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Macht und Missbrauch Von Strauß bis Seehofer. Ein Insider packt aus

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Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-453-60168-0

Erschienen: 13.09.2010
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Der Bestseller über Amigos und Affären der Politik

Als oberster Steuerfahnder bekam Wilhelm Schlötterer – wegen seiner Unbestechlichkeit von der Strauß-Clique schikaniert und verfolgt – hautnah das mit, was vertuscht werden sollte. Jetzt rechnet er mit Strauß und seinen Nachfolgern gnadenlos ab und deckt die Machenschaften der bayerischen Politik auf. Ein Blick hinter die Kulissen der Macht, der längst fällig war.

Wilhelm Schlötterer (Autor)

Wilhelm Schlötterer, geboren 1939 in Regensburg, trat nach der Promotion zum Dr. jur. 1968 in die bayerische Finanzverwaltung ein. Von 1973 bis 1975 war er Vertreter des bayerischen Finanzministeriums an der Landesvertretung in Bonn. Anschließend leitete er im Finanzministerium in München das Referat für Steuerfahndung, Steuerstrafrecht, Steuererlass, Abgabenordnung und Außensteuerrecht und danach weitere Referate. Wilhelm Schlötterer ist inzwischen pensioniert. Er ist seit über 38 Jahren CSU-Mitglied und lebt mit seiner Frau bei München. 2009 erschien sein Bestseller Macht und Missbrauch.

Originaltitel: Macht und Missbrauch
Originalverlag: Fackelträger

Taschenbuch, Broschur, 464 Seiten, 11,8 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-453-60168-0

€ 9,99 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne

Erschienen: 13.09.2010

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"Lehrbuch" der zeitgenössischen Politik- und Rechtskultur

Von: Christian Amann aus München Datum: 08.11.2016

Mit schonungsloser Offenheit kredenzt der Autor vor allem dem unbefangenen Leser, dass er, nach der Lektüre des Buches, gegenüber Politikern aber auch so manchem Richter oder Staatsanwalt nie wieder unbefangen sein kann. Der Grund: Obwohl es sicher auch Politiker und vor allem Beamte gibt, die gewissenhaft, dem Gemeinwohl dienend handeln und arbeiten möchten, bleibt der bittere Nachgeschmack, dass gerade die erst genannte Kaste die ungenügend manifestierte Gewaltenteilung dazu nutzt, Macht durch Weisungsbefugnis insofern zu missbrauchen, indem sie diese duodezfürstlich interpretiert. Wer als Politiker an diesen Punkt gelangt ist und zur Exekution schreitet, beweist, dass er es nicht nur akzeptiert, der Korruption und Steuerhinterziehung höchstmöglichen Vorschub zu gewährleisten, sondern eben auch sich komplett vom Bürgerwillen und -auftrag zum Vorteil des eigenen Wohles abzuwenden. Sämtlich geleistete Amtseide regierender Personen werden damit zur Makulatur. Gleichwohl wird durch Schlötterers unterhaltsam formulierten Tatsachenberichten, mit hohem kriminellen Hintergrund und staatsanwaltlich verwertbaren (wenn nur Gerechtigkeit gewollt wäre) Beweisführungen jedem wahren Demokraten vor Augen geführt, dass die Abwehr von befohlenem Unrecht oberstes Gebot ist, um noch den Rest eines handlungsfähigen Rechtswesens zu erhalten.

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