Little Sister - Kannst du ihr vergeben?

Roman

(3)
Taschenbuch
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Du hast deiner Schwester vertraut? Das hättest du nicht tun sollen …

Sechzehn Jahre lang haben sich die Schwestern Jessica und Emily nicht gesehen. Jessica verließ nach einem tragischen Ereignis in ihrer Jugend das Elternhaus und brach den Kontakt ab. Erst auf der Beerdigung ihrer Mutter sehen sie sich wieder und nähern sich erneut an. Die Vergangenheit scheint vergessen, und Emily lädt Jessica ein, in ihrem Haus bei ihrer Familie zu wohnen. Doch als Emilys kleine Tochter Daisy verschwindet, während Jessica auf sie aufpassen sollte, brechen alte Wunden auf, und das schöne Leben, das Emily so sorgsam aufgebaut hat, gerät aus den Fugen …


DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Originaltitel: Little Sister
Originalverlag: Trapeze, London 2017
Taschenbuch, Klappenbroschur, 416 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-7341-0570-8
Erschienen am  18. Februar 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Little Sister - Kannst du ihr vergeben?

Von: sk

25.03.2019

Klappentext (übernommen): Du hast deiner Schwester vertraut? Das hättest du nicht tun sollen … Sechzehn Jahre lang haben sich die Schwestern Jessica und Emily nicht gesehen. Jessica verließ nach einem tragischen Ereignis in ihrer Jugend das Elternhaus und brach den Kontakt ab. Erst auf der Beerdigung ihrer Mutter sehen sie sich wieder und nähern sich erneut an. Die Vergangenheit scheint vergessen, und Emily lädt Jessica ein, in ihrem Haus bei ihrer Familie zu wohnen. Doch als Emilys kleine Tochter Daisy verschwindet, während Jessica auf sie aufpassen sollte, brechen alte Wunden auf, und das schöne Leben, das Emily so sorgsam aufgebaut hat, gerät aus den Fugen … Meine Bewertung: Zum Cover: Das Cover passt perfekt zum Inhalt dieses Romanes! Zu sehen sind zwei Frauen, die dem Betrachter den Rücken zugedreht und selbst zueinander eine Distanz aufgebaut haben. Zum Inhalt: In diesem Roman geht es um die komplizierteste aller menschlichen Beziehungen, die unter Familienmitgliedern. Zwei Schwestern, die unterschiedlicher nicht sein können und sich 16 Jahre aus den Augen verloren haben. Emily ist die ältere und dominate Schwester, während ihre ein Jahr jüngere Schwester Jess die Liebere der Beiden ist. Ein Vorfall in ihrer Jugend führte dazu, dass Jess ihre Familie hinter sich gelassen hatte und den Kontakt zu ihrer kleineren Schwester schleifen ließ. Doch 16 Jahre später sind beide wieder vereint und Jess lebt sogar bei Emily und ihrem Lebenspartner James. Während Jessica auf die gemeinsame Tochter ihrer Schwester und deren Lebenspartner aufpassen sollte, gerät das schöne Leben, das Emily sorgsam aufgebaut hat, aus den Fugen, denn Tochter Daisy verschwindet.."Little Sister - Kannst du ihr vergeben?" thematisiert vor allem die toxische Beziehung zwischen den beiden Geschwistern sowie Geheimnisse, Lügen, Verlust und Vertrauen. Zum Schreibstil: Der Schreibstil der Autorin Isabel Ashdown ist flüssig und leicht. Mir gefällt es, dass vor allem kurze Sätze vorhanden sind sowie Dialoge meistens kursiv kenntlich gemacht wurden, die definitiv für einen guten Leseverlauf sorgen. Zusätzlich wurde dieser auch durch das Vorhandensein von Absätzen ermöglicht, dennoch hätte ich mir an einigen Stellen doch mehrere kleinere Absätze gewünscht. An manchen Stellen nimmt das Tempo jedoch ab. Die erste Hälfte des Buches wird abwechselnd aus der Sicht von Emily und Jessica erzählt. Wobei die Kapitel von Jessica in der Ich-Form und die von Emily seltsamerweiser in einer dritten Person geschrieben wurde. In der zweiten Hälfte kommt eine weitere Person als Erzähler hinzu. Allerdings unterscheidet sich keine der Personen im Stil voneinander. Dieses Buch ist in insgesamt einen Prolog, 42. Kapitel und einem Epilog unterteilt. Mein Fazit: Ein Roman, der einen vieles überdenken lässt. Im Verlauf der Handlung überschatten sich immer wieder die Ereignisse aufs neue und es werden auch viele Geheimnisse gelüftet. Insgesamt gibt es von mir 4 von 5 Sterne! Danke an das Bloggerportal und dem Blanvalet - Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares!

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Lügen und Geheimnisse

Von: Lavender

28.02.2019

Wieder mal ein Buch, das die komplizierteste alles menschlichen Beziehungen behandelt: die unter Familienmitgliedern. Hier geht es um zwei Schwester. Emily ist die ältere und dominantere. Jess, gerade mal ein Jahr jünger, ist die liebere und nettere Version von Emily. Sie betet ihre große Schwester geradezu an, während Emilys Gefühle eher an Hassliebe grenzen. Ein Vorfall in ihrer Jugend führte dazu, das Jess die Familie verließ und auch der Kontakt zu Emily einschlief. 16 Jahre haben sie sich nicht gesehen und gesprochen. Doch nun sind sie wieder vereint. Jess lebt derzeit bei Emily und ihrem Lebenspartner James und dessen Tochter aus erster Ehe. Dann verschwindet Emilys und James‘ gemeinsames Kind Daisy während Emily und James auf einer Party sind und ihr Baby in Jess‘ Obhut überlassen haben. Und damit beginnt der Niedergang von Emilys Familie. Die Handlung klingt vom Klappentext her spannend und das Thema, die toxische Beziehung zweier Schwestern, ist auch immer interessant. Jeder in diesem Buch hat Geheimnisse und wenig Probleme, zu lügen was das Zeug hält. Das macht keine einzige Figur in diesem Buch sympathisch. Vor allem Emily wird im Laufe des Buches immer abstoßender. Die Autorin hat einige Überraschungen eingebaut, nach und nach wird ein Geheimnis nach dem anderen aufgedeckt. Manches ist überraschend, manches erschreckend und manches kann man als geübter Thrillerleser auch kommen sehen. Das Buch lässt sich relativ gut und flüssig lesen, allerdings ist es stellenweise etwas langatmig. Man sollte also keinen Pageturner erwarten. Mir persönlich hat der etwas eigenwillige Schreibstil etwas Probleme gemacht. Ich empfand ihn als distanziert und teilweise auch sprunghaft. Er hatte so wenig von einer angenehmen Erzählform. Die erste Hälfte des Buches wird abwechselnd aus der Sicht von Emily und Jess erzählt. Wobei Jess‘ Kapitel in der Ich-Form sind und Emilys seltsamerweise in der dritten Person. In der zweiten Hälfte kommt noch eine weitere Person als Erzähler dazu. Allerdings unterscheidet sich keine der Personen im Stil von einander. Ich musste öfter mal gucken, welcher Name über dem Kapitel stand. Das ich keine der Figuren mochte, ist für mich kein Problem. Die Story ist gut, ein klassischer Psychokrimi. Mir hat leider der Erzählstil der Autorin überhaupt nicht zugesagt. Es hat mich dadurch nicht gepackt und ich war froh, als ich das Buch beendet hatte. Aber das lag nicht an der Geschichte oder den unsympathischen Charakteren, sondern einfach daran, dass ich es nicht gut erzählt fand. Paradoxerweise habe ich das Buch aber zügig weggelesen. Ich befinde mich in einem merkwürdigen Zwiespalt mit meiner Bewertung. Ich würde der Story 4 Sterne geben, dem Schreibstil aber nur allerhöchstens aufgerundet 2 Sterne. Auf jeden Fall würde ich aber kein weiteres Buch der Autorin kaufen.

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Vita

Isabel Ashdown wurde in London geboren und wuchs an der Küste von Sussex auf. Ihr preisgekrönter Roman »Glasshopper« wurde zweimal zum besten Buch des Jahres gewählt. Sie schreibt inzwischen hauptberuflich und setzt sich ehrenamtlich für die gemeinnützige Organisation Pets as Therapy ein. Sie ist derzeit Royal Literary Fund Fellow an der Universität von Chichester.

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