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Morgenland Roman

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Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-453-41990-2

NEU
Erschienen: 13.02.2017
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Palästina 1946: Lilya Wasserfall ist im Widerstand gegen die britische Mandatsmacht aktiv und hofft darauf, bei der nächsten großen Sabotageaktion eingesetzt zu werden. Doch sie bekommt einen ganz anderen Auftrag: Im zerstörten Deutschland soll sie nach dem Wissenschaftler Raphael Lind suchen, der nach Angaben der Briten in einem Konzentrationslager ermordet worden ist, dessen Bruder in Jerusalem jedoch Hinweise darauf hat, dass er noch lebt. Für Lilya beginnt eine abenteuerliche Reise, und bald merkt sie, dass ihr nicht nur der britische Geheimdienst auf den Fersen ist, sondern auch ein mysteriöser Verfolger, der mit allen Mitteln verhindern will, dass sie Raphael Lind findet.

Autoreninterview, Bonusmaterial, Termine & mehr auf der Webseite zum Buch www.morgenland-roman.de

Stephan Abarbanell (Autor)

Stephan Abarbanell, 1957 in Braunschweig geboren, wuchs in Hamburg auf. Er studierte Evangelische Theologie sowie Allgemeine Rhetorik in Hamburg, Tübingen und Berkeley (USA), und nahm am Creative-Writing-Kurs bei Walter Jens teil. Heute ist Abarbanell Kulturchef des rbb. Morgenland ist sein erster Roman. Der Autor, Vater dreier Kinder, unternahm viele Reisen nach Israel, auch auf den Spuren seiner eigenen Familie, und lebt mit seiner Frau, der Übersetzerin Bettina Abarbanell, in Potsdam-Babelsberg.

ERSTMALS IM TASCHENBUCH

Taschenbuch, Broschur, 464 Seiten, 11,8 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-453-41990-2

€ 9,99 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne

NEU
Erschienen: 13.02.2017

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

Geschichtsunterricht mit erzählerischen Schwächen

Von: Detlef M. Plaisier Datum: 15.03.2016

lesekabinettleipzig.com

Wir schreiben das Jahr 1946. Die gesamte Welt liegt nach den Verwüstungen des Zweiten Weltkriegs in Trümmern. Genau in diese scheinbar postapokalyptische Welt versetzt Stephan Abarbanell den Leser in „Morgenland“, einem spannenden Thriller mit kleinen Schwächen.

Die Geschichte von Morgenland
Der Leser begleitet die Protagonistin Lylia Wasserfall auf ihrem Abenteuer. Lylia engagiert sich aktiv im palästinensischen Widerstand gegen die britische Mandatsmacht. Sie würde gern bei Sabotageakten eingesetzt werden, jedoch wird sie stattdessen auf eine sehr viel heiklere Mission geschickt: Sie soll im Nachkriegsdeutschland nach Raphael Lind suchen. Der jüdische Wissenschaftler soll angeblich in einem Konzentrationslager ermordet worden sein, allerdings gibt es Hinweise, dass er noch am Leben ist. Lylia Wasserfall macht sich auf die Reise durch das zerstörte Europa und hat neben dem britischen Geheimdienst zusätzlich einen mysteriösen Verfolger auf den Fersen. Er will offensichtlich verhindern, dass Lylia den Wissenschaftler findet.

Ein Schmankerl für Geschichts-Fans?
Der rbb-Kulturchef Stephan Abarbanell hat sich mit seinem Debütroman auf ein relativ gewagtes Terrain begeben. Schließlich gibt es kaum belletristische Werke, die sich mit der unmittelbaren Nachkriegszeit beschäftigen.

Auf den ersten Blick meistert er dieses Terrain, das vor allem historisch interessierte Leser begeistert, mit Bravour. Der Leser kann sich hervorragend in die Hauptfigur hineinversetzen, die Handlung verspricht pure Spannung. Allerdings findet der Autor keinen roten Faden für seine Geschichte. Je weiter der Roman fortschreitet, umso flacher wird die Geschichte. Abarbanell streift zahlreiche Themen und bricht sie dann ab. Vielen der handelnden Personen fehlt Tiefe. Und auch die Widerstandskämpferin Lylia Wasserfall lässt eine persönliche Entwicklung vermissen, was besonders angesichts eines vielversprechenden Anfangs schade ist.

Mein Fazit
Der Autor hat „Morgenland“ gespickt mit zahlreichen guten Ideen, diese aber nur dürftig umgesetzt. Dennoch ist „Morgenland“ eine lohnenswerte Lektüre für historische interessierte Leser.

Der Autor Harry Pfliegl schreibt für den Autorenpoll von Detlef M. Plaisier [Der Mann für den Text] Leipzig

Selten so fasziniert worden

Von: Wolfgang Weber  aus München Datum: 03.03.2016

Deutsch, jüdische Geschichte pur. Historisch eingepackt und spannend geschrieben.
Einmal angefangen zu lesen, kann man nicht aufhören. Hoffentlich findet dieses Buch auch den Weg zu der jetzigen Generation. Gerade in der heutigen Zeit.

Gratulation an den Autor und seine Mitstreiter

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

Von: Antje Volz aus Holzgerlingen Datum: 11.08.2015

Buchhandlung: Buch Plus GmbH

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Es ist interessant und spannend geschrieben und

die Perspektive der jungen Frau aus Palästina eröffnet eine, jedenfalls für mich, neue bzw. andere Sichtweise auf die Zeit während und nach dem zweiten Weltkrieg. Auch das Ausmaß der Bücherkriegsbeute war mir bisher nicht klar. Ich hoffe allerdings, das Buch wurde nochmal Korrektur gelesen, bevor es dann endgültig in den Druck ging... Mir sind einige Schreib-/ Grammatikfehler aufgefallen und es wurden auch Wörter ausgelassen. Ich habe in diesem Fall mal nicht mit dem Bleistift gelesen, was ich sonst manchmal mache, deshalb kann ich keine genauen Angaben machen.

Von: Elsbeth Faerber aus Oldenburg (Oldb) Datum: 14.07.2015

Buchhandlung: Buchhandlung Hemmieoltmanns

Abarbanell, Morgenland hat mich tief beeindruckt. Das ist wieder Geschichte gut verpackt. Ich habe mir nie Gedanken darüber gemacht wie und wo die Lagerinsassen nach der Befreiung untergebracht wurden.

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