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Mauerpost

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30 Jahre Mauerfall

Berlin, 1988: Julia ist fünfzehn Jahre alt und lebt im Osten der Stadt, direkt an der Mauer. Ihre Nachbarin „Oma Ursel“ vermittelt ihr eine Brieffreundschaft mit der dreizehnjährigen Ines aus Westberlin, Ursels Enkelin. Doch die Brieffreundschaft muss streng geheim bleiben: Julias Vater duldet keine Westkontakte und Ines‘ Mutter will nichts mehr zu tun haben mit dem Staat, aus dem sie einst floh. Brief für Brief kommen Ines und Julia einem großen Familiengeheimnis auf die Spur …

»Die Autorinnen arbeiten ein wichtiges Kapitel der deutschen Geschichte auf und vermitteln eindrücklich, welche Konsequenzen die Trennung Berlins für einander fremde Menschen sowie Freunde hatte.«

Kölner Stadt-Anzeiger - Magazin (01. März 2019)

ORIGINALAUSGABE
Taschenbuch, Broschur, 336 Seiten, 11,8 x 18,7 cm, 1 s/w Abbildung
ISBN: 978-3-570-31253-7
Erschienen am  11. Februar 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Unsere jüngere Geschichte erlebbar

Von: Ursula Crone-Münzebrock aus 49632 Essen

13.04.2019

Als Kind, das 1/2 Jahr nach dem Mauerbau in dem westlichen Teil von Berlin geboren ist,als waschechter Berliner, der bis zur Wiedervereinigung in Berlin lebte, ging mir dieses Buch sehr nah. Das Buch schildert wie eine Familie, deren Freunde und Nachbarn in Berlin sich unter dem DDR Regime verhielten, bzw. gezwungen wurden sich zu verhalten, was sie durchlitten oder auch gemeines anderen angetan haben. Die Geschichte wird aus allen Perspektiven beleuchtet, sie wird zu Ende erzählt. Die Zwänge und die Gefühle der einzelnen Protagonisten werden sehr einfühlsam und ehrlich dargestellt. Auch die größte Verräterin wird mit ihren negativen Beweggründen dargestellt ...Auch die Leiden und Folgen für die Opfer beschrieben. Im Anschluß gibt es Begriffdefinitionen und Datensammlungen, die in dieser Form einen hervorragenden Über- und Einblick geben. Um die Befindlichkeiten der Menschen, die in der ehemaligen DDR lebten und heute noch zwischen uns leben zu verstehen, um zu verstehen wie Unterdrückung, Spitzel, Machtapperate, Systeme funktionieren können, ist dieses Buch vortrefflich geeignet. Ich habe dieses Buch meiner Tochter zum Geburtstag geschenkt, weil ich der Meinung bin, daß die Filme ,Bücher und natürlich die Geschichten derer, die man persönlich kennt, uns allen diesen traurigen Teil unserer Vergangenheit angemessen nahebringt. Die Hoffnung,daß wir deshalb dazulernen, habe ich schon fast aufgegeben. Vielleicht ist das Buch eine Literaturempfehlung für Schulen wert, begleitend zum Geschichtsunterricht Ich hätte mir gewünscht, daß auf dem Buchdeckel noch in etwas soetwas steht wie hier: https://service.randomhouse.de/Presse/Taschenbuch/Mauerpost/pr536855.rhd

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Mauerpost

Von: Michaela

12.04.2019

Mich hat das Buch anhand des Titels und des Covers neugierig gemacht, daher wollte ich es sehr gerne lesen. Ich finde, dass das Cover sehr gut zu dem Thema des Buches passt. Dort sieht man Julia und Ines auf getrennten Bildern, die eine mitten in der Berliner Stadt und die andere auf dem Sofa sitzend einen Brief schreiben. Die Bilder werden getrennt durch die Berliner Mauer. Die Hauptcharakter, Julia und Ines waren mir sehr symphatisch. Ich fand es sehr schön, dass sie sich von anfang an so gut verstanden haben und auch etwa auf einer Wellenlänge waren, obwohl sie sich ja überhaupt nicht kannten. Der Schreibstil hat mir zwar relativ gut gefallen, jedoch hat es mich ein bisschen gestört, dass in den Briefen wörtliche Rede vorkam. Ich habe Briefe nie mit wörtlicher Rede geschrieben, ich habe die Situation mit meinen Worten einfach nur nacherzählt. Das war aber auch das einzige was mich gestört hat. Die Handlung der Geschichte hat mir wahnsinnig gut gefallen. Man lernt Julia und Ines schnell kennen und man erfährt während der Geschichte soo viel über die DDR-Zeiten und auch wie das mit der Berliner Mauer ablief. Das war wirklich interessant! Die Geschichte hatte auch eine gewisse Spannung, da die beiden ja versuchten etwas herauszufinden, das mit ihren Familien zu tun hatten. Und als sie es letztenendes herausfanden, war ich schon ziemlich schockiert, da ich mit so einem Ende niemals gerechnet habe. Aber mir hat das Ende gut gefallen und ich hoffe Julia und Ines haben sich dann tatsächlich persönlich sehen können. Vielen Dank an den cbt Verlag und an das Bloggerportal für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplares!

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Vita

Maike Dugaro (geboren 1977) ist Journalistin, Dozentin und Biographin. Sie war lange als Redakteurin bei GEO.de beschäftigt und schreibt heute freiberuflich Reisetexte und Biographien. Sie unterrichtet Journalismus an der Akademie für Publizistik in Hamburg.

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Anne-Ev Ustorf (geboren 1974) ist Journalistin, Dozentin und Sachbuchautorin. Seit 2003 ist sie als freiberufliche Journalistin mit den Schwerpunkten Psychologie und Bildung tätig. Sie unterrichtet Journalismus an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Hamburg.

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Events

08. Nov. 2019

Lesung im Rahmen der Baden-Württembergischen Kinder- und Jugendliteraturtage

10:00 Uhr | Aalen | Lesungen
Maike Dugaro, Anne-Ev Ustorf
Mauerpost

Pressestimmen

»Spannend, informativ und somit lesenswert!«

Eselsohr (01. März 2019)

»Die Autorinnen schaffen es in Mauerpost, dem Leser die Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen in der DDR so nahezubringen, dass es sich echt anfühlt.«

Mein Samstag (23. Februar 2019)

»Mauerpost greift ein dunkles Kapitel der DDR-Geschichte auf und ist zugleich eine fesselnde Geschichte von Freundschaft, Zusammenhalt und der Sehnsucht nach Freiheit.«

Taschenbuch Magazin (01. Januar 2019)

»Ein packendes und spannendes Buch, das mich einfach nicht loslässt und sehr zum Nachdenken angeregt hat.«

»Neben einem spannenden und zutiefst emotionalen Familiengeheimnis wartet das Buch mit sehr vielen geschichtlichen Aspekten auf.«

»Den Autorinnen gelingt ein hoch emotionales, fesselndes Werk, das noch einmal die Zerrissenheit der Menschen in der damaligen Zeit verdeutlicht.«