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Metamorphose am Rande des Himmels Roman

Kundenrezensionen (12)

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Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-442-74933-1

Erschienen: 15.06.2015
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: Paperback, eBook (epub)

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Wenn die liebe Flügel verleiht …

Hobby-Stuntman Tom hat seit seiner Kindheit nur eines im Kopf: Fliegen. Doch jeder Flugversuch endet mit einer Bruchlandung, gefolgt von einem Krankenhausbesuch. Dort stellt man eines Tages fest: Tom ist unheilbar krank. Nachts schleicht er sich aufs Dach des Hochhauses und trifft dort die geheimnisvolle Endorphina. Halb Mensch, halb Vogel hat sie einen gewagten Rettungsplan für Tom: Sie kann ihn – wenn ihre Liebe stark genug ist – vom Tod befreien, indem sie ihn in einen Vogel verwandelt. Wird Tom sich auf diesen bizarren Plan einlassen?

Mathias Malzieu (Autor)

Mathias Malzieu, geboren 1974 in Montpellier, ist Frontmann der französischen Kultband "Dionysos" und hat bereits mehrere Bestseller geschrieben. Er ist ein Meister im Erfinden von einzigartigen romantischen Traumwelten. Die Mechanik des Herzens wurde zum internationalen Überraschungsbestseller. Zuletzt erschien von ihm bei carl's books Der kleinste Kuss der Welt.

Aus dem Französischen von Sonja Finck
Originaltitel: Metamorphose en bord du ciel
Originalverlag: Flammarion

Taschenbuch, Broschur, 160 Seiten, 11,8 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-442-74933-1

€ 8,99 [D] | € 9,30 [A] | CHF 12,50* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: btb

Erschienen: 15.06.2015

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Liebe verleiht Flügel

Von: Grenzenlos Datum: 26.10.2016

anjasbuecher.blogspot.co.at/2016/05/rezension-metamorphose-am-rande-des.html

Wenn Malzieu eine Geschichte erzählt, kann man sicher sein, dass sie von Liebe und Fantasie nur so überquillt. Nicht anders ist es in der Geschichte des Stuntman Tom, der den Traum vom Fliegen nicht aufgibt. Die Geschichte hat einen traurigen Beigeschmack, was aufgrund des Themas nicht vermeidbar ist. Man vergisst den Tod in Form der roten Beete nie. Mir kommt vor, das Buch ist ernster, als seine anderen, hat weniger phantastische Elemente, ist aber trotzdem wunderbar skurril und verzaubernd. "Fliegen" eignet sich wunderbar für tolle Metaphern, für die Malzieu so berühmt ist. Seine sprachlichen Bilder sind unvergleichbar.


Die Geschichte plätschert an manchen Stellen leider ein bisschen vor sich hin und es fehlt an Spannung. Das Buch ist sehr kurz und doch hab ich länger gebraucht, da ich nicht immer nach Unterbrechung der Lektüre sofort wissen wollte, wie es weitergeht. Der leisen Schönheit des Gesamtwerkes tut dies aber keinen Abbruch. Malzieu hat wieder wunderbare Figuren kreiert, deren Unmöglichkeit zu existieren so selbstverständlich dargestellt wurde, als ob es das Normalste überhaupt sei. Malzieu verflechtet gekonnt Realität mit Phantastik und spielt mit den Möglichkeiten der Fantasie.


Der Wunsch dem gegenwärtigen Zustand zu entkommen, zieht sich durchs ganze Buch. Die Metamorphose zur Freiheit ist das Ziel. Einem Vogel wird ein gewisser Grad an Freiheit zugesprochen. Wer hat sich noch nicht gewünscht ein Vogel zu sein und einfach wegfliegen zu können, zu Orten, die unerreichbar scheinen. Tom hat Krebs und will ihm natürlich entfliehen, damit sein Traum vom Fliegen wahr wird.


Fazit

Wiedermal eine traurigschöne Geschichte, die mit einer bildhaften Sprache und schönen Metaphern über das Leben überzeugt. Zwischendurch fehlt es zwar an Spannung und es kommt einem langwierig vor, jedoch machen die Liebe und die Fantasie alles wieder wett. Malzieu versteht die Liebe auf eine besondere Art und Weise, er versteht es vor allem sie wundervoll in Worten auszudrücken.


Eine bewegende Geschichte

Von: Weltentaucherin Datum: 25.03.2016

www.weltentaucherblog.wordpress.com

Ich war zutiefst berührt und vergoss ein paar Tränen. Die Geschichte war in gewisser Weise unendlich traurig und doch unendlich schön. Die traurigen Seiten des Lebens. Eine Krankheit, die einem das Leben nehmen kann, oder einem in den Himmel aufsteigen lässt. Ein Roman, der schöner nicht geschrieben sein könnte. Diese bildliche Erzählweise hat mich wieder einmal gefangen genommen…

Kurz zum Inhalt:

Ich heiße Tom »Häma-Tom« Cloudman. Man sagt, ich sei der schlechteste Stuntman aller Zeiten. Ganz falsch ist das nicht. Ich bin außergewöhnlich ungeschickt und laufe ständig überall gegen. Ich beneide die Vögel um ihre Freiheit, vielleicht schaue ich zu oft zu ihnen hoch. Schon auf dem Schulhof zog ich Rollschuhe an, um fliegen zu üben. Ich raste auf einem alten Skateboard das Schuldach hinunter und wedelte dabei heftig mit Pappflügeln. Aber ich flog nicht hoch, sondern immer nur auf die Nase. Nachts klettere ich eine Leiter hoch, öffne eine knarrende Falltür und bin auf dem Dach. Ich traue meinen Augen kaum. Eine gigantische Voliere! Ein Federnpalast! Alle erdenklichen Rottöne entflammen die Nacht. Eine Frauengestalt sitzt auf einer Schaukel: Ein hautenger Federanzug schmiegt sich an ihren Körper. Ich verspüre den unwiderstehlichen Drang, sie zu berühren. Die Vogelfrau streckt die Arme seitlich aus, geht in die Knie, drückt das Kreuz durch und stößt sich vom Boden ab. Sie schlägt elegant mit den Flügeln. Die Vogelfrau kreist einmal über mir, dann kommt sie wieder zu mir herabgeschwebt: »Möchten Sie fliegen lernen, Tom Cloudman?«

Die Idee des Buches hat mich begeistert. Ich war so neugierig was auf mich zukommt und es kam noch besser als erwartet. Die Geschichte ist wunderbar aufgebaut und lässt den Leser mitfiebern und mitträumen. Eine fantasiereiche Erzählung in unserer ganz normalen Welt. Wer weiß, ob es so etwas vielleicht auch wirklich gibt. ;)
Gleich nach den ersten Seiten viel mir wieder dieser unverkennbare Schreibstil auf, der mir so gut gefällt. Der Autor überzeugte mich sofort wieder durch seine bildliche Sprache und seine verrückten Ideen. Viele Metaphern die dem Text etwas ganz besonderes verleihen.
Die Charaktere der Geschichte sind wirklich sehr ansprechende. Man findet alle verrückt, aber auch liebenswert. Man merkt, dass sich der Autor viele Gedanken darüber gemacht hat. Die Figuren sind mit sehr viel Liebe entstanden. Einzigartig.

Der traurige Inhalt der Geschichte wird durch eine Liebesgeschichte wieder schön und doch noch traurig. Man durchlebt mit der Hauptperson die verschiedenen Szenarien seiner Krankheit, die guten und die schlechten Tage im Krankenhaus. Ich lachte und freute mich über diesen schönen Moment und weinte bei den traurigen Ereignissen.

Ein wirklich dünnes Büchlein, das aber so eine bewegende Geschichte enthält, bekommt einen Ehrenplatz in meinem Bücherregal. Metamorphose: die Anpassung an etwas neues. Die Entfaltung des größten Wunsches…

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