Meine zehn Großväter, das Meer und ich

Roman

(5)
Meine zehn Großväter, das Meer und ich
TaschenbuchDEMNÄCHST
12,00 [D] inkl. MwSt.
12,40 [A] | CHF 17,90 * (* empf. VK-Preis)

Wir lieben unsere Buchhandlungen!
Machen Sie mit bei #BuchladenLiebe und bestellen Sie wenn möglich bei Ihrer lokalen Buchhandlung.

Eine Kindheit am Meer, eine skurrile italienische Großfamilie und eine Liebeserklärung an das Leben

Fabio ist der Mittelpunkt seiner verrückten Großfamilie in der Toskana. Als Liebling seiner zehn »Großväter« – den schrulligen, unverheirateten Brüdern seines Opas – wird er zu den seltsamsten Unternehmungen mitgenommen. Die sind zwar selten kindgerecht, aber dafür immer unvergesslich. Doch als sein Vater nach einem Unfall im Koma liegt, muss Fabio sich dem richtigen Leben stellen. Er beginnt, seinem Vater selbst verfasste Geschichten vorzulesen. Denn was kann jemanden besser ins Leben zurückholen, als all die Abenteuer mit seinen zehn Großvätern ...

Das Buch ist 2019 unter dem Titel »Wo man im Meer nicht mehr stehen kann« im Verlag C. Bertelsmann erschienen.

»Genovesis Bücher sind ein Geschenk an die Menschheit!«

Vanity Fair

ERSTMALS IM TASCHENBUCH
Aus dem Italienischen von Mirjam Bitter
Originaltitel: Il mare dove non si tocca
Originalverlag: Mondadori Libri SpA, Milano 2017
Taschenbuch, Broschur, 416 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-328-10578-7
Erscheint am 09. Juni 2020

Leserstimmen

Ein Buch für jede Jahreszeit

Von: Buchmagie

24.05.2020

Fabio ist eigentlich ein ganz normaler Junge. Er entdeckt gerne neue Dinge oder verbringt Zeit mit seinem Vater, in der die beiden vielleicht keine tiefgründigen Gespräche führen, in der sein Vater Fabio aber zeigt, dass er ein außerordentliches Talent dafür hat alle Dinge reparieren zu können. Allerdings unterscheidet sich Fabios Familie von allen anderen, die Fabio kennt. Denn während die meisten Kinder meistens zwei Großmütter und -väter hatten, kann er gleich mit zehn Großväter aufwarten und die bringen sein eigentlich ganz normales Leben manchmal ganz schön durcheinander, und manchmal wünscht sich Fabio auch, dass seine Großväter so normal wären wie andere Großväter. Und dann erschüttert ein Ereignis Fabios ganzes Leben und er erkennt, dass es unwichtig ist, was man für eine Familie hat, am wichtigsten ist, dass die Familie zusammenhält. Zugegeben, als ich zum ersten Mal von "Wo man im Meer nicht mehr stehen kann" von Fabio Genovesi gehört habe, wusste ich nicht, was mich in der Geschichte erwarten würde, doch das, was ich aus dem Inhalt wusste, fühlte sich zu gut an, um das Buch nicht lesen zu wollen. Und tatsächlich lag ich mit meiner Einschätzung nicht daneben. Möglicherweise habe ich das Buch, dessen Geschichte hauptsächlich in einem sonnigen italienischen Dorf spielt vor ein paar Monaten zur falschen Zeit gelesen. Möglicherweise habe ich sie aber auch genau zur richtigen Zeit gelesen, denn während es draußen meist grau und regnerisch war, hat mir "Wo man im Meer nicht mehr stehen kann" immer einen besonders wohligen Sonnenstrahl geschenkt, der einem das Gesicht wärmt, aber nicht so grell ist, dass er in den Augen weh tut. Und das ist Fabio Genovesis Geschichte auch: wie ein besonders schöner Urlaubstag, der einfach nicht enden soll. Wir begleiten bei dieser teilweise autobiografischen Geschichte den Protagonisten Fabio beim Erwachsenwerden, in denen er die typischen Probleme eines Heranwachsenden erlebt. Wir erleben auch Fabios ganz eigene Herangehensweise an diese Probleme, die einen großen Teil des Charmes, den diese Geschichte zweifellos inne hat, ausmacht. Ein kleines bisschen naiv, ein kleines bisschen unwissend, aber gleichzeitig mit einer unglaublichen Herzensgüte ausgestattet, spielt sich der Protagonist sofort in jedes Herz der Leserinnen und Leser seiner Geschichte. Und auch seine zehn Großväter sind Figuren, denen man in Büchern noch nicht sooft begegnet ist und die genau deswegen so einzigartig sind und einen unverwechselbaren Humor in den Roman bringen. Nicht nur einmal habe ich mich bei den beschriebenen Situationen mit Fabios Großvätern gefragt, was wirklich passiert und was der Fantasie des Autoren entsprungen ist, wenn man den autobiografischen Teil der Geschichte berücksichtigt. Was allerdings zweifelsohne feststeht, ist, dass "Wo man im Meer nicht mehr stehen kann" sich zwischen Familienroman, einer Coming-Age-Story und einer sehr schönen Wohlfühlgeschichte bewegt, die zeigt, wie viel Kraft im kindlichen Glauben und im geschriebenen Wort steckt, und die kalte Jahreszeiten aufhellt und im Sommer den letzten warmen Sonnenstrahl des Tages einfängt, damit man ihn noch lange herumtragen kann. Ein Buch für jede Jahreszeit.

Lesen Sie weiter

Eine herrliche Familiengeschichte aus der Toskana, erzählt aus der Perspetkive eines Kindes

Von: Goldene Seiten

24.04.2020

Dieses Buch lässt uns für eine Weile die Welt durch die Augen eines Kindes sehen und das lohnt sich für uns Erwachsene von Zeit und Zeit. Es sind die Augen des klugen, seltsamen und ausgesprochen liebenswerten, 6jährigen Fabio. Er lebt in einem toskanischen Dorf und hat mehr mit seinen alten, schrägen Onkeln zu tun, als mit Gleichaltrigen. Die Onkel wollen ihn auf das Leben vorbereiten, doch sie haben eine ganz eigene Vorstellung davon, wie das aussehen soll und nehmen ihn hin und wieder auf illegale Ausflüge mit. Diese werden dann aus der Sicht des Kindes beschrieben, was mich oft zum Lachen gebracht hat. Der Roman hat jedoch auch eine Tiefe, denn Fabios Vater liegt im Koma und Fabio besucht ihn täglich, liest ihm aus seinen Sachbüchern vor und glaubt unaufhörlich an ein Wunder. "Wenn es etwas wirklich Unmögliches auf der Welt gibt, dann, dass manche Leute glauben, es gäbe Dinge der Unmöglichkeit. Und doch gibt es solche Leute, ja, es sind gar nicht mal so wenige, und das wiederum heißt, dass auf der Welt wirklich alles möglich ist, und wie die es schaffen, das nicht zu bemerken, weiß ich nicht." Den Schreibstil fand ich zu Beginn etwas holprig, aber nach einer Weile habe ich gut hineingefunden. Fabios kindliche und dabei oft sehr philosophische Betrachtungen über das Leben, machen dieses Buch lesenswert.

Lesen Sie weiter
Alle anzeigen

Vita

Fabio Genovesi, 1974 in der Toskana geboren, ist am berühmten Badeort Forte dei Marmi aufgewachsen. Er hat als Bademeister, Radsporttrainer, Kellner und Übersetzer gearbeitet, bevor er sich höchst erfolgreich dem Schreiben widmete. Seit vielen Jahren gehört er zu den wichtigsten und beliebtesten Autoren Italiens und wurde mit dem renommierten Literaturpreis Premio Viareggio ausgezeichnet.

Zur AUTORENSEITE

Pressestimmen

»Unbedingt lesen! Eine ergreifende Familiengeschichte!«

OK! (29. Mai 2019)

»Sie werden auf hinreißende Ironie und abenteuerliche Fantasie stoßen, auf Aufrichtigkeit und Sinnlichkeit.«

Corriere della Sera

»Eine Hymne an die Kraft des Staunens und der Fantasie!«

Donna moderna