Meine zehn Großväter, das Meer und ich

Roman

(3)
TaschenbuchDEMNÄCHST
ca. 12,00 [D] inkl. MwSt.
ca. 12,40 [A] | ca. CHF 17,90 * (* empf. VK-Preis)

Bestellen Sie mit einem Klick:

Oder kaufen Sie direkt vor Ort bei Ihrem Buchhändler

Eine Kindheit am Meer, eine skurrile italienische Großfamilie und eine Liebeserklärung an das Leben

Fabio ist der Mittelpunkt seiner verrückten Großfamilie in der Toskana. Als Liebling seiner zehn »Großväter« – den schrulligen, unverheirateten Brüdern seines Opas – wird er zu den seltsamsten Unternehmungen mitgenommen. Die sind zwar selten kindgerecht, aber dafür immer unvergesslich. Doch als sein Vater nach einem Unfall im Koma liegt, muss Fabio sich dem richtigen Leben stellen. Er beginnt, seinem Vater selbst verfasste Geschichten vorzulesen. Denn was kann jemanden besser ins Leben zurückholen, als all die Abenteuer mit seinen zehn Großvätern ...

Das Buch ist 2019 unter dem Titel »Wo man im Meer nicht mehr stehen kann« im Verlag C. Bertelsmann erschienen.

»Genovesis Bücher sind ein Geschenk an die Menschheit!«

Vanity Fair

ERSTMALS IM TASCHENBUCH
Aus dem Italienischen von Mirjam Bitter
Originaltitel: Il mare dove non si tocca
Originalverlag: Mondadori Libri SpA, Milano 2017
Taschenbuch, Broschur, 416 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-328-10578-7
Erscheint am 09. Juni 2020

Leserstimmen

Warmherzig verfasster Familienroman!

Von: Ro_Ke

28.11.2019

Meine Meinung: "Wenn es etwas wirklich Unmögliches auf der Welt gibt, dann, dass manche Leute glauben, es gäbe Dinge der Unmöglichkeit." „Wo man im Meer nicht mehr stehen kann“ besitzt autobiographische Züge des italienischen Autors Fabio Genovesi und die Stimme, die er für sein 6jähriges Ich gefunden hat, hält angenehm die Waage zwischen kindlicher Naivität und der gegenwärtigen Erfahrung seines Erwachsenenlebens. Durch meinen Beruf des Grundschullehrers habe ich glücklicherweise nicht verlernt, die Welt auch immer mal aus den verschiedensten Kinderaugen zu betrachten aber Fabios Sicht ist da sicher eine ganz besondere und er sorgt damit für sehr berührende/zum Nachdenken anregende Momente - gerade seine Meinung zum Thema „Wahrheit aussprechen“ fand ich auf tiefgründige Art und Weise sehr amüsant. Auch insgesamt besitzt er eine ausgeprägte Sensibilität für seine Umwelt/Mitmenschen und man kann ihn, sowie seine mit viel Liebe gezeichneten Wegbegleiter, nur fest ins Herz schließen. Bei mir hat der unterhaltsame/humorvolle Schreibstil einen rasanten Seitenflug entfesselt und ich musste beim Lesen oft herzlich lachen. Ganz besonders gelungen empfand ich zudem den Transport des italienischen Lebensgefühls und der sommerlichen Atmosphäre, wodurch ein begleitendes Wohlgefühl entstanden ist. Fazit: Man möchte die Welt auf ewig durch die Augen des kleinen Fabio betrachten. Warmherzig verfasster Familienroman und absolutes Lesehighlight!

Lesen Sie weiter

Die Familie Mancini

Von: die.buecherdiebin

02.09.2019

Inhalt: Der kleine Fabio wächst in einem kleinen Dorf in der Toskana auf. Als einziges Kind ist er der Mittelpunkt seiner exzentrischen Großfamilie. Die vielen unverheirateten Brüder seines verstorbenen Großvaters bezeichnen sich alle selbst als Fabios Opas und nehmen ihn gerne auf ihre manchmal etwas sonderbaren Unternehmungen mit, die oft weder kindgerecht noch legal sind. Als Fabio mit sechs Jahren in die Schule kommt, hat er noch keinen Kontakt zu Gleichaltrigen gehabt und kann mit deren Spielen wenig anfangen. Er wird schnell zum Außenseiter und hat es schwer, Freunde zu finden. Als sein Vater nach einem Unfall im Koma liegt, glaubt Fabio fest an die heilende Wirkung des Vorlesens. Dabei lernt auch Fabio die ungewöhnlichsten Dinge. Meine Meinung: Die Mancinis sind eine ganz besondere Familie. Fabios Opas, bzw. Onkel, sind ziemlich skurril und schrullig, deshalb auch oft peinlich für ihn, aber sie haben ihr Herz am rechten Fleck. Die ganze Familie hält fest zusammen und ist sehr liebenswert. Die alten Männer wetteifern darum, etwas mit Fabio unternehmen zu dürfen. Zitat: „…nie kam Langeweile auf, selbst wenn ich mir welche gewünscht hätte.“ Die Geschichte wird aus Fabios kindlicher Sicht erzählt und trotz der verschachtelten Bandwurmsätze ist der Schreibstil anschaulich, humorvoll und flüssig zu lesen, mit außergewöhnlichen Formulierungen. Beim Lesen musste ich oft schmunzeln und sogar laut lachen, aber es gibt auch ernstere Passagen. Trotz aller Leichtigkeit und viel Witz ist die Geschichte doch auch tiefgründig, warmherzig und mit viel italienischem Flair. Fazit: Die Geschichte der Familie Mancini hat mir insgesamt sehr gut gefallen, jedoch waren mir einige Kapitel einfach zu langgezogen, was den Lesespaß etwas gestört hat.

Lesen Sie weiter
Alle anzeigen

Vita

Fabio Genovesi, 1974 in der Toskana geboren, ist am berühmten Badeort Forte dei Marmi aufgewachsen. Er hat als Bademeister, Radsporttrainer, Kellner und Übersetzer gearbeitet, bevor er sich höchst erfolgreich dem Schreiben widmete. Seit vielen Jahren gehört er zu den wichtigsten und beliebtesten Autoren Italiens und wurde mit dem renommierten Literaturpreis Premio Viareggio ausgezeichnet.

Zur AUTORENSEITE

Pressestimmen

»Unbedingt lesen! Eine ergreifende Familiengeschichte!«

OK! (29. Mai 2019)

»Sie werden auf hinreißende Ironie und abenteuerliche Fantasie stoßen, auf Aufrichtigkeit und Sinnlichkeit.«

Corriere della Sera

»Eine Hymne an die Kraft des Staunens und der Fantasie!«

Donna moderna