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Locked In Thriller

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Taschenbuch, Klappenbroschur ISBN: 978-3-453-42237-7

DEMNÄCHST
Erscheint: 11.12.2017

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Alex Dale ist eine brillante Journalistin. Doch sie hat ein Alkoholproblem. Mehr als ein paar Stunden am Tag hält sie ohne Drink nicht aus, beruflich hangelt sie sich von einem Freelance-Job zum nächsten. Bei der Recherche für einen Artikel stößt sie auf den Fall von Amy Stevenson, die seit vielen Jahren im Koma liegt. Und plötzlich erwacht Alex’ untrüglicher journalistischer Spürsinn wieder. Sie ahnt, dass Amy ein Geheimnis hat. Aber wer soll einer Alkoholikerin schon glauben?

Holly Seddon (Autorin)

Holly Seddon wuchs im Südwesten Englands auf und lebt mittlerweile mit ihrem Mann und ihren vier Kindern in Amsterdam. Sie arbeitete fünfzehn Jahre lang in verschiedenen Nachrichtenredaktionen. Als freie Journalistin schreibt sie für Magazine, Tageszeitungen und Onlinemedien.

ERSTMALS IM TASCHENBUCH

Aus dem Englischen von Astrid Finke
Originaltitel: Try not to breathe
Originalverlag: Heyne

Taschenbuch, Klappenbroschur, ca. 432 Seiten, 11,8 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-453-42237-7

€ 9,99 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne

DEMNÄCHST
Erscheint: 11.12.2017

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Paperback)

Weder Krimi noch Thriller

Von: Das Bücherregaö Datum: 11.01.2017

dasbuecherregal.de/

Eine Geschichte über eines der furchtbarsten Verbrechen, dass eine Journalistin mithilfe einer Koma-Patientin zu lösen versucht.
Alex ist eine hervorragende Journalistin, oder besser gesagt war, denn der Alkohol hat ihr nach und nach die Kontrolle über ihr Leben entrissen und es zerstört.
Durch Zufall trifft sie auf die Komapatientin Amy, die vor Jahren verschwand und bei ihrem Wiederauftauchen ins Koma gefallen ist. Doch sie liegt im Wachkoma und kann so nach und nach Alex dabei helfen, ihre Geschichte aufzudecken.
Mit von der Partie ist zudem Jacob, der einzige, der Amy noch besucht und mehr über sie zu wissen scheint als jeder andere. Allerdings weigert er sich, Alex bei ihrer Recherche zu helfen.
Die Geschichte erzählt von Vertrauensmissbrauch, Jugend und vom Erwachsenwerden, Loslassen und den gestörten Gelüsten der Menschen.

Mehr als in dem kurzen Absatz möchte ich gar nicht über die Handlung verraten, da ich sonst nur Geheimnisse preisgeben würde, die jeder Leser selber lesend erfahren und lösen muss.
Doch ich kann verraten, dass Locked In aus Amys Perspektive aus dem Jahre 1995 und Alex' Perspektive aus dem Jahr 2010 geschrieben wurde. Wobei man Amys Jugendzeit auch durch einige charakteristische Merkmale dieser Zeit hätte erraten können, während man aus Alex' Zeit wenig mitbekommt.
Die beiden sind sehr unterschiedliche Persönlichkeiten mit komplett anderen Leben, doch ihnen beiden ist gemein, dass sie die Kontrolle über ihr Leben verloren haben und es ein mehr als mühsamer Weg ist, diese zurück zu erlangen. Selbiges gilt für Jacob, der einfach nicht die Fesseln der Vergangenheit abschütteln kann, die ihn immer wieder zurück zu Amy treiben und drohen, seine Ehe zu zerstören.
Mir hat es sehr gut gefallen, dass der Leser auch Amys Sicht der Dinge erfahren konnte, ohne dass so viel verraten worden wäre, dass Alex' Teil die Spannung genommen worden wäre, sondern ganz im Gegenteil. Durch den gewählten Zeitpunkt zu dem Amys Perspektive angesetzt ist, wird der Leser nur noch neugieriger und auf weitere, verwirrende und meist falsche Fährten gelockt.
Die Alkoholprobleme von Alex treten während der Geschichte zwar eher in den Hintergrund, geben dem Ganzen aber diesen für die aktuellen Bücher typischen „menschlichen Touch“. Die Figuren werden zu mehr als „der ermittelnden Journalistin“ oder „dem Typen mit den Vergangenheitsbewältigungsproblemen“, sondern zu plastischen Menschen, die ein vollständiges Leben haben.
Weniger gut gefiel mir der Mangel an unterschiedlichem Stil für die verschiedenen Charaktere. Zwischen Amy und Alex gibt es zwar sprachlich durchaus Unterschiede, zu den anderen Erwachsenen in Alex' Umgebung jedoch weniger, was zu geringerer Differenzierung der Persönlichkeiten führte.
Mein Fazit: Locked In ist ein relativ spannender Roman, der viele schwierige Themen anspricht, ohne sie dabei übermäßig zu verdramatisieren. Wer etwas krimi-/ thrillerartiges sucht, was aber weder ein ausgesprochener Krimi noch ein Thriller ist, wird mit Locked In gut beraten sein.

Ein Buch mit sehr authentischen Charakteren

Von: Magische Momente in der kleinen Bücherwelt Datum: 21.08.2016

annaskleinebuecherwelt.blogspot.de/

Das Cover und der Klappentext
Das Cover ist wirklich ein Hingucker. Zwar ist es nur dunkelblau und schwarz, aber es glänzt sehr schön, was dem Buch ein besonderes Aussehen verleiht. Leider ist es dadurch aber auch sehr anfällig. Fingerabdrücke sieht man sehr schnell. Der Klappentext ist sehr kurz und verrät nur etwas über Alex, eine der Protagonistinnen. Zwar finde ich ihn gut, aber ein paar mehr Worte hätte ich hier wünschenswert gefunden.

Der Schreibstil
Der Schreibstil ist schwer zu bewerten, da das Buch aus dem Englischen übersetzt wurde. An sich finde ich ihn gut, an manchen Stellen fand ich die Übersetzung ein wenig komisch, wie z.B. das oben genannte Wort Mädchenrippen. Jedoch war er sonst gut zu verstehen und ich konnte mich sehr gut in die Geschichte hineinversetzen, was für einen sehr bildlichen Schreibstil steht.

Die Charaktere
Neben der im Klappentext genannten Alex, die hier schon gut beschrieben wurde, dreht sich die Geschichte natürlich um Amy, deren Gedanken immer wieder beschrieben werden. Amy liegt, nachdem sie zusammengeschlagen wurde, im Wachkoma, bekommt aber viel von ihrer Außenwelt mit. Ihr Freund Jacob besucht sie auch nach 15 Jahre noch im Krankenhaus. Auch Jacob begleitet der Leser immer wieder durch sein Leben, dass aus Höhen und Tiefen besteht. Richtig abgeschlossen mit seiner Vergangenheit hat er leider nicht. Die Charaktere waren sehr Interessant, da sie authentisch gewirkt haben und jeder sein Päckchen mit sich zu tragen hat. Hier findet man keine perfekten Menschen, sondern Menschen, die im wahren Leben so existieren könnten.

Der Einstieg in das Buch
Das erste Kapitel startet mit der Vergangenheit von Amy. Man lernt das junge Mädchen kennen und kann schon erahnen, was auf einen zu kommt. Der Einstieg hat mir gut gefallen, da man hier nicht Mitten ins Geschehen geworfen wurde. Wer ihr allerdings das Grauenvolle angetan hat, bleibt offen und wird erst im Verlauf deutlich.

Die Spannung, Handlung und Idee
Die Spannung blieb mittelmäßig. Es gab Stellen, bei denen ich mir etwas mehr Spannung gewünscht hätte. Das Buch wird in den Bereich des Thrillers & Krimi eingeordnet. Für einen Thriller fehlt mir doch sehr viel, viel eher würde ich es dann als Krimi einordnen, obwohl ich mir da auch nicht so sicher bin. Man sollte hier nicht erwarten, viel Action zu bekommen. Vielmehr begleitet man die Arbeit von Alex, um den Fall von Amy aufzuklären. Die Idee finde ich gut und interessant. Gerade auch, dass Wachkomapatienten mehr mitbekommen, als man üblich denkt. Auch wenn die Spannung, wie bereits  erwähnt, eher mittelmäßig einzustufen ist, habe ich das Buch doch gerne gelesen, da es mich immer wieder überraschen konnte. Bis auf die letzten Seiten, wusste ich nicht, wer der Täter war, denn die Autorin hat es so geschickt verpackt, dass ich immer wieder auf die falsche Fährte gelockt wurde.

Das Ende
Das Ende hat mich doch überrascht. Auch wenn ich eine Vermutung hatte, hat die Autorin meine Idee noch einmal komplett über Bord geworfen. Es hat mir sehr gut gefallen und mich noch einmal begeistert.

Mein Fazit
Zwar kein actionreiches Buch, aber sehr gut und auch spannend zum Lesen. Wer auf Bücher steht, bei denen man mit rätseln kann und gerne interessante Charaktere begleitet, sollte das Buch unbedingt lesen.

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Paperback)

Von: Nicole Pienkoß aus Potsdam Datum: 13.05.2016

Buchhandlung: Bornstedts kleine Bücherstube

Ein besonderer Psychothriller, der im wahrsten Sinne des Wortes viel Kopfkino mit sich bringt. Eigentlich laufen zwei Stories parallel - die Geschichte der jungen Komapatientin, die sich peu à peu vor dem Leser entwickelt und die Geschichte der alkoholabhängigen Journalistin, die sich mit der Entwicklung der Geschichte aus der Vergangenheit selber immer mehr entwickelt und ihrer Vergangenheit ein bisschen entfliehen kann. Angenehm Psycho, ohne zu viel Schrägheit und Gewalt. Glaubhafte Personen und immer die Überlegung, ob die zarten Signale der Komapatientin nur Einbildung oder vielleicht doch wahr sind. Am Ende eine schlüssige Auflösung und ein guter Umgang mit der Patientin. Kleiner Minuspunkt - hier und da wiederholen sich die Szenen dann doch und Ähnlichkeiten in Ablauf und Sprache wirken manchmal etwas ermüdend. Sonst super.

Fesselnd!

Von: Lucy Sommer aus Bebra Datum: 18.03.2016

Buchhandlung: Hoehlsche Buchhandlung

Lange habe ich kein Buch mehr gelesen, das mich so sehr gepackt hat, wie dieses. Es kommt schnell zum Punkt, die Handlung ist realistisch und vor allem finde ich das Alkoholproblem der Protagonistin gut dargestellt. Daumen hoch für dieses Buch. Rasantes Ende, aber unerwartet.

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