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Milchsblut Kriminalroman

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Taschenbuch, Klappenbroschur ISBN: 978-3-442-48360-0

Erschienen: 16.11.2015
Dieser Titel ist lieferbar.

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Ein abgeschiedenes Dorf in den Bergen, in dem die Zeit stehen geblieben zu sein scheint: Seit Generationen ist das Haus nahe der Kapelle die Heimat von Elviras Familie. Das ruhige Leben der Bäuerin wird aber für immer zerstört, als sie eines Tages einen schrecklichen Fund auf dem Nachbarshof macht – ein Toter, auf ein Wagenrad gebunden, grausam hingerichtet. Und dies ist erst der Anfang eines entsetzlichen Mordens, das kein Ende zu nehmen scheint. Da entdeckt Elvira, dass eine alte Heiligenlegende der Schlüssel sein könnte. Doch während sie noch verzweifelt versucht, die Logik des Täters zu begreifen, schneiden Schnee und Eis das kleine Dorf von der Außenwelt ab. Niemand kann mehr entkommen – und Elvira ahnt, dass der Mörder auch sie nicht verschonen wird ...

"Und so wird aus einer Postkartenidylle, einer Heiligenlegende und einem dicken Hund ein superspannender Kriminalroman."

BR "B5 Kulturnachrichten" (16.11.2015)

Clara Weiss (Autorin)

Clara Weiss, geboren 1976 in Thüringen, hat Literaturwissenschaften in Berlin und Bologna studiert. Sie ist im Verlagswesen tätig und lebt mit ihrer Familie in München. Für ihren ersten Roman "Milchsblut", ebenfalls bei Goldmann erschienen, wurde sie nominiert für den renommierten Friedrich-Glauser-Preis in der Sparte "Debüt".

"Und so wird aus einer Postkartenidylle, einer Heiligenlegende und einem dicken Hund ein superspannender Kriminalroman."

BR "B5 Kulturnachrichten" (16.11.2015)

„Spannender Land-Krimi mit einer überraschenden Auflösung!“

Avanti (16.12.2015)

„Wo andere Alpenkrimis unterhaltsam bis albern daherkommen, ist 'Milchsblut' düster, die Atmosphäre verstörend.“

WAZ (27.01.2016)

„Schon die ersten beiden Seiten ziehen die Leser in eine Geschichte, die an einem langen Winterabend für spannende Unterhaltung sorgt.“

Westfälischer Anzeiger (28.11.2015)

ORIGINALAUSGABE

Taschenbuch, Klappenbroschur, 480 Seiten, 12,5 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-442-48360-0

€ 9,99 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Goldmann

Erschienen: 16.11.2015

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Grauen in den Bergen

Von: Das Echo vom Alpenrand Datum: 12.06.2016

derachentaler.de

Die Winterstimmung in dem kleinen, abgelegenen Bergdorf ist alles andere als beschaulich. Elvira vermisst ihre Freundin, auf der Suche nach ihr entdeckt sie die Leiche eines auf grausamste Art und Weise hingerichteten Nachbarn. Wenige Tage später findet Elvira die nächsten Toten, die nicht weniger brutal ums Leben gebracht worden sind. Die Stimmung wird immer unheimlicher. Doch das Grauen nimmt kein Ende und Elvira fühlt sich zunehmend selbst bedroht, denn plötzlich kommt alles zusammen. Der nächste Mord passiert und das Wetter kippt. Ohne Strom, von Schnee und Eis eingeschlossen ist die Familie restlos von der Umwelt abgeschnitten und es scheint kein Entrinnen mehr zu geben.
Doch Elvira gibt nicht auf und so kommt sie nach und nach hinter das Geheimnis des Mörders. Ihr anfänglicher Verdacht bestätigt sich immer mehr und so wird es am Ende ein Wettlauf gegen die Zeit, weitere Morde zu verhindern und den Täter zu stellen.

Fazit
Düster und unheimlich, entwickelt sich nach einem geheimnisvollen Prolog, eine Story die einen ständig mit neuen Dingen überrascht. Fast atemlos liest man das dramatische Showdown, bei dem nicht nur der Täter gestellt wird, sondern sich auch die psychopathische Logik des Tatmotivs erschließt.

Absolut fesselnd - unbedingt lesen!

Von: Nadia Datum: 28.04.2016

nadias-cottage.blogspot.ch

"Einen winzigen Augenblick lang glaubte Elvira, das fahle Licht aus der verstaubten, stoffbezogenen Deckenlampe blende ihre Augen, und hielt sich schützend eine Hand vors Gesicht. Doch in Wirklichkeit war sie geblendet von dem Grauen, das sich vor ihr auftat."

Uuuuuh, schöööööön, das hört sich schon mal vielversprechend an! :-) Für mich kommt jetzt wieder die Zeit der Thriller und Krimis. Ich liebe es, unter dem Kirschbaum zu liegen oder im Strandkorb zu sitzen und so richtig schön spannende und unheimliche Bücher zu lesen. So hat mich bei "Milchsblut" auch gleich schon der allererste Satz des Klappentextes gefesselt: "Ein abgeschiedenes Dorf in den Bergen, in dem die Zeit stehen geblieben zu sein scheint: ..." Hört sich tatsächlich ein bisschen an wie mein Wohnort... ;-)

Die vom Klappentext geweckten Erwartungen wurden vom Buch voll und ganz erfüllt oder nein: Sie wurden übertroffen. Von der ersten Seite an war ich gefesselt und konnte das Buch kaum mehr aus der Hand legen.

Die Autorin versteht es wunderbar, durchs Band weg eine Spannung aufzubauen und auch zu halten, die mich ganz kribbelig gemacht hat. Sie hat einen klaren, fesselnden Schreibstil und schafft mit wenigen Worten und kurzen Sätzen Stimmungen, die den Leser regelrecht in die Geschichte eintauchen lassen. Es werden auch ganz alltägliche Situationen aus dem Leben der Protagonisten geschildert, aber selbst diese beinhalten irgendwie immer einen gewissen Unterton, eine mitschwingende Vorahnung, die den Leser die Sätze fast atemlos verschlingen lässt.
Beim Lesen hatte ich das Gefühl, dass es in der Geschichte Schlag auf Schlag geht, dass nahezu dauernd etwas passiert und dem Leser kaum Zeit gegeben wird, zu Atem zu kommen und sich den Puls etwas beruhigen zu lassen. Wenn man aber genau hinschaut muss man sagen, dass über weite Strecken im Buch nichts an sich Nervenaufreibendes passiert - die Autorin hat aber wie gesagt ein meisterhaftes Talent, auch in Schilderungen von an sich unspektakulären Begebenheiten eine unheimliche Spannung einzubauen. Sie erzeugt mit wenigen Worten eine bedrückende und beklemmende Stimmung bei der man erwartet, dass gleich etwas Ungeheuerliches passiert. Zudem wirkt irgendwann jede Figur im Buch verdächtig.

Hauptperson des Buches ist Elvira, die in einem abgelegenen Weiler lebt. Als der Schnee kommt, ist der Weiler und mit ihm seine Bewohner für Tage von der Aussenwelt abgeschnitten - und auch der Strom fällt aus. Nach und nach kommen Elviras Nachbarn zu Tode. Auf ausgesprochen grausame Art und Weise, und immer ist es Elvira, die die Toten findet. Hat der seltsame Feriengast, der in Elviras Haus wohnt, etwas mit den Morden zu tun? Und was ist mit dem Pfarrer, der sich durch die Schneemassen zum Weiler hochkämpft? Haben die Morde vielleicht sogar einen Zusammenhang mit einer alten Heiligenlegende?

Besonders unheimlich fand ich die Sache mit der verschwundenen Resi - mir ist schon bald der Verdacht gekommen, wo sie sein könnte und am liebsten hätte ich nach hinten geblättert um zu sehen, ob ich recht habe mit meiner Vermutung (hatte ich!). Doch natürlich habe ich - wie es sich gehört - schön brav Seite um Seite verschlungen und so die Spannung bis zur letzten Seite mittragen können.

Auch wenn man beim Lesen das Gefühl hat, allein daheim zu sein: Ein vorsichtiger Blick über die Schulter kann nie schaden... "Milchsblut" ist ein Buch, das ich jedem Krimifan vorbehaltlos empfehlen kann.

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