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Liebesschmarrn und Erdbeerblues Roman

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Taschenbuch, Klappenbroschur ISBN: 978-3-442-37955-2

Erschienen: 16.07.2012
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Traumprinz gesucht, Bayer gefunden - Sagt man in Bayern eigentlich auch »Ich liebe dich«?

Michi ist ihr Traummann – bis er »Ich liebe dich« zu ihr sagt. Genauer: »I hob mi fei sakrisch in di valiabt«. Lene rennt kopflos davon und kommt zu dem Schluss: Auf Bayerisch gibt es Liebe nicht!

Diese Theorie schlägt nicht nur im niederbayerischen Passau hohe Wellen und beschert Lene mehrere Männer, die ihr das Gegenteil beweisen wollen. Da ist Karl Huber, der Sprachwissenschaftler, der die bayerische Kultur durch diesen »Schmarrn« gefährdet sieht. Ernesto, der Spanier, der so schön »Te quiero« sagen kann. Und immer noch oder schon wieder Michi, der zu ihr zurückwill. Doch was will Lene?

Der Regionalkrimi war gestern - Regionalromantik ist heute!

Zum Special mit Interview, Hörprobe, Lesergruß, Wörterbuch und Rezepten

„Toller Roman mit viel Witz und Herz.“

Lea (18.07.2012)

Angelika Schwarzhuber (Autorin)

Die bayerische Autorin Angelika Schwarzhuber lebt mit ihrer Familie und einem äußerst willensstarken Kater, der in Eigenregie die Schlafzeiten der Autorin bestimmt, in einer kleinen Stadt an der Donau. Sie arbeitet auch als Drehbuchautorin für Kino und TV. Wenn sie nicht am Computer Texte dichtet, verzieht sie sich gerne mit Freunden in kleine Berghütten zum Schafkopfspielen.

„Toller Roman mit viel Witz und Herz.“

Lea (18.07.2012)

„Flott formuliert – und reichlich unterhaltsam.“

Passauer Neue Presse (26.07.2012)

„Der Regionalkrimi war gestern – Regionalromantik ist heute!“

TV für mich (19.07.2012)

„Angelika Schwarzhuber hat einen amüsanten Liebesroman geschrieben, der auch außerhalb Bayerns ein großes Lesevergnügen ist.“

Das Magazin aus Ihrer Apotheke (16.08.2012)

„Lesespaß garantiert!“

Frau im Spiegel (14.08.2012)

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ORIGINALAUSGABE

Taschenbuch, Klappenbroschur, 352 Seiten, 12,5 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-442-37955-2

€ 9,99 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Blanvalet

Erschienen: 16.07.2012

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Zufallstreffer

Von: Katjas Bücher und Rezepte Datum: 23.06.2016

katjas-buecher-und-rezepte.de/

Ich weiß nicht, ob ich das Buch wahrgenommen hätte, wenn ich es im Buchladen gesehen hätte. Okay, das Cover fällt auf und spricht an, aber ob das gereicht hätte? So wurde ich auf die Autorin und ihr Buch durch eine Aktion des Bahnhofsbuchhandlung Frankfurt am Main aufmerksam. Die versteigerten nämlich, nach der Hochwasserkatastrophe dieses Jahr, Bücher welche von den Autoren signiert und zur Verfügung gestellt wurden.

So kam ich auf die Idee zuzuschlagen, hatte wenige Tage später das Buch mit einer sehr lieben Widmung versehen im Briefkasten. Und ich habe es nicht bereut. Zum einen, weil das mit der Versteigerung eingenommene Geld einer Kindertagesstätte zu gut kam und zum anderen, weil ich so ein kurzweiliges Lesevergnügen hatte, das ich sonst verpasst hätte.

Amüsant und witzig erzählt die Autorin in dem Buch die Geschichte von Lene. Eine junge Frau die der Meinung ist, dass es im Bayerischen kein richtiges „Ich liebe Dich“ gibt. Mit dieser Aussage tritt sie eine Lawine los, mit der sich vorher nicht gerechnet hat, nicht rechnen konnte.

Auch wenn Lene mir manchmal mit ihrer Art auf den Geist ging – besonders dann wenn sie sich wieder mal nur auf ihre äußerlichen Attribute reduzierte oder das Ende und die Frage „Wer ist der Traumprinz“ für mich von vornherein klar und vorhersehbar war – das Buch konnte mich gut unterhalten.

Ich konnte leise schmunzeln, in lautes Lachen ausbrechen und so manches Mal die Stirn runzeln. Ich konnte dem Alltag entfliehen und abschalten; mal an etwas anderes denken. Ich erwartete nicht zu viel, da ich weder die Autorin noch deren Schreib- und Erzählstil kannte und ich wurde positiv überrascht.

An manchen Stellen wirkte das Buch noch leicht „hölzern“ so als müsse es erst noch reifen. Aber je weiter ich in das Buch reingekommen bis, desto besser lief es.

Was mir sehr gut gefallen hat war auch die Gestaltung, die Aufmachung des Buches. Das auffällige Cover; das Wörterbuch Bayerisch-Deutsch in den inneren Umschlagsseiten und vor allem die Rezepte. Die waren für mich das Tüpfelchen auf dem I – und hat der Autorin eine Mail mit einer Frage nach einem Rezept erspart. Denn das Schweinefleisch-Rezept reizte mich schon beim Lesen.

Jetzt sage ich Danke an den Buchmarkt Hbf Frankfurt a. M. für die Aktion und an Angelika Schwarzhuber für das tolle Buch und die Widmung. Ich freue mich nun darauf, das zweite Buch aus ihrer Feder zu lesen.

Die Sache mit der bayerischen Liebeserklärung

Von: Kerry aus Berlin Datum: 05.11.2015

lesendes-katzenpersonal.blogspot.de/

"I hob mi fei sakrisch in di valiabt!" - diese Worte sind es, die Lene, eigentlich glücklich liiert mit Anwalt Michael "Michi" Sommer, in die Flucht schlagen, wortwörtlich. Nach diesem Geständnis braucht Lene erst einmal eine Aussprache und zwar am besten mit ihrer Freundin Claudia. Tatsächlich steht schnell fest - es war das Liebesgeständnis an sich und überhaupt, abschließend sind sich die beiden einig: in der bayerischen Mundart gibt es keinen adäquaten Ausdruck für "Ich liebe dich".


An sich wäre diese Feststellung sicherlich nicht so dramatisch, wenn Lene nicht ausgerechnet in der Anzeigenannahme einer Passauer Zeitung arbeiten würde und ihre Kolleginnen das Thema begeistert aufnehmen und darüber berichten. Dieser Artikel schlägt ungeahnte Wellen, gibt es doch so viele Bayern und keiner soll in der Lage sein in seinem eigenen Dialekt "Ich liebe dich" zu sagen - das kann doch wohl nicht sein, oder? Lene ist fest davon überzeugt und beschließt, sich intensiver mit dem Thema zu befassen und sogar ein Buch darüber zu schreiben.


Dass sie sich mit dieser These nicht nur Freunde macht, ist Lene klar, doch dass sie sich damit einen Feind geschaffen hat, davon ahnt die junge Frau noch nichts. Karl Huber, Sprachwissenschaftler und eingefleischter Bayer, sieht ihre These als absolut lächerlich an und als die beiden aufeinandertreffen, knallt es so richtig. Beide sind fortan darum bemühte, ihre jeweiligen Behauptungen zu beweisen, wobei Lene immer wieder abgelenkt wird, denn plötzlich, so in den Augen der Öffentlichkeit, scharren sich die Männer um sie, sodass sie die Qual der Wahl hat. Ob einer von ihnen es schafft, ihr seine Liebe auf bayerisch zu gestehen?



Die Sache mit der bayerischen Liebeserklärung! Der Plot wurde abwechslungsreich und mit einer schönen Prise Humor in Verbindung mit einer herrlichen Portion Vorurteile erarbeitet. Besonders gut hat mir gefallen, wie Protagonistin Lene immer wieder auf Sprachwissenschaftler Karl Huber trifft und diese Aufeinandertreffen teils recht explosiv, aber auch immer sehr lustig (aus Lesersicht) ablaufen. Die Figuren wurden authentisch und facettenreich erarbeitet. Ich muss gestehen, mein Herz schlug bei diesem Buch nicht unbedingt für die Protagonistin, sondern eher für den nicht unsympathischen Sprachwissenschaftler Karl, der nicht bereit ist irgendwelche Argumente gegen die bayerische Mundart zu akzeptieren und diesem mit einer Vehemenz verteidigt, die man ihm auf den ersten Blick nicht zugetraut hätte. Den Schreibstil empfand ich als sehr angenehm zu lesen, sodass ich abschließend sagen kann, dass mir das Buch schöne Lesestunden bereitet hat.

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