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Mauerpost

Ab 13 Jahren
Taschenbuch
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30 Jahre Mauerfall

Berlin, 1988: Julia ist fünfzehn Jahre alt und lebt im Osten der Stadt, direkt an der Mauer. Ihre Nachbarin „Oma Ursel“ vermittelt ihr eine Brieffreundschaft mit der dreizehnjährigen Ines aus Westberlin, Ursels Enkelin. Doch die Brieffreundschaft muss streng geheim bleiben: Julias Vater duldet keine Westkontakte und Ines‘ Mutter will nichts mehr zu tun haben mit dem Staat, aus dem sie einst floh. Brief für Brief kommen Ines und Julia einem großen Familiengeheimnis auf die Spur …

»Die Autorinnen arbeiten ein wichtiges Kapitel der deutschen Geschichte auf und vermitteln eindrücklich, welche Konsequenzen die Trennung Berlins für einander fremde Menschen sowie Freunde hatte.«

Kölner Stadt-Anzeiger - Magazin (01. März 2019)

ORIGINALAUSGABE
Taschenbuch, Broschur, 336 Seiten, 11,8 x 18,7 cm, 1 s/w Abbildung
ISBN: 978-3-570-31253-7
Erschienen am  11. Februar 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Berührendes Stück deutscher Geschichte

Von: Buchspinat

20.06.2019

Zum Inhalt: Berlin 1988: Juli ist fast sechzehn Jahre alt und lebt schon immer im ostdeutschen Teil der geteilten Stadt. Durch ihre ältere Nachbarin „Oma Ursel“ bekommt sie per Brieffreundschaft Kontakt zu der dreizehnjährigen Ines, die in Kreuzberg in Berlin lebt. Kein ungefährlicher Kontakt. Die Briefe zwischen den beiden Mädchen müssen heimlich über die Grenze gebracht werden. Ines war noch nie im Ostteil der Stadt, um ihre Oma zu besuchen. Ihre Mutter hat seinerzeit unerlaubt die DDR verlassen und hat sämtliche Kontakte in die DDR abgebrochen. Zwischen Ines und Julia wächst das Vertrauen und immer häufiger hinterfragt Julia das System. Auch Ines versucht, etwas über die damaligen Vorkommnisse um ihre Mutter herauszufinden und bald sind die Mädchen kurz davor, ein dramatisches Familiengeheimnis aufzudecken, nichtsahnend, dass sie sich und ihre Lieben damit in Gefahr bringen…. Meine Meinung: Als sich damals die Grenzen öffnete war ich gerade 10 Jahre alt und habe davon kaum etwas mitbekommen. Ich habe zwar früher ab und an eine entfernte Verwandte in der DDR besuchen dürfen und war als Kind immer wieder erstaunt, wie merkwürdig dort die Supermärkte bestückt waren, aber mehr hatte ich dann damit auch nicht zu tun. Und nun verbringe ich alle paar Wochen immer mal wieder Zeit in Berlin und fand das Buch unheimlich interessant, gerade, weil ich die Orte, an denen die Geschichte spielt, nun auch persönlich kenne – wenngleich auch erst 30 Jahre nach dem Mauerfall. Ines und Julia fand ich unheimlich mutig. Ich weiß nicht, ob ich den Mut der beiden Mädchen jemals aufgebracht hätte. Je weiter sie dem dramatischen Geheimnis auf die Spur kommen, desto mutiger werden die beiden. Das Buch „Mauerpost“ ist in Briefform geschrieben und beleuchtet die historischen Ereignisse und das Leben Ende der 80iger Jahre in beiden Teilen Berlins sehr detailliert. Die Geschichte ist sehr unterhaltsam geschrieben und zieht den Leser bereits nach ein paar Seiten in den Bann. Ich mag mir gar nicht vorstellen, wie grausam es in der damaligen Zeit gewesen sein muss. Seine Lieben nicht mehr sehen können, niemals frei entscheiden können, wo man sein möchte. Nicht einfach mal sagen dürfen, was man denkt. Immer Angst davor zu haben, denunziert zu werden. Niemandem wirklich trauen zu können. Die Erzählung wird am Ende ergänzt durch eine Stadtkarte, um sich die örtlichen Gegebenheiten von Ines und Julia leichter vorstellen können, ein ausführliches Glossar und eine sehr ausführliche Aufstellung der wichtigsten geschichtlichen Ereignisse der DDR bis zum Mauerfall. Mein Fazit: Ein wichtiges Stück Geschichte in einen fesselnden Briefwechsel verpackt. Lesenswert – nicht nur für junge Leser.

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Zwei Welten, in einer Stadt....

Von: Sarahs kleine Bücherwelt

19.06.2019

In „Mauerpost“ lernen wir Ines und Julia kennen. Sie beide wohnen in Berlin, aber können sich nicht besuchen oder sich auch nur sehen, denn sie trennt die Mauer. Die beiden haben eine Brieffreundschaft, die durch Ines Oma Ursel entstanden ist. Oma Ursel wohnt in der DDR, im gleichen Haus wie Julia und vermittelt den Kontakt. Sie selbst hat ihre Enkelin durch die Mauer noch nie gesehen, denn ihre Tochter ist damals in den Westen gegangen und hat jeglichen Kontakt zur DDR abgebrochen. Beide Mädchen finden es aufregend mit einander zu schreiben und merken schnell, wie unterschiedlich ihre Leben sind und das obwohl sie eigentlich in der gleichen Stadt leben. Zu Anfang schreiben sie über Schule, Freunde und Familie, doch dann stellt Julia´s beste Freundin einen Ausreiseantrag und alles wird irgendwie anders. Julia und Ines verstehen nicht, was daran so schlimm sein soll, lieber in den Westen zu gehen und nach und nach informieren sie sich. Sie bekommen mehr von der Politik mit und dann ist da noch die Vergangenheit von Ines Mutter... die Mädchen wollen herausfinden, was tatsächlich passiert ist und ahnen nicht, was passieren wird.... Dieses Buch hat mich wirklich beeindruckt. Eine Wendung mag zwar sehr eindeutig sein, aber dennoch hat das Buch mich vollkommen mitgerissen. Jeder von uns hatte das Thema DDR in der Schule, doch dieses Buch hätte ich liebend gern in der Schule gelesen, denn es bringt das Thema einem ganz anders Nahe und man muss öfter mal schlucken! Es ist kaum vorstellbar, dass eine Mauer in einer Stadt wirklich zwei unterschiedliche Welten und Lebensstile trennen kann. Am Ende des Buches gibt es sogar noch ein kleines Lexikon, welches gewisse Begriffe erklärt. So macht es das Buch noch verständlicher für Jugendliche und selbst mich. Alles, aus der Schulzeit, kann man sich ja nicht merken ;-) Also mein Fazit ist einfach nur „wow“. Es ist wirklich mal was anderes und bringt uns unsere deutsche Geschichte einfach etwas näher!

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Vita

Maike Dugaro (geboren 1977) ist Journalistin, Dozentin und Biographin. Sie war lange als Redakteurin bei GEO.de beschäftigt und schreibt heute freiberuflich Reisetexte und Biographien. Sie unterrichtet Journalismus an der Akademie für Publizistik in Hamburg.

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Anne-Ev Ustorf (geboren 1974) ist Journalistin, Dozentin und Sachbuchautorin. Seit 2003 ist sie als freiberufliche Journalistin mit den Schwerpunkten Psychologie und Bildung tätig. Sie unterrichtet Journalismus an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Hamburg.

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Events

15. Okt. 2019

Lesung mit der Autorin Maike Dugaro

10:30 Uhr | Wiesbaden | Lesungen
Maike Dugaro, Anne-Ev Ustorf
Mauerpost

07. Nov. 2019

Lesung mit den beiden Autorinnen Maike Dugaro und Anne-Ev Ustorf

Güglingen | Lesungen
Maike Dugaro, Anne-Ev Ustorf
Mauerpost

08. Nov. 2019

Lesung im Rahmen der Baden-Württembergischen Kinder- und Jugendliteraturtage

10:00 Uhr | Aalen | Lesungen
Maike Dugaro, Anne-Ev Ustorf
Mauerpost

Pressestimmen

»Spannend, informativ und somit lesenswert!«

Eselsohr (01. März 2019)

»Die Autorinnen schaffen es in Mauerpost, dem Leser die Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen in der DDR so nahezubringen, dass es sich echt anfühlt.«

Mein Samstag (23. Februar 2019)

»Das Buch beschönigt nicht, sondern erzählt auch vom Misstrauen [...]. Vor allem aber ist es eine richtig spannende Geschichte über Freundschaft und Familie.«

»Mauerpost greift ein dunkles Kapitel der DDR-Geschichte auf und ist zugleich eine fesselnde Geschichte von Freundschaft, Zusammenhalt und der Sehnsucht nach Freiheit.«

Taschenbuch Magazin (01. Januar 2019)

»Man (…) hofft und bangt mit den Mädchen, lernt nebenbei viel über ein Stück deutscher Geschichte zwischen 1988 und 1989.«

»Mich hat der Roman sehr berührt und ich glaube, für alle Geschichtslehrer, die mehr als trockenes Faktenwissen vermitteln wollen, ist das eine sehr gute Lektüre.«

»Ein packendes und spannendes Buch, das mich einfach nicht loslässt und sehr zum Nachdenken angeregt hat.«

»Neben einem spannenden und zutiefst emotionalen Familiengeheimnis wartet das Buch mit sehr vielen geschichtlichen Aspekten auf.«

»Den Autorinnen gelingt ein hoch emotionales, fesselndes Werk, das noch einmal die Zerrissenheit der Menschen in der damaligen Zeit verdeutlicht.«

»Eine wahnsinnig spannende Geschichte von zwei wunderbaren und mutigen Mädchen!«

»Wahnsinnig gut gemacht! Man kann es nicht mehr aus der Hand legen.«