Löwenzahnkind

Thriller – Der internationale Bestseller aus Schweden

Taschenbuch
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Charlie Lager ist Stockholms beste Ermittlerin – doch sie hat Leichen im Keller ...

Gullspång, eine Kleinstadt in Westschweden. Als in einer heißen Sommernacht die siebzehnjährige Annabelle spurlos verschwindet, ist schnell klar, dass Verstärkung angefordert werden muss. Mit Charlie Lager schickt die Stockholmer Polizei ihre fähigste Ermittlerin – doch was die Kollegen nicht wissen dürfen: Die brillante Kommissarin ist selbst in Gullspång aufgewachsen. Und je tiefer Charlie nach der Wahrheit hinter Annabelles Verschwinden gräbt, desto mehr droht das Netz aus Lügen zu reißen, das sie um ihre eigene dunkle Vergangenheit gesponnen hat. Doch die Zeit drängt – sie muss Annabelle finden, bevor es für sie beide zu spät ist …

»Am Himmel der Krimis gibt es einen neuen Stern. Das Debüt von Lina Bengtsdotter vereint alle Zutaten eines perfekten Schwedenkrimis.«

Kölner Express

ERSTMALS IM TASCHENBUCH
Aus dem Schwedischen von Sabine Thiele
Originaltitel: Annabelle
Originalverlag: Bokförlaget Forum, Stockholm 2017
Taschenbuch, Broschur, 448 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-328-10597-8
Erschienen am  11. Mai 2020
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Dieses Buch spielt in: Gullspang, Schweden

Die Charlie-Lager-Serie

Leserstimmen

Ein Mädchen verschwindet und plötzlich holt sich die Vergangenheit ihr Recht.

Von: ulrike rabe

03.08.2020

Es ist Sommer in Gullspång, einer kleinen trostlose Stadt im Westen Schwedens. Eines Nachts kehrt die 17-jährige Annabelle Roos nicht von einer Party nach Hause. Die örtliche Polizei ist mit den Ermittlungen überfordert und fordert Unterstützung aus der Hauptstadt an. So beginnen Charlie Lager und ihr Kollege Anders Bratt zu ermitteln. Es ist für Charlie eine Reise in die Vergangenheit, denn sie ist in Gullspång groß geworden. Ihr sorgsam aufgebautes Geheimnis um ihre Herkunft beginnt in sich zusammen zufallen. Denn ihre eigene Familiengeschichte schient untrennbar mit Annabelles Schicksal verbunden zu sein. Lina Bengtsdotter hat mit ihrem Debütbuch „Löwenzahnkind“ einen recht typisch skandinavischen Kriminalroman geschrieben. Es ist ein Krimi von der eher ruhigeren Sorte. Auch wenn es in den hellen schwedischen Sommernächten spielt, in denen es nie richtig dunkel wird, hat das Buch einen finsteren, schwermütigen Tenor. In Gullspång gibt es wenig Perspektiven für junge Menschen. Der Treffpunkt der Jugendlichen ist ein völlig heruntergekommenes Haus. Auch sonst bietet der Ort wenig Erfreuliches. Nach gut 20 Jahren muss also Charlie Lager wieder zurück in ihre Heimatstadt, der sie nach dem Tod ihrer Mutter den Rücken gekehrt hat. Charlie hatte eine problematische Kindheit, die sie bis heute nicht wirklich verarbeitet hat. „Eine echte Erfolgsgeschichte, hatte es eine Mitarbeiterin des Jugendamtes in Gullspång formuliert… Ein Löwenzahnkind, das es allen Widrigkeiten zum Trotz zu etwas gebracht hatte.“ Nun trinkt Charlie zu viel, geht wahllos Männerbekanntschaften ein, ist von Tabletten abhängig. Nur sehr mühsam kann sie ihren beruflichen Alltag bewältigen, muss sich darüber hinaus in der von Männern dominierten Polizeiwelt behaupten. Mit dem Verschwinden von Annabelle Roos wird sie wieder in die Ödnis ihrer Kindheit katapultiert. Es ist echte Sorge um das Mädchen, die Charlie antreibt. „Wer bist du, Annabelle? Wer bist du, und wohin bist du gegangen?“ Je näher Charlie den Antworten auf diese Fragen kommt, umso tiefer findet sie sich in ihrer eigenen Vergangenheitsbewältigung. „Es ist vielleicht nicht verwunderlich, dachte Charlie, dass so viele Menschen Zufall und Schicksal verwechseln.“ Ein Mädchen verschwindet und plötzlich holt sich die Vergangenheit ihr Recht. Dieser Kriminalroman wartet nicht mit grausigen Bluttaten auf sondern zeigt ein vielschichtiges Bild einer Gesellschaft ohne Erfolgsaussichten, einer Welt geprägt durch Gewalt, Drogen, Alkohol. Eigentlich ist es eine sehr traurige und schwermütige Geschichte, die uns Lina Bengtsdotter hier erzählt.

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Spannender Thriller um ein verschwundenes Mädchen in einer Kleinstadt, in der jeder jeden kennt - Gewalt, Misstrauen, Erpressung und Drogen sind keine Fremdwörter

Von: schnäppchenjägerin

04.07.2020

Charline "Charlie" Lager ist Kommissarin bei der Stockholmer Polizei, muss aber zur Lösung eines Falles zusammen mit ihrem Kollegen Anders zurück in ihre Heimat nach Gullspång, wo sie 20 Jahre nicht mehr war. Vermisst wird die 17-jährige Annabelle Roos, die nach einer Party im Dorfladen nicht nach Hause gekommen war. Um Annabelle ranken sich verschiedene Gerüchte. So soll sie Alkohol und Drogen nicht abgeneigt sein und eine Affäre mit einem älteren Mann gehabt haben. Die Befragungen der Eltern und von Zeugen, die sie zuletzt gesehen haben, ergeben keine weitergehenden Hinweise. In der Kleinstadt kennt jeder jeden, weshalb die gegenseitigen Alibis nicht unbedingt glaubwürdig sind. Zudem haben die Jugendlichen aufgrund von Alkohol und Drogen massive Erinnerungslücken an den Abend von Annabelles Verschwinden. Nicht nur die Unzugänglichkeit der Bewohner von Gullspång, auch Erinnerungen an ihre eigene Vergangenheit, an ihre Kindheit und verstorbene Mutter belasten die psychisch labile Charlie. Der Roman handelt auf drei Zeitebenen - die Ereignisse nach dem Verschwinden von Annabelle, Ereignisse von "jenem Abend" und von einer Tat in der Vergangenheit, die fast vierzig Jahre zurückliegt. Im Vordergrund steht jedoch die Kommissarin Charlie Lager als Person sowie die Ermittlungen im Zusammenhang mit der Suche nach Annabelle. Die beiden weiteren Erzählebenen sind jeweils auf kurze Ausschnitte begrenzt, wobei sich die einzelnen kurzen Kapitel dynamisch abwechseln. Charlie Lager ist keine Vorzeige-Kommissarin, sondern hat mit massiven persönlichen Problemen zu kämpfen, die sogar zu einer Suspendierung während der Ermittlungen führen. Ihr Charakter ist jedoch kein kaputter stereotyper Kommissar, sondern durchaus glaubwürdig, wenn man bedenkt, welche Kindheit sie geprägt hat, was im Verlauf ihre Aufenthalts in Gullspång peu à peu aufgedeckt wird. Der Thriller ist spannend konstruiert, da die Ereignisse von "jenem Abend" nicht zu viel verraten und die Erkenntnisse aus den Ermittlungen nicht vorweg nehmen. Darüber hinaus wird die Spannung noch durch den verstörenden Erzählstrang der Vergangenheit befeuert, den man lange nicht in die Ereignisse der Gegenwart einordnen kann und wie dieser mit Charlie oder aber dem Verschwinden von Annabelle in einem Zusammenhang stehen könnte. Zudem überzeugt die bildhafte Beschreibung des Schauplatzes Gullspång, in welchem schon die Jugendlichen inspiriert von ihren Eltern Alkohol und Drogen ganz selbstverständlich konsumieren und Gewalt, Misstrauen und Erpressung keine Fremdwörter sind. "Löwenkind" ist ein beeindruckendes Debüt und sehr spannender Auftakt der Reihe um die Ermittlerin Charlie Lager, das mit großer Neugier den zweiten Band erwarten lässt.

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Vita

Lina Bengtsdotter wuchs in der schwedischen Kleinstadt Gullspång auf, die sie zum Setting ihrer Thriller-Serie um die Ermittlerin Charlie Lager machte. »Löwenzahnkind«, der erste Teil der Reihe, wurde zu einem Sensationserfolg: Es war das bestverkaufte Debüt des Jahres in Schweden und stürmte in Deutschland sofort die Bestsellerliste. Für alle Fans von Charlie Lager geht es in »Hagebuttenblut« mit der brillanten Ermittlerin weiter. Lina Bengtsdotter lebt in Stockholm.

Zur AUTORENSEITE

Videos

Pressestimmen

»Lina Bengtsdotter vermengt geschickt verschiedene Erzählstränge, die in einem verblüffenden Finish zusammenlaufen. Diese vielschichtige, interessante Heldin macht Lust auf mehr.«

stern

»Unglaublich spannend und unheimlich gut geschrieben!«

Radio Salü »Die Martina Straten Show« (29. August 2020)

»Ein Weltbestseller!«

Sunday Times

»Erstklassig!«

CRIME TIME

»Spannender Thriller nicht nur für Schwedenkrimi-Fans. Ein äußerst vielschichtiger Roman, bei dem die Spannung konstant hoch bleibt.«

hr2 »Büchertipp«

»Spannung pur.«

Freizeit illustrierte

»Lina Bengstdotter macht mit ›Löwenzahnkind‹ Appetit auf mehr. Wer außergewöhnliche Ermittler und psychologische Ränkespielchen liebt, wird das Buch kaum aus der Hand legen können.«

Ruhr Nachrichten (19. Juni 2019)

»Eine rasante Story voller unvorhergesehener, schockierender Wendungen – Schweden hat eine neue Krimisensation!«

Dagbladet

»Ein brillanter Krimi mit einer Kommissarin der Extraklasse – unvergesslich wie eine schwedische Mittsommernacht.«

Dagens Nyheter

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