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Mein Sommer am See Roman

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€ 10,30 [A] | CHF 13,90*
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Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-442-74555-5

Erschienen: 12.05.2014
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: eBook (epub)

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Die erste Liebe, eine nicht ganz einfache Mutter-Tochter-Beziehung und ein geheimnisvolles Päckchen aus der Vergangenheit

Eines Tages bekommt Beth ein Paket. Darin ein Album mit Fotos, Notizen und anderen Erinnerungsstücken, die Beth noch nie zuvor gesehen hat. »Das Buch unserer Sommer«, in dem ihre Mutter Marika die Erinnerung an jene Sommerferien festgehalten hat, die Beth in ihrer Jugend bei ihr in Ungarn verbrachte. Eine Zeit, in der Beth hin und her gerissen war zwischen ihrem zurückhaltenden Vater, mit dem sie im englischen Devon lebte, und der temperamentvollen Mutter, die die Sehnsucht nach der Heimat von ihrer Familie fortgetrieben hatte. Eine Zeit, in der Beth sich nichts sehnlicher wünschte, als endlich ihren Platz im Leben zu finden. Eine Zeit, die mit einer schockierenden Enthüllung endete, als Beth gerade 16 war. Seit damals hat Beth jeden Gedanken an diese Zeit weit von sich geschoben. Doch das Album bringt all ihre Erinnerungen wieder zurück – an die erste Liebe, an flirrend heiße Sommertage und kühle Waldseen. Und an den Tag, an dem alles zerbrach …

„Tolle Sommerstimmungen, mitreißender Plot, als Extra gibt es ungarische Kochrezepte.“

Woman (10.06.2014)

Emylia Hall (Autorin)

Emylia Hall, geboren 1978, weiß, wovon sie schreibt: Als Tochter eines englischen Künstlers und einer aus Ungarn stammenden Kostümbildnerin wuchs sie im ländlichen Devon im Südwesten Englands auf, verbrachte aber jeden Sommer in Ungarn. Nach ihrem Studium in York und Lausanne arbeitete Emylia für eine Werbeagentur in London, bevor es sie in die französischen Alpen verschlug. Dort entschloss sie sich, ihren lang gehegten Traum vom eigenen Roman Wirklichkeit werden zu lassen. Ihr Debütroman "Mein Sommer am See" war auf Anhieb ein großer Erfolg, wurde in zahlreiche Länder verkauft und in Großbritannien als das Sommerbuch 2012 gefeiert.

Emylia Hall lebt heute mit ihrem Mann in Bristol.

„Tolle Sommerstimmungen, mitreißender Plot, als Extra gibt es ungarische Kochrezepte.“

Woman (10.06.2014)

„Ein Roman, der von Herzen kommt und tief berührt.“

Grazia UK

„Dieser großartige Debütroman macht Lust auf mehr.“

Cosmopolitan UK

DEUTSCHE ERSTAUSGABE

Aus dem Englischen von Astrid Finke
Originaltitel: The Book of Summers
Originalverlag: Headline

Taschenbuch, Broschur, 416 Seiten, 11,8 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-442-74555-5

€ 9,99 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: btb

Erschienen: 12.05.2014

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Das Buch unserer Sommer

Von: Anke T.  aus Herdecke Datum: 11.08.2014

Der Roman „Mein Sommer am See“ von Emylia Hall (englische Originalausgabe „The book of summers“) handelt von Beth, Ende 20, die in London in einer Galerie arbeitet und die ganz überraschend ein Päckchen aus Ungarn bekommt. Es ist eben dieses "Buch unserer Sommer", das ihre in Ungarn lebende Mutter damals für sie mit Fotos angefertigt hat. Beth hatte seit 14 Jahren keinen Kontakt mehr zu ihrer Mutter. Damals kam es zu einem Bruch, und auch ihre Beziehung zu ihrem Vater ist seitdem von dunklen Wolken überschattet. Aber der Leser weiß nicht, was damals vorgefallen ist.

Jedes Kapitel erzählt die Geschichte eines dieser Sommers aus Beths Kindheit, anhand der Fotos in dem Buch kommen nämlich ihre Erinnerungen wieder hoch. Ihre Mutter Marika stammt aus Ungarn, und 1990, als Beth 9 Jahre alt war, fuhren sie gemeinsam in den Urlaub an den Plattensee. Dort kam ihre Mutter jedoch zu dem Entschluss Mann und Tochter zu verlassen, da sie sich in England nie richtig wohlgefühlt hatte und lieber in Ungarn leben wollte. Das war natürlich ein Schock für die beiden. Sie kommen mehr schlecht als recht alleine zuhause klar. Aber Beth – oder auch Erzsi, wie sie auf ungarisch von ihrer Mutter genannt wird – darf die Mutter im Sommer jeweils für eine Woche besuchen. Und so verbringt sie ihre Ferien in der Villa Serena, wo die Mutter mit ihrem neuen Freund Zoltan, einem Künstler, lebt. Hier blüht Erzsi auf, sie streift durch die Natur und freundet sich mit dem Nachbarjungen Tomas an. Jahr für Jahr fiebert sie nun ihren Urlauben in Ungarn entgegen. Die Monate in Devon sitzt sie fast nur als Wartezeit ab, es findet kaum ein richtiges Leben statt, sie flüchtet sich in ihre Traumwelt. Mit ihrem Vater spricht sie kaum. Es folgt Sommer auf Sommer, 1991-1997, und sie entwickelt sich zum etwas widerborstigen Teenie. Ihre Freundschaft mit Tomas wird intensiver. Doch dann kommt es zum Bruch mit der Mutter, als sie 16 Jahre alt ist - und nun erst versteht der Leser was es eigentlich auf sich hat mit dieser ganzen Familiengeschichte.

Auch wenn in den Sommern gar nicht so viel passierte, aber man konnte nachvollziehen wie sehr Erzsi die Liebe ihrer temperamentvollen Mutter und die heissen Sommertage in Ungarn genoss. Und ich war auch neugierig, was bloß der Auslöser für den Bruch zu den Eltern war. Besonders schön fand ich die Szenen, in denen Beth sich aus der Gegenwart in England anhand des Fotobuches zurück in ihre eigene Kindheit / Jugend träumt, wie eine Zeitreise. Sie erlebt die Geräusche und Gerüche wieder, und kann so auch einiges von dem verarbeiten, was sie so lange schon zu verdrängen suchte.

Mir hat es super gefallen, auch wenn es ein etwas langsam voranschreitendes Buch ist, mit eher leisen Tönen. Vor allem erwähnt werden muss die Sprache, so schön poetisch, voller besonderer Metaphern. Auch die Charaktere waren nicht klischeehaft, sondern authentisch. Die Stimmung ist melancholisch, aber nie kitschig. Daher passt der Aufkleber „Das Sommerbuch 2014“ eigentlich auch nicht wirklich, da es nicht locker und leicht ist, sondern anspruchsvoll und in die Tiefe gehend.

Die Autorin hat selbst eine ungarische Mutter, und sie hat auch einige Wochen ihrer Kindheit in Ungarn verbracht. Hinten im Buch gibt es noch ein Rezept für Gulasch und Gurkensalat, das werde ich gerne mal ausprobieren.

Ideales Buch für den Sommerurlaub!

Von: Daniela B.  aus München Datum: 25.07.2014

Dieses Buch ist zu Recht mit einem Aufkleber „Das Sommerbuch 2014“ versehen, denn es nimmt einen mit auf eine Reise nach Ungarn. An einen schönen See, der einen an einem heißen Tag abkühlt und in dem das Wasser an der Haut kribbelt, wenn man hineinspringt.

An einem solchen See hat die Protagonistin des Romans in ihrer Jugend ihre Sommerferien verbracht. Über diese Zeit gibt es ein Album, in dem die Erinnerungen ihrer Mutter festgehalten sind. Dieses Sammelsurium aus Fotos und Notizen mit dem Titel „ Das Buch unserer Sommer“ bekommt die inzwischen erwachsene Beth zugesendet. Dieses Buch wirbelt all‘ das wieder auf, was der Mantel der Zeit zugedeckt hatte.

Dieses Buch ist das Debütwerk der Autorin und wurde vom Englischen ins Deutsche übersetzt. Dabei wurde auch auf einen schönen und klaren Ausdruck geachtet, was das Buch auch sprachlich zur wahren Freude macht. Der Schreibstil von Emylia Hall ist sehr ansprechend und sie weiß wohl von was sie schreibt, denn auch wenn sie in England aufwuchs, hat sie tatsächlich jeden Sommer in Ungarn verbracht, da sie selbst Tochter einer ungarischen Mutter ist.

Wer schöne kurzweilige Stunden mit einem spannenden und fesselnden Buch, dem sei dieses Buch anempfohlen. Ein tolles Buch für den Sommerurlaub und zum Davonträumen!

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