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Mörder Anders und seine Freunde nebst dem einen oder anderen Feind Roman

Kundenrezensionen (27)

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Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-328-10182-6

DEMNÄCHST
Erscheint: 11.09.2017

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Ein Mörder, der mit Jesus spricht, eine Pfarrerin, die mit Gott hadert, und ein frustrierter Hotelmitarbeiter, der von der Liebe überrascht wird. Ein unbeschreiblich skurriles Trio, das zu einer großen Mission aufbricht: Sie wollen die Menschen glücklicher und den eigenen Geldbeutel voller machen. Und das auf ihre ganz besondere Weise: tollkühn, unverfroren, mit viel Glück (und ein wenig Verstand) …

Jonas Jonasson (Autor)

Jonas Jonasson, geboren im schwedischen Växjö, arbeitete zunächst als Journalist, bevor er beschloss, seinen ersten Roman zu schreiben. »Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand« wurde zum legendären weltweiten Erfolg, ebenso sein zweiter Roman »Die Analphabetin, die rechnen konnte«. Im April 2016 erschien bei carl's books sein dritter Roman »Mörder Anders und seine Freunde nebst dem einen oder anderen Feind«, der ebenfalls sofort zum Bestseller wurde.

ERSTMALS IM TASCHENBUCH

Aus dem Schwedischen von Wibke Kuhn
Originaltitel: Mördar-Anders och hans vänner (samt en och annan ovän)
Originalverlag: Piratförlaget, Stockholm 2015

Taschenbuch, Broschur, 352 Seiten, 11,8 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-328-10182-6

ca. € 10,00 [D] | ca. € 10,30 [A] | ca. CHF 13,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Penguin

DEMNÄCHST
Erscheint: 11.09.2017

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

"Geben ist seliger als Nehmen"

Von: Literaturwerkstatt- kreativ /Blog Datum: 21.06.2017

www.literaturwerkstattkreativblog.wordpress.com

„Literaturwerkstatt- kreativ“ rezensiert

"Mörder Anders und seine Freunde nebst dem einen oder anderen Feind“ von Jonas Jonasson

Die 3 Hauptprotagonisten dieses Buches:

Mörder Anders
Johan Andersson, genannt Mörder Anders, wurde gerade aus dem Gefängnis entlassen. Er hat schon dreimal wegen Mordes gesessen. Doch damit soll jetzt Schluss sein. Er will sein Leben nun von Grund auf ändern und die Zukunft auf freiem Fuß verbringen. Dafür braucht er aber ein Quartier und das nötige Kleingeld, denn auf die Freuden des Alkohols möchte er dann doch nicht verzichten.

Per Persson
ist Hotel-Rezeptionist in einem kleinen, schäbigen Hotel. Sein bisheriges Leben war eher trostlos und öde verlaufen, zudem plagen ihn Geldsorgen.

Johanna Kjellander
ist eigentlich Pfarrerin, wurde aber aufgrund ihrer atheistischen Haltung und einer unpassenden Predigt, gerade aus ihrer Gemeinde vertrieben. Im Moment hasst sie die ganze Welt, aber vor allem ihren Vater, wegen dem sie Pfarrerin geworden ist.

Die drei Akteure treffen sich nun zufällig in dem Hotel wo der Rezeptionist Per Persson arbeitet. Da alle drei von Geldnöten geplagt werden entwickeln die Pfarrerin und der Rezeptionist eine Geschäftsidee. Sie gründen eine Körperverletzungsagentur. Sie nehmen die Aufträge und das Geld von den Kunden an, Mörder Anders fährt zu den Opfern und bricht ihnen ihre Knochen. Das Unternehmen boomt. Jetzt könnte eigentlich alles so schön sein, aber Mörder Anders hat ein Gespräch mit Jesus und dieser antwortet ihm. Mörder Anders fängt darauf hin an die Bibel zu lesen und es durchfährt ihn ein erneuter Sinneswandel. Er will sein Leben ändern und nur noch Gutes vollbringen. „Geben ist seliger als Nehmen“, wird sein neues Lebensmotto. Jetzt wird es aber für die drei ungemütlich denn Mörder Anders will auch die bereits bezahlten Aufträge nicht mehr erledigen. Der Rezeptionist und die Pfarrerin wollen das Geld aber nicht zurück geben und so ist die Unterwelt Schwedens hinter Ihnen her. Und die wollen nicht nur ihr Geld zurück haben.

Fazit:

Jonas Jonasson muss sich wohl bei jedem neu geschriebenen Buch immer wieder an seinem Bestseller “Der Hundertjährige“ messen lassen. Die Messlatte ist somit aber immer sehr hoch.

Die Protagonisten sind auch in diesem Buch wieder absolut schräg, skurril und witzig, allerdings nicht liebenswert. Diesmal hat Jonasson drei Anti- Helden par ex­cel­lence geschaffen. Sie blieben für mich immer auf Distanz und es kam mir vor, als beobachte ich sie nur aus weiter Ferne. Die drei Hauptakteure werden auch selten beim Namen genannt, sondern nur als „ Rezeptionist“ , „Pfarrerin“ oder „Mörder Anders“ betitelt. So wird die Distanz zu ihnen noch untermauert. Jonas Jonasson bleibt seinem Stil treu. Wieder kommen völlig unrealistische Handlungen in dem Roman vor, aber genau dass ist seine Handschrift, die ich besonders an ihm schätze. Ebenso schätze ich seinen bitterbösen, makaberen Humor, das dem Buch eine gewisse Ironie verleiht. Wer kommt schon auf die Idee, eine „Körperverletzungsagentur“ zu gründen? Der Roman ist leicht zu lesen, sprachlich keine große Herausforderung.

Schön finde ich, dass das Cover im gleichen Stil gehalten ist, wie die zwei vorherigen Büchern, nur dass jetzt ein Schaf abgebildet ist. Vielleicht eine Anspielung auf: “Wir sind alle Schafe Gottes“.

Ich kann den Roman jedem empfehlen der den Humor von Jonas Jonasson mag, aber auch gerne mal Bücher liest, in denen nicht nur liebenswerte Akteure, oder „Helden“ mit denen man sich gerne identifiziert, die Hauptrolle(en) spielen.


Dank an den Carl`s books Verlag für das Rezensionsexemplar.


Einige amüsante Wendungen, aber insgesamt leider kein Knüller

Von: -Leselust- Datum: 10.11.2016

leselustbuecher.blogspot.de

Kurzmeinung:
Die Geschichte ist in ihrem Aufbau sehr ähnlich wie der erste Jonasson und plätschert so vor sich hin. Die Grundidee ist ganz witzig und hat auch Potenzial, das aber leider nicht ausgeschöpft wurde. Zwar gab es die ein oder andere ironische Passage und humorvolle Wortwechsel mit schlagfertigen Antworten. Diese Lichtblicke konnten das Buch insgesamt aber nicht zu einem Knüller machen.

Meine Meinung:
Dies ist das dritte Buch von Jonas Jonsson. Sein erstes Buch "Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand" hat mir damals richtig gut gefallen und ich musste bei Lesen oft laut lachen. Sein zweites Buch habe ich ausgelassen, weil es für mich zu sehr nach einem Abklatsch vom ersten klang und ich Angst hatte, enttäuscht zu werden.
Nun ist also das dritte Buch erschienen und damit wollte ich es dann noch mal mit Jonsson versuchen. Die Mischung -Mörder und Nonne- klang interessant und so nahm ich das Buch gespannt zur Hand.
Doch leider gab es dann wenig Neues. Jonasson schreibt in seinen alten Mustern im bekannten Stil, nur leider nicht mehr so gekonnt.
Die Charaktere waren eigentlich spannend gewählt und hätten großes Potenzial gehabt, finde ich. So richtig warm bin ich allerdings mit keinem von ihnen geworden, da auch niemand so wirklich sympathisch ist.
Da wäre zunächst der brutale Mörder, der plötzlich bekehrt wird und nur noch Gutes tun will.
Die Ex-Nonne, die eigentlich gar nicht an Gott glaubt und vom Leben und von Menschen enttäuscht ist. Und der unscheinbare Rezeptzionist, dessen Name sich niemand merken kann, der dem Leben und den Menschen auch sehr negativ gegenübersteht und in der Ex- Nonne den Topf zu seinem Deckel gefunden zu haben scheint.
Kling nach einem tollen Trio mit viel Raum für witzige Entwicklungen. Ein paar gibt es ja auch, allerdings verlieren sie sich in der ansonsten eher belanglosen Handlung.
Die Geschichte ist, wie von Jonasson gewohnt, recht abstrus, allerdings nicht abstrus genug, um wirklich witzig zu sein.
Es fehlt dem Buch das gewisse Etwas, um der Geschichte den nötigen Pep zu geben. Und so plätschert sie nur so vor sich hin ohne wirkliche Höhen und Tiefen.

Fazit:
"Mörder Anders" ist so ganz nett zu lesen. Etwas für Zwischendurch. Und für Fans der Erzählweise von Jonasson ist es auch bestimmt zufriedenstellend. Aber als Buchtipp uneingeschränkt weiterempfehlen würde ich das Buch nicht.
Ich fand den "Hundertjährigen" damals wirklich großartig und hoffe, das Jonasson zu seinem originellen und dabei witzigen Stil zurückfindet.

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

Von: Volker Huß aus Sonneberg Datum: 18.05.2016

Buchhandlung: Sonneberger Buchhandlung GmbH

Besser als der "100-Jährige" - das sagt alles!

Von: aus Berlin Datum: 18.05.2016

Buchhandlung: Mandala Buchhandlung

Genauso großartig, sprachgewaltig und lustig wie "Der Hundertjährige..."

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