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Mein Herz ist eine Insel Roman

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Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-7341-0591-3

DEMNÄCHST
Erscheint: 21.05.2018

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Eine kleine Insel an der Westküste Schottlands und ein Geheimnis, das alles verändert ...

Isla Grant ging es schon mal besser. Ohne Wohnung und ohne Job bleibt ihr keine andere Wahl, als nach Hause zurückzukehren, nach Bailevar, eine winzige Insel an der rauen Westküste Schottlands. Und das, obwohl sie kaum Kontakt zu ihrer Familie hat. Als sie auch noch ausgerechnet ihre Jugendliebe Finn wiedertrifft, sind alle unliebsamen Erinnerungen zurück. Ihr einziger Lichtblick ist die alte Dame Shona, die wie keine andere Geschichten erzählt, besonders gern die Legende von der verschwundenen Insel. Doch schon bald erkennt Isla, welch tragisches Geheimnis Shona zu verbergen versucht. Und auch ihre eigene Vergangenheit holt Isla unaufhaltsam ein …

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Anne Sanders (Autorin)

Anne Sanders lebt in München und arbeitet als Autorin und Journalistin. Zu schreiben begann sie bei der Süddeutschen Zeitung. Als Schriftstellerin veröffentlichte sie unter anderem Namen bereits erfolgreich Romane für jugendliche Leser. Die Küste Cornwalls begeisterte Anne Sanders auf einer Reise so sehr, dass sie spontan beschloss, ihren Roman Sommer in St. Ives dort spielen zu lassen. Dieser eroberte die Herzen der Leserinnen und wurde zum Bestseller. Auch Mein Herz ist eine Insel war ein großer Erfolg. Sommerhaus zum Glück ist nun ihr dritter Frauenroman bei Blanvalet.

ERSTMALS IM TASCHENBUCH

Originaltitel: Mein Herz ist eine Insel
Originalverlag: Blanvalet, München 2017

Taschenbuch, Broschur, ca. 384 Seiten, 11,8 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-7341-0591-3

ca. € 9,99 [D] | ca. € 10,30 [A] | ca. CHF 13,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Blanvalet

DEMNÄCHST
Erscheint: 21.05.2018

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Paperback)

Stürmische See beim Kaminfeuer

Von: Frau Goethe Datum: 15.11.2017

https://fraugoetheliest.wordpress.com

Isla Grant lebt seit zehn Jahren mit ihrem Freund in Edinburgh. Aus heiterem Himmel erklärt er ihr, dass er sich in eine andere Frau verliebt habe. Es ist nur zu verständlich, dass Isla erstmal Abstand braucht. So kehrt sie nach jahrelanger Abwesenheit zurück in ihr Elternhaus auf Bailevar, wo ihr Vater nach dem Verschwinden ihrer mit ihren beiden Brüdern lebt. Die Bewohner sind auf den ersten Blick so schroff wie die Felsen auf der westlichen Insel Schottlands, lassen aber nach und nach immer mehr Gefühl zu. Isla trifft auf ihre Jugendliebe Finn und dann ist da noch der Tourist Jared, der scheinbar Interesse an Isla hat.

Anne Sanders zeichnet in ihrem zweiten Roman eine Liebesgeschichte vor der wildromantischen Kulisse einer fiktiven schottischen Insel. Vergleichbar mit den einsetzenden Septemberstürmen ist das Seelenleben der Protagonistin. Empfand sie ihr Leben eben noch in ruhigen Bahnen, wird sie mit dem Ende ihrer langjährigen Beziehung vor große Probleme gestellt. Als einzigen Ausweg sieht sie die Rückkehr nach Hause, wo ihr mürrischer Vater keineswegs erfreut ist, seine Tochter wiederzusehen. Nach und nach erfährt man, dass es vor Jahren Differenzen gegeben hat und offenbar beide Sturköpfe sind.

Etwas Wärme bekommt Isla nur bei der 88jährigen Shona, einer Verwandten von Finn. Auch er hatte einige Turbulenzen in seinem Leben, bevor er dem aufregenden Leben in London als Sternekoch den Rücken gekehrt hat und nun wieder auf der einsamen Insel lebt. Um das Beziehungsgeflecht aber nicht ganz so vorhersehbar zu gestalten, taucht noch der Tourist Jared auf, der sich für alles auf der Insel interessiert. Auf Bailevar sind ansonsten nur Tagesgäste und nur bei schlechtem Wetter gibt es ein paar Notunterkünfte. Jared macht sich also schon dadurch verdächtig, dass er eine unbestimmte Zeit bleiben will. Leider werden ihm nicht allzu viel sympathische Eigenschaften angehängt, sodass ich immer froh war, wenn Isla sich nicht zu lange mit ihm beschäftigte.

Das Leben auf der Insel wird mit den Einflüssen des Wetters durch die Zeilen spürbar. Die raue Natur hat auch seine Bewohner geprägt. Zum leichten Schmöker wird der Roman, da kein Herz eine Insel aus unerreichbarem Feld und Stein ist, und sich die Wärme ganz von allein entwickelt. Je mehr Einblick angeboten wird, desto mehr Verständnis bringt man für das Verhalten der Figuren auf. Die angedeuteten Ängste und Konflikte sind nachvollziehbar. Außerdem überrascht am Ende ein langgehegtes Geheimnis. Von daher eignet sich das Buch ganz ideal für ein Lesewochende auf der Couch.

Heimat

Von: Frau Kochlese Datum: 21.10.2017

www.fraukochlese.blogspot.de

Isla Grant kehrt auf die winzige Insel Bailevar zurück. Ihre Heimatinsel, mit der sie jedoch keine lobenswerten Erinnerungen verbindet und vor zehn Jahren fluchtartig verlassen hat. Doch ohne Job und vom Freund verlassen, sieht Isla keinen anderen Weg, als zu ihrer Familie zurückzukehren. Ihre Familie, die sie in den zehn Jahren kaum besucht hat und wenig Kontakt hatte. Als sie dann auch noch auf der Insel ihrer Jugendliebe über den Weg läuft, sind alle unerwünschten Erinnerungen zurück und das emotionale Chaos erreicht. Nur in der alten Dame Shona, die schon damals wie keine andere gerne Geschichten, besonders die von der verschwundenen Insel, erzählte, findet Isla eine Vertraute. Doch die alte Dame verbirgt ein tragisches Geheimnis, welches Isla langsam erkennt. Und auch ihre eigene Vergangenheit holt Isla unaufhaltsam ein...


Vom Cover war ich sofort begeistert und habe mich geradewegs verliebt. Die geschwungene Schrift, die leicht ins Cover gestanzt wurde, mit dem bronzefarbenen Glanz - dazu das harmonische Bild mit dem Blick aus dem wunderschönen großen Strandhausfenster auf das Meer. Das Cover harmoniert. Ich fragte mich oft vor dem Lesen, wie der Titel zur Geschichte passt. Jetzt weiß ich es und bin positiv überrascht.

Inzwischen ist es nichts Neues & kein Geheimnis mehr, dass mich Inselromane seit geraumer Zeit magisch anziehen. Auch diese Geschichte, die auf der fiktiven Insel Bailevar, die an der Westküste Schottlands fantasiert wurde, hat mich ungemein gefesselt und emotional berührt. Isla Grant kehrte aus notgedrungenen Beweggründen auf die Insel und zu ihrer Familie zurück. Schon bei der Beschreibung der Anreise und dem Kennenlernen des Charakters Isla Grant - temperamentvoll, energisch, überstürzend und eine unheimlich verletzte Seele - , empfand ich den Schreibstil wunderbar angenehm, leicht und verständlich, sodass ich mir die beschriebenen Kulissen als auch Isla direkt vor Augen führen konnte. Ein Schreibstil, der eine gewisse Atmosphäre schafft und dem inneren Auge vieles bietet. Ich konnte quasi den salzigen Inselwind spüren. Erzählt wird aus zwei Sichten. Isla Grant & Finn Taylor. Auch Islas Jugendliebe, Finn Taylor, ein Hauptcharakter in dieser Geschichte, konnte ich von Anfang an ins Herz schließen, war mitunter viele Male seiner Ansicht und hätte mit ihn am Liebsten gemeinsam Isla wachrütteln wollen. Es war ein stürmisches Auf und Ab an Emotionen. Islas Vater und Brüder, die ich mit ihren großen, gewaltigen Gestalten und starken, geprägten Arbeiterhänden vor mir sah, unterhielten die Story immer wieder passend und liebevoll. Shona, die Isla schon seit der Geburt kennt, war mir mehr als sympathisch. Ihre liebe, fröhliche und verschmitzte Art, immer und allen einen Schritt voraus, nur das Beste wollend, machte sie zu Shona, die man als Leser nur liebgewinnen konnte. Die Legende der verschwunden Insel wird während des ganzen Trubels stimmig eingebunden, erzählt und unterstreicht den ganzen Roman.

Ein Roman, der vieles an Emotionen hervorruft, eine Spannung und Liebe aufbaut, bei der mir die eine oder andere Träne über die Wange lief. Einige Geheimnisse und ein traurig-schönes Ereignis, das zur Erkenntnis führte, unterhielten mich mitfühlend und fesselnd auf knapp 380 Seiten.

Lesenswert
In diesem Roman begegnet der Leser Charaktere, mit einigen schmerzlichen Geheimnissen und vielen unausgesprochenen Worten - und alles sehr gefühlvoll mit einem Hauch Melancholie.

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Paperback)

Von: Heidi Haspinger aus Meran Datum: 18.04.2017

Buchhandlung: Athesia Buch GmbH

Gott, wie ich es hasse, wieder hier zu sein, auf dieser kleinen, abgeschiedenen Insel mit ihren schroffen,

sturen Bewohnern. Wo jeder alles über den anderen weiß und glaubt, sich überall einmischen zu müssen.

Und dieser Geruch nach Meer, Fischen und Krabben und der Geschmack nach Algen in der Luft. Aus all diesen Gründen

und mehr habe ich die Insel vor zehn Jahren verlassen und nicht mehr zurückgeblickt. Und jetzt, wo ich nicht weiß wohin,

haben meine Füße und mein Herz mich fast automatisch wieder hierher geführt. Ob das so eine gute Idee war?

Wo hier doch schon lange nicht mehr mein Zuhause ist!

So beginnt Islas Geschichte, mit ihrer Rückkehr an ihren Geburtsort, wo sie nicht von allen mit offenen Armen willkommen geheißen

wird. Wo sie sich mit ihrer Lebenskrise und ihrer Vergangenheit auseinandersetzen muss und mit der Tatsache, dass ihr Herz wie eine

Insel ist. Unberührbar und schwer erreichbar, aus Fels und Stein. Wird Isla die Mauern um ihr Herz einreißen und es für die Menschen

und die Liebe öffnen? Oder wird sie weiterhin vor dem Leben davonlaufen?

Anne Sanders ist mit diesem Roman ein kleines Juwel gelungen, das von einer eingeschworenen Gemeinschaft erzählt und einem harten

und entbehrungsreichen, in seiner Einfachheit aber auch sehr glücklichen Leben. Berührende Unterhaltung mit viel Humor und

liebenswerten Charakteren, die Ihnen ans Herz wachsen werden!

Unberührbar und unerreichbar - wie eine Insel

Von: Marlis Heimbuch aus Weimar Datum: 10.04.2017

Buchhandlung: Thalia Weimar

… das ist Isla Grants Herz. Aber es gibt jemanden der die sture und stolze Isla fühlen lassen kann, was Nähe und Liebe bedeuten.

Isla Grant kehrt nach über 6 Jahren Abwesenheit und einer gescheiterten Beziehung auf ihre Heimatinsel Bailevar zurück und stößt dabei nicht nur auf Verständnis. Aus einem Gefühl der Enge heraus, hatte sie die Insel, ihren Vater und ihre Brüder damals verlassen, um in Edinburgh ein “neues” Leben mit einem Fotografen zu führen. Als sie nun vor den Scherben ihres bisherigen Lebens steht sieht sie sich nicht nur mit ihrem gegenwärtigen Kummer konfrontiert, sondern auch mit der Vergangenheit. Und wäre das nicht schon schlimm genug trifft sie auf der Insel auch noch ihre erste große Liebe Finn wieder...

Anne Sanders hat mir mit diesem Buch gezeigt, dass sie mit mehr als liebevollen Emotionen umgehen kann. Ich fand es erfrischend, dass sie an diese Geschichte anders als in “Sommer in St. Ives” rangegangen ist. Die Geschichte wirkt reifer und konturierter. Die Charaktere durchleben ein breites Spektrum an Gefühlen, werden hie und da erschüttert, aber das Gute an der kleinen Insel Bailevar (oder das schlechte wenn man Isla glaubt :) ) ist, dass alle einander kennen und zusammenhalten.
Dabei gelingt es Anne Sanders auch ihren Nebencharakteren eine Geschichte zu geben. Lilian ist so süß in ihrer Schüchternheit und wie sich zwischen ihr und Will diese zarte Zuneigung entwickelt ist einfach zauberhaft. Und natürlich kommt auch der spitzbübische Humor nicht zu kurz in Form von Shona, der leicht verrückten, aber einfach warmherzigsten Insel-Großmutter überhaupt. Oder Islas Freund Mac, der für meinen Geschmack weitere Auftritte verdient gehabt hätte, der durch sein lockere Art den Leser einfach zum schmunzeln bringt.

Mein Herz ist eine Insel war für mich ein facettenreiches Leseerlebnis, was mich zum Weinen, Nachdenken, aber auch zum Lachen gebracht hat. Ich wünsche mir unbedingt mehr von der Autorin!

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