Midnight, Texas - Nachtschicht

Roman

(3)
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Mysteriöses ereignet sich in Midnight, in Texas: Aus dem örtlichen Pfandleihhaus verschwinden Waffen, nur um später an den Schauplätzen dramatischer Selbstmorde wieder aufzutauchen. Vampir Lemuel ist sofort klar, dass es hier nicht mit rechten Dingen zu geht. Bei seinen Recherchen findet er heraus, das die rätselhafte Selbstmordserie etwas mit Midnight selbst zu tun hat. Denn es gibt einen Grund, warum sich Hexen, Vampire, Werwölfe und Schattengeschöpfe aller Art in Midnight so wohl fühlen. Einen Grund, der selbst einem gestanden Vampir die Haare zu Berge stehen lässt ...


DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Amerikanischen von Sonja Rebernik-Heidegger
Originaltitel: Night Shift - Midnight, Texas Book 3
Originalverlag: Ace
Taschenbuch, Broschur, 448 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-453-31916-5
Erschienen am  08. Oktober 2018
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Midnight, Texas-Serie

Leserstimmen

Gleichermaßen überhastet wie überfrachtet wirkender Abschluss der Reihe

Von: Wulf Bengsch | Medienjournal

14.11.2018

Mit "Midnight, Texas – Nachtschicht" liefert Charlaine Harris einen nur mäßig packenden Abschluss ihrer ohnehin eher mittelprächtigen Trilogie um eine Handvoll übersinnlicher Gestalten in einem texanischen Kaff. So wirkt das Geschehen zunächst sehr behäbig, dann überfrachtet und zuletzt inspirationslos, was nicht eben die Zutaten sind, die sich zu einem stimmungsvollen Urban-Fantasy-Roman verrühren lassen, obwohl zumindest die Essgewohnheiten der Protagonisten ausgiebig diskutiert und erörtert werden.

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Unbefriedigender und sehr simpel verfasster Abschlussband der Midnight-Saga. Das Potential wurde letztendlich allumfassend verschenkt.

Von: Wolfgang Brunner - Buchwelten

02.11.2018

Auf der Kreuzung in Midnight, Texas, begehen verschiedene Personen plötzlich Selbstmord. Was anfangs wie ein mysteriöses Rätsel aussieht, entwickelt sich bald zu einem ausgeklügelten Plan, der von einer bösen Macht stammt. Die Bewohner von Midnight stellen sich dem Kampf … . Schade, schade schade … Was mit dem ersten Band äußerst vielversprechend begann und mit dem zweiten Teil zumindest eine annehmbare Fortführung der Geschichte um das Städtchen Midnight fand, endet (zumindest aus meiner Sicht) mit dem finalen Band in einem unglaublichen Desaster. Es dauerte nicht lange und war mir gar nicht mehr so sicher, ob dieses Buch von der gleichen Autorin wie „True Blood“ verfasst wurde. An vielen Stellen wirkte es vollkommen unausgegoren und uninspiriert auf mich. Es kam mir oftmals vor, als hätte eine Schülerin als Strafarbeit einen Aufsatz schreiben müssen. Charlaine Harris hat wohl eine Storyline verfasst und die dann stur und ohne jedwede Abweichung „abgearbeitet“. Manchmal musste ich sogar lächeln und fragte mich, wie so eine Manuskript an einen Verlag kommen konnte. „Nachtschicht“ wirkt leblos, ideenlos und unbeholfen. Der Plot ist dermaßen konstruiert, dass es fast schon wehtut und hätte ich nicht die ersten beiden Bände gelesen (und das durchaus auch gerne), so hätte ich den finalen Band bereits nach weniger als hundert Seiten abgebrochen. Habe ich schon während der ersten beiden Teile keinen besonderen Bezug zu den Protagonisten bekommen, so verliert Harris im vorliegenden dritten Teil vollends die Kontrolle über ihre Personen. In keinem steckt Leben, es wird alles nur oberflächlich und ohne echte Seele beschrieben, so dass einem die einzelnen Gedankengänge und Schicksale absolut nicht nahe gehen. Ich konnte hier absolut keine Beziehung zu den einzelnen Personen aufbauen. Die Dialoge und die fadenscheinigen, an den Haaren herbeigezogenen Erklärungen für die Selbstmorde empfand ich schon nach kurzer Zeit extremst nervig. Interessant war auch, dass immer irgendetwas zufällig passierte. Fast schien es, als wäre der Zufall der einzige Strohhalm, der der Autorin einfiel, um unlogische Vorgänge zumindest durch einen Zufall erklären zu können. Das Szenario der Stadt Midnight und deren Bewohner hätte durchaus Potential gehabt. Vor allem nach den ersten beiden Bänden, die mir wirklich noch gefallen und ein kurzweiliges Lesevergnüngen bereitet haben, waren meine Erwartungen wohl einfach zu hoch. Allerdings hätte ich nicht gedacht, dass das Niveau dieser Saga mit jedem Band steigen würde und nicht immer tiefer nach unten sinkt. Selbst wenn ich wollte, ich kann diesem dritten Teil nicht mehr als drei Sterne vergeben, wobei selbst das fast schon geschönt ist. Ich finde es wirklich schade, dass ich Midnight, das ich immer gerne zwischen den Buchdeckeln betreten habe, nun äußerst unzufrieden und auch enttäuscht verlassen muss. Aber die Plattheit der Charaktere hat mich bei „Nachtschicht“ nur noch aufgeregt und ich fand die meisten Entwicklungen der Story schlichtweg nur noch lächerlich. Ich bekomme leider den Eindruck nicht los, dass Charlaine Harris entweder die Ideen ausgegangen sind oder sie selbst auf ein weiteres Abenteuer in Midnight einfach keine Lust mehr hatte. Habe ich mich nach Band 2 der Reihe noch auf die Verfilmung gefreut, so kann ich nach „Genuß“ des dritten Teils nicht einmal mehr eine kleine Vorfreude verzeichnen. Wie gesagt, Potential auf eine atmosphärische Story wär da gewesen, wurde aber im vorliegenden finalen Teil durch den plumpen, fast schon amateurhaften Schreibstil und die uninspirierte Handlung zunichte gemacht. . Fazit: Unbefriedigender und sehr simpel verfasster Abschlussband der Midnight-Saga. Das Potential wurde letztendlich allumfassend verschenkt. © 2018 Wolfgang Brunner für Buchwelten

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Vita

Charlaine Harris wuchs im Mississippi-Delta auf und begann schon in frühen Jahren mit dem Schreiben. Mit ihren Mystery-Romanen zählt sie zu den New-York-Times-Bestsellerautorinnen, ihre erfolgreiche Buchreihe True Blood wurde als große TV-Serie verfilmt. Charlaine Harris lebt mit ihrer Familie in Arkansas.

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