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Lillesang - Das Geheimnis der dunklen Nixe

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€ 10,30 [A] | CHF 13,90*
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Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-570-31071-7

Erschienen: 13.06.2016
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: Gebundenes Buch, eBook (epub)

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Als Jo und ihre Familie das alte Haus an der dänischen Küste erben, erzählt die kauzige Nachbarin Bente die Geschichte von dem Gongur, der an Land kommt und Menschen ins Meer zieht. Anders als ihre Mutter, die das Wasser meidet, lässt Jo sich von der Alten nicht ins Bockshorn jagen. In der Nacht jedoch wird sie tatsächlich von einer Stimme an den Strand gelockt. Bente kann das schlafwandelnde Mädchen in letzter Minute retten. Was hat es mit dem Nixen-Wesen auf sich? Und warum versteckt Jos Mutter alte Fotos, auf denen Gesichter herausgekratzt sind?

"Wer Grusel liebt und sehr spannende Ferienlektüre sucht, wird dieses Kopenhagener Märchen lieben."

Süddeutsche Zeitung (24.06.2016)

Nina Blazon (Autorin)

Nina Blazon las schon als Jugendliche mit Begeisterung Fantasy-Literatur. Selbst zu schreiben begann sie während dem Studium. Nina Blazons Bücher haben zahlreiche Auszeichnungen erhalten, zuletzt 2016 den Seraph für das Beste Buch, für Der Winter der schwarzen Rosen. Die erfolgreiche Kinder- und Jugendbuchautorin lebt in Stuttgart.

www.ninablazon.de

"Wer Grusel liebt und sehr spannende Ferienlektüre sucht, wird dieses Kopenhagener Märchen lieben."

Süddeutsche Zeitung (24.06.2016)

01.12.2017 | 19:30 Uhr | Freising

Lesung mit der Autorin Nina Blazon

deutsch-geht-gut.de

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Mehr Infos

Originaltitel: Lillesang
Originalverlag: cbt HC

Taschenbuch, Broschur, 416 Seiten, 12,5 x 18,3 cm, 33 s/w Abbildungen

ISBN: 978-3-570-31071-7

€ 9,99 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: cbt

Erschienen: 13.06.2016

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Es ist so spannend, dass ich es eigentlich nicht aus der Hand legen wollte, bis ich auf der letzten Seite angekommen bin

Von: theklaus Datum: 19.04.2017

www.bookola.de

Jo ist ziemlich vor den Kopf gestoßen, als sie ans Telefon geht und dort in einer ihr fremden Sprache nach einer ihr fremden Person gefragt wird. Ihr Mutter ins Zimmer stürzt und sie aus dem Zimmer schickt und dann plötzlich in dieser fremden Sprache redet. Jo wusste nicht, dass ihre Mutter dänisch spricht und eigentlich auch einen anderen Namen hat. Aber es wird nicht besser. Ihre Mutter möchte alleine nach Dänemark reisen um dort alles zu regeln. Aber Jo und ihr Vater bestehen darauf, mitzukommen. Aber dort wird es für Jo sehr gefährlich. Die Kinder der Familie, bei der sie in dieser Zeit wohnen, helfen Jo. Julie und Mads sind zwar auch noch nicht erwachsen, aber sie sind mutig. Bente findet Jo von Anfang an merkwürdig, aber die suggeriert ihr, dass Mads irgendwie gefährlich für Jo ist. Jo glaubt ihr, nicht hundertprozentig, aber sie hat Zweifel, ob sie Mads vertrauen kann. Die Geschichte wird immer merkwürdiger und auch immer gefährlicher für Jo. Aber sie und ihre neuen Freunde und auch ihre Freundin in der Heimat helfen sich gegenseitig und kommen so langsam aber sicher der ganzen Geschichte auf die Spur.

Fazit:

Ich kann und will an dieser Stelle nicht mehr verraten, denn die Geschichte ist so superspannend und voller Wendungen, dass man einfach mit jedem Satz schon zu viel verraten hat. Auf jeden Fall kann ich dieses Buch nur wärmstens empfehlen. Es ist so spannend, dass ich es eigentlich nicht aus der Hand legen wollte, bis ich auf der letzten Seite angekommen bin. Die Charaktere sind absolut glaubwürdig, die Szenerie so gut beschrieben, dass man sich fast in Dänemark wähnt. Auch die Zusammenhänge mit Hans Christian Andersen und seinem Märchen der kleinen Meerjungfrau ist so gut gemacht, dass man es wohl genauso gut für einen historischen Roman mit Bezug in die Gegenwart halten könnte.

Ein tolles und erfrischendes, fantasievolles aber auch etwas gruseliges Märchen für jung und alt.

Von: TheUjulala Datum: 21.02.2017

www.theujulala.de

Meine Tochter (11 Jahre) hat dieses Buch vom Nikolaus geschenkt bekommen. Sie hat das erste Drittel gelesen, aber es war ihr zu gruselig. Sie bat mich deswegen das Buch zu lesen, ob es so gruselig bleibt.

Das Cover:

Das Besondere an dem Cover ist, dass jede Schuppe mit einem silbernen Klecks versehen ist. Wenn man mit den Finger darüber fährt, fühlt sich das Cover tatsächlich wie eine Schuppenhaut an. Das finde ich sehr spannend und sehr gelungen.

Die Handlung:

Jolanda Schmitt ist ein normales Mädchen, das aber zu ihrer Mutter ein etwas gespanntes Verhältnis hat. Die melancholisch wirkende Mutter Inga hat ihre Tochter immer sehr überbehütet. Jo liebt alles, was mit Wasser zu tun hat, die Mutter verbietet ihr aber jeglichen Kontakt. Eines Tages erhält die Familie einen komischen Anruf aus Dänemark und erfährt, dass eine Tante der Mutter gestorben ist, von der sie nun ein Häuschen am Meer geerbt hat. Jo merkt, dass die Mutter einige Geheimnisse vor ihr und ihrem Vater verbirgt und wird immer skeptischer. In Dänemark, als sie das Erbe antreten wollen, tauchen immer mehr Geheimnisse auf, die Mutter wird immer hysterischer und das geerbte Haus verbirgt einige mysteriöse Dinge. Mutter und Tochter geraten immer mehr aneinander und die rätselhafte Bente, die plötzlich als alte Freundin von der verstorbenen Tante Mette auftaucht, stachelt die Situation mit Gruselgeschichten über böse Nixen und kindermordenden Ungeheuern weiter an. Zusammen mit ihrer besten Freundin Tanja in Deutschland, ihrer neuen Freundin Julie und ihrem Bruder Mads gehen die Vier dem Geheimnis auf die Spur, werden aber in immer mehr spannende und vor allem auch gruselige Geheimnisse gezogen.

Meine Meinung:

Ich kann die Meinung meiner Tochter bestätigen. Die Geschichte wird ziemlich rasch spannend und der Gruselfaktor hält sich auch bis zum Schluss, unterstützt durch die sehr gute bildliche Darstellung. Der Handlungsaufbau und Spannungsbogen ist sehr schön aufgebaut und ausgefeilt. Es ist auch lange Zeit nicht klar, wer Freund und wer Feind ist, was mir gut gefällt. Es gibt ein paar überraschende Wendungen, aber alle Fragen werden am Schluss geklärt. Der Showdown ist aufregend und ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen.

Nina Blazon hat einen sehr schönen und passenden Schreibstil. Ich konnte mich gut in Jo hineinversetzen. Die Szenerien sind gut beschrieben und ich konnte mir alles bildlich vorstellen. Dabei verliert sich die Autorin aber nicht in Details, so dass es wirklich flüssig zu lesen ist.

Jo ist in der Geschichte 11 Jahre, ich finde aber, dass sie etwas älter wirkt. In Dänemark lernt Jo die gleichaltrige Julie und ihren 16 jährigen Bruder Mads kennen. Julie ist so ganz anders als Jo und Tanja, trägt sehr gerne rosa, liebt aber Vampirgeschichten. Ganz im Gegensatz zu ihrem großen Bruder, der anscheinend was verbirgt und der sich mit pubertären Aktionen viel Ärger mit seinem Vater einhandelt. Die ziemlich hysterische Mutter verbietet Jo jeglichen Kontakt mit dem Meer, welches in ihr aber ungeahnte heimelige Gefühle hervorruft. Bei der Mutter kommen immer mehr Geheimnisse ans Tageslicht, bis es sogar zum Familienkrach kommt. Den Gegenpol in Jos Leben bildet ihr Vater, der ihr augenzwinkernd ein paar von der Mutter verbotene Handlungen erlaubt.

Nicht nur die drei jungen Protagonisten, sondern auch die Mutter und der Vater entwicklen sich in der Geschichte weiter. Jo wächst an der Herausforderung und lernt die tiefen Geheimnisse ihrer Familie kennen, aber auch verstehen, warum ihre Mutter sich all die Jahre sich so verbittert gezeigt hat.

Es ist eine wunderschöne Idee, das Märchen „Die kleine Meerjungfrau“ von Hans Christian Andersen als Grundlage für diesen Roman zu verwenden und in die heutige Zeit zu transferieren. Ein tolles und erfrischendes, fantasievolles aber auch etwas gruseliges Märchen für jung und alt.

Ich würde das Buch nicht als Kinderbuch einordnen, sondern eher als Jugend-Fantasy auch für ältere Leser*innen. Bei meiner Tochter bin ich nicht sicher, ob ich es ihr weiter empfehlen kann, da sie etwas empfindlich ist.

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