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Mordsommer Thriller

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Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-453-43785-2

Erschienen: 09.03.2015
Dieser Titel ist lieferbar.

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Psychospannung vom Feinsten

Ein anonymer Brief erreicht die angehende Oberstaatsanwältin Nina Lehmann. Die Enthüllung eines streng gehüteten Geheimnisses würde ihre Karriere ruinieren. Doch sie will sich nicht einschüchtern lassen und fährt zu dem im Brief genannten abgelegenen Ort in der Eifel. Zu ihrer Überraschung ist sie nicht allein einbestellt worden. Nach und nach treffen weitere fünf Mitglieder ihrer alten Schulclique ein, die ebenfalls etwas zu verbergen haben. Ein grauenhaftes Psychospiel beginnt.

  • »Der Autor liebt seine Protagonisten sehr, das merkt man an der Art, wie er persönliche Probleme nebenbei miteinfließen lässt.«

Weitere Infos zu Rudi Jagusch

»Der Autor liebt seine Protagonisten sehr, das merkt man an der Art, wie er persönliche Probleme nebenbei miteinfließen lässt.«

Aachener Zeitung

Rudi Jagusch (Autor)

Rudi Jagusch, 1967 geboren, lebt mit seiner Familie in einem kleinen Dorf bei Köln. Als Bücherwurm entdeckte er bereits als Jugendlicher seine Leidenschaft zum Schreiben. Nach sechs Regionalkrimis schrieb er mit »Amen« seinen ersten Thriller.

"Ein Psychothriller der Extraklasse!"

Bild Köln (27.05.2015)

"Eine spannende, teilweise auch recht gruselige Geschichte."

Oberhessische Presse über "Mordsommer" (17.04.2015)

"Rasant erzählter, spannender Roman voller Wendungen."

Dresdner Neueste Nachrichten (17.08.2015)

ORIGINALAUSGABE

Taschenbuch, Broschur, 464 Seiten, 11,8 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-453-43785-2

€ 9,99 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne

Erschienen: 09.03.2015

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Die Jagd beginnt!

Von: Bücherparadies Datum: 04.11.2015

buecherparadies.eu

Frühere Freunde in einem verlassenen Dorf im Wald, weitab von Zivilisation, kein Handyempfang und eine stürmische Nacht - dann passieren unheimliche Dinge. So etwas lässt stark nach einem Horrorfilm bzw. Thriller vermuten, den man nicht gerne selbst erleben möchte, oder? Aber genau das passiert den früheren besten Freunden aus Jaguschs Thriller "Mordsommer".

Die angehende Oberstaatsanwältin Nina Lehmann hat eigentlich alles, was sie sich erträumt hatte. Sie wird bald zur Oberstaatsanwältin befördert, hat ein geordnetes Leben und fühlt sich wohl. An was sie da am wenigsten denkt, ist ihre Vergangenheit - doch diese kommt schneller wieder hervor, als sie denkt. Ein anonymer Brief erreicht sie, welcher ihr mitteilt, dass die Enthüllung eines streng gehüteten Geheimnisses ihre Karriere ruinieren würde. Sie soll an einen abgelegenen Ort in der Eifel kommen. Da sie sich nicht einschüchtern lässt, fährt sie kurzerhand dorthin. Zu ihrer Überraschung wurden auch die anderen aus ihrer Jugendclique dorthin bestellt. Es beginnt ein grauenhaftes Psychospiel...

Der Thriller lässt einen stark versinken, wie als würde man einen Thriller im Fernsehen ansehen. Der Autor fackelt gar nicht so lange herum, er stellt Nina vor und dann geht es auch gleich los in die Eifel. Immer mehr erfährt man von ihrer Vergangenheit und dass sie ja doch nicht so ein feines Mädel war - denn hier sind einige krumme Dinge gelaufen. In ihrer jetzigen Zeit ist sie eine erfolgreiche Staatsanwältin, die bereits bald zur Oberstaatsanwältin befördert wird. Eigentlich will sie das ja feiern, jedoch kommt ihr da der anonyme Brief in die Quere, der sie in die Eifel einlädt, nein wohl eher dahin "befiehlt". Ohne zu wissen, was sie eigentlich genau erwartet, macht sie sich los. Dort trifft sie ihre alten Freunde aus der Jugendclique wieder, außer einem. Alle müssen erkennen, dass sie zu einem perfiden Spiel eingeladen wurden. Einer sinnt auf Rache, doch wer? Es könnte eigentlich jeder sein aus dem Team oder aber doch jemand anders?

Der Schreibtil lässt einen von Zeile zu Zeile springen und auch die Spannung wird immer wieder angehoben. Man rätselt selbstverständlich mit, wer hier der Bösewicht ist und alle zu einem Psychospiel einlädt. Ist es hier der fehlende Mann der Truppe? Oder aber doch jemand ganz anders? Im Prinzip kann es hier jeder sein, da wird der Leser viel auf die falsche Fährt gezogen. Ich muss persönlich jedoch sagen, ich hatte ab einem gewissen Zeitraum einen im Visier und lag damit nicht falsch. Vielleicht kommt es auch darauf an, ob man so etwas gerne und oft liest, oder aber eher selten.

Einige Details sind echt grauenhaft aus der Vergangenheit der Charaktere und man will sie sich nicht genauer vorstellen. Schon gar nicht, wenn man sich deutlich macht, dass es wirklich solche Menschen gibt und diese als ganz normal von uns wahrgenommen werden. Man erkennt kleine Psychopathen eben nicht immer gleich.

Dennoch reisst die Story einen so mit, dass man kaum aufhören mag zu lesen. Natürlich läuft der Film auch vor eigenen Augen ab und man mag sich gar nicht vorstellen, wie es sein könnte, wäre man selber an Ort und Stelle. Alleine schon im Dunkeln und kein Handyempfang und dann diese düstere Atmosphäre...Der Autor erzeugt auf jeden Fall eine gruslige Situation, die das Kopfkino ankurbelt - und welche einen nicht weiter darüber nachdenken lassen möchte, was wäre wenn das echt wäre usw.

Für solche, die gerne etwas Spannendes in einem Rutsch lesen möchten, ist das genau die richtige Lektüre. Wer aber oft und gerne Thriller liest, wird evtl. gleich auf den Bösewicht stoßen. Die Spannung geht hiervon aber nicht verloren - denn es könnte immernoch jeder sein, was man erst gegen Ende richtig erfährt!

Mordsommer

Von: Melanie aus Hiddenhausen Datum: 19.09.2015

lesezauber.net

Zu Anfang beginnt die Geschichte recht schleppend. Man begegnet zu allerst der Anwältin Nina, der eine Beförderung ins Haus steht. Ihre Freude wird durch einen Brief gedämpft: Der Absender spielt ein Spiel á la: “Ich weiß, was IHR letzten Sommer getan habt” und lädt sie und ehemalige Freunde in ein verlassenes Dorf in der Eifel ein. Dort beginnen sich alle Beteiligten zu mißtrauen und zu beschuldigen, Erinnerungen kommen wieder hoch aus vergangenen Tagen, als die Clique ganz schön schlimme Dinge veranstaltet hat.

Die Geschichte pendelt zwischen der heutigen Zeit und Anfang der 90er hin und her, was die Geschichte zwar spannend macht, das Ganze aber auch ein bißchen in die Länge zieht.
Aufgrund der “Mutproben”, so nenne ich jetzt mal die Taten der Gruppe, blieben mir alle Personen bis zum Ende hin unsympathisch. Da habe ich mich doch richtig gefreut, als die lieben Freunde im Laufe der Zeit ihr Fett abbekommen haben.
Das Ende war für mich nicht überraschend, sondern absehbar, da hätte ich mir noch die ein oder andere Überraschung gewünscht. So bleibt es aber ein solider Thriller für zwischendurch, den man getrost, gerade jetzt zur kalten Jahreszeit lesen und sich freuen kann, dass man keine Einladung in ein Geisterdorf bekommen hat.

Mein Fazit
Ein Thriller für zwischendurch, der anfangs schwer in die Gänge kommt, dann aber “Tabula rasa” veranstaltet.

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