und man beobachten kann, wie die heimlich geplanten Blind Dates verlaufen. Allerdings kam mir Coras eigene Geschichte am Anfang zu kurz. Man erfährt im ersten Drittel nur sehr wenig über sie, lediglich oberflächliche Dinge. So blieb sie als Hauptprotagonistin doch sehr lange recht blass. Auch die vielen Nebencharaktere, die jeder für sich eine eigene, berührende Geschichte zu erzählen haben, lernt man leider nur oberflächlich kennen. Das ist auch schon mein großer Kritikpunkt an dem Buch. Die Idee der Verkupplungsflüge und Cora die sich so sehr auf das Glück anderer konzentriert, dass sie sich selbst vergessen und auf Stillstand gesetzt hat, bieten wirklich viel Potenzial. Leider hat es die Autorin aber nicht geschafft mich emotional zu berühren und bei ihren Charakteren und der Geschichte in die nötige Tiefe zu gehen. "Liebe in Reihe 27" ist ein schöner Liebesroman und es macht Spaß ihn zu lesen. Aber leider hinterlässt er keinen bleibenden Eindruck, sodass man die Details der Geschichte sicherlich schnell wieder vergisst.

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Süß und schön. Eine tolle Geschichte zum Träumen über den Wolken...

Von: René We

12.10.2018

„Wie es dazu kam, dass ich „Liebe in Reihe 27“ gelesen habe …“ Auf „Liebe in Reihe 27“ bin ich zum ersten Mal während eines routinemäßigen Gangs durch die Buchhandlung aufmerksam geworden. Sowohl der Titel als auch das Buchcover haben mich direkt angesprochen, weshalb ich mir online mehrere Rezensionen zu dem Roman angeschaut habe. Leider wurde mein Enthusiasmus durch die allenfalls mäßigen Kritiken gedämpft und ich beschloss, „Liebe in Reihe 27“ nicht zu lesen. Wie ich letztendlich doch dazu kam? Erstens: Die Autorin hat mittlerweile ein weiteres Buch veröffentlicht, Grace After Henry (bislang nicht im deutschsprachigen Raum erschienen), und die Bewertungen dafür vielen weit besser aus. Deshalb entschied ich mich dazu, „Liebe in Reihe 27“ doch eine Chance zu geben. Der zweite Grund: Als ich sah, dass man den Roman über das Bloggerportal als Rezensionsexemplar beziehen konnte, habe ich zugeschlagen. Und ich bin sehr froh, das getan zu haben! „Was mir an „Liebe in Reihe 27“ gefallen hat …“ Erstens: Der Schreibstil. Die Autorin Eithne Shortall hat in ihrer beruflichen Vergangenheit als Journalistin gearbeitet, nun schreibt sie selbst Bücher. Ihr ist es gelungen, den perfekten Spagat zwischen Berichterstattung und Unterhaltung zu finden, und das schaffen nicht viele Redakteure, die ihr Glück als Literaten suchen. Zweitens: Der Humor. Viele Leser*innen vergleichen Die kleine Bäckerei am Strandweg und den Witz von Jenny Colgan mit dem meiner Lieblingsautorin Sophie Kinsella. Für meinen Geschmack konnte Colgan Kinsella nicht annähernd das Wasser reichen. Eithne Shortall kann das sehr wohl. Ohnehin hat mich die zugegebenermaßen außergewöhnliche und etwas verrückte Story an Kinsellas anfängliche Veröffentlichungen erinnert, was wirklich schön gewesen ist, weil ich eben so ein großer Fan ihrer chick-lit bin. Drittens: Die Ernsthaftigkeit. Neben all der Lockerheit spricht Shortall gleichermaßen ernstere Themen an, wie beispielsweise die Alzheimererkrankung von Coras Mutter. Dazu kommen die persönlichen Geschichten der vielen Air-Lingus-Passagiere, die nur selten ein reiner comic relief sind. „Was mir an „Liebe in Reihe 27“ weniger gut gefallen hat …“ Mindestens die Hälfte des Buches spielt sich in der Luft, an Bord einer Air-Lingus-Maschine in der berüchtigten Reihe 27 ab. Der Klappentext lässt folgende, nicht gerade kleine Sache geschickt unter den Tisch fallen: Vorrangig Nebenfiguren, bei denen Cora und Nancy die Liebesboten spielen, erhalten eine Plattform. Während Cora ihre Momente im Rampenlicht hat (vor allem in der zweiten Hälfte des Romans), fand ich, hatte Nancy dafür zu selten die Chance. Die individuellen Hintergründe der Fluggäste hatten durchaus ihre Reize. Doch das Spiel wurde schnell langweilig und gewann an Routine. Ich wurde als Leser zu selten überrascht, da das Kennenlernen in Reihe 27 im Grunde genommen stets gleich ablief. Obwohl Cora die Protagonistin gewesen ist und in der Narrative häufiger vertreten war, konnte ich mehr Sympathie zu Nancy empfinden. Hätte Shortall sie zur Hauptfigur und Cora am Check-In-Schalter nur die Nebenrolle zugeschrieben, wäre der Roman mit großer Wahrscheinlichkeit noch unterhaltsamer gewesen. Abgesehen von der Krankheit ihrer Mutter gab es im Privatleben von Cora nicht viel, was sie interessant machte. Fazit Ein süßer, wenn auch vorhersehbarer Roman. „Liebe in Reihe 27“ ist die ideale Strandlektüre, eignet sich jedoch genauso für einen gemütlichen Herbstnachmittag auf dem Sofa. Ein lockerer Schreibstil und quirlige Charaktere sorgen dafür, dass man sich in Eithne Shortalls Geschichte schnell Zuhause fühlt. Der Star des Romans (in meinen Augen) war Stewardess Nancy, die als Protagonistin womöglich mehr getaugt hätte als Cora. Außerdem wurden die Verkuppelungen an Bord schnell eintönig, was Shortall mit ihrer Ausdrucksweise gut zu kaschieren wusste.

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Vita

Eithne Shortall hat an der Dublin City University Journalismus studiert und in London, Frankreich und Amerika gelebt. Inzwischen ist sie in Dublin zu Hause, wo sie als Kulturreporterin für die Sunday Times schreibt. »Liebe in Reihe 27« ist ihr erster Roman.

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Pressestimmen

»Amüsant.«

Frauenzeitschrift SUPERillu (28. Juni 2018)

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